Ioc |
31.05.2007 21:38
Vinyard
Giro-Sieger
Dabei seit: 24.06.2002
Fan von: Magda
OFFLINE
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Original von le coq sportif
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Original von Vinyard
Und wieder die Frage; wer hat nicht gedopt?
Heuchlerisch und der Artikel ist bestenfalls 3. Wahl. |
ich verstehe die logik nicht, warum man gegen einzelne doper nicht vorgehen sollte, nur weil man andere vielleicht nicht erwischt.
was an dem artikel dritte wahl sein soll, erschließt sich mir auch nicht. |
Sorry, will drauf nicht mehr näher eingehen, weil mich das Thema mürbe macht. Es lohnt nicht drüber zu diskutieren, zumindest für mich nicht.
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31.05.2007 23:06
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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Original von le coq sportif
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Original von Vinyard
Und wieder die Frage; wer hat nicht gedopt?
Heuchlerisch und der Artikel ist bestenfalls 3. Wahl. |
ich verstehe die logik nicht, warum man gegen einzelne doper nicht vorgehen sollte, nur weil man andere vielleicht nicht erwischt.
was an dem artikel dritte wahl sein soll, erschließt sich mir auch nicht. |
ohne jetzt vinyards meinung zu doping zu teilen: das vorgehen der IOC ist nur mit populismus zu erklären. ein blick in die dopinggeschichte und IOC-Verstrickungen lässt auch schnell die toilette aufsuchen.
wieso eingestandenes doping, ohne konkrete termine, für die 90er jahre in einem team, andere teammitglieder verdächtiger macht als bspw. einen armstrong, von dem jeder, der es wissen wollte, von zeitnahem epo-doping ausgehen kann, bleibt unklar.
der artikel mit dem sehr bemühten brückenschlag zu astana ist eher II. Wahl.
obwohl, der beweis, dass ullrich auch schon als amateur voll gewesen sein müsste, lässt mich den grad noch mal überdenken.
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31.05.2007 23:46
donon
Anfänger

Dabei seit: 16.06.2006
Herkunft: Heidelberg, Berlin, Zürich Fan von: Maurice Garin, Octave Lapize
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Original von teufelsberg
obwohl, der beweis, dass ullrich auch schon als amateur voll gewesen sein müsste, lässt mich den grad noch mal überdenken. |
Ja, mich hat auch folgende Aussage aufhorchen lassen:
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| Er zählte zu den Athleten, die in den 80er und 90er-Jahren vom Bundestrainer Peter Weibel betreut wurden. |
Damit ist endlich bewiesen, woher Weibel seine Doping-Kenntnisse hatte: Offensichtlich doch per Doppelvertrag mit BDR und DDR-Leistungssportsystem!
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01.06.2007 00:39
denkbär
nie positiv verpestet

Dabei seit: 13.07.2006
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Original von teufelsberg
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Original von le coq sportif
ich verstehe die logik nicht, warum man gegen einzelne doper nicht vorgehen sollte, nur weil man andere vielleicht nicht erwischt.
was an dem artikel dritte wahl sein soll, erschließt sich mir auch nicht. |
ohne jetzt vinyards meinung zu doping zu teilen: das vorgehen der IOC ist nur mit populismus zu erklären. ein blick in die dopinggeschichte und IOC-Verstrickungen lässt auch schnell die toilette aufsuchen.
wieso eingestandenes doping, ohne konkrete termine, für die 90er jahre in einem team, andere teammitglieder verdächtiger macht als bspw. einen armstrong, von dem jeder, der es wissen wollte, von zeitnahem epo-doping ausgehen kann, bleibt unklar.
der artikel mit dem sehr bemühten brückenschlag zu astana ist eher II. Wahl.
obwohl, der beweis, dass ullrich auch schon als amateur voll gewesen sein müsste, lässt mich den grad noch mal überdenken. |
Der Artikel sagt aber doch deutlich, welche Resentiments die WELT.de beim IOC da am wirken sieht:
| Zitat: |
Quelle Welt.de
Das Ergebnis war den Mächtigen des Internationalen Olympischen Komitees ohnehin ein Ärgernis. Als im Straßenrennen der Radprofis bei den Spielen in Sydney die Medaillen zu vergeben waren, entschieden weder Physis der Protagonisten noch deren Psyche den Ausgang des Rennens: ein Privatunternehmen befahl.
Aufgrund des beruhigenden Vorsprungs von eineinhalb Minuten kungelte das Trio des Telekom-Rennstalls den Zieleinlauf aus, statt wie bei olympischen Ehren üblich den Zuschauern einen hingebungsvollen Kampf um Gold zu liefern, befahl der Arbeitgeber Jan Ullrich für den Sieg, den Kasachen Alexander Winokurow für Silber und Andreas Klöden für Bronze. Die Medaillen, lästerte die „Süddeutsche Zeitung“, „wurden ganz cool nach Dienstgrad vergeben“.
Während Ullrich vom „blinden Verständnis“ schwärmte, hatte das IOC über soviel Formel-1-Gehabe unter den Ringen überhaupt kein Verständnis. Sieben Jahre später nutzen die Herren der Spiele die beste Gelegenheit, das einst unanfechtbar scheinende Ergebnis auf seine ethische Verträglichkeit zu überprüfen: Seit vorige Woche die Doping-Geständniswelle im Telekom-Rennstall die Radwelt in Scherben legte, wähnen die Olympier sich zur Überprüfung befugt: [...] |
In der Frage der sogenannten Stall-Order prallen bei Olympia zwei Welten aufeinander. Wärend im Profi-Radsport Rennabsprachen (insbesondere in Rundfahrten) in gewissem Umfang üblich sind, ist das für den vielbeschworenen olympischen Geist ein Unding. Wenn das nun aber nach sieben Jahrer über Dopingvorwürfe "gerelegt" werden soll, so ist es schon etwas unschön. Keiner der drei betroffenen (Ullrich, Vinokurov und Klöden) haben (bisher) Doping eingestanden. Es gibt also bisher nichts weiter als einen unspezifischen Verdacht.
@Le Coq: Was, ausser der allgemeinen Schuldvemutung, berchtigt hier denn nun eigentlich Klöden und Vinokurov als "einzelne doper" zu bezeichnen?
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01.06.2007 01:09
maniroller
Winterpokalteambenutzer

