Fall Mühlegg - Analyse, Parallele zum Radsport |
26.02.2002 12:06
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| Fall Mühlegg - Analyse, Parallele zum Radsport
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Ein sehr interessanter Hintergrundbericht zum Fall Mühlegg ist heute in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Interessant ist v.a. die Parallele zum Radsport, die Bewertung der WADA und der UCI mit Verbruggen. Aber lest selbst und bildet euch eure eigene Meinung dazu!
SZ-Hintergrund
Das System Mühlegg
Der von mutigen Wissenschaftlern überführte Langläufer hat eine Struktur um sich aufgebaut, die in der Branche hartnäckig ignoriert worden war.
Von Thomas Kistner
SZ vom 25.02.2002) - Johann Mühlegg, Supernova der Winterspiele, ist gedopt – und plötzlich geraten all die Dinge, die man über ihn wusste, in ein völlig anderes Licht. So ist das immer im Sport, dessen oberstes Kontrollgremium Wada Stunden vor der Eröffnungsfeier in Utah fröhlich in die Welt geflötet hatte: 99,9 Prozent aller Athleten seien sauber.
Eine dumme, fast als bewusste Irreführung der Öffentlichkeit zu wertende Folgerung der Wada-Funktionäre, die allein darauf basierte, dass die Agentur bei ihren mehr als 3500 Trainingstests nicht mehr als diesen Bruchteil an Betrügern erwischt hatte.
Nahe am Grenzwert
Dies alles, auch der Humbug mit den Querrechnungen, zählt nicht mehr. Was zählt, ist wieder die Realität im Sport – auch dafür ist der Fall Mühlegg ein perfekter Beleg: Es ist unheimlich schwierig, einen cleveren Doper zu ertappen – selbst, wenn man klare medizinische Indizien dafür hat. Bei Mühlegg war es so, dass er seit Monaten unter Beobachtung stand. „Wir hatten einen Verdacht“, sagt der dänische Experte Bengt Saltin, der in Utah den mit 500 000 Dollar dotierten Wissenschaftspreis des IOC abgeholt hatte. Saltin gehört allen wichtigen Gremien an, der Wada wie dem Kontrollboard des Skiweltverbands Fis, und bei einer Langlaufstudie war er stutzig geworden (SZ vom 16. 2.).
Bei sechs Bluttests während der letzten fünf Weltcup-Rennen vor Salt Lake City hatte Mühlegg zwar keine Dopingwerte aufgewiesen, wohl aber solche, die kritisch nahe am Grenzwert waren. Und weil die Ärzte verschiedene Parameter analysieren, hatten sie bald alle Anzeichen für eine „kontrollierte Sauberkeit“ gefunden. Anhand der Parameter, sagt Saltin, „können wir den Läufern durch den Winter folgen. Von einigen hatten wir eine klare Struktur.“ Indem nämlich einzelne Parameter unübliche Abweichungen aufzeigen, die allein aber nicht für einen juristisch harten Dopingbefund taugen. Immerhin, durch diese Beobachtung geriet Mühlegg ins Fadenkreuz der Fahnder, die fortan hoffen mussten, ihn irgendwann in flagranti zu erwischen. Wozu auch Glück gehört, wie die rasant wechselnden Befunde Mühleggs binnen einer Stunde zeigen. Und je mehr Kontrollen negativ bleiben, um so mehr kann der Athlet damit in der Öffentlichkeit prahlen: Seht her, ich werde laufend getestet – und bin absolut sauber!
Bande zum Profiradsport
Mühlegg als größter olympischer Spielverderber – plötzlich passen all’ die andere Fakten, welche die Branche, vermutlich nur aus Gründen allerstriktester Fairness, bisher hartnäckig ignoriert hat. Denn Mühlegg, der Spanier aus dem bayerischen Grainau mit CSU-Ausweis, ist nicht nur erklärter Einzelgänger, der keinen in seine Karten schauen ließ – er wird in seiner Wahlheimat längst als Miguel Indurain auf Brettern gefeiert. Indurain ist das Radsport-Idol hinter den Pyrenäen, dort, wo man dem Doping ziemlich lax gegenüber steht. In der Heimat des alten IOC-Bosses Samaranch, ein ausgewiesener Doping-Verharmloser, hatte man schon für die Aufdeckung des Tour- de-France-Skandals 1998 wenig Verständnis gezeigt. Der spanische Radstall Once zog sich gar von der Tour zurück, zumal sein Teamarzt Nicolas Terrados mit Dopingmitteln verhaftet worden war. Once-Chef Arroyo beschimpfte die Tour- Direktoren als Mafiosi und fast ganz Spanien feierte den fluchtartigen Rückzug mit der Sportzeitung Marca: „Frankreich, das hast du nun davon!“
Der damalige Once-Arzt Terrados wurde im Dopingprozess von Lille zu einer Geldstrafe verurteilt, die Tour erklärte ihn zur „unerwünschten Person“. So streng sieht das nicht jeder. Mühlegg, der seinen Wintersport mit Sitz im südspanischen Murcia ausübt, lässt sich von Terrados betreuen. Die Bande zum Profiradsport sind auch sonst auffällig bei ihm: Massiert wird er von Stefano Di Cas, der das italienische Radteam Mapei betreut.
