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Cycling4Fans - Forum » Radsport » Große Rundfahrten Forum » Positive Dopingprobe bei der Tour (Landis) - UCI » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Positive Dopingprobe bei der Tour (Landis) - UCI
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19.09.2006 13:29

MrsFlax
.

Dabei seit: 09.03.2003

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Zitat:
Original von jonas
Ich tippe auf die typische Inkompetenz in der UCI.


ist die auch dafür verantwortlich, dass man ullrich bereits "ausradiert" hat und basso da immer noch steht? großes Grinsen


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19.09.2006 13:34

jonas


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Herkunft: Schweiz
Fan von: JOHANN TSCHOPP

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Die haben wohl gewürfelt, wen man drinlässt und wer seine Punkte abgeben muss. großes Grinsen




__________________
--

jonas
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19.09.2006 13:52

MrsFlax
.

Dabei seit: 09.03.2003

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was soll's...
pech im spiel, glück in der liebe großes Grinsen


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13.01.2007 19:03

denkbär
nie positiv verpestet

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Was wird denn nun aus der Sache?

Zitat:
Quelle: Spiegel.de

[ ... ] Landis vorgeladen

[ ... ] Der des Dopings verdächtigte Toursieger von 2006 muss indes in Paris erscheinen.

[ ... ]

Wegen Verfahrensfehlern bei der Analyse der positiven A- und B-Probe jedoch konnte bislang keine Suspendierung gegen den US-Amerikaner ausgesprochen werden. "Bei der B-Probe waren drei Experten zugegen, einer davon war von Floyd Landis bestimmt worden", sagte Bordry jetzt.

Der AFLD-Chef erwartet indes nicht, dass Landis selbst in Paris erscheint. Der Fahrer würde wohl nur von seinem Anwalt vertreten. Selbst wenn die AFLD Landis schuldig spricht, kann sie ihn nur für Rennen in Frankreich sperren. Lediglich der US-Verband oder der Weltverband UCI können Landis suspendieren. Die UCI könnte ihm auch seinen Tour-Sieg aberkennen.


Die UCI könnte ihm auch seinen Tour-Sieg aberkennen. Und?
Tut sich da noch irgend was, oder will man die Sache auf sich beruhen lassen?

Will die UCI sich dabei vielleicht noch einen Pfand (2006-Doping-Sieger in den TdF-Analen) für den Pro-Tour-Poker mit A.S.O. behalten? Das ist doch nicht normal, einfach so zu tun als wäre da nix.


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13.01.2007 21:16

teufelsberg
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie

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RE: Was wird denn nun aus der Sache?

lieber den gedopten landis, als einen, der schon eine halbe stunde zurück lag.SPAM


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13.01.2007 22:05

Luzifer
Routinier

Dabei seit: 09.07.2006

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RE: Was wird denn nun aus der Sache?

Zitat:
Original von denkbär
Zitat:
Quelle: Spiegel.de

[ ... ] Landis vorgeladen

[ ... ] Der des Dopings verdächtigte Toursieger von 2006 muss indes in Paris erscheinen.

[ ... ]

Wegen Verfahrensfehlern bei der Analyse der positiven A- und B-Probe jedoch konnte bislang keine Suspendierung gegen den US-Amerikaner ausgesprochen werden. "Bei der B-Probe waren drei Experten zugegen, einer davon war von Floyd Landis bestimmt worden", sagte Bordry jetzt.

Der AFLD-Chef erwartet indes nicht, dass Landis selbst in Paris erscheint. Der Fahrer würde wohl nur von seinem Anwalt vertreten. Selbst wenn die AFLD Landis schuldig spricht, kann sie ihn nur für Rennen in Frankreich sperren. Lediglich der US-Verband oder der Weltverband UCI können Landis suspendieren. Die UCI könnte ihm auch seinen Tour-Sieg aberkennen.


