12.03.2003 16:09
Teutenberg unregistriert
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Jo, hab grad auch 2 Bonner und 2 Fassas ohne helm gesehen
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12.03.2003 16:19
Coastfreak
Weltmeister
Dabei seit: 22.04.2002
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Ich hab kein Verständnis für das absichtliche bestreiken des Helmes. Vergessen kann man ihn mal, auch wenn es mir nie passieren wird, weil ich mich ohne Helm einfach schutzlos fühle. Egal ob man ein Rennen oder nur zum Supermarkt fährt, man sollte immer einen Helm tragen
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12.03.2003 16:30
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
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| Zitat: |
Solange die Fahrer nicht im grossen Stil anfangen, Helme zu tragen, wird sich nichts ändern.
Wenn ein LA, Jan Ullrich oder Mario Cippolini bei einem Sturz umkommen würde, dann würde vermutlich der Druck der Öffentlichkeit hoch genug sein, eine Helmpflicht einzuführen. Bei Fahrern, die nur Insidern bekannt sind, wird nicht viel passieren.
Sorry, das klingt gefühllos - Mein Beileid gilt natürlich Kivilev's Familie.
Sebastian
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Link zum Kivilev-Thread
__________________
2002: 4750 / 48300 / ?
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Michelin-Männchen: 12.03.2003 16:32.
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12.03.2003 16:45
Raupi7
Weltmeister

Dabei seit: 03.02.2002
Herkunft: na das wüsstet ihr wohl gerne *gg* Fan von: Daniel Stephan,Andy Roddick,Tom Danielson,Jason McCartney,Yaroslav Popovych,Mike Creed...LA
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ist das man eine solche Helmpflicht nicht durchkriegen wird!!995 wurde auch lange darüber diskutiert aber alleine bei den Bergetappen werden die meisten Fahrer weiterhin auf die Helm verzichten......!!!
Und sollte ihnen strafen angedroht werden dann protestieren einige wieder.....
__________________ "Lance's a superstar, and I'm a domestique" McRae said. "He's made millions in this sport, and I've made thousands. But through thick and thin, we've been friends. If it weren't for him, I wouldn't be on this team, and here I am in the jersey."
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12.03.2003 16:56
Harzer Radfahrer
Tour-Sieger

Dabei seit: 06.04.2002
Fan von: FCB
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Ich finde, die Phase des Diskutierens sollte jetzt recht kurz gefaßt werden, um dann auch mal zu handeln!!
Bei jedem Profi- und Amateurrennen Helmpflicht und zwar von Start bis Ziel! Noch nie war eine Regelung einfacher! Sollen die Fahrer doch protestieren... Manchmal muß man jemanden halt vor sich selbst schützen!
Wenn die Jedermänner am Henninger Helmpflicht haben, warum nicht die Profis?
An dieser Stelle aber natürlich auch von mir ein Beileid an die Angehörigen Kivilevs!
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12.03.2003 19:45
Chepe Gonzales
Finisseur

