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Zum Ende der Seite springen Müssen wir Fans unser anspruchdenken überdenken und in frage stellen?
Autor
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25.05.2007 13:02

Alfred
Capitaine de la Route

Dabei seit: 17.03.2005
Herkunft: Senica, seit 93 in D

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Zitat:
Original von Schtine
Gerade hier in Deutschland tut man sich aber mit Nicht-Siegern sehr schwer. Alles ab dem zweiten Platz ist eine Enttäuschung und wenn gar nur ein Rang unter den ersten zwanzig herauskam wird das schon garnicht mehr erwähnt bzw. als völliges Versagen des Athlethen gewertet.


Wenn ich Sport wettkampfmäßig betreibe, dann will ich gewinnen, darum geht es je, ums Gewinnen. Der Druck kommt bei jedem Sportler von selbst, egal auf welchem Niveau, nicht von aussen. Wenns nicht klappt, trotzdem alles gegeben hat, kann es einem auch zufrieden stellen und das sind die Fans auch.

Und nochwas, die veröffentlichte Meinung in den Massenmedien, die ist nicht immer vergleichbar mit der Meinung der Menschen, in dem Fall der Fans.




__________________
Man kann nie genug Lob bekommen. (Bruno Kreisky)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alfred: 25.05.2007 13:02.

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25.05.2007 13:09

Scout
Pavé-Experte

Dabei seit: 01.12.2006
Herkunft: Berlin
Fan von: von gutem fairen Radsport

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Also ich bin auch der Meinung, daß kürzere Etappen bzw. leichtere Berge nicht viel bringen. Wie schon gesagt, werden die Rennen dann nur schneller.

Und warum jemand Doping nimmt ist auch klar, um zu siegen. Und da liegt meines erachtens auch der Fehler, es wird nur dem Sieger gehuldigt. Der 2. ist schon nix mehr Wert.

Früher wurden auch 2. und 3. geehrt, daß gibt es nur noch bei Eintagesrennen. Warum eigentlich?

Und warum sind wir Deutschen so besessen und müssen immer gewinnen? Ich finde auch den Kampf um Platz 10 interessant und Underdogs interessieren mich auch mehr, als jemand der 7 oder mehr Mals die Tour gewinnt.

In regionalen Rennen freut Ihr Euch doch auch wenn der Lokalmatador einen der Großen abkocht. Oder? Zumindest ich sehe sowas sehr gerne. Augenzwinkern

Gegen Doping sein und das aktiv zu zeigen, bringt meines erachtens ne Menge. Ansonsten kann man als Fan höchstens Veranstaltungen, Fernsehberichte boykottieren. Aber wer von uns will das?
Ich zum Beispiel nicht, dafür liebe ich den Radsport viel zu sehr. Und deshalb gehe ich auch wieder zu kleinen regionalen Rennen.

Ansonsten habe ich auch keinen richtigen Lösungsansatz. Augen rollen




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Gruß Scout
Besenwagen-info.de

me@last.fm
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25.05.2007 13:13

NiWe
aufholjäger

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Dabei seit: 22.06.2002
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gehört das nicht eigentlich auch in den thread "und was nun?"

ich finde das hier alles zur zeit sehr unübersichtlich. vielleicht kann man bevor man neue threads eröffnet, erst einmal schauen, ob es nicht in einen anderen passte...


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25.05.2007 14:44

deutscher baske
Finisseur

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Dabei seit: 13.08.2006
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Fan von: Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Solidarität, Zufriedenheit, Natur

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Zitat:
Original von NiWe
gehört das nicht eigentlich auch in den thread "und was nun?"

ich finde das hier alles zur zeit sehr unübersichtlich. vielleicht kann man bevor man neue threads eröffnet, erst einmal schauen, ob es nicht in einen anderen passte...


ich habe überlegt, ob ich das in den angesprochenen threat schreiben soll, habe dann aber gedacht, dass die diskussionen umfangreicher ausfallen könnten und dann ein eigener threat passender wäre.




