La Flèche Wallonne 2012 |
19.04.2012 10:57
Moreau
Achtervolger

Dabei seit: 04.10.2002
Herkunft: Bremen
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| RE: La Flèche Wallonne 2012
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Original von fassa
War irgendwie langweilig. |
Nö !
Besonders der Ritt auf der Windkante kurz vor Huy spektakulär.
__________________ Irrwege erhöhen die Ortskenntnis
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19.04.2012 12:48
Ocaña
Whore Kategorie

Dabei seit: 14.05.2006
Fan von: Guillaume Martin
ONLINE
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RE: La Flèche Wallonne 2012
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| Zitat: |
Original von Bugno
Ist halt der "Wallonische Kilometer", das war aber immer schon so! |
Findest du? Gab da doch genug Rennen, die schon 50 km+ vor Huy begannen.
__________________ "You can easily tell a Northener: he/she feels guilty doing nothing. Even doing nothing for them is programmed, labeled, and has to be learned using some Yoga instructor."
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20.04.2012 08:18
raser
Weltmeister
Dabei seit: 29.10.2006
Fan von: Paolo Bettini, Mario Cipollini, Riccardo Ricco, Davide Rebellin
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| RE: La Flèche Wallonne 2012
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Das Gejammer geht wieder los...
__________________ La passione non ha eta. - D.R.
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20.04.2012 08:36
panni
Tour-Sieger
Dabei seit: 29.04.2002
Herkunft: Halle Fan von: Jan Ullrich, Andreas Klöden, Tony Martin, Fabian Wegmann und Marcus Burghardt
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| RE: La Flèche Wallonne 2012
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Die Schlecks können froh sein, dass sie im Finale nicht die Mur noch mal runter mussten. Da wären sie noch ein paar Plätze weiter hinten gelandet.
Die Tour ohne Contador stelle ich mir mittlerweile grausam vor. Baby-Schleck rückt in den Medien dadurch noch mehr in den Focus und wird sicher keine Gelegenheit auslassen, über halsbrecherische Abfahrten, die Unwegsamkeiten regennasser Straßen und kooperationsunwillige Konkurrenten verhinderter Toursieger zu lamentieren.
__________________ Zitat JML: "Sicher bewundere ich den Perfektionisten Armstrong, doch ich bewundere auch die athletische und ästhetische Perfektion von Ullrich, der in dieser Hinsicht sogar Indurain noch übertrifft. Jan ist der Prototyp des modernen Rennfahrers."
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20.04.2012 08:44
fassa
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 20.02.2008
Herkunft: aus dem Nichts Fan von: Bouygues Telecom, Tro Bro Léon, franzöischem Radsport, italienischen Rädern und Campagnolo, Pierre Bordry
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| RE: La Flèche Wallonne 2012
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| Zitat: |
Original von raser
Das Gejammer geht wieder los...
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Mein Gott, so ist es dann halt gewesen.
Haben die erwartet, dass andere Andys Attacke mitgehen und diesen dann zur Huy im Windschatten eskortieren.
Edit: Der Tour mit den Schlecks als absolute Favs sehe ich mit Schrecken entgegegen. War ja schon früher unerträglich, wie sie sich gemeinsam vor Contador spannten, ihn hochzogen und selber nie angriffen. Und hinterher behaupten: "Wir haben alles versucht."
