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Zum Ende der Seite springen Müssen wir Fans unser anspruchdenken überdenken und in frage stellen?
Autor
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29.05.2007 09:48

Alfred
Capitaine de la Route

Dabei seit: 17.03.2005
Herkunft: Senica, seit 93 in D

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Ich frag mich grad welcher Profi die oben erwähnten Summen verdient... Im Radsport, Armsrtong, vielleicht wäre noch Jan rangekommen, wenn er ein bessere Management gehabt hätte. großes Grinsen Also würde es reichen wenn die beiden und vielleicht noch 20 andere für eine gute Show sich alles reinknallen würden. Flächendeckendes Doping bis in den Nachwuchsbereich wäre also dafür nicht notwendig. Da hätte er allerdings recht.

Und ein Jesse Owens hat sogar einen Hitler und all die Nazis begeistert, mit seiner Show - mit seiner Leistung und seinem Laufstil. Vielleicht hat er damals schon was genommen, nur mit Sicherheit nicht das, was dieser Sprücheklopfer meint.

Ach geh, ich finds nicht ehrlich, es ist dummes Macho-blablabla um aufzufallen.




__________________
Man kann nie genug Lob bekommen. (Bruno Kreisky)
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29.05.2007 10:27

deutscher baske
Finisseur

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RE: die fahren alle viel zu schnell

Zitat:
Original von orlando

Der letzte, sich auf das unterhalten werden beziehende Teil des Satzes aus dem Steroidforum ist wohl wirklich ehrlicher als vieles was im Zuge von einem (mir nicht ganz nachvollziehbarem) Bedürfnis nach Heldenverehrung allenthalben so gedacht oder geschrieben wird.

Es scheint mir eine Frage des Menschen - und nicht zuletzt des Selbstbildes zu sein, das man hat, wie man diese Fragestellung, ob denn alle, auch man selber, so wäre nun für sich beantwortet. Viele - sehr viele - fast alle glotzen, wenn ein Unfall passiert nicht um festzustellen ob sie denn helfen können...aber nicht alle tun es.


Denke man sollte gar nicht auf diesen Spinner eingehen. Man kann den satz "mir meine show bieten" wie du es machst diskutieren, aber er meint es sicherlich nicht so "menschennormal" wie wir sondern einfach nur krankhaft.
Aus meiner sicht ist es doch völlig normal, dass wir uns etwas anschauen, da wir uns unterhaltung und besonders beim sport spannung, wettkampf und beim radsport "leiden" davon versprechen. Darin liegt auch nichts verwerfliches, warum auch? Und dass dabei Helden hervortreten ist doch das normalste der welt, es passiert doch zwangsläufig, egal ob durch erfolg, tragik oder komik (aktuellstes beispiel perez cuapio). Gerade im radsport entstehen helden aber aus der tragik und das ist für mich ein wichtiger grund, warum ich mein herz am radsport verloren habe...und müssen sich für diese "show" die fahrer zupumpen?! Das passt doch gar nicht zusammen, dass verlangen nach tragik und wettkampf mit dem verlangen nach betrug/ chemisch verunreinigen.
Alleine schon der begriff show stört mich beid er ganzen sache. Radsport ist keine show, dann wäre er vorhersehbar und gespielt.

Dass fahrer alllerdings dopen schränkt meine leidenschaft für den sport selber nicht ein, da es ja trotzdem noch leiden und wettkampf gibt. Was ich nur unheimlich schade finde ist, dass sich junge menschen ihre gesundheit und ihr nachsportlerleben (wenn es denn noch zustande kommt niedergeschlagen ) so verbauen.

Dein beispiel mit dem autounfal finde ich eher unpassend, denn was sollen wir fans den tun um zu helfen. Wir können den fahrern nicht helfen. Wenn wir durch fernsehverzicht "streiken" und das öffentliche interesse sinkt springen die sponsoren ab und die rennfahrer (die meisten) verlieren ihren job. Wenn wir weiter jubbeln und zugucken behalten die rennfahrer ihren job (verlieren ihn zumindest nicht durch uns), dafür zerstören sie aber ihre gesundheit.




