Züri Metzgete 2005 |
04.10.2005 00:58
2215
Wasserträger
Dabei seit: 06.09.2005
Herkunft: Stuttgart
OFFLINE
 |
|
|
Dass es kein normales Zeitfahren war, ist klar. Das allein reicht aber als Erklärung nicht aus, der Sprung ist einfach zu groß.
|
|
|
|
|
04.10.2005 07:34
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von TEVC
| Zitat: |
Original von blaireau
er kann von Februar bis Oktober jederzeit starke Rennen fahren |
Bingo! |
Wie ich mal sagte: (verbreitetes, schlecht getestetes ( von schlimmeren Dingen wollen wir nicht reden)) Doping korrumpiert die herausragende Leistung.
Wegen Saisonhöhepunkte: die extreme Konzenztration auf einen Saisonhöhepunkt ist eigentlich ein Merkmal der Doping-Techniken ab 1980. Zudem ist Doping durch die ganze Saison hindurch gefährlicher als nur zu ausgewählten Zeiten (gesundheitlich und sportrechtlich).
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von blaireau: 04.10.2005 07:34.
|
|
|
|
|
04.10.2005 09:38
panni
Tour-Sieger
Dabei seit: 29.04.2002
Herkunft: Halle Fan von: Jan Ullrich, Andreas Klöden, Tony Martin, Fabian Wegmann und Marcus Burghardt
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
| Zitat: |
Original von TEVC
[quote]Original von blaireau
er kann von Februar bis Oktober jederzeit starke Rennen fahren |
Bingo! |
Ja, aber er gewinnt nicht 3 WC oder WC-ähnliche Rennen am Stück. Seine Rundfahrt-Palamares sind nach meiner Erinnerung auch nicht gerade berauschend, insofern können wir hier ja mal zur Abwechslung den Zweifel für den Angeklagten anwenden.[/quote]
Außerdem kann man eine haushohe Überlegenheit bei einem Tagesrennen nicht mit einer haushohen Überlegenheit bei einer Rundfahrt über drei Wochen vergleichen, denn wenn die Tagesform für einen Klassikerspezialisten wie Bettini nicht bei einem der Frühjahrsklassiker optimal ist oder man aus taktischen Gründen unterliegt, bleiben noch genügend andere Rennen, wie halt die Züri Metzgete, um das Jahr doch noch mit einem großen Erfolg zu krönen. Bei einer GT darf man sich während dieser drei Wochen keine Schwächen erlauben, muss während dieser Zeit immer fit sein und auf hohem Niveau fahren können.
Ich finde Bettinis Überlegenheit auch nicht sooooo außergewöhnlich, weil bei ihm sicher einige Dinge für eine zusätzliche Motivation gesorgt haben dürften. Zunächst mal sorgte sicher der Frust über den Verlauf der WM dazu, es unbedingt einigen Leuten zeigen zu wollen. Außerdem waren seine bisheren Saisonergebnisse für ihn vermutlich alles andere als befriedigend. Am Anfang der Saison hatte er Probleme mit diversen Erkrankungen und er kam dadurch erst spät in Form. Vermutlich ist er aber gerade deshalb auch etwas frischer als Fahrer, die schon seit dem Frühjahr viele Rennen auf sehr hohem Niveau bestritten haben. Der späte Saisonzeitpunkt und die schwierigen Witterungsbedingungen, mit denen einige Fahrer wohl besser und andere schlechter zurecht kamen, hatten sicher auch Einfluss aus das Ergebnis, denn so zersplittert kam das Fahrerfeld wohl selten bei der Metzgete ins Ziel.
__________________ Zitat JML: "Sicher bewundere ich den Perfektionisten Armstrong, doch ich bewundere auch die athletische und ästhetische Perfektion von Ullrich, der in dieser Hinsicht sogar Indurain noch übertrifft. Jan ist der Prototyp des modernen Rennfahrers."
|
|
|
|
|
04.10.2005 13:18
Turbo-Beppe
Bergziege

Dabei seit: 12.08.2005
Herkunft: Deutschland Fan von: T-mobile, Ulle, Matze, Hieke, Beppe, Werner
OFFLINE
 |
|
Auf seiner Homepage berichtet der Italiener, dass er von Beginn an schwere Beine hatte, auch wenn er zwischenzeitlich in einer Gruppe um Bettini vertreten war.
__________________ Wer anderen eine Grube gräbt, schwitzt!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Turbo-Beppe: 04.10.2005 13:19.
|
|
|
|
|
06.10.2005 11:11
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von Horatio
| Zitat: |
Original von 2215
Dass es kein normales Zeitfahren war, ist klar. Das allein reicht aber als Erklärung nicht aus, der Sprung ist einfach zu groß. |
Nozal? |
Ich nehme an, Du beziehst Dich hier auf das abschliessende Bergzeitfahren. Da spielt die Aerodynamik und die absolute Leistung eine geringere Rolle als das Leistungsgewicht, das bei Heras, wenn er in Form war, schon immer sehr gut war.
__________________
2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9
|
|
|
|
|
06.10.2005 16:50
Horatio
ganz feiner Kerl, gaaanz feiner Kerl

Dabei seit: 08.05.2005
Fan von: Maiglöckchen, Peter Mappei, Liberty Sigur Ros, Gaylord Cumont (Val D'oise), moderierten Foren
OFFLINE
 |
|
|
Nö, ich spiele einfach nur drauf an, dass bei der Vuelta immer mal wieder jemand zum Überzeitfahrer werden kann, wenn er es braucht. Wieviel gute Zeitfahren hat Nozal denn nach seiner Super-Vuelta noch bestritten, wo er im ZF inklusive Millar alles niedergeräumt hat.
Perez könnte man jetzt auch nennen, und so weiter.
|
|
|
|
|
|