__________________ Für alle die den wilden Osten kennenlernen wollen oder auch schon dort wohnen: 1. Hallzig Historica (www.die-historica.de)
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20.04.2012 20:17
kartoffeljäger
Adjutant
Dabei seit: 30.05.2008
Fan von: Pantani, Cunego, Offredo, Voeckler, Andy Schleck
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| Zitat: |
Original von DjHans
Wo wollen die Schlecks denn den Rückstand aus den Zeitfahren ausholen? Es gibt ganze 3 Bergankünfte, darunter keine HC, dafür mehrere Bergetappen (Porrentruy, Bellegarde-sur-Valserine, Foix und Luchon) im Tal. Auf denen Etappen greifen sie ohnehin nicht an. |
Woher kommt ueberhaupt diese Wahrnehmung dass Andy solch ein schlechter Abfahrer ist, dass dadurch jede Attacke auf einer Etappe mit Ankunft im Tal unmoeglich gemacht wuerde? Nur wegen dieser einen Etappe mit der Ankunft in Gap? An andere schlechte Abfahrten kann ich mich jedenfalls nicht erinnern...(jedenfalls nicht bei der Tour)
MMn sind die Etappen in Porrentruy, Bellegarde-sur-Valserine, Foix und Luchon gar nicht mal so unvorteilhaft fuer die Schlecks. Sie werden halt gezwungen schon weit vor dem Ziel anzugreifen. Erinnert mich von der Konstellation her ein bisschen an die Etappe 2010 mit Madeleine als auch jeder davon ausging dass nix passieren wuerde, und nachher war es die beste Etappe der Tour 2010.
edit: dass das Gejammere der Schlecks nervt ist klar. Wobei Andy von der Grundaussage am Mittwoch nicht mal so falsch liegt. Was haette denn ein paar Outsider (die gegen Rodriguez sowieso keine Chance gehabt haetten, wozu ich 95% der Fahrer zaehle) daran gehindert an der 2ten Passage der Mur anzugreifen? mMn war dieses Jahr die erste Ausgabe seit langem wo eine kleine Gruppe eine Chance gehabt haette allein zum Ziel zu kommen. Man haette es nur versuchen muessen...
__________________ roude Léiw, huel se!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von kartoffeljäger: 20.04.2012 20:21.
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20.04.2012 20:56
Chiappucci
Windschattenfahrer, Sesselpupser

Dabei seit: 05.09.2004
Fan von: Radsport, Musik
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| Zitat: |
Original von kartoffeljäger
Woher kommt ueberhaupt diese Wahrnehmung dass Andy solch ein schlechter Abfahrer ist, ... |
Es kommt daher, dass er häufig in Kurven den Fuß aus der Pedale nimmt.
Anders als Leini neulich meinte, sind Stützräder keine echte Hilfe.
Wenn er tatsächlich den Fuß aufsetzt entlastet er damit nur das Hinterrad und der Sturz ist perfekt.
Es kommt daher, dass er immer das Knie ausstellt, wenn der Kurven fährt.
Das ist eine Maßnahme, von Leuten, die im Gleichgewicht unsicher sind.
Leider führt es auch dazu, dass das Gesamtfahrzeug (bestehend aus Fahrrad und Fahrer) instabiler wird.
Es kommt daher, dass er selten die Ideallinie findet.
Es kommt daher, dass er einhändig durch Schlaglöcher fährt.
Es kommt daher, dass ich oft papi-mäßig Angst habe, wenn ich ihn abfahren sehe.
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20.04.2012 21:19
kartoffeljäger
Adjutant
Dabei seit: 30.05.2008
Fan von: Pantani, Cunego, Offredo, Voeckler, Andy Schleck
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| Zitat: |
Original von Chiappucci
| Zitat: |
Original von kartoffeljäger
Woher kommt ueberhaupt diese Wahrnehmung dass Andy solch ein schlechter Abfahrer ist, ... |
Es kommt daher, dass er häufig in Kurven den Fuß aus der Pedale nimmt.
Anders als Leini neulich meinte, sind Stützräder keine echte Hilfe.
Wenn er tatsächlich den Fuß aufsetzt entlastet er damit nur das Hinterrad und der Sturz ist perfekt.
Es kommt daher, dass er immer das Knie ausstellt, wenn der Kurven fährt.
Das ist eine Maßnahme, von Leuten, die im Gleichgewicht unsicher sind.
Leider führt es auch dazu, dass das Gesamtfahrzeug (bestehend aus Fahrrad und Fahrer) instabiler wird.
Es kommt daher, dass er selten die Ideallinie findet.
Es kommt daher, dass er einhändig durch Schlaglöcher fährt.
Es kommt daher, dass ich oft papi-mäßig Angst habe, wenn ich ihn abfahren sehe.