__________________
zufrieden sein mit dem, was man hat - unzufrieden sein mit dem, was ist
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29.05.2007 10:29

Michelin-Männchen
zensiert

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Dabei seit: 29.12.2001
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Fan von: Fahrradhelmdiskussio nen

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RE: die fahren alle viel zu schnell

Zitat:
Original von deutscher baske
Dein beispiel mit dem autounfal finde ich eher unpassend, denn was sollen wir fans den tun um zu helfen. Wir können den fahrern nicht helfen. Wenn wir durch fernsehverzicht "streiken" und das öffentliche interesse sinkt springen die sponsoren ab und die rennfahrer (die meisten) verlieren ihren job. Wenn wir weiter jubbeln und zugucken behalten die rennfahrer ihren job (verlieren ihn zumindest nicht durch uns), dafür zerstören sie aber ihre gesundheit.

Sollen sie ihre Jobs verlieren. Dann überlegen sie vielleicht, dass es auch noch andere Dinge gibt, als sich im dopingverseuchten Radsport die Gesundheit zu ruinieren.




__________________

2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9

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29.05.2007 14:41

denkbär
nie positiv verpestet

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Dabei seit: 13.07.2006

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RE: die fahren alle viel zu schnell

Zitat:
Original von orlando
Aje, ich meinte mit meiner Behauptung, dass es zynischer und konsequenter wäre mehr das "hat sich gefälligst jeden Dreck reinzuknallen" als "um mir meine Show zu bieten!!!".
Ersteres - glaube ich - ist eher (noch?) atypisch für Fantum, da es eine "moralische" Komponente völlig aussen vor läßt. Es wird imho eher wenig Menschen geben, die regelrecht verlangen, dass ihr Sympath/Held betrügt.


Meines Erachtens wird die Angelegenheit im Steroid-Forum weniger unter dem Aspekt des Fäntums betrachtet. Da der Autor dieses Beitrags in seinem Profil "Steroiderfahrung: Ja" angegeben hat, kann man davon ausgehen, dass er bezüglich dem "Dreck reinknallen" vermutlich etwas besser bescheid weiß als die meisten hier. Was den Moralaspekt angeht steht er als dopender Bodybuilder damit auch eher auf der anderen Seite der Betrachtung. Wieviele Fäns er hat vermag ich allerdings nicht zu sagen smile

Da spricht wohl eher die Identifikation aus einer "Doper <--> Doper" Sichtweise, als der von Inga angesprochenen "fan <-> sportheld" Beziehung. Aber es stimmt schon, Identifikation ist ein ganz ganz wichtiger Aspekt des Fan-Seins.


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29.05.2007 17:00

orlando
Edelhelfer

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Dabei seit: 22.11.2005
Herkunft: ministry of silly walks
Fan von: nobody

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RE: die fahren alle viel zu schnell

Zitat:
Original von deutscher baske
... aber er meint es sicherlich nicht so "menschennormal" wie wir


Oho, was hat man sich denn unter "menschennormal" vorzustellen? *herumrätsel*
Es wird wahrscheinlich nicht wenige geben, die das von mir z.B. eher nicht behaupten würden, was mich aber gar nicht stresst laut lachen

EDIT:
Zitat:
Original von deutscher baske
sondern einfach nur krankhaft


Bei der Beurteilung dessen, welches Potential an "Krankhaftigkeit" in scheinbar ganz "normalen" Menschen steckt, sollte man imho spätestens seit den Milgram Experimenten - so umstritten sie auch sein mögen - vorsichtig sein und imho ist jeder ( auch ich) gut damit beraten, sich seiner selbst nicht allzu sicher zu sein...Augen rollen

Zitat:
Original von deutscher baske
Das passt doch gar nicht zusammen, dass verlangen nach tragik und wettkampf mit dem verlangen nach betrug/ chemisch verunreinigen.
[...] da es ja trotzdem noch leiden und wettkampf gibt.


Also ich glaube dass man da strikt trennen sollte, denn imho hat kein Fahrer das Bedürfnis nach Tragik und auch von sich aus nicht das Verlangen nach Betrug.
Ersteres scheint mir nur und ausschließlich ein Bedürfnis der Fans (heißt das nicht auch Föhn? Augenzwinkern ) zu sein, worin sich dann schon eine gewaltige mehr oder minder legitime Portion an Hedonismus und Schaulust manifestiert und was - ohne jetzt dir persönlich zu nahe treten zu wollen - auf die Absenz von Empathie hinweisen könnte. Zweiteres geschieht aus purem Pragmatismus, bzw dem was schon Kant vor 350 Jahren als die Triebfedern menschlichen Handelns bzw die Bremsblöcke der Aufklärung beschrieben hat: Eigennutz, Dummheit, Feigheit...

