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28.12.2005 12:44

tusberg
Degenkolbler

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großes Grinsen tusbergs Jahresrückblick

Radsportsaisonrückblick 2005 von tusberg

Die Radsportsaison 2005 begann in Deutschland früh! Die deutschen Frauen Hanka Kupfernagel und Sabine Spitz fuhren bei der Querfeldeinweltmeisterschaft, Mitte Januar, im saarländischen St. Wendel ein Doppelerfolg ein und gewannen Gold und Silber vor der Niederländerin Mirijam Melchers. Bei den Männer siegte wie erwartet das belgische Cross-Supertalent Sven Nys vor seinen Landsmänner Erwin Verwecken und Sven Vantourenhout. Nachdem die Cross-Saison beendet war rückten die Straßenrennen langsam aber sicher wieder in den Vordergrund und der deutsche Jens Voigt zeigte sich früh in Topform so gewann er schon Mitte Februar eine Etappe beim Stern von Beresse. Das gleich sollte ihm eine Woche später bei der Mittelmeer-Rundfahrt in Südfrankreich noch mal gelingen wobei hier am ende der fünf tage langen Rundfahrt sogar der Gesamtsieg raussprang.
Nun standen Anfang März die ersten ProTour-Rennen an!. Die ProTour ist die erste Liga des Radsports, die in diesem Jahr den Weltcup ersetzte. Mit Paris-Nizza ging es los, und gleich beim nur 6 Kilometer langem Prolog siegte ein alter Bekannter, Jens Voigt gewann souverän. Es folgten Etappensiege durch Tom Boonen (2X), Vicente Reynes, Fabian Cancellara, Gilberto Simoni, Joost Posthuma und Alejandro Valverde. Doch den Gesamtsieg sicherte sich Voigts Teamkollege Bobby Julich vor Alejandro Valverde. Jens Voigt selbst wurde vierter.
Zu gleichen Zeit fand in Italien ebenfalls ein ProTour-Rennen, Tirreno-Adriatico sollte wie fast jedes Jahr ein Festspiel der Sprinter sein. Der Gesamtsieger Oscar Freire gewann nicht weniger als drei Etappen, das gleiche sollte dem Gesamtzweitem Alessandro Petacchi geliegen. Der einzige Fluchtversuch glückte Servais Knaven der die fünfte Etappe gewann. Vier Tage später stand mit Mailand-San Remo das erste Eintagesrennen der Serie statt. Genau so wie in den letzten drei Jahren wurde das Rennen im Schlußspurt entschieden. Es siegte der Italiener Alessandro Petacchi, vor dem deutschen Danilo Hondo, der wenige Tage später auf Grund eines positiven Dopingtest für den Rest der Saison gesperrt wurde, dritter wurde der Norweger Thor Husvovd. Eine Woche später folgten die historischen Kopfsteinpflaster Rennen in Belgien und Frankreich, diese wurden dominiert von Tom Boonen zunächst gewann er als Solist die Flandern-Rundfahrt , vor dem deutschen Andreas Klier, genau eine Woche später gewann er im Velodrom von Roubaix, die Königen der Klassiker, Paris-Roubaix diesmal aus einem Sprint einer drei köpfigen Spitzengruppe. Nur den Sieg bei Gent-Wevelgem verpasste er auf Grund eines Defkekts in aussichtreich liegender Position. So gewann Juan Antonio-Flecha, dachten alle doch 50 Meter vor dem Ziel folg noch Nico Mattan an ihm vorbei. Was war passiert? Die Organisation hatte nicht gemerkt das Mattan von hinten heran folg und hatte nicht die Neutralenmatrialwagen nach vorne geleitet, so zog Nico Mattan von Auto zu Auto und natürlich auch von Windschatten zu Windschatten bis er schließlich an Flecha vorbei flog und das Rennen gewann. Gleichzeitig mit diesem Rennen fand die Baskenland-Rundfahrt statt. Neben Etappensiegen von Danilo di Luca, der auch die Gesamtwertung gewann, David Moncoutie, Alejandro Valverde (2X) und Alberto Condator feierte auch Jens Voigt wieder einen Etappensieg nach einem beeindrucken Solo. Die Plätze zwei und drei im Endklassment belegten, hinter di Luca, Davide Rebellin und Alberto Condator.
Nun standen wieder Eintagesrennen an beim Amstel Gold Race, nahe der deutsche Grenze in Holland, siegte wie bei der Baskenland-Rundfahrt Danilo di Luca vor Lokalmatador Michael Bogerd. Drei Tage später beim Wallonischen Pfeil schlug di Luca wieder zu diesmal vor dem Luxemburger Kim Kirchen. Noch mal vier Tage später sollte auch endlichen der erste Saisonsieg für T-Mobile rausspringen. Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich schlug der Kasache Alexander Winokurow den deutschen Jens Voigt der nach diesem Rennen ein Pause von drei Wochen einlegte da seine Frau ein Kind erwartete.
Nun brach die Zeit der Rundfahrten an einzige Ausnahme das Mannschaftszeitfahren in Eindhoven das eine Beute das deutschen Teams Gerolsteiner wurde.
Als erstes stand die Romandie-Rundfahrt in der Schweiz auf dem Programm, die sich Santiago Botero dank eines Sieges im abschließenden Zeitfahrens sicherte, vor dem Italiener Damiano Cungeo und dem Russen Dennis Menchov. Bester deutscher als 13. war Jörg Jaksche. Neben Botero gewann noch Oscar Pereiro, Alessandro Petacchi (2X), Damiano Cunego und Alberto Condator Etappen.