Dabei seit: 04.07.2002
Herkunft: Essen
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| Zitat: |
Original von Harzer Radfahrer
Bei jedem Profi- und Amateurrennen Helmpflicht und zwar von Start bis Ziel! |
Bei Amateurrennen in Deutschland besteht 100%ige Helmpflicht. Wer auf einmal im Rennen keinen Helm mehr auf hat, muss das Rennen beenden.
__________________ Projekt 'From Zero to Hero' läuft --- Zwischenziel 1 erreicht --- [...]
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13.03.2003 11:53
Werner unregistriert
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| RE: ok, dann eben drastischer
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| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Als 1994 Ayrton Senna zu Tode kam, wurden in der Folge die Sicherheitsmasnahmen an Rennstrecken drastisch verändert. Wer erinnert sich noch heute daran, dass in der gleichen Woche ein weiterer, jedoch weithin unbekannter Rennfahrer einen Unfall nicht überlebt hat. Ich bleibe dabei, es muss erst ein Star sterben, damit die Helmpflicht eingeführt wird, sowie erst ein Tom Simspon tot vom Rad fallen musste, bis man sich zum ersten mal Gedanken über Doping im Radsport gemacht hat.
Sebastian |
Roland Ratzenberger starb 2 Tage davor!
Und zur Formel 1, da gab es und gibt es immer Fahrer, die sich Jahr für Jahr um die Sicherheit gedanken machen. Rindt, Lauda, Prost, Senna, Berger, Schuhmacher, sie alle haben sich immer dafür eingesetzt. Bei den Radlern erkenne ich das nicht.
Übrigens es sind viel mehr Radsportler wegen Dopings und an den Folgen von Doping gestorben, als wegen eines Rennunfalls, trotzdem hat sich bis heute in deren Mentalität nicht viel geändert. Wir sind halt Verdrängungskünstler.
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13.03.2003 12:58
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
OFFLINE
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| RE: ok, dann eben drastischer
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| Zitat: |
Original von Werner
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Als 1994 Ayrton Senna zu Tode kam, wurden in der Folge die Sicherheitsmasnahmen an Rennstrecken drastisch verändert. Wer erinnert sich noch heute daran, dass in der gleichen Woche ein weiterer, jedoch weithin unbekannter Rennfahrer einen Unfall nicht überlebt hat. ...
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Roland Ratzenberger starb 2 Tage davor! ...
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Ja, nichts anderes habe ich geschrieben. Ratzenberger war nur ein Rennfahrer, kein Star. Wäre nur er gestorben, hätte sich nichts geändert.
Dass Niki Lauda sich für mehr Sicherheit eingesetzt hat, ist offensichtlich und dementsprechend überzeugend. Aber er war zum Zeitpunkt seines Nürbugring-Unfalls amtierender Weltmeister und auf dem besten Wege der erfolgreichen Titelverteidigung, also ein Star.
Ein prominentes Zugpferd im Radsport gibt es nicht. Wenn Armstrong heute sagen würde, der Verlust seines Mannschaftskameraden bedeutete einen tiefen Einschnitt in seiner Karriere, der tödliche Unfall von Kivilev hat ihn daran erinnert, er habe sich deshalb entschlossen, ab jetzt nur noch mit Helm zu fahren. Das wäre ein Signal mit Wirkung.
Sebastian
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2002: 4750 / 48300 / ?
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2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9
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14.03.2003 09:49
Werner unregistriert
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| RE: ok, dann eben drastischer
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| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Ja, nichts anderes habe ich geschrieben. Ratzenberger war nur ein Rennfahrer, kein Star. Wäre nur er gestorben, hätte sich nichts geändert.
Dass Niki Lauda sich für mehr Sicherheit eingesetzt hat, ist offensichtlich und dementsprechend überzeugend. Aber er war zum Zeitpunkt seines Nürbugring-Unfalls amtierender Weltmeister und auf dem besten Wege der erfolgreichen Titelverteidigung, also ein Star.
Ein prominentes Zugpferd im Radsport gibt es nicht. Wenn Armstrong heute sagen würde, der Verlust seines Mannschaftskameraden bedeutete einen tiefen Einschnitt in seiner Karriere, der tödliche Unfall von Kivilev hat ihn daran erinnert, er habe sich deshalb entschlossen, ab jetzt nur noch mit Helm zu fahren. Das wäre ein Signal mit Wirkung.
Sebastian |
Ich habs schon verstanden, ich wollte nur den Namen erwähnen 
und mit den Anführen der Stars der Szene nichts weiteres sagen als du. In anderen Sportarten machen sich Stars Gedanken über die Sicherheit und erkennen ihre Verantwortung, im Radsport nicht, das sagt einiges...
Und hier geht es nicht nur um die Helmpflicht.
Wer stellt andere Fragen? Wie schnell war der Arzt oder die Sanitäter beim Verletzten (die schnelle und richtige Behandlung spielt bei Gehirnblutungen einen entscheidende Rolle und wenn ich an frühere Bilder denke, bei denen ein Radler im Graben liegt und rund herum nur Fotografen....Kivilev habe ich nicht gesehen)? An welcher Stelle im Feld fährt der Rettungswagen? Warum wurde er zuerst in ein Provinzkrankenhaus gebracht? Wie gut ist der Rennarzt ausgebildet? Wieso schickt er ihn nicht sofort nach St. Etienne? Und für die Zukunft, wie kann man die Disziplin im Feld verbessern? Sind drastische Strafen für bekannte Feldchaoten (z.B. Moreau letztes Jahr bei der Tour mit der Boxeinlage), Geldstrafen und längere Sperren, angebracht? ......
Aber nichts passiert, zumindest hört man nichts. Es war halt ein Unglück, Schicksal, bis zum nächsten Mal....
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14.03.2003 11:23
ploner
Capitaine de la Route

Dabei seit: 02.01.2002
Herkunft: Schondorf, Bayern Fan von: Ronde, Het Volk, LBL, Fleche, Lombardia
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| RE: ok, dann eben drastischer
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| Zitat: |
Original von Werner
Ich habs schon verstanden, ich wollte nur den Namen erwähnen
und mit den Anführen der Stars der Szene nichts weiteres sagen als du. In anderen Sportarten machen sich Stars Gedanken über die Sicherheit und erkennen ihre Verantwortung, im Radsport nicht, das sagt einiges...
Und hier geht es nicht nur um die Helmpflicht. |
Ich denke, Werner spricht hier einen interessanten Punkt an. Einen Helm kann jeder Fahrer aufsetzen wenn er will, die Sicherheit bei den Rennen verbessern können die Fahrer nur wenn sie sich gemeinsam engagieren. Hier ist die F1 wirklich vorbildlich, während es im Radsport oft düster ausschaut. Ich habe mich spontan an den Etoile de Bessèges erinnert, wo sich Fédrigo und Salanson bei einem Sturz schwer verletzten. Crédit Agricole Teamchef Michel Laurent sagte damals (von www.cyclingnews.com/news/?id=2003/feb03/feb07news2 ):
"Just before the turn where they fell there was a sign that indicated (a gradient) of 30%!" Laurent told l'Equipe. "But it was too late to warn the riders, they were going too fast. Why wasn't there a yellow flag high enough up to signal the hazard? There was already a crash there last year."
Hier wären wirklich einmal die Stars der Szene gefordert, die Fahrer zu organisieren und Verbesserungen durchzusetzen.
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15.03.2003 11:00
Werner unregistriert
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| RE: ok, dann eben drastischer
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| Zitat: |
Original von ploner
Ich denke, Werner spricht hier einen interessanten Punkt an |
Ich hätte wohl einen eigenen Thread eröffnen sollen.
*gggg*
Oder alle stimmen mir zu.
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