Armselige Marionetten
Da ist es schon ein denkwürdiger Zufall, dass Mühlegg ausgerechnet mit dem neuesten Epo-Renner der in Dopingfragen ja führenden Radsportbranche geschnappt wurde , „als Erster überhaupt“ (Saltin): Darbepoetin alfa (Nesp) ist seit Juni 2001 lizensiert und wirkt laut Saltin „zehnmal stärker“ als herkömmliches Epo. Gefunden wurde es bei der Polizeirazzia im Vorjahr beim Giro d’Italia, der Führende Dario Frigo hatte es dabei. Im Herbst bei der Spanien-Rundfahrt berichtete die BBC von „mindestens 15 Fahrern“, die mit Nesp experimentierten – das war bis dahin ja nicht nachzuweisen. Das geht erst seit zwei Wochen . Saltin: „Nur die Labors in Utah, Sydney und Oslo sind für die Analytik ausgerüstet. Wir haben erst kurz vor den Spielen beschlossen, auf Nesp zu testen.“ So ein Pech.
Nun wird sich weisen, wie seriös die Wada ist . Es gilt, Mühleggs Umfeld zu durchkämmen, nur so kommt Licht ins fein vernetzte Dopingsystem. Und es gilt, personelle Konsequenzen zu ziehen. Wenn die Wada nicht bald den Boss des Radsport-Weltverbands UCI, Verbruggen, aus dem Vorstand wirft, hat sie alle Glaubwürdigkeit verspielt. Der Schokoladen-Manager versuchte seit Monaten, Experten wie Saltin aus der Wada zu entfernen. Gegen solche Führungsfiguren wirken Sünder wie Mühlegg wie armselige Marionetten.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
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26.02.2002 15:51
Werner unregistriert
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Das klingt gut *g*. Aber schön langsam bin ich wirklich überzeugt, dass er am Doping mitverdient.
Saltin habe ich bei Frontal gesehen, bleibt nur zu hoffen, dass der Holländer scheitert.
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26.02.2002 16:05
susi unregistriert
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Saltin, der Mitglied der WADA ist, bestätigt, dass im Labor von Salt Lake City weitere Dopingproben ausgewertet würden. Sie stammen zum Teil von Athleten, die seit Monaten auf der Verdachtsliste der WADA stehen. Nach ZDF-Informationen wiesen die Tests von sechs bis neun weiteren Skilangläufern vor den Olympischen Spielen ähnlich hohe Blutwerte auf wie die von Johann Mühlegg. »Frontal21« sendet seinen Beitrag am Dienstag, 26. Februar, ab 21 Uhr.
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26.02.2002 21:49
Werner unregistriert
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Den Preis, einen sehr noblen bekommt ja der Holländer 8).
Zum Frontalbericht, Biathlon (da habe ich wohl Ole Einar zu unrecht verdächtigt und die Deutschen 
oder besser 
) und Eisschnellauf sind sauber, keine verdächtigen Blutwerte. Der Holländer redet ja immer Doping sei ein gesellschaftliches Problem. Da haben die Kufenflitzer wohl die bessere Gesellschaft erwischt. Der Radsport verkörpert dann sozusagen das Gettho der Gesellschaft. Oder liege ich da falsch und es ist nur einfach jeder verband für seine Probleme und seinem Umgang selbst dafür verantwortlich? Ich denke fast der Holländer hat uns fast immer belogen, so ein Schlingel.
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26.02.2002 22:23
Werner unregistriert
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Bruder von der FIS hat noch einen schönen Namen J. F. Kaspar, wird schnell ein Kasper, Kasperl oder Kaschperl daraus.
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27.02.2002 08:24
Werner unregistriert
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Verbotene Methoden:
- Blutdoping
- pharmakologische, chemische oder physikalische Manipulation des Urins
Blutdoping steht unter den verbotenen Methoden, und ob das Mittel auf der Liste steht, ist dann egal. Er hat eindeutig gegen die Regeln verstoßen.
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28.02.2002 19:20
muellerin
muellerin

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könnte trotzdem ein juristisches Nachspiel haben, wenn es wirklich nicht auf der Dopingliste steht. So kann man hingehen und ein Medikament nehmen, behaupten, es ist *identisch* mit EPO, z.B., und es ist dann doch nicht und zwar vom IOC. Das ist ein äußerst wackeliger Weg und das ist wohl das komplizierte an der Geschichte.
