Hämatokritwert |
17.02.2003 22:11
ernesTo
Steht alles im Gesundheitspass

Dabei seit: 14.08.2002
Herkunft: nrw Fan von: ulle, mopped, gisi
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mein arzt hat mir vor etwas längerer zeit festgestellt, dass mein hämatokritwert viel zu hoch ist (nicht nur ein test, also vermutlich kein irrtum).
da nun mein blut nicht flüssig genug ist hat er mir empfohlen infusionen zu legen um den wert zu senken, weil sonst die trombose-, infarktgefahr sehr hoch wäre.
nun meine frage:
wenn ich nun viel trainieren gehe, passen sich dann meine gefässe etc an, so dass die infusionen überflüssig wären?
achja nen echten vorteil bringt mir das ganze (leider) nicht, da es von nem herzfehler begleitet wird, der den vorteil größtenteils wieder wett macht.
mfg
ernesTo
__________________ wer die size braucht, hat´s nicht kapiert!
Streng geheim. Bitte nicht klicken!
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17.02.2003 22:33
Vinyard
Giro-Sieger
Dabei seit: 24.06.2002
Fan von: Magda
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@ernesto
Lass dir die Infusionen geben, die sind nie verkehrt.
Bezüglich des Trainings und der Gefäse, das würde ich verneinen, noch dazu ist dein Blut ja deshalb auch nicht dünnflüssiger!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Vinyard: 17.02.2003 22:34.
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18.02.2003 04:37
TEVC
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 13.03.2002
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| Zitat: |
Original von maki
Der durchschnittliche Hämoglobinwert, der ab einer gewissen Höhe ein Zeichen für den Konsum von Blutdopingmitteln sein kann, ist deutlich zurückgegangen seit dem vergangenen Jahr, obwohl sie da schon normal waren verglichen mit den Werten der Normalbevölkerung. Und er ist überdeutlich zurückgegangen, wenn man 1999 mit 2001 vergleicht. |
maki, mir ist schon klar, dass Du damit nichts suggerieren wolltest sondern Fakten dargelegt hast
So- und was sagt uns das? Der Durchschnitt der Bevölkerung in der medizinischen Literatur wird mit 46% angeben. Der von Leistungssportlern ist im Durchschnitt deren Grundgesamtheit niedriger.... Hmmmmmmmm.... Innerhalb eines Jahres zurückgegangen.....Hmmmmmmm....... zwischen 1999 und 2001 sogar überdurchschnittlich.........Hmmmmmmmm......
Welche Faktoren ausser der Zuhilfenahme von irgendwelchen Mitteln - und da ich vorher Radfahren mit hangover bei Hitze zur "Steigerung" angegeben habe, kommen jetzt die ganz legalen Mittel zur Senkung:
Kein Kaffee, kein Alkohol, viel Wasser wenig Salz und Aspirin..... Hmmmmmmmmmmmm
Die ganze Sache mit den Hämatokrit ist doch nur noch eine einzige Farce- der "Rückgang" des HK seit er als "Index" auf Blutdoping genommen wird ist nicht damit zu erklären, dass das weniger stattfindet- es zeigt nur, dass Leistungssportler (auch die Sauberen) ihren HK pflegen!
__________________ Less is an option!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von TEVC: 18.02.2003 04:38.
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18.02.2003 05:31
dottoreEpo
E'richtige Schwarzwälder und zweifellos naiv.

Dabei seit: 17.02.2003
Herkunft: Schwarzwald Fan von: Dölerich Hirnfidler, Eric Moussambani
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Erstmal Hallo zusammen!
ich hab das Forum hier schon laenger verfolgt (der endlos-Ulle-Wechselthread bot wirklich beste Unterhaltung) und wollte mich nun doch persoenlich beteiligen.
Der Haematokritwert (HK) ist wirklich ein etwas paradoxer Indikator. Offensichtlich ist ja ein hoher Wert leistungssteigernd (wenn man nicht gerade verkatert ist) andererseits haben Leistungssportler einen geringeren HK als der Durchschnitt der Bevoelkerung, wie maki schon ganz richtig bemerkt hat. Dazu muss man wissen, dass der HK nur ein relativer Wert ist. Die absolute Menge roter Blutkoerperchen ist also bei Leistungsportlern sehr wohl hoeher als beim Durchschnitt, aber das Plasmavolumen (fluessige Blutbestandteile) relativ dazu noch hoeher.
Bei Trainierten sinkt also der HK wenn man nicht gerade Hoehentraining macht oder eben sonstwie manipuliert. Einen kuenstlich erhoehten Haematokrit kann man uebrigens bei einer ueberraschenden morgentlichen Kontrolle (und damit bei moeglichst kontrollierten Umstaenden) nur durch langwirkende Plasmaexpander (z.B. HAES, das was sich die finnischen Langlaeufer reingepfiffen hatten) senken. Daher glaube ich schon, dass der Rueckgang der HK-Werte fuer einen Rueckgang des EPO-Missbrauchs spricht. Der HK ist ja auch tatsaechlich nur ein "Index" der bei Ueberschreiten mit einer "Schutzsperre" geahndet wird.
Fuer die Selberfahrer bleibt also festzustellen das ein niedriger HK gar nicht so schlecht sein muss, wenn zum Beispiel der Ruhepuls entsprechend guenstig (niedrig) ist.
__________________ Go funk yourself
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18.02.2003 15:11
joaquin unregistriert
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| Zitat: |
Original von dottoreEpo
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Fuer die Selberfahrer bleibt also festzustellen das ein niedriger HK gar nicht so schlecht sein muss, wenn zum Beispiel der Ruhepuls entsprechend guenstig (niedrig) ist. |
Na dann bin ich ja beruhigt!
Mein Puls beim EKG lag (trotz aufregender neuer Arzthelferin) bei 48, nachdem sie im Dezember im Krankenhaus noch 70(!!!) als Ruhepuls gemessen hatten.
Früher hatte ich mal 40, aber man wird ja doch nicht jünger
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18.02.2003 19:27
Hangebrauk
C Klasse

Dabei seit: 14.09.2002
Herkunft: Dortmund Fan von: T Mobile Team Milram RV Sturmvogel Dortmund Erik Zabel Burgi Ronny Scholz Tom Boonen
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| Zitat: |
Original von TEVC
| Zitat: |
Original von Hangebrauk
wie kann man sein hämatokritwert messen oder ausrechenen ?? |
Du nimmst Blut ab und füllst eine Kapillare damit. Das sind 100% die Kapillare lässt Du stehen. Dann sinken die roten Blutkörperchen (und auch noch einiges andere Zeugs) ab. Das stellt man dann vor eine Skala. Wenn die Hälfte der Kapillare rot ist ist der Hämatokrit 50% usw.
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aha dan weiß ich bescheid
__________________ schaut euch mal meine Homepage an
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Die Schnelle Tourbo Gisi
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