Wer war das noch mal der den Begriff der gesellschaftlich tolerierten Form des Sadismus in die Diskussion einfließen hat lassen? Passt wahrscheinlich. Und - damit da keine Missverständnisse aufkommen - ich weiß bei ehrlicher Selbstbeschau nicht, ob ich vollkommen frei davon bin, wissentlich bzw. bewußt ist es mir jedenfalls nicht..ooops

Zitat:
Original von deutscher baske
Dein beispiel mit dem autounfal finde ich eher unpassend, denn was sollen wir fans den tun um zu helfen.


Das war eher eine Replik auf Ingas doch sehr düstere Annahme, dass allen Menschen diese Form von "Sensationsgeilheit" immanent ist.
Es ging mir eher um die abseitigen Aspekte der Schaulust, von denen ich aber doch hoffe oder annehme, dass zwar viele aber doch nicht alle davon infiziert zu sein scheinen, und gar nicht so sehr um die Fans in Bezug auf die jetzige Situation im Radsport und deren Möglichkeiten "zu helfen" smile


Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von orlando: 29.05.2007 19:43.

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29.05.2007 20:40

muellerin
muellerin

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Dabei seit: 26.01.2002
Herkunft: Laatzen
Fan von: Jan Ullrich

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RE: Müssen wir Fans unser anspruchdenken überdenken und in frage stellen?

Zitat:
Original von deutscher baske
Da diese diskussion gestern und bei der analyse zur heutigen giroetappe aufkam und es, wie hoffentlich nicht nur ich finde, ein wichtiger und diskussionsreicher stoff ist, möchte ich dieses thema mal eröffnen.
hoffe es stößt nicht auf so wenig begeisterung wie mein letztes thema Augenzwinkern



Ich finde, wenn man ehrlich wäre: Ok, was wäre ich ohne Doping, ein ewiges Talent, was durch alle Gazetten und wo auch immer, durchkaut werden würde?

Dope ich, bin ich das letzte A...., weil ich angeblich alle betrogen habe. Tu ich es nicht, bin ich der beste, obwohl kein Mensch beweisen kann, dass ich nie gedopt habe. hilfe

Wen hab ich eigentlich betrogen? DIe Zuschauer, die sich, wenn sie "schlau wären" vieles denken könnten und/oder die Mitbewerber aus hinteren Reihen, die dopen müssen, um vorne zu laden?

Die Sponsoren überall in dem gesamten Sport, die ohne Rekorde, gleich abspringen bzw. gewisse Hilfen gleich abspringen, wenn die Leistung nicht erbracht wird?

Ich möchte nur an die Diskussion von Ulle und Lance erinnern. Wer war immer der dumme Zweite, wer war immer der Erste von beiden?

Das war Jan Ullrich und Lance Amstrong im Radsport. Das sind andere Athleten, die rausfliegen, weil die angeblich ihre Leistung nicht erbringen in der Deutschen Sporthilfe und und und.

Wenn ich wirklich etwas gegen Dope haben möchte, müsste ich eigentlich umdenken. Nur, das mag ich hier gar nicht sagen, sonst krieg ich eh einen auf den Deckel.

Aber meine persönliche Meinung ist:

a) lieber ärztlich verschrieben
b) lieber ärztlich genommen und
c) ehrlich sein, ohne gewisses Dope gibt es keine Rekorde mehr

als

e) diese ewige Lüge, von wegen wir können Dope besiegen. Dat kannste nicht, wirste nie können, vergiss es. Schlupflöcher wird es immer geben, bis irgendeiner erfährt, dass es die Schlupflöcher nicht gibt.


Wen man ehrlich wäre, hat man doch eh Basso vor Ulle gesehen, egal was gedopt worden wäre und was nicht.

Das ist doch ganze Problem. Du wirst von der PResse und Fans als Depp hingestellt bzw. als "nur" irgendwo Plazierter, solange es nicht der erste Platz ist.


