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Cycling4Fans - Forum » Radsport » Die Profi-Szene » Schluss mit der Hexenjagd: die Menschenrechtsoffensive geht weiter » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Schluss mit der Hexenjagd: die Menschenrechtsoffensive geht weiter
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Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
29.11.2009 12:31

Piti
unregistriert
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RE: Bevor das hier

Zitat:
Original von Glandon
Oder für den Dopinghilfe-Verein spenden.

Ich habe auf die Schnelle nicht dessen Kontoverbindung gefunden. Tut es auch dieser hier?

Zitat:
Ein "Claudia-Pechstein-Förderverein" hat zu ihrer Unterstützung über 10.000 Euro gesammelt.

"Kaum jemand unterstützt Claudia in diesen Zeiten. [...] Deshalb haben wir den Verein gegründet. Immerhin über 10.000 Euro haben wir zusammen", sagte der Charlottenburger Friseur Oliver Strehl, der mit zwei Bekannten den Hilfsfonds gegründet hat, dem "Berliner Kurier".


hilfe


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29.11.2009 17:00

Papa Razzo
Immer positiv, nie getestet

Dabei seit: 16.11.2007
Herkunft: Pfefferland
Fan von: Radsport ohne Additive

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