Keiner man mir im übrigen erklären, daß Doping ohne entsprechende Leute geht, sonst dopt sich ein Sportler tot, das hat man ja mal bei der Tour selbst erlebt. Es muß eine ärztliche Kontrolle zumindest gegeben haben, um es zu stoppen. Auch wenn ich als Sportler meine Werte kenne, heißt es noch lange nicht, daß ich zuviel von dem Zeug nehme und daran sterbe und das wollen wohl alle Sportler nicht. Ist für mich mal wieder ein fadenscheiniges Argument, um die Ärzteschaft (und alle Helfer und Helfershelfer) zu schützen.
Ich bin mal gespannt, wie dieser Fall weitergeht. Ich denke, es wird ein juristisches Nachspiel geben, wo auch mal die Dopingproblematik bzw. die Art des IOC mit diesem Thema umzugehen, ans Tageslicht kommt. Wenn ich als IOC seit ca. einem 3/4 Jahr weiß, daß das Mittel so eine Wirkung hat, fragt sich wohl jeder, warum es dann nicht auf der Dopingliste steht. Und das ist das verwerfliche, was ich dem IOC voschmeiße, keine klare Regeln. Schade für die, die es anders probieren und schade für die Fans, die sich wohl ziemlich vereppelt vorkommen.
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28.02.2002 19:30
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
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In der Dopingliste gibt es bei jeder Medikamentengruppe den Zusatz: "und verwandte Produkte". Damit muss nicht jedes einzelne Produkt namentlich aufgelistet werden, wenn es einer verbotenen Produktgruppe zuzuordnen ist. Da NESP mit EPO (Zusammensetzung und Wirkungsweise) verwandt ist, fällt es Doping und ist somit verboten. Diese Vorgehensweise ist verständlich, sonst könnten neue Produkte, die den verbotenen in der Wirkungsweise entsprechen, von den Sportlern verwendet werden, ohne dass man sie des Dopings belangen könnte, nur weil die Mittel noch nicht namentlich in die Dopingliste aufgenommen worden sind.
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28.02.2002 19:40
muellerin
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Dabei seit: 26.01.2002
Herkunft: Laatzen Fan von: Jan Ullrich
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das Problem ist doch, das IOC kann behaupten, es habe die selbe Wirkung, weil es irgendwelche wissenschaftliche *Beweise* dafür gibt.
Das ist nicht so einfach, wie man denkt. So können auch viele Mittel unter dieser Artverwandheit fallen, die normalerweise nicht fallen.
Mal angenommen, es gibt ein Gegengutachten, daß genau diese These wiederlegt von einem unabhängigen Institut, was meinst Du, wie dann die Post abgeht. Ist vielleicht noch keiner drauf gekommen, weil man der Meinung ist IOC=Gott, sollte jedoch einer diesen Weg einschlagen und einen anderen Beweis erbringen, sieht es für den IOC verdammt schlecht aus, für die dazugehörigen Verbände erst recht.
Ist nur eine Vermutung von mir, aber es wurden schon viele wissenschaftliche Thesen widerlegt.
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28.02.2002 19:46
Werner unregistriert
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Dort gab es laut Wada keine auffälligen Blutbilder, bei Mühlegg und anderen Langläufern schon. Ausserdem werden im Eisschnellauf und Biathlon Blutbilder der Sportler auf freiwilliger Basis im Internet veröffentlicht. Wieso geht das im Radsport nicht? Dürfte doch kein Problem sein.
Dann nochmals:
Liste der verbotenen Wirkstoffgruppen (Dopingmittel) und Methoden
(muß nicht auf dem neuesten Stand sein)
Verbotene Wirkstoffgruppen:
- Stimulanzien
- Narkotika
- anabole Wirkstoffe
- Peptidhormone
- Diuretika (Verschleierungsmittel, "Masking Drugs")
Verbotene Methoden:
- Blutdoping
- pharmakologische, chemische oder physikalische Manipulation des Urins
Zugelassene Wirkstoffgruppen mit gewissen Einschränkungen:
- Alkohol
- Marihuana (bei einem Holländer als UCI-Präsident, naja)
- Lokalanästhetika
- Kortikosteroide
Also Nesp gehört zu den Peptidhormonen, schätze ich mal, zumindest EPO fällt in die Gruppe, es steht noch nicht darauf. Aber es ist ein Wirkstoff zum Blutdoping, das ist ausdrücklich untersagt, da kann es kein juristisches Nachspiel geben.