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zufrieden sein mit dem, was man hat - unzufrieden sein mit dem, was ist
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25.05.2007 14:51

ThunderBlaze
Tour-Sieger

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Dabei seit: 19.04.2005
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Fan von: Philippe Gilbert, Française des Jeux

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Ich weiß net, aber der der sagt das die Etappen nicht gekürzt werden müssen hat wohl immer noch nichts kapiert und die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Echt traurig. Wer glaubt das mit diesen Monster-Strecken der Radsport sich reinigen kann irrt sich gewaltig. Je belastender eine Etappe/Eintagesrennen ist so wahrscheinlicher auch der Zugriff zu Dopingmitteln. Dabei gehts nicht darum ob man langsamer fährt wenn man keine nimmt. Es ist einfach logisch das die Belastung dadurch nicht gemindert wird. Hier gehts in den sportmedizinischen und orthopädischen Bereich. Jeder Arzt mit ein bisschen Gripps (und da kenn ich einige) würden solche Strecken am liebsten verbieten. Aber spielt mal weiter heile Welt.... Auch vom Zuschauer her würden kürzere Rennen attraktiver werden da sie agressiver gefahren werden würden.


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25.05.2007 14:54

schnippler
unregistriert
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Zitat:
Original von ThunderBlaze
Ich weiß net, aber der der sagt das die Etappen nicht gekürzt werden müssen hat wohl immer noch nichts kapiert und die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Echt traurig. Wer glaubt das mit diesen Monster-Strecken der Radsport sich reinigen kann irrt sich gewaltig. Je belastender eine Etappe/Eintagesrennen ist so wahrscheinlicher auch der Zugriff zu Dopingmitteln. Dabei gehts nicht darum ob man langsamer fährt wenn man keine nimmt. Es ist einfach logisch das die Belastung dadurch nicht gemindert wird. Hier gehts in den sportmedizinischen und orthopädischen Bereich. Jeder Arzt mit ein bisschen Gripps (und da kenn ich einige) würden solche Strecken am liebsten verbieten. Aber spielt mal weiter heile Welt.... Auch vom Zuschauer her würden kürzere Rennen attraktiver werden da sie agressiver gefahren werden würden.


Warum nehmen denn gerade die "Wasserträger" verstärkt Doping? Damit sie solche Etappen überhaupt überstehen. Oder geht es Dir nur um das Doping bei den Bassos, Ullrichs, Valverdes und Armstrongs?


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25.05.2007 14:55

deutscher baske
Finisseur

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Zitat:
Original von Schtine
Gerade hier in Deutschland tut man sich aber mit Nicht-Siegern sehr schwer. Alles ab dem zweiten Platz ist eine Enttäuschung und wenn gar nur ein Rang unter den ersten zwanzig herauskam wird das schon garnicht mehr erwähnt bzw. als völliges Versagen des Athlethen gewertet.


Genau das habe ich die letzten jahr auch beobachtet. "der ewige zweite" ist wohl das paradebeispiel für die aberkennung einer solchen leistung. Und ein jaksche, der jahrelang, trotz helferdienste unter die top 20/30 fuhr, wurde höhstens nebenbei erwähnt. Ganz davon zu schweigen, wie mit zabel in den letzten beiden jahren umgegangen wurde. Wer hat denn seine konstanten top 5/10 plätze gewürdigt. Ich kenne sponton keinen.
Zwar darf dieses unsere anspruchsdenken jetzt keine begründung für den sportlichen betrug der fahrer sein, aber es ist zumindst in sofern erwähnenswert, dass man sich selber hinterfragen sollte.
Ich möchte damit auch direkt mal bei mir anfangen: Ich habe die letzten jahre, sogar bis vor ein paar wochen noch, z. B. die tour hinterfragt, warum so wenig spektakuläre bergetappen im programm sind- gleichzeitig aber gewünscht sauberen sport zu sehen (wobei ich seit 2/3 jahren immer davon ausging, dass 2/3 der fahrer dopen). Heute überlege ich mir zweimal, ob ich mehr bergetappen fordere.
Ich denke aber, es wäre schon ein schritt der besserung, wenn man anstatt 2/3 hammeretappen (5 bergwertungen auf 200 km), mehrere anspruchslosere etappen (2 bergwertungen auf 140/150 km) im programm hat. Das würde mir als zuschauer sogar entgegen kommen, da sich die aktion mehr verteilt.

Aber was ich bei der ganzen sache nochmal betohnen möchte: Gedopt wird immer, egal ob 20 km zeitfahren oder 200 km gebirge oder 100 km flachetappe. Nur geht es um das überdenken, ob sich unsere radsportvorstellungen übereinstimmen lassen.