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29.05.2007 21:58

deutscher baske
Finisseur

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RE: die fahren alle viel zu schnell

Zitat:
Also ich glaube dass man da strikt trennen sollte, denn imho hat kein Fahrer das Bedürfnis nach Tragik und auch von sich aus nicht das Verlangen nach Betrug.
Ersteres scheint mir nur und ausschließlich ein Bedürfnis der Fans (heißt das nicht auch Föhn? ) zu sein, worin sich dann schon eine gewaltige mehr oder minder legitime Portion an Hedonismus und Schaulust manifestiert und was - ohne jetzt dir persönlich zu nahe treten zu wollen - auf die Absenz von Empathie hinweisen könnte. Zweiteres geschieht aus purem Pragmatismus, bzw dem was schon Kant vor 350 Jahren als die Triebfedern menschlichen Handelns bzw die Bremsblöcke der Aufklärung beschrieben hat: Eigennutz, Dummheit, Feigheit...


...womit wir uns tief in der erziehungswissenschaft (die ich sehr interessant finde) befinden. ich meinte mit der tragik auch ausschließlich mich als fan und keineswegs den fahrer. mit tragik meine ich die schmerzverzerten gesichter, die gegenseitig versuchen das hinterrad des anderen nicht zu verlieren. das hat nichts mit schaulust zu tun. schaulust ist stets negativ gestimmt. in der begeisterung für die schmerzverzehrten gesichter sehe ich nichts negatives. alleine schon aus dem grund, weil ich mir das selber täglich antue. und daher weiß ich, dass man diese schmerzen "lieben" muss, um sie zu ertragen und es wird ja kein fahrer gezwungen diese zu ertragen. Sie haben alle angefangen mit dem sport weil sie ihn lieben. ich bewundere die fahrer, die das geschafft haben, was ich auch gerne schaffen würde, mir wohl aber verwehrt bleiben wird.
warum begeistere ich mich so für die schmezen?- viele sehen nur das rennen. da ich aus eigener erfahrung spreche sehe ich vielmehr das training. sich jeden tag zu motvieren sich zu quälen und an seine grenzen zu gehen, das nötigt mir respekt ab.
zu kant: genau darauf habe ich mir auch schon beid er ein- oder anderen aussage zu diesem thema bezogen. dein satz könnte also von mir sein Augenzwinkern und genau deshalb wird es, wie in jedem sport/bereich, immer menschen geben, die verushcen sich illegal vorteile zu verschaffen.

Zitat:
Das war eher eine Replik auf Ingas doch sehr düstere Annahme, dass allen Menschen diese Form von "Sensationsgeilheit" immanent ist.
Es ging mir eher um die abseitigen Aspekte der Schaulust, von denen ich aber doch hoffe oder annehme, dass zwar viele aber doch nicht alle davon infiziert zu sein scheinen, und gar nicht so sehr um die Fans in Bezug auf die jetzige Situation im Radsport und deren Möglichkeiten "zu helfen"


in dem "unfallbeispiel" ist der begriff durchaus angebracht. diese schaulust ärgert mich (auch) maslos, da es einfach nur asozial und eine form von egoismus ist. und da ich bereits oben erläutert habe, was ich von schaulust im bezug auf radsport halte erspare ich mir das hier und sage weiterhin, dieser vergleich hinkt.




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zufrieden sein mit dem, was man hat - unzufrieden sein mit dem, was ist
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29.05.2007 22:12

muellerin
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RE: die fahren alle viel zu schnell

Zitat:
Original von deutscher baske

in dem "unfallbeispiel" ist der begriff durchaus angebracht. diese schaulust ärgert mich (auch) maslos, da es einfach nur asozial und eine form von egoismus ist. und da ich bereits oben erläutert habe, was ich von schaulust im bezug auf radsport halte erspare ich mir das hier und sage weiterhin, dieser vergleich hinkt.


Nur weil ich gewisse Sportarten schaue, wo ich genau weiss, das es um "Dope" handlen könnte, heisst es für mich noch lange nicht, wie für einige hier, solche Verkehrsunfälle zu schauen! zeter und mordio zeter und mordio zeter und mordio zeter und mordio zeter und mordio
Schaulust bei Verletzten ist das eine, das mag ich nie und nimmer, und ich sehe durchaus gerne Radsport im höhsten Niveau! zeter und mordio zeter und mordio zeter und mordio zeter und mordio Iirgendwelche schwerverletzten Radler zu sehen, dat ist hier vielleicht der Unterschied. Sprich, ich seh ungern die Abfahrten von wem auch immer, die mit nem gewissen Tempo runtergehen, bis hin zu allerschwersten Verletzungen, als einfach Sport im allgemeinen, wo ich persönlich nie und nimmer sagen kann, der hat gedopt und der nicht.