Die UCI könnte ihm auch seinen Tour-Sieg aberkennen. Und?
Tut sich da noch irgend was, oder will man die Sache auf sich beruhen lassen?

Will die UCI sich dabei vielleicht noch einen Pfand (2006-Doping-Sieger in den TdF-Analen) für den Pro-Tour-Poker mit A.S.O. behalten? Das ist doch nicht normal, einfach so zu tun als wäre da nix.


Ich hab das ja schon wiederholt angesprochen. Der soll auch 2007 starten. Landis sollte in der pharmakologischen Leistungsschau nicht fehlen.


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13.01.2007 23:51

DjHans
Danke Jan!

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Dabei seit: 02.03.2006
Fan von: Ulle, Hilde, Gibo, Fabü

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Fragezeichen

Ich wäre mir mittlerweile nicht einmal mehr so sicher, dass Landis schuldig ist. Da ist schon einiges mysteriös gewesen und seine Argumentationen sind für mich schlüssig.

2007 wird wahrscheinlich wegen der Hüftoperation zu früh sein. Zudem bräuchte er ein Team. Ein Freispruch wird frühestens im Frühjahr folgen, dann bräuchte er ein Team und eine entsprechende Vorbereitung, das wird wohl kaum mehr reichen.

Aber letztendlich ist eben der erste im Ziel der Sieger, auch wenn er gedopt ist. 2005 bleibt für mich Heras der Sieger, 2006 Landis. Auch wenn es durch Betrug zustande kam, man hat doch von einem nachträglichen Sieg nichts mehr. Deshalb ist es natürlich wichtig für einen möglichst dopingfreien Sport zu kämpfen.




__________________
Danke Jan, für die tollen Jahre. Du bist der "Tourgott"!
--------
Vive le Tour!
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13.01.2007 23:54

denkbär
nie positiv verpestet

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Dabei seit: 13.07.2006

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RE: Was wird denn nun aus der Sache?

Zitat:
Original von Luzifer

Ich hab das ja schon wiederholt angesprochen. Der soll auch 2007 starten. Landis sollte in der pharmakologischen Leistungsschau nicht fehlen.


Ich muss gestehen, dass ich mir bei deiner zynischen Doping-Freigabe-Haltung nicht so ganz sicher bin, inwieweit sie nicht doch ironisch gemeint ist. Du hast aber im Pro-Tour-Thread einen sehr interessanten Aspekt angesprochen:

Der Geldfluss innerhalb des Radsportzirkus scheint es mir wert, dass man ihn mal näher betrachtet. Ich denke da an das alte deutsche Sprichwort: "Wer zahlt, schafft an". Wenn die Bedürfnisse der primären Geldgeber nicht mehr befriedigt werden, bricht das System in sich zusammen. Dabei kann ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass eine Bank wie Credit Lyonnaise über den Fall Landis glücklich ist. Das Argument mit Festina und ihren Absatzzahlen trotz/wegen deren Doping-Affaire zieht da meines Erachtens nicht, da es für eine Bank zum Beispiel schon sehr wichtig ist, nicht mit Betrug und Unfairness identifiziert zu werden.
Auch bei den Fernsehsendern, deren Lizenzgebühren für die Senderechte erheblichen Anteil an den Einnahmen der A.S.O. haben dürften ist Doping-Freigabe und die "pharmakologische Leistungsschau" keine realistische Option für die Zukunft des Radsports. Wenn es so einfach wäre, dann wäre man wahrscheinlich längst diesen Weg gegangen.


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14.01.2007 01:31

Luzifer
Routinier

Dabei seit: 09.07.2006

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RE: Was wird denn nun aus der Sache?

Zitat:
Original von denkbär
Zitat:
Original von Luzifer

Ich hab das ja schon wiederholt angesprochen. Der soll auch 2007 starten. Landis sollte in der pharmakologischen Leistungsschau nicht fehlen.