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25.05.2007 14:57

deutscher baske
Finisseur

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Zitat:
Je belastender eine Etappe/Eintagesrennen ist so wahrscheinlicher auch der Zugriff zu Dopingmitteln. Dabei gehts nicht darum ob man langsamer fährt wenn man keine nimmt.


Wie aldag gestern bestätigt hat: Nur darum geht es! Mit dem anderen mithalten zu können. Es ging in erster linie genau darum schneller zu sein und nicht darum, die strapazen zu überstehen. Denke das ist eher sekundär.




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25.05.2007 14:59

ThunderBlaze
Tour-Sieger

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Fan von: Philippe Gilbert, Française des Jeux

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Zitat:
Original von schnippler
Warum nehmen denn gerade die "Wasserträger" verstärkt Doping? Damit sie solche Etappen überhaupt überstehen. Oder geht es Dir nur um das Doping bei den Bassos, Ullrichs, Valverdes und Armstrongs?


Mir gehts eher um alle Fahrer, egal welche Position sie im Feld einnehmen. Zu mal ich keinen von denen irgendwie hervorheben werde oder möchte.


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25.05.2007 15:00

schnippler
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Zitat:
Original von deutscher baske
Zitat:
Je belastender eine Etappe/Eintagesrennen ist so wahrscheinlicher auch der Zugriff zu Dopingmitteln. Dabei gehts nicht darum ob man langsamer fährt wenn man keine nimmt.


Wie aldag gestern bestätigt hat: Nur darum geht es! Mit dem anderen mithalten zu können. Es ging in erster linie genau darum schneller zu sein und nicht darum, die strapazen zu überstehen. Denke das ist eher sekundär.


Aldag war doch nie Siegfahrer bei Telekom. Und wie Zabel gestern schonsagte, er war kaum im Wind, das mussten andere übernehmen. Und das sind diejenigen, die wahrscheinlich auch mehr eingeworfen haben.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von schnippler: 25.05.2007 15:00.

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25.05.2007 15:01

ThunderBlaze
Tour-Sieger

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Zitat:
Original von deutscher baske
Wie aldag gestern bestätigt hat: Nur darum geht es! Mit dem anderen mithalten zu können. Es ging in erster linie genau darum schneller zu sein und nicht darum, die strapazen zu überstehen. Denke das ist eher sekundär.


Was Aldag sagt interessiert mich genausowenig wie wenn ein Sack Reis in China umfällt oder die Wasserstandsmeldung von gestern. Ich betrachte es aus einem medizinischen Blickwinkel.


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25.05.2007 15:03

deutscher baske
Finisseur

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Zitat:
Original von ThunderBlaze

Ich betrachte es aus einem medizinischen Blickwinkel.


Glaubst du, dass kann man ausschließlich aus diesem blickwinkel betrachten?




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zufrieden sein mit dem, was man hat - unzufrieden sein mit dem, was ist
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25.05.2007 15:04

teufelsberg
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie

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RE: Ich denke wir sollten unser Anspruchsdenken verändern

Zitat:
Original von schnippler
Doping ist Doping, und jedes Land ist davon betroffen. Nur so Unterteilungen wie: Armstrong dopte mehr als Ullrich, Rogers mehr als Sinkewitz bringen irgendwie nix.


ich habe nicht gesagt, dass rogers mehr dopt als sinkewitz, sondern beschrieben, dass ich stinkis hintere plätze in den ardennen zwar schade finde, aber angesichts der realität gut damit leben kann.
und das ich eher bei guten platzierungen in feldern mit nahezu überführten spitzendopern ein ungutes gefühl habe.
zumindest den unterschiedlichen umgang mit den operation-puerta-akten wirst du doch nicht bestreiten, oder doch?

aber eigentlich nicht das thema, mein anspruchsdenken habe ich dargestellt.


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25.05.2007 15:12

donon
Anfänger

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Dabei seit: 16.06.2006
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Fan von: Maurice Garin, Octave Lapize

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Zitat:
Original von ThunderBlaze... Jeder Arzt mit ein bisschen Gripps (und da kenn ich einige) würden solche Strecken am liebsten verbieten. Aber spielt mal weiter heile Welt ...

Zumindest soviel Grips, sich das mit den Achtstundentagen auf dem Rad, die ohne Doping nötig wären (wie von dir postuliert), mal kurz auszurechnen:
Da kommt man bei 168 Rennstunden und 3500 km auf einen Schnitt von knapp 21 km/h, eine Geschwindigkeit also, die die Fahrer vor hundert Jahren bei doppelt- bis dreifach so langen Etappen locker überboten haben.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von donon: 25.05.2007 15:13.