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dass er kein Cancellara ist, will ich gar nicht bestreiten...
mMn ist der Frank der deutlich schlechtere Abfahrer der beiden, und wahrscheinlich wird diese Annahme dann unbewusst auf Andy uebertragen.Ich kann mich an keine Abfahrt erinnern wo er Zeit auf irgendwelche Favoriten verloren haette...
__________________ roude Léiw, huel se!
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21.04.2012 01:10
Bertro
Weltmeister
Dabei seit: 24.08.2005
Herkunft: Naumburg(Saale) / Ulm Fan von: Chris Horner, Johnny Hoogerland, Yaroslav Popovych, Jean-Christophe Péraud, Nicki Sörensen
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Also ich sehe Andy Schleck auch nicht als schlechten Abfahrer, natürlich kann er nicht in der Kategorie Sanchez/Nibali/Hushovd/Popovych (zumindest zu seinen besten Zeiten) mithalten, aber er fährt wesentlich besser ab als z.B. sein Bruder, Basso oder auch Leipheimer.
__________________ Computer sind auch nur Menschen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bertro: 21.04.2012 01:11.
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21.04.2012 04:01
DjHans
Danke Jan!

Dabei seit: 02.03.2006
Fan von: Ulle, Hilde, Gibo, Fabü
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| Zitat: |
Original von kartoffeljäger
| Zitat: |
Original von DjHans
Wo wollen die Schlecks denn den Rückstand aus den Zeitfahren ausholen? Es gibt ganze 3 Bergankünfte, darunter keine HC, dafür mehrere Bergetappen (Porrentruy, Bellegarde-sur-Valserine, Foix und Luchon) im Tal. Auf denen Etappen greifen sie ohnehin nicht an. |
Woher kommt ueberhaupt diese Wahrnehmung dass Andy solch ein schlechter Abfahrer ist, dass dadurch jede Attacke auf einer Etappe mit Ankunft im Tal unmoeglich gemacht wuerde? Nur wegen dieser einen Etappe mit der Ankunft in Gap? An andere schlechte Abfahrten kann ich mich jedenfalls nicht erinnern...(jedenfalls nicht bei der Tour)
MMn sind die Etappen in Porrentruy, Bellegarde-sur-Valserine, Foix und Luchon gar nicht mal so unvorteilhaft fuer die Schlecks. Sie werden halt gezwungen schon weit vor dem Ziel anzugreifen. Erinnert mich von der Konstellation her ein bisschen an die Etappe 2010 mit Madeleine als auch jeder davon ausging dass nix passieren wuerde, und nachher war es die beste Etappe der Tour 2010.
edit: dass das Gejammere der Schlecks nervt ist klar. Wobei Andy von der Grundaussage am Mittwoch nicht mal so falsch liegt. Was haette denn ein paar Outsider (die gegen Rodriguez sowieso keine Chance gehabt haetten, wozu ich 95% der Fahrer zaehle) daran gehindert an der 2ten Passage der Mur anzugreifen? mMn war dieses Jahr die erste Ausgabe seit langem wo eine kleine Gruppe eine Chance gehabt haette allein zum Ziel zu kommen. Man haette es nur versuchen muessen... |
Du hast schon Recht. Mit der Aussage hatte Schleck nicht mal so unrecht.
Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass sich Andy über schwere Abfahrten beschwert.
Ob er miserabel ist? Nun, keine Ahnung. Ich hab mir mal seine Ergebnisse angeschaut. Es gab in der Tat wenig Etappen mit Zeitverlust. Allerdings gab es auch wenig schwere Abfahrten von Bedeutung. Technische Abfahrten in Zielnähe gibt es auch eher selten.
Was war eigentlich 2007 beim Giro? Da gab es doch eine recht schwere Abfahrt, auf welcher Garzelli angriff? Im Ziel hat er doch mit Simoni den Etappensieg unter sich ausgemacht? Wie hat sich Schleck dort geschlagen?
2008 bei der Tour kann ich mich jetzt an keine Abfahrt von Bedeutung erinnern. Einmal ist Menchov gestürzt, doch die Abfahrt vom Bonnette kam mir so schwer eigentlich nicht vor.