Eine Woche später folgte die erste dreiwöchige Rundfahrt in diesem Jahr, der Giro d`Italia. Nach einer von höchst Spannung geprägter Schlusswoche setze sich schließlich der Discovery-Fahrer Paolo Savoldelli vor Gilberto Simoni und den überraschend starken José Rujano durch. Ebenfalls für eine Überraschung sorgte der deutsche Markus Fothen der bei seiner ersten großen Landesrundfahrt gleich auf Rang zwölf landete. Während der Giro noch lief gab auch Jan Ullrich sein Debüt in der ProTour bei der Katalonien-Rundfahrt, er kam auf Platz 18, aber mehr als fünf Minuten hinter dem Gesamtsamtsieger Jaroslaw Popowitsch, an.
Bei der Dauphine Libéré kam es auch zu einer Überraschung, der Spanier Inigo Landaluzte proviterte dank einer gelungen Flucht auch in der Gesamtwertung, vor Santigo Botero, der zwei Etappen gewann, und dem Gerolsteinerfahrer Levi Leipheimer. Für Lance Armstrong sprang bei seinem letzten Test vor der Tour, das gleichzeitig auch sein letztes Rennen sein sollte, der vierte Platz raus vor Alexander Winokurow der die Königsetappe hinauf zum Mont Venoux gewann.
Für Jan Ullrich war die Tour de Suisse der letzte Test und im gegensatz zu Lance Armstrong siegte Ullrich beim Zeitfahren und landete im Endklassement auf Rang drei hinter Aitor Gonzalez und dem Zeitfahrweltmeister Michael Rogers. Ein Etappensieg sprang völlig unerwartet und überraschend für den deutschen Linus Gerdemann heraus. Umso so höher war zu bewerten das er erst Anfang Mai vom drittklassigem Team „AKUD-Arnolds-Sicherheit“ zum erstklassigem Team „CSC“ wechselte.
Nun standen in allen Ländern Europas die Nationalen Titelkämpfe an. In Deutschland kam es zu einer Faust dicken Überraschung. Der völlig unbekannte 18 jährige Kölner Gerald Ciolek vom Team AKUD ließ im Massenspurt die beiden TOP-Sprinter Robert Förster und Erik Zabel klar und deutlich hinter sich. Jan Ullrich ließ die DM aus weil sich auf die ein einer Woche beginnen Tour de France weiter vorbereitete. Doch den Sieg konnte er eigentlich schon vergessen bevor es eingentlich richtig los ging. Noch vor dem Prolog stürtze er beim Traning hinter dem Auto in die Heckschiebe und verletzte sich am Hals. Die Antwort erfuhr man aber spätentens beim Prolog als Armstrong Ullrich mehr als eine Minute abnahm und ihn sogar überholte. Kaum war die erste Verletzung überstanden folgte der nächste Sturz, diesmal wurde er auf einer Abfahrt von einer Windböhe erwischt und landete nach drei Überschlagen im Straßengraben, das Ergebnis geprellte Rippen und das auch noch zwei Tage vor der ersten Bergetappe, hier verlor er wieder mehr als 2 Minuten auf einen wie entfesselt fahrenden Lance Armstrong und er verlor auch auf andere Favoriten viel Zeit wie zum Beispiel auf Ivan Basso.
Zum ende der Tour fing sich Ullrich wieder und kam dank einer starken Schlusswoche noch auf Platz drei im Schlussklassement natürlich hinter dem Rekordsieger Lance Armstrong und dem Italiner Ivan Basso. Die Sprintwertung entschied Thor Husvod für sich den Bergpreis Mikael Rasmussen.
Nun stand auch endlich das erste ProTour-Rennen in Deutschland auf dem Programm, die HEW-Cyclassics die zu einem Doppelsieg vom belgischem Quick-Step Team führte. Filipoo Pozatto gewann vor Luca Paolini. Kurz drauf folgte die deutschland tour die das Highlight der ProTour 2005 beinhaltete die Bergankunft in kanpp 2850 Meter in Sölden, die der spätere Gesamtsieger Levi Leipheimer für sich endschied. Jan Ullrich wurde zweiter und gewann das Zeitfahren.
Mit der Spanien-Rundfahrt stand dann die letzte große Rundfahrt in diesem Jahr an. Wie in den letzten Jahren siegte Roberto Heras dank starker Ergebnisse in den Bergen und für seine Verhältnisse super Leistungen im Zeitfahren. Zweiter wurde der Russe Dennis Menchov der die den Sieg auf Grund eines Einbruchs auf einer Bergankunft verspielte. Für den einzigen deutschen Etappensieg sorgte Gerolsteinerprofi Heinrich Haussler, der im Spurt einer Spitzengruppe den Gegner keine Chance ließ.
Eine Woche später fanden in Madrid die Straßenweltmeisterschaften im Straßenfahren an. Im Zeitfahren siegte Michel Rogers zum dritten Mal in folge und feierte so einen Hattrick. Im Straßenrennen der Frauen siegte die deutsche Regina Schleicher im Massenspurt einer ca. 30 köpfigen Spitzengruppe und verdeitigte somit erfolgreich den Titel ihrer Teamkollgein Judith Arndt. Bei den Männer ging das Straßenrennen leider nicht so erfolgreich zu Ende wie bei den Frauen, bester deutscher wurde Anderas Klier als achter. Sieger wurde der Belgier Tom Boonen der sich als einziger TOP-Sprinter in der ersten Gruppe aufhielt die schließlich auch das Ziel erreichte. Zweiter wurde Alejandro Valverde vor dem Franzosen Geslin.
Das war der Rückblick auf die Radsportsaison 2005!