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25.05.2007 15:13

ThunderBlaze
Tour-Sieger

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Zitat:
Original von deutscher baske
Glaubst du, dass kann man ausschließlich aus diesem blickwinkel betrachten?


Das ist der einzige seriöse Blickwinkel. Medizinische Fakten zu wiederlegen ist schon eine ganz andere Stufe. Ich selbst hab natürlich nicht Medizin studiert, befasse mich aber mit diesem Thema sehr intensiv und führe hin und wieder wichtige Gespräche mit verschiedenen Ärzten. Angefangen hats wo ich aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste mit Fussball, da war ich noch nicht Radsport interessiert. Wollte mir wie jeder eine Welt aufbauen mit keinen Geldsorgen usw. Naja sollte net sein.


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25.05.2007 15:13

Scout
Pavé-Experte

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Zitat:
Original von ThunderBlaze
Ich weiß net, aber der der sagt das die Etappen nicht gekürzt werden müssen hat wohl immer noch nichts kapiert und die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Echt traurig. Wer glaubt das mit diesen Monster-Strecken der Radsport sich reinigen kann irrt sich gewaltig. Je belastender eine Etappe/Eintagesrennen ist so wahrscheinlicher auch der Zugriff zu Dopingmitteln. Dabei gehts nicht darum ob man langsamer fährt wenn man keine nimmt. Es ist einfach logisch das die Belastung dadurch nicht gemindert wird. Hier gehts in den sportmedizinischen und orthopädischen Bereich. Jeder Arzt mit ein bisschen Gripps (und da kenn ich einige) würden solche Strecken am liebsten verbieten. Aber spielt mal weiter heile Welt.... Auch vom Zuschauer her würden kürzere Rennen attraktiver werden da sie agressiver gefahren werden würden.


Ich bin kein Arzt, ergo weiß ich auch nix darüber. Aber früher, waren die Etappen wesentlich länger, die Straßen waren zum Teil keine und die Berge waren genau so hoch und steil und es wurde auch nicht mehr oder weniger gedopt. Diese ganze Diskussion über Streckenverkürzung etc gibt es auch schon seid Jahren und wurde auch schon praktiziert. Nur gebracht hat es nix.
Weil wie hier schon oft gesagt wurde nicht das Leiden der Ursprung des Dopings ist, sondern der unbedingte Wille zum Sieg. Augenzwinkern




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25.05.2007 15:23

kuestentanne
Buten-Kieler

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Hej, Thunder, tschuldige, aber jetzt muss ich mal laut lachen. Der medizinische Aspekt also.

Aus medizinischer Sicht sollte man den Fußballern das "Fitspritzen" verbieten und die Anzahl der Spiele dafür reduzieren. Nein, genauer gesagt, aus medizinischer Sicht sollte man (Hoch)leistungssport grundsätzlich verbieten.
Aus medizinischer Sicht reichen 30 - 60 Minuten Sport pro Tag. Darüber hinaus steigt nur das Verletzungsrisiko ...




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25.05.2007 15:30

donon
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Jetzt nochmal meinen Senf dazu:
Ich glaube nicht, dass Beschränkung von Etappenlängen was bringt. Auch nicht die Forderung nach Reduzierung des Anspruchsdenkens - wie soll das gehen? Schon die bei der Frage, ob gestern (Scalenghe-Briancon) zu sehr gebummelt wurde, ist ja keine Einigkeit zu erzielen.
Ich persönlich vermute auch, dass Durchschittsgeschwindigkeiten zwar Hinweise auf Doping geben, aber der Schnitt eben auch so entscheidend von der Strategie abhängig ist, dass er nur bedingt aussagekräftig ist.
Anders wären ja die Leistungen der Triathleten in den 90ern, die 180 km Einzelzeitfahren in einem beängstigenden schnitt zurücklegten, bei Strassenrennen aber keine Schnitte machten, nicht zu erklären.
Anders gesagt: Mit Doping kann man etwas schneller fahren, vor allem kann man aber ganz andere Taktiken benutzen, mit denen man z.B. ein feld sprengt. Das Ergebnis könnte dann sein, dass die Etappe nicht unbedingt schneller, sondern sogar langsamer wird.
Das alles sind solche Unwägbarkeiten, dass ich der Meinung bin, dass nur mit Kontrollen etwas zu bewirken ist, die so zuverlässig sind, dass das Entdeckungsrisiko für die Meisten zu hoch wird - und nicht mit der Festlegung von Obergrenzen für Streckenlängen oder Höhenmeter.