Ich muss gestehen, dass ich mir bei deiner zynischen Doping-Freigabe-Haltung nicht so ganz sicher bin, inwieweit sie nicht doch ironisch gemeint ist. Du hast aber im Pro-Tour-Thread einen sehr interessanten Aspekt angesprochen:

Der Geldfluss innerhalb des Radsportzirkus scheint es mir wert, dass man ihn mal näher betrachtet. Ich denke da an das alte deutsche Sprichwort: "Wer zahlt, schafft an". Wenn die Bedürfnisse der primären Geldgeber nicht mehr befriedigt werden, bricht das System in sich zusammen. Dabei kann ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass eine Bank wie Credit Lyonnaise über den Fall Landis glücklich ist. Das Argument mit Festina und ihren Absatzzahlen trotz/wegen deren Doping-Affaire zieht da meines Erachtens nicht, da es für eine Bank zum Beispiel schon sehr wichtig ist, nicht mit Betrug und Unfairness identifiziert zu werden.
Auch bei den Fernsehsendern, deren Lizenzgebühren für die Senderechte erheblichen Anteil an den Einnahmen der A.S.O. haben dürften ist Doping-Freigabe und die "pharmakologische Leistungsschau" keine realistische Option für die Zukunft des Radsports. Wenn es so einfach wäre, dann wäre man wahrscheinlich längst diesen Weg gegangen.



Bin da jetzt auch müde. Aber Du scheinst ja ein wirklich cleveres Kerlchen zu sein. Informiere Dich dochmal über die Lizenzgebühren, die ein Veranstalter an die UCI zahlen muss, wenn es um die Austragung zum Beipiel irgendeiner WM geht. Dagegen sind die Beträge, die ich in einem meiner letzten Beiträge angesprochen habe, ein Witz. Hier gehts los mit Summen größer 200.000 €. Interessant ist auch die Frage, was mit diesen Geldern im Detail passiert.


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14.01.2007 19:37

Flahute
orange butt

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Fan von: Doping-Gegnern

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Zitat:
Original von DjHans
Ich wäre mir mittlerweile nicht einmal mehr so sicher, dass Landis schuldig ist. Da ist schon einiges mysteriös gewesen und seine Argumentationen sind für mich schlüssig.

Schlüssige Argumentation? Das glaub ich ja nicht!
Dass ein erhöhter Testosteronspiegel (zudem kein körpereigenes Testosteron, wie sich später herausstellte) durch übermäßigen Alkoholkonsum zustande kommt, und man am nächsten Tag trotzdem allein dem Rest des Pelotons davonfahren kann?... blinzelnd




__________________
Every society honours its live conformists and its dead troublemakers.
(Mignon McLaughlin)
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14.01.2007 19:39

Flahute
orange butt

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Fan von: Doping-Gegnern

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Zitat:
Original von DjHans
Aber letztendlich ist eben der erste im Ziel der Sieger, auch wenn er gedopt ist.

Also im Reglement steht da ganz eindeutig etwas anderes drin...




__________________
Every society honours its live conformists and its dead troublemakers.
(Mignon McLaughlin)
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15.01.2007 10:31

tom
unregistriert
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RE: Was wird denn nun aus der Sache?

Zitat:
Original von denkbär
[...] Das Argument mit Festina und ihren Absatzzahlen trotz/wegen deren Doping-Affaire zieht da meines Erachtens nicht, da es für eine Bank zum Beispiel schon sehr wichtig ist, nicht mit Betrug und Unfairness identifiziert zu werden. [...]


Naja, wenn ich so an diverse Vorgänge bei großen deutschen Banken denke, wäre ich mir da nicht so sicher. Solange die Bank im Interesse ihrer Kunden andere über den Tisch zieht...


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15.01.2007 12:10

Luzifer
Routinier

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RE: Was wird denn nun aus der Sache?