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28.02.2002 19:55
Cyclist
Italienfan

Dabei seit: 03.01.2002
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| Und wenn man den Wissenschaftlern
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glauben darf, ist NESP in der molekularischen usammensetzung EPO extrem ähnlich. Deswegen konnte man es auch so schnell nach seiner Markteinführung nachweisen, bei EPO hat die Entwicklung des Nachweisverfahrens bekanntlich Jahre und nicht Monate wie bei NESP gedauert!
Hier - aus aktuellem Anlass - noch einmal die Meinung vom Dopingfachmann Schänzer zu NESP, Stand: November 2001
| Zitat: |
"Besser nachweisbar als EPO"
Doping-Experte Schänzer: NESP keine Wunderdroge
12.11.01 (dpa) - Für den Kölner Biochemiker Prof. Wilhelm Schänzer ist das neue Blut-Dopingmittel «Nesp» keine Wunderdroge. «Es ist vergleichbar mit EPO und vermutlich sogar besser nachweisbar», erklärte der Leiter des Instituts für Biochemie am Montag.
Nach Schänzers Ansicht wird man bereits bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City (8. bis 24. Februar) das Erythropoetin (EPO) ähnliche Präparat analysieren können. «Es gehört zur gleichen Substanzgruppe wie EPO, ist aber durch die zusätzliche Einfügung weiterer Aminosäuren und einer zusätzlichen Zuckerkette in das Molekül noch leichter vom körpereigenen EPO zu unterscheiden», erläuterte Schänzer.
Außerdem liege die Halbwertzeit des seit dem 1. Juni 2001 auf dem deutschen Markt verfügbare Nesp (Novel Erythrpoiesis Stimulating Protein) nach einer Injektion mit der Spritze bei 25,3 Stunden, während EPO eine von 8,5 aufweise. «Für den Doper ist die Einnahme von Nesp deshalb unsicherer, weil es länger im Körper nachweisbar ist», so Schänzer. «Nesp» regt wie EPO die Vermehrung der roten Blutkörperchen im Blut an, wodurch der Sauerstofftransport zu den Muskeln und damit die Ausdauerleistung des Athleten verbessert wird. Bei den Olympischen Spielen in Sydney wurde erstmals nach Blutdoping mit einem Blut-Urin-Test gefahndet.
Ob die Einnahme des neuen Produkts «Nesp», das zur Behandlung von durch eine Nierenstörung hervorgerufene Blutarmut (Anämie) vorgesehen ist, für Athleten möglicherweise gefährlicher als EPO ist, kann laut Schänzer derzeit noch nicht gesagt werden. «Auf jeden Fall sind die Gefahren bei einer unkontrollierten Einnahme genauso groß wie bei EPO», meinte er. Zu den Risiken der EPO-Einnahme gehört vor allem die Thrombembolie (Gefäßverschluss). Zweifel hegt der Doping-Analytiker, ob «Nesp» eine größere Wirkung hat. «Es wäre eine gute Werbung für den Hersteller, aber ich glaube nicht, dass es so einfach ist.»
Nach einem Bericht in der «La Gazzetta dello Sport» vom Wochenende, der sich auf Recherchen des italienischen Fernsehsenders «Canale 5» beruft, sollen bereits mehrere Radprofis bei der Spanien- Rundfahrt mit «Nesp» experimentiert haben. Der italienische Sportmediziner Pierluigi Fiorella hatte bereits beim diesjährigen Giro d´Italia Ende Mai über das neue Blutdopingmittel gesprochen.
http://radsport-news.com/news/nespschaenzer.shtml
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28.02.2002 20:02
muellerin
muellerin

Dabei seit: 26.01.2002
Herkunft: Laatzen Fan von: Jan Ullrich
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in der ganzen Dopingdiskussion und der einzelnen Sperrung von Medikamenten, Wirkstoffen bezieht sich das IOC auf ihr bekannte und verwandte Institute. Selten liest man eine Meinung, eines unabhängigen Wissenschaftler.
Unabhängige Wissenschaftler sagen immer wieder, trotz Materialverbesserungen, sind weder beim RAD die Tour, Giro oder Vuelta in der jetzigen Form zu schaffen als Mensch, noch sind irgendwelche Rekorde, ob Leichtathletik etc. zu schaffen.
Also, werden wir doch irgendwo für *dumm* verkauft, ein paar Mittelchen genommen, um zu sagen, es wird gedopt, aber es wird immer wieder vergessen, kein einziger Rekord ist mit normalen menschlichen Maßstäben zu erklären. Punkt!
Und deswegen, denk ich mal an das Ei. Erst wurde es als der Cholesterintreiber überall geächtet, heute wird gesagt, man kann es trotzdem essen. Bedeutet, die Wissenschaft widerspricht sich gerne und vielleicht sollte man wirklich man hingehen, und die ganze Dopingverbotsmechanerie mal von unabhängiger Seite untersuchen. Wäre gespannt, was dabei rauskommen würde.
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