Allerdings finde ich es auch schon pervers, wenn - wie gestern - bei einer Etappe von vielleicht 4000 Höhenmetern (genauer weiss ichs nicht) ein schnellster Schnitt von 36 angegeben wird, oder wenn man immer noch eine Schraube weiterdrehen muss, wie bei der 19. Etappe, wo der Zoncolan diesmal von der noch schwierigeren Seite gefahren wird. Aber das sind Marktmechanismen, die glaube ich, nicht zu unterbinden sind (man schaue sich die Website an zum diesjährigen Zoncolan-Event). Gerade deshalb halte ich es für nötig, die Fahrer davor zu schützen, sich mit Dopern messen zu müssen - und das geht mMn nur mit Kontrollen.


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25.05.2007 15:48

deutscher baske
Finisseur

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Original von ThunderBlaze
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Original von deutscher baske
Glaubst du, dass kann man ausschließlich aus diesem blickwinkel betrachten?


Das ist der einzige seriöse Blickwinkel. Medizinische Fakten zu wiederlegen ist schon eine ganz andere Stufe. Ich selbst hab natürlich nicht Medizin studiert, befasse mich aber mit diesem Thema sehr intensiv und führe hin und wieder wichtige Gespräche mit verschiedenen Ärzten. Angefangen hats wo ich aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste mit Fussball, da war ich noch nicht Radsport interessiert. Wollte mir wie jeder eine Welt aufbauen mit keinen Geldsorgen usw. Naja sollte net sein.


Erstmal sorry, dass mit dem fußball tut mir echt leid. Kann mich glaube ich in dichreinversetzen.
Aber ich glaube nicht, dass man ethische fragen, und dieser threat enthält eine, ausschließlich medizinisch beurteilen kann.




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25.05.2007 15:55

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Original von kuestentanne
Hej, Thunder, tschuldige, aber jetzt muss ich mal laut lachen. Der medizinische Aspekt also.

Aus medizinischer Sicht sollte man den Fußballern das "Fitspritzen" verbieten und die Anzahl der Spiele dafür reduzieren. Nein, genauer gesagt, aus medizinischer Sicht sollte man (Hoch)leistungssport grundsätzlich verbieten.
Aus medizinischer Sicht reichen 30 - 60 Minuten Sport pro Tag. Darüber hinaus steigt nur das Verletzungsrisiko ...


So noch mal ein letztes mal. Fit spritzen definiert einfach nur Verletzungen zu behandeln. Und das hat nichts mit der Anzahl der Spiele zu tun. In der Stadtklasse haben wir, lass mich nachdenken, an die 30 Spiele im Jahr (Pokal, Freundschaftsspiele mit eingerechnet). Bei Verletzungen gab es unterschiedliche Behandlungen. Während Spiel und Training Eisspray oder Schmerztabletten. Danach oder davor gings zum Sportmediziner. Und ich kann dir versichern das davon nichts auf der Doping-Liste stand. Zumal es im Amatuer-Bereich eh kein Sinn macht da der technische Effekt meist über Sieg und Niederlage entscheidet. Im Profi-Bereich gibt es zuviele Spiele was Verletzungen wirklich fördert. Und auch ich würde es lieber sehen das Spiele reduziert werden sollten. Aber statt dessen plant man lieber die Winterpause abzuschaffen. Paradox und pervers zugleich. Aber der Begriff "Fit spritzen" stammt aus alten Zeiten der einfach nur definiert das ein Spieler dessen Verletzung mithilfe von Medikamenten geheilt werden oder schmerzhemmend wirkt. Sicherlich gibts auch Doping im Fussball, aber halt nicht so extrem wie in anderen Sportarten. Was an der Sportart an sich liegt. Würdest du 2-3 Trainingseinheiten am Tag machen könntest du locker mit dem jedem Spieler konditionell mithalten. Doping würde sich eher lohnen wenn ein Spiel an die 3-5 Stunden gehen würde, so geschehen bei den beiden DFB Pokal Finals. Mir fallen die Paaarungen nicht mehr ein.


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