Dat eine hat für mich nie und nimmer, was mit anderem zu tun. Ich mag halt SPort bzw. Leistungssport auf dem höchsten Niveau. Da brauch ich mich halt nich zu wundern, das getrickst wird.

Meine Güte, wie vele Alkoholsünder fahren hier in er BRD sonstwo hin und/oder etc. pp. Drogenkonsum usw. usw.

Esg eht doch echt um das reale Leben. Das hat aber mit Schaulust am Unfall rein gar nichts zu tun. Keks


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29.05.2007 22:15

deutscher baske
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RE: die fahren alle viel zu schnell

@ muellerin:
Du hast das ganze total flasch verstanden und interpretiert. es ging um ein beispiel "AUTOunfall" und nicht "RADunfall"




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zufrieden sein mit dem, was man hat - unzufrieden sein mit dem, was ist
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29.05.2007 22:28

muellerin
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RE: die fahren alle viel zu schnell

Zitat:
Original von deutscher baske
@ muellerin:
Du hast das ganze total flasch verstanden und interpretiert. es ging um ein beispiel "AUTOunfall" und nicht "RADunfall"


Wo issen der Unterschied? Ich nehme Dope, heisst noch lange nicht, das ich den anderen gefährde.

Nehm ich Alk zu mir und/oder Kokain gefährde ich den anderen.

Wo ist da bitte irgendwo ein realisitischer Hintergrund?

Für mich ist es persönlich armselig AUTO-Unfall zu nehmen und einen RAD-Unfall!

Doping hat rein gar nichts mit beiden Dingen zu tun!

"Gaffen" tun in beiden Fällen alle, wenn wir uns darüber einiig wären, bitte.

Aber das hat mit einem rein gar nichts zu tun.


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von muellerin: 29.05.2007 22:30.

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29.05.2007 22:38

hessenpixel
Routinier

Dabei seit: 02.05.2007
Herkunft: Rhein-Main-Gebiet

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RE: die fahren alle viel zu schnell

Zitat:
Original von muellerin

Wo issen der Unterschied? Ich nehme Dope, heisst noch lange nicht, das ich den anderen gefährde.

Nehm ich Alk zu mir und/oder Kokain gefährde ich den anderen.

Wo ist da bitte irgendwo ein realisitischer Hintergrund?

Für mich ist es persönlich armselig AUTO-Unfall zu nehmen und einen RAD-Unfall!

Doping hat rein gar nichts mit beiden Dingen zu tun!

"Gaffen" tun in beiden Fällen alle, wenn wir uns darüber einiig wären, bitte.

Aber das hat mit einem rein gar nichts zu tun.


Sag mal Müllerin, kann es sein, dass du bei der Realisierung deiner didaktischen Intentionen die Kommunikationssituation der anderen Forumsteilnehmer etwas zu regrediert implizierst?




__________________
You don't need a weather man to know which way the wind blows
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29.05.2007 23:19

merlin
unregistriert
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RE: die fahren alle viel zu schnell

Zitat:

Sollen sie ihre Jobs verlieren. Dann überlegen sie vielleicht, dass es auch noch andere Dinge gibt, als sich im dopingverseuchten Radsport die Gesundheit zu ruinieren.


beifall

Sind vermutlich oft die eigenen Eltern, die den Filius im Rampenlicht des Profi-Radsports sehen wollen und ihn bedenkenlos in die Fänge der Doping-Mafia treiben.


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31.05.2007 00:49

denkbär
nie positiv verpestet

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Dabei seit: 13.07.2006

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Fragezeichen ... über die Nahrung nicht aufnehmen können

Grade bin ich über einen anderen Beitrag hier im forum zur folgenden Textstelle gestoßen:

Zitat:
Quelle: Radsport-Naiv
Auf schweren Bergetappen verbrauchen Radprofis bei der Tour an manchen Tagen rund 8000 Kalorien, die sie über die Nahrung nicht aufnehmen können. In diesem Fall sind Infusionen nach den Etappen fast an der Tagesordnung, um den Kräftehaushalt des Körpers wieder auszugleichen.