Zitat:
Original von denkbär
Ich muss gestehen, dass ich mir bei deiner zynischen Doping-Freigabe-Haltung nicht so ganz sicher bin, inwieweit sie nicht doch ironisch gemeint ist. Du hast aber im Pro-Tour-Thread einen sehr interessanten Aspekt angesprochen:

Der Geldfluss innerhalb des Radsportzirkus scheint es mir wert, dass man ihn mal näher betrachtet. Ich denke da an das alte deutsche Sprichwort: "Wer zahlt, schafft an". Wenn die Bedürfnisse der primären Geldgeber nicht mehr befriedigt werden, bricht das System in sich zusammen. Dabei kann ich mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass eine Bank wie Credit Lyonnaise über den Fall Landis glücklich ist. Das Argument mit Festina und ihren Absatzzahlen trotz/wegen deren Doping-Affaire zieht da meines Erachtens nicht, da es für eine Bank zum Beispiel schon sehr wichtig ist, nicht mit Betrug und Unfairness identifiziert zu werden.
Auch bei den Fernsehsendern, deren Lizenzgebühren für die Senderechte erheblichen Anteil an den Einnahmen der A.S.O. haben dürften ist Doping-Freigabe und die "pharmakologische Leistungsschau" keine realistische Option für die Zukunft des Radsports. Wenn es so einfach wäre, dann wäre man wahrscheinlich längst diesen Weg gegangen.


Zunächst mal zur Erklärung meiner Forderung, auch Landis solle bei der T 2007 starten. Sie ist nicht ironisch gemeint. Ich bin ernsthaft für einen Start von Landis. Er soll weder von der AFLD noch vom US-Radsportverband sanktioniert werden. Warum? Man hat in dieser Szene immer noch nichts gelernt. Angefangen damit, dass er auf der letzten Etappe schon gar nicht mehr hätte starten dürfen. Es ist mittlerweile ein halbes Jahr vergangen und Landis darf sich immer noch TS nennen. Vor allem aber fehlt es grundsätzlich am ernsthaften Willen, strikt etwas gegen Doping zu tun. Es ist für mich immer wieder unverständlich, dass es zu Verfahrensfehlern kommt, wie sie Landis nun für sich in Anspruch nimmt. Aber auch, wenn es
sie nicht gegeben hätte, würde man sich noch in der juristischen Auseinandersetzung bewegen. Wahrscheinlich würde er sich dann in der Argumentation für seine Unschuld ausschließlich auf die Güte des Kontrollverfahrens beschränken. Sicher, Rechtsstaatlichkeit darf nicht verletzt werden, aber Schuld muss auch festgestellt werden dürfen.

Bewußt klammere ich die Fälle Basso usw. aus, da ich meine Zeit nicht mit Stellungnahmen auf dann folgende Beiträge verwenden möchte. Stünde Landis am Start und all die anderen, würde der Profiradsport einen neuerlichen Tiefpunkt erreichen. Leider geht es nicht anders. Möglicherweise würde das Rennen selbst dann noch von ARD und ZDF übertragen. Gut, dann sage ich, der nächste Skandal muss her. Solange bis dass eine Äußerung, wie sie Herr Rogge getan hat, indem er für die betroffenen Fahrer immer noch die Unschuldsvermutung ins Feld führt, nach sich zieht, dass man einen Mann in einer solchen Position zum Rücktritt auffordert. Der Sportler, der nicht dopt, und dopenden Sportlern hinterläuft, muss das im gesamten Kontext ja schon als Aufforderung zum dopen verstehen mit der Maßgabe, sich am besten nicht erwischen zu lassen und für den Fall der Fälle "gute" Anwälte zur Verfügung zu haben.

Deine Einschätzung zum Zusammenhang zwischen Sportsponsoring und Doping teile ich, allerdings nur für Deutschland. Neben Festina zeigt auch dieser Artikel, zumindest in einigen Passagen, dass er längst nicht so eindeutig ist, wie man meinen möchte. Erst, wenn es gar nicht mehr anders geht, entfernt sich der Sponsor.


