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Zum Ende der Seite springen Dopingimage schuld an der finanziellen Krise im Radsport?
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12.10.2002 16:58

Brägel
verheiratet

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Dabei seit: 25.02.2002
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Fragezeichen Krise im Radsport

Ich finde schon, daß die Dopingproblematik für negatives Image im Radsport sorgt. Fahrer, die dopen sägen an dem Ast, auf dem sie selber sitzen.

Welches Unternehmen will schon Sportler bzw. Sportarten unterstützen, über denen immer der Geruch des Betruges schwebt. Denn der Sponsor wird ja immer mit benannt.

Hat nicht mal jemand berichtet, daß Mapei sich im nächsten Jahr im Motorradsport engagiert.
Also stellen sie doch ihr Sponsoring nicht ein, sondern verlagern es nur in "weniger Dopinggefährdete" Sportarten.

Die allgemeine wirtschaftliche Lage tut sicher ein übriges, aber entscheident ist sie nicht.




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07.11.2002 08:11

Werner
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3 Zitate so untereinander gestellt......

Rolf Järmann:

Der dritte Fahrer nimmt quasi gezwungenermaßen Dopingmittel, weil der Druck in- und außerhalb des Teams sehr hoch ist. Zu diesem Fahrertyp gehört der weitaus größte Teil der Profis, ich schätze rund 80 Prozent. Sie nehmen zwar EPO, würden aber viel lieber ohne fahren.

Paul Kimmage:

Nein, die Amphetamine waren eine Versicherung. Eine Versicherung, dass Fahrer „richtig fahren“. Von den kleinen Fahrern erwartet man, dass sie dem Rennen Leben geben. Normalerweise attackierten sie an der Spitze während einiger Runden. Holen sich Applaus bis der Star sie zurückfallen lässt. Wenn du so gearbeitet hast, bist du am Ende der Nacht nicht gehemmt, wenn du dich dem Manager näherst und um das Geld bittest. Die Gelder werden immer nach den Rennen bezahlt. Amphetamine stellen sicher, dass du bezahlt wirst.

Hein Verbrugge (zu einem sportlichen Leiter):

Ich habe die Möglichkeit ihnen einen Fahrer positiv zu machen, wenn ich es will.


Wie soll es jemals zu Veränderungen kommen? Wenn einer ausscheren sollte und sagt, was einigen Herrn nicht passen würde (es muss gar nicht um Doping gehen, über neue Strukturen, Veränderungen im Verband).... Sie haben ihn in der Hand. Sie sind halt alle in ihrem Dopingbiotop gefangen. Und das wird sich nicht ändern. Dadurch ist gewährleistet, dass die Leute so funktionieren, wie einige Herrn es sich vorstellen und vermutlich verdienen sie noch ordentlich daran.


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07.11.2002 08:50

Ingrid
unregistriert
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Zitat:
Original von Werner
und vermutlich verdienen sie noch ordentlich daran.


Ganz sicher. Und natürlich wissen sie von nichts und sind jedesmal entsetzt und aufgebracht...


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07.11.2002 09:22

Cyclist
Italienfan

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Es ist natürlich einfach jetzt alles auf das Thema Doping zu schieben. In meinen Augen ist es eine Ursache, aber nicht die alleinige. Durch die wirtschaftliche Situation suchen Unternehmen nach Einsparungsmöglichkeiten und da ist die Reduzierung der Ausgaben fürs Sportsponsoring eine Möglichkeit.

Ausserdem sagen die absoluten Zahlen überhaupt nichts aus. Es sind etwa 300 Fahrer ohne Job. Klingt viel, ist viel. Wer aber erwähnt, dass 2002 so viele Profis gab wie schon seit drei Jahren nicht mehr? Es sind auch weniger zurückgetreten oder zurück zur Elite 2 gegangen als noch vor einem Jahr. Dass dann mehr Probleme haben einen Job zu finden, logisch. Das muss man alles in Relation sehen. Leider kenne ich die Zahlen von vor 2000 nicht, daher kann ich nicht beurteilen, ob es sich - seitdem die Dopingproblematik so öffentlich diskutiert wird - verschlimmert hat oder nicht.