War das nur so eine Rechtfertigungsgeschichte (Schutzbehauptung?) oder sind solche Infusionen wirklich [fast] an der Tagesordnung? Ich dachte mal gehört zu haben, dass Infusionen ohne Ausnahmegenehmigung (medizinischer Indikation) generell als Doping betrachtet würden, insbesondere wenn sie wärend einer Rundfahrt statt finden. Oder verhält es sich hier wie mit dem Massenphänomen Asthma?

Spätestens wenn der reine Energiebedarf wärend einer Rundfahrt nicht mehr über die Nahrung aufgenommen werden kann, dann halte ich die Anforderung für unzumutbar hoch. Da macht dann auch das Argument mit der Geschwindigkeit (leichtere Rennen werden halt schneller gefahren) keinen so entscheidenden Sinn mehr.


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31.05.2007 01:17

DjHans
Danke Jan!

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Fan von: Ulle, Hilde, Gibo, Fabü

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Ja, die sind wirklich an der Tagesordnung.

Wenn man wirklich so viel Kalorien verbrennen würde, dass man zwangsläufig(nicht weils angenehmer ist) Nahrungsmittelinfusionen braut umd eine Rundfahrt zu packen, dann bin ich auch dafür Etappen zu verkürzen. Es muss nicht sein, dass man Nahrungsmittelinfusionen braucht um eine Rundfahrt zu Ende zu fahren. Aber gegen das klassische Doping würde das nichts helfen. Ich bezweifle aber, dass man es nicht auch ohne schafft. Vor 100 Jahren bei der Tour wirds das auch nicht gegeben haben und dort waren die Etappen teilweise fast 3 mal so lang. Außerdem hat man dafür ja auch ein gewisses Polster vor der Tour von dem man zehren kann. Das man 8000 Kalorien nicht an jedem Tag aufnehmen kann, kann durchaus sein (8000 Kalorien halte ich auch ohne Sport möglich, allerdins muss man dann wirklich den ganzen Tag fressen und mehrere Liter Saft/Limonade trinken, sodass man dann halt fett wie nochmal was wird...), aber der Kalorienhaushalt muss ja nicht jeden Tag 1 zu 1 gedeckt sein, der Körper kann ja schließlich auch z.b Fett verbrennen.




__________________
Danke Jan, für die tollen Jahre. Du bist der "Tourgott"!
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Vive le Tour!
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31.05.2007 10:37

kuestentanne
Buten-Kieler

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Dabei seit: 05.08.2002
Herkunft: Stockholm
Fan von: THW KIEL

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Infusionen sind meines Wissens nicht (mehr) zulässig.
Müssen sie halt notfalls langsamer fahren, aber EPO-geboostet steigt natürlich der Sprit- äh- Kalorienverbrauch ...

Wenn ich mich an meine Waldarbeitskunde-Vorlesungen richtig erinnere, ist man bei tüchtig arbeitenden Waldarbeitern auch schon bei 7000 kcal am Tag gelandet.

Dabei hat man mir dann gleich gezeigt, wie ich als Förster meinen Forstwirten die Infusionen setze ...

Hätte ihnen mal noch D´honts Zaubertrank und HGH, Testo und EPO verabreichen sollen, dann wären sie bestimmt schneller als ein Harvester gewesen *unschuldigtu*




__________________
Love people, use things, the opposite never works!
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31.05.2007 11:00

teufelsberg
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie

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Zitat:
Original von kuestentanne
Wenn ich mich an meine Waldarbeitskunde-Vorlesungen richtig erinnere, ist man bei tüchtig arbeitenden Waldarbeitern auch schon bei 7000 kcal am Tag gelandet.

Dabei hat man mir dann gleich gezeigt, wie ich als Förster meinen Forstwirten die Infusionen setze ...


vor Lachen kugeln

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die 8000 ("und mehr", reporter sind da gerne freizügig) kommen nur bei sehr langen sehr schweren etappen in betracht., normalerweise ist man davon recht weit entfernt.

aber was macht denn einen guten drei-wochen-rundfahrer aus?
es ist doch normal, dass die fahrer mit weniger gewicht aus der tour kommen als sie hineigegangen sind, und dass das timing der optimalen form eine rolle spielt.

jeder kann mehr essen, wenn er es nicht umsetzen kann, gewinnt er keine GT, wenn er nicht die berge hochkommt, auch nicht.


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