2009 war die vom Colombière meiner Erinnerung nach nicht mal so leicht, da ist er wohl in der Tat nicht so langsam gefahren. Aber ansonsten kann ich mich an keine nennenswerte Abfahrt erinnern.
2010 war er auf dem Pflaster ganz gut, was zumindest für eine gewisse Fahrtechnik spricht. Bei der Etappe über den Madeleine kam er ganz vorne mit Contador an. Ich habe die Etappe aber damals nicht gesehen, also keine Ahnung, wie er dort den Berg hinunter fuhr.
Die Etappe auf jener er die Tour verlor (Port de Balès), war aber weniger gut. Ich habe ihn da sehr, sehr unsicher auf dem Rad in Erinnerung. Ich meine auf der Abfahrt in jeder Kurve Angst um ihn gehabt zu haben. Nun gut, da war er auch voller Emotionen und so groß war der Abstand im Ziel nicht, er hatte ja schon auf dem Gipfel Rückstand, ganz so schlecht war er also wohl wirklich nicht.
2011 hat er nach Gap verloren, aber auch nach Pinerolo hatte er Rückstand, allerdings konnte er diesen wieder aufholen.
2012 gibt es jetzt nicht unbedingt eine Killer Abfahrt. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Die Abfahrt vom Peyresourde ist jetzt nicht zu schwierig. Ich denke auch nicht, dass auf der Abfahrt vom Grand Colombier zu viel passiert. Auch nach Porrentruy ist die Abfahrt wohl nicht lange und entscheidend genug. Die Etappe nach Foix könnte aber sehr interessant werden. Der Anstieg scheint extrem steil zu sein, da wäre es nicht unwahrscheinlich, dass die Abfahrt recht anspruchsvoll wird.
Generell wird die Abfahrt Andy sicher nicht die Tour kosten. Andererseits muss er aber recht viel Zeit aufholen. Denn seine 3-4 Minuten Rückstand wird er im Zeitfahren auf jeden Fall einfangen. Und das ist gegenüber Wiggins noch großzügig gerechnet. Bei einer Fahrweise der letzten Jahre haben sie keine Chance, Nicht, weil sie auf den von mir genannten Etappen Zeit verlieren. Nein, aber das sind Etappen, auf denen man Zeit gewinnen muss. Und diese Chance sehe ich bei den Schlecks nicht, dafür fahren sie viel zu passiv. Man muss jetzt auch nicht die Galibier Etappe heroisieren. Andy ist da relaitv ohne Gegenwehr weggefahren, Evans hatte hinten keinerlei wirkliche Unterstützung von Klasse. Diese Attacke war jetzt keine "große" Attacke und die Abfahrt vom Izoard ist zwar nicht leicht, aber auch nicht unbedingt gefürchtet. Hätte Andy am Galibier und danach voll mit Contador kooperiert, hätte er die Tour gewinnen können. Mir ist es immer noch unbegreiflich, wie er da einfach nur am Rad sitzen konnte. Diese Chance bekommt er so schnell nicht wieder, so wird er nie die Tour gewinnen.
Die Schlussanstiege der Tour 2012 sind jedenfalls alle recht kurz. Da wird Schleck auf keinen Fall ausreichend Zeit herausfahren können. Entweder er schafft es endlich Kapital aus seinem starken Team zu schlagen oder er wird wieder maximal auf dem Podest landen. Vor allem mit einem superstarken Team Sky, welches 2011 noch keine Rolle spielte.
__________________ Danke Jan, für die tollen Jahre. Du bist der "Tourgott"!
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Vive le Tour!
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21.04.2012 07:53
panni
Tour-Sieger
Dabei seit: 29.04.2002
Herkunft: Halle Fan von: Jan Ullrich, Andreas Klöden, Tony Martin, Fabian Wegmann und Marcus Burghardt
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@Kartoffeljäger
Ich würde Andys Abfahrkünste auch nicht als so schlecht bewerten. Fränk dagegen fährt ziemlich schlecht ab.