Ich habe mir mal die Zahlen auf C4A angeschaut und den Anteil bezogen auf die Gesamtzahl der Profis ausgerechnet:

Zahl der Fahrer ohne Team zu Saisonende:

2002: 17%
2001: 16%
2000: 15%

Zahl der Rücktritte (sind ja nicht immer ganz freiwillig) + Fahrer zurück zu Elite 2/MTB:
2002: 2%
2001: 7%
2000: 6%

Fahrer (ohne Team, Rücktritt, zurück zu Elite 2/MTB):

2002: 20%
2001: 23%
2000: 21%




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Cosa ti piacerebbe fare dopo l’agonismo?
Cipollini: «Ritirarmi in Sudafrica, aprire una vineria, una scuola di ciclismo, e stare lì, in mezzo alla natura».

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Cyclist: 07.11.2002 09:31.

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07.11.2002 15:18

Moreau
Achtervolger

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Dabei seit: 04.10.2002
Herkunft: Bremen

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cool

Natürlich spielt Doping bei der Sponsorensuche eine Rolle. Aber nicht nur. Man denke an Werder Bremen( Augen rollen ), die Bremer suchten über ein Jahr nach einem Sponsor. Und im Fußball ist das Thema Doping (noch nicht ?) aktuell.




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Irrwege erhöhen die Ortskenntnis
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07.11.2002 16:22

Michelin-Männchen
zensiert

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Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen
Fan von: Fahrradhelmdiskussio nen

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Premiere

Zitat:
Original von Glgnfz
dem ist nur noch wenig hinzuzufügen!

und ich habe doch schon ende letzten jahres gesagt: ich hätte gerne am angliru oder bei der sierra nevada-etappe einfach gerne ein motottad was am ende des feldes fährt und dann etwas mit den leuten mitgeht, die nach hinten rausfallen! dafür kann ich gerne verpassen wie gonzalez vorne taktische "fehler" begeht!

da haben formel1-kunden bei premiere es einfacher, die noch ne kamera auf den fahrer-klos und die freie kamera-auswahl haben!

Das wäre der Moment, zu dem ich das Premiere-Abo bestellen würde. Die WC- und GT-Rennen mit 6 Kameras bei freier Kamera-Wahl. Ich befürchte aber, dass Premiere dieses Angebot nicht ins Programm nehmen wird.

Super Statistik, Cyclist ziehe den hut

Viele Grüße

Sebastian




__________________

2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Michelin-Männchen: 07.11.2002 16:23.

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03.05.2008 20:32

johw
Tempobolzer

Dabei seit: 28.08.2007

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CYCLING
Bjarne Riis's year without lying: 'Now I feel free'

"....He maintained that he was never aware of the doping practices of his peers. "I know people want me to say, but I don't know what the rider next to me did, how much or how little." Not his Telekom co-leader, Jan Ullrich, who retired last year after being implicated in the Operation Puerto scandal? "No - no way. And it didn't interest me. I only cared about my world."

Riis's team's contract with its current sponsor, CSC, ends this year. He admits that his confession has made negotiations with potential new sponsors difficult.

"Some are more nervous, some just say 'no,' " he said. "Of course, cycling has a problem. Some of them want to be convinced that we are doing the right thing. I think there are many companies who are waiting to see how things develop, so the next year is pretty important to create a better image. If we can do that, cycling has a bright future."
http://www.iht.com/articles/2008/05/02/sports/CYCLING.php

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, Bjarne Riis. Nix Sponsor, nix mit "bright future". Bjarne und andere solche leute bitte abtreten, dann kleines "Future" für den Radsport vielleicht in ein par Jahren.

"I only cared about my world." - DEN eindruck hatte ich schon immer von ihm!!


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