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15.01.2007 12:40

kuestentanne
Buten-Kieler

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Herkunft: Stockholm
Fan von: THW KIEL

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RE: Was wird denn nun aus der Sache?

Auf die Sponsoren als Dopingbekämpfer würde ich nicht setzen. Sie haben sich bisher weitestgehend nicht wirklich dafür eingesetzt und werden es auch weiterhin nicht tun. Warum sollten sie auch. Nennt mir mal einen Sponsor, der wirklich messbare wirtschaftliche Probleme nach nem Dopingfall bekommen hat.
Mir fällt da keiner ein, schon eher welche, die dadurch ihren Bekanntheitsgrad noch steigern konnten.

In der breiten Öffentlichkeit steht doch alleine der des Doping überführte Sportler als der alleinige Betrüger da (wenn überhaupt), Trainer, Ärzte, Betreuer, der Sponsor seltenst. Organisiertes Doping gabs doch nur im Ostblock ..., heute ist doch jeder Sportler für sich selbst verantwortlich, also was kann denn der Sponsor dafür ... ?

Und wenn es doch mal eng wird, wie bei Festina oder dem letzten Saiz-Team ( der Name des Sponsors ist mir doch glatt schon entfallen), zieht sich der Sponsor einfach empört zurück mit den Worten, wir wußten davon nichts (ha ha), ziehen aber daraus sofort die Konsequenzen.
Wenn man es genau betrachtet, sind sie damit ja sogar die einzigen, die wirklich Konsequenzen ziehen, wenn auch scheinheilig ...

Mir ist aus meinem Bekanntenkreis ein Beispiel bekannt, was für einen und wie Erfolgsdruck von einem Sponsor ausgeübt werden kann auf den Sportler. Da wundert mich gar nichts. Der Bekannte hat sich dem zum Glück nicht gebeugt und ist wieder Hobbysportler ...




__________________
Love people, use things, the opposite never works!
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16.01.2007 09:42

Tempodiktat
Capitaine de la Route

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Dabei seit: 10.07.2002
Herkunft: Stuttgart
Fan von: Berg-, Sprint-, Rundfahr-, Klassiker- und Zeitfahrspezialisten , sowie von edlen und nicht so edlen Helfern.

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RE: Was wird denn nun aus der Sache?

Zitat:
Original von kuestentanne
Mir ist aus meinem Bekanntenkreis ein Beispiel bekannt, was für einen und wie Erfolgsdruck von einem Sponsor ausgeübt werden kann auf den Sportler. Da wundert mich gar nichts. Der Bekannte hat sich dem zum Glück nicht gebeugt und ist wieder Hobbysportler ...


Es wäre klasse wenn Du das in ein paar kurzen Sätzen erzählen könntest (Du brauchst ja keine Namen oder andere rasterfahndungsgeeignete Daten nennen), gerne auch im Doping-Diskussions-Thread. Mich und bestimmt auch einige andere würde das durchaus interessieren.




__________________
Fly, you fools!
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16.01.2007 20:19

DjHans
Danke Jan!

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Dabei seit: 02.03.2006
Fan von: Ulle, Hilde, Gibo, Fabü

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Landis ist zu Recht noch nach Morzine gefahren. Eine positive A Probe ist noch kein verwertbarer Beweis, den erbringt erst die B Probe.




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Danke Jan, für die tollen Jahre. Du bist der "Tourgott"!
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Vive le Tour!
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16.01.2007 23:07

Luzifer
Routinier

Dabei seit: 09.07.2006

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Zitat:
Original von DjHans
Landis ist zu Recht noch nach Morzine gefahren. Eine positive A Probe ist noch kein verwertbarer Beweis, den erbringt erst die B Probe.


Meine Aussage stützt sich auf diese Meldung.


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