Was mich an den beiden, insbesondere an Andy, extrem nervt, ist dieses ständige Gejammer. Sie setzen sich nie kritisch mit ihren eigenen Leistungen auseinander, lassen sich dafür aber überdurchschnittlich häufig über unfähige bzw. unwillige Konkurrenten und schlechte Wetter- und Straßenverhältnisse aus. Sie suchen ständig nach irgendwelchen Ausreden und reden sich eigene Defizite schön.
Basso z. Bsp. ist ein grottenschlechter Abfahrer und nimmt bergab überdurchschnittlich wenig Risiko bzw. nur immer so viel wie zwingend nötig. Ich kann mich nicht erinnern, dass er bei der TdF in den Abfahrten von seinen Hauptkonkurrenten schon mal abgehängt worden wäre. Wenn es darauf ankommt, dann bekommt er es immer einigermaßen hin. Wenn er es sich leisten kann, schleicht er regennasse Straßen regelrecht herunter. Basso ist auch nicht gerade ein Haudegen, aber er redet nichts schön und greift im Rennen, wenn er sich einigermaßen fühlt und unbedingt Zeit heraus fahren muss, einfach in den Anstiegen an. Und er macht für Misserfolge weder seine Konkurrenten noch widrige Umstände im Rennen verantwortlich. Er analysiert sachlich woran es bei ihm gemangelt hat.
__________________ Zitat JML: "Sicher bewundere ich den Perfektionisten Armstrong, doch ich bewundere auch die athletische und ästhetische Perfektion von Ullrich, der in dieser Hinsicht sogar Indurain noch übertrifft. Jan ist der Prototyp des modernen Rennfahrers."
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von panni: 21.04.2012 07:54.
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21.04.2012 09:51
Cannavaro
Capitaine de la Route
Dabei seit: 11.05.2007
Herkunft: Rostock Fan von: Miguel Indurain, Raimondas Rumsas, Marco Pantani
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Original von DjHans
Was war eigentlich 2007 beim Giro? Da gab es doch eine recht schwere Abfahrt, auf welcher Garzelli angriff? Im Ziel hat er doch mit Simoni den Etappensieg unter sich ausgemacht? Wie hat sich Schleck dort geschlagen?
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Kam die Gruppenteilung nicht durch einen Sturz zustande? Schleck war jedenfalls in der zweiten Gruppe.
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Original von DjHans
2010 war er auf dem Pflaster ganz gut, was zumindest für eine gewisse Fahrtechnik spricht. Bei der Etappe über den Madeleine kam er ganz vorne mit Contador an. Ich habe die Etappe aber damals nicht gesehen, also keine Ahnung, wie er dort den Berg hinunter fuhr.
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Schleck führte fast die gesamte Abfahrt. Sanchez hatte oben eine halbe Minute Rückstand und konnte die nicht komplett aufholen.
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21.04.2012 09:58
kartoffeljäger
Adjutant
Dabei seit: 30.05.2008
Fan von: Pantani, Cunego, Offredo, Voeckler, Andy Schleck
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Original von DjHans
Ob er miserabel ist? Nun, keine Ahnung. Ich hab mir mal seine Ergebnisse angeschaut. Es gab in der Tat wenig Etappen mit Zeitverlust. Allerdings gab es auch wenig schwere Abfahrten von Bedeutung. Technische Abfahrten in Zielnähe gibt es auch eher selten.
2010 war er auf dem Pflaster ganz gut, was zumindest für eine gewisse Fahrtechnik spricht. Bei der Etappe über den Madeleine kam er ganz vorne mit Contador an. Ich habe die Etappe aber damals nicht gesehen, also keine Ahnung, wie er dort den Berg hinunter fuhr. |
Das war einer der Etappen wo Conatdor zeitweise auch am Limit fuhr um mit Andy in der Abfahrt mitzuhalten.