Dabei seit: 05.01.2003
Herkunft: hier Fan von: Vivien, Rebecca, Jessika, Mieke und Christina
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Original von donon
Klöden hat schonmal ein Tattoo! |
Und zwar ein gewaltig blutrünstiges!
__________________ fotoblog | mieke | facebook.:.fotos
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01.06.2007 06:57
ogkempf
Tippspielweltmeister

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Oegstgeest Fan von: Studenten
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Original von Vinyard
Sorry, will drauf nicht mehr näher eingehen, weil mich das Thema mürbe macht. Es lohnt nicht drüber zu diskutieren, zumindest für mich nicht. |
Wenn dir die Argumente ausgehen wirst du entweder ausfallend oder du ziehst dich auf diese Art und Weise zurueck. So lohnen sich Diskussionen mit dir in der Tat nicht.
__________________ Radsport ist Scheiße - und nichts wird besser!
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01.06.2007 09:20
steffi
Legende der Feld- und Waldwege

Dabei seit: 02.01.2002
Herkunft: "Tief im Westen..."
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Original von denkbär
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In der Frage der sogenannten Stall-Order prallen bei Olympia zwei Welten aufeinander. Wärend im Profi-Radsport Rennabsprachen (insbesondere in Rundfahrten) in gewissem Umfang üblich sind, ist das für den vielbeschworenen olympischen Geist ein Unding. Wenn das nun aber nach sieben Jahrer über Dopingvorwürfe "gerelegt" werden soll, so ist es schon etwas unschön. Keiner der drei betroffenen (Ullrich, Vinokurov und Klöden) haben (bisher) Doping eingestanden. Es gibt also bisher nichts weiter als einen unspezifischen Verdacht.
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ja genau, das finde ich auch so entlarvend, dass man jetzt die Maske fallen lässt und sagt, der damalige Stallerfolg war ein Ärgernis, den wollen wir im Nachhinein beseitigen.
Das Ärgernis war Telekom, (die sind aber jetzt die Guten, siehe Aldag) in den Schlagzeilen ist Ullrich
ein Geniestreich war das!
, vielleicht die einzige taktische Meisterleistung von Peve, dem sonst so blinden Fisch
__________________ .
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01.06.2007 13:04
conconi
dottore
Dabei seit: 26.02.2006
Herkunft: Ferrara Fan von: Filippo Simeoni
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In Bezug auf Ullrich sehe ich das ähnlich, der wäre mit (fast) jeder Taktik vorne dabei gewesen. Genial war dennoch wie es geschafft wurde ausgerechnet Vino und Klöden nachzuziehen. Ullrich hätte ja auch mit Bartoli dastehen können, ich wage zu behaupten den hätte er in keiner Form der Welt im Sprint abgeledert.
Aber allgemein zu Absprachen - wie ist das mit den mittleren/langen Laufdistanzen? Kenianer und Co. können doch da auch gerne mal teamintern entscheiden, wer vorbereitet und wer den entscheidenden Angriff startet, oder? Es gibt halt Sportarten, da ist Teamstrategie Teil des Sports.
__________________ Alberto Contador ist der König der Hoffnung und das Symbol des neuen Radsports. Mit ihm beginnt eine neue Ära. Nach diesem Sieg sollte der Radsport wieder ein Sport ohne Verdächtigungen und ohne Chemie sein. - AS
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01.06.2007 13:14
hessenpixel
Routinier
Dabei seit: 02.05.2007
Herkunft: Rhein-Main-Gebiet
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| Zitat: |
Original von conconi
Aber allgemein zu Absprachen - wie ist das mit den mittleren/langen Laufdistanzen? Kenianer und Co. können doch da auch gerne mal teamintern entscheiden, wer vorbereitet und wer den entscheidenden Angriff startet, oder? Es gibt halt Sportarten, da ist Teamstrategie Teil des Sports. |
Und genau deshalb finde ich es so schön, wenn im Marathon mal ein Hase seinen Vertrag "vergisst" und gewinnt.
__________________ You don't need a weather man to know which way the wind blows
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