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28.12.2005 13:01

hawkeye_76
Giro-Sieger

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RE: tusbergs Jahresrückblick

War wohl ein Aufsatz über die Ferien fällig? keine Konkurrenz zu steamboat bitte! Aber trotzdem nicht schlecht.


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28.12.2005 13:05

tusberg
Degenkolbler

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RE: tusbergs Jahresrückblick

Zitat:
Original von hawkeye_76
War wohl ein Aufsatz über die Ferien fällig? keine Konkurrenz zu steamboat bitte! Aber trotzdem nicht schlecht.


Hach, da fall ich glatt in Ohnmacht ein lob küsschen geben - lektion 2




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28.12.2005 13:19

Turbo-Beppe
Bergziege

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Hattest du nach der Tour keine Lust mehr? Du spinnst ja!
Da fehlen für mich alle Klassiker im Herbst, nämlich Lombardei-Rundfahrt, Paris-Tours, Clasica San Sebastian und und und. Dazu die Benelux-Rundfahrt und für ein klitzekleines Fazit wäre wohl auch noch Platz gewesen. Außerdem besteht das Jahr nicht nur aus Protour-Rennen oder hast du den Thread falsch genannt? zeter und mordio
War zwar nicht so schlecht, mit Steamboat aber in keinerlei Maße zu vergleichen. Bei ihm besteht der Rückblick nicht nur aus der Aufzählung aller Sieger und ein paar weiteren Platzierungen Dazu sag ich nix mehr!

Gesamtnote: überarbeitungswürdig

Edit: Ah da habe ich wohl den Smilie im Titel übersehen! Das war von Anfang an als Lachnummer gedacht!




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Wer anderen eine Grube gräbt, schwitzt!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Turbo-Beppe: 28.12.2005 13:20.

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28.12.2005 14:22

tusberg
Degenkolbler

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Ich versthe deine Kritik aber dieser Artikel musste nach den Welmeisterschaften abegegeben werden war nähmlich für unsere Schülerzeitung! Achte die Netiquette!




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28.12.2005 14:46

hawkeye_76
Giro-Sieger

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Dabei seit: 20.07.2004

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Zitat:
Original von tusberg
Ich versthe deine Kritik aber dieser Artikel musste nach den Welmeisterschaften abegegeben werden war nähmlich für unsere Schülerzeitung! Achte die Netiquette!


Dann hoffe ich aber, dass da rechtschreibmäßig noch mal einer drübergesehen hat. Sonst empfehle ich hier


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28.12.2005 17:19

oleradsport
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das großes Grinsen vor dem topic passt schon...


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28.12.2005 18:36

Glgnfz
Illuminatus

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Herkunft: Lehmen
Fan von: Leuten, die durchaus auch arbeiten...

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urteilt mal nicht so hart!


schülerzeitungsniveau hat es allemal. ich kann das (leider) beurteilen... schmollend




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Hier könnte Ihre Signatur stehen!

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28.12.2005 18:52

oleradsport
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das stimmt, leider. unsere schülerzeitung muss ohne betreuungslehrer auskommen (ein skandal!!!) und da sind die texte auch häufig schlecht und sprachliche mängel sehr ausgeprägt. wobei ich ja jetzt als lektor engagiert wurde... Augenzwinkern


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28.12.2005 19:06

tusberg
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Zitat:
Original von hawkeye_76
Zitat:
Original von tusberg
Ich versthe deine Kritik aber dieser Artikel musste nach den Welmeisterschaften abegegeben werden war nähmlich für unsere Schülerzeitung! Achte die Netiquette!


Dann hoffe ich aber, dass da rechtschreibmäßig noch mal einer drübergesehen hat. Sonst empfehle ich hier


die ist bereits eschienen!




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