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Original von DjHans
Die Etappe auf jener er die Tour verlor (Port de Balès), war aber weniger gut. Ich habe ihn da sehr, sehr unsicher auf dem Rad in Erinnerung. Ich meine auf der Abfahrt in jeder Kurve Angst um ihn gehabt zu haben. Nun gut, da war er auch voller Emotionen und so groß war der Abstand im Ziel nicht, er hatte ja schon auf dem Gipfel Rückstand, ganz so schlecht war er also wohl wirklich nicht.
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Ich glaube mich erinnern zu koennen dass er im oberen technischen Teil der Abfahrt keine Zeit auf Sanchez, Contador und Menchov verlor. Erst auf den letzten Km verlor er noch mal 25Sekunden, da hier die Strecke nur noch leicht abfallend war und kaum Kurven beinhaltete
| Zitat: |
Original von DjHans
2011 hat er nach Gap verloren, aber auch nach Pinerolo hatte er Rückstand, allerdings konnte er diesen wieder aufholen.
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2011 war in der Tat nicht brillant, da gibt es nicht viel rumzureden...
@Panni: das staendige Gejammere ist in der Tat einer der Hauptgruende warum sich mein "Enthusiasmus" fuer Andy sehr stark gelegt hat. Ein anderer ist die Tatsache dass er nur 2 Rennen im Jahr mit 100% bestreitet, und sonst nur als Tourist herumfahrt. Und mit Bruyneel verstaerkt sich der Fokus auf die Tour noch mehr als die letzten Jahren...
__________________ roude Léiw, huel se!
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21.04.2012 12:14
DjHans
Danke Jan!

Dabei seit: 02.03.2006
Fan von: Ulle, Hilde, Gibo, Fabü
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Schleck erinnert mich einfach an Tony Martin. Immer Ausreden suchen, immer sind andere (die Strecke) schuld. Sein Vater war damit ja auch nicht so zufrieden.
Schleck hat vor 3 Jahren Lüttich dominiert und gurkt heute im Niemandsland herum. Er verschleudert sein Talent völlig. Außer Lüttich hat er noch kein großes Rennen auf der Straße gewonnen. Keine Tour de Suisse, kein Paris-Nizza. Wenn er sich schon voll auf die Tour konzentriert, dann muss er dort anders fahren. Letztes Jahr hätte er die Tour gewinnen können gegen einen Evans ohne Team. Er hat es verschenkt. Es ist schön zu sehen, dass er für seine passive Fahrweise bestraft wurde. Sein Angriff am Izoard unterstützt von Teamkollegen war nun wirklich kein taktischer Meisterstreich, denn er kam einerseits zu spät und andererseits hat er damit nur das umgesetzt, was seit Tagen gefordert wurde. Am Galibier hätten sie Evans nochmal packen können am nächsten Tag, auch diese Chance haben sie vergeudet.
Dieses Jahr werden sie es nicht so leicht haben. Evans hat zwar immer noch ein eher schwaches Team, dafür tritt Wiggins mit einer superstarken Truppe an und wenn er das umsetzt, was er bei Paris-Nizza und der Dauphiné angedeutet hat, dann werden es die Schlecks ganz schwer haben ihm ausreichend Zeit abzunehmen. Andererseits haben sie mit Bruyneel dieses Jahr einen erfahrenen Chef, vielleicht tritt der ihnen endlich mal in den Arsch.
2007 kam das durch einen Sturz zustande? Habe ich anders in Erinnerung. Ich meine Garzelli hatte sich abgesetzt und Simoni und Co konnten aufschließen. Das ganze geschah ungefähr am Gipfel des ersten Anstieges und setzt sich dann vor allem in der Abfahrt fort. Da gab es regelrechte Verfolgungsjagden und die Abfahrt war extrem schwierig, es gab unter anderem auch einen schweren Sturz. Die Etappe war in der Folge eine der besten Etappen, die ich je gesehen habe.
__________________ Danke Jan, für die tollen Jahre. Du bist der "Tourgott"!
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Vive le Tour!
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21.04.2012 14:04
Piti unregistriert
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Fallobst, höchstens zwei Rennen pro Jahr, ständig nur am Rumjammern, Ausreden suchen und Schuld auf Andere schieben?
Klasse Charakterisierung von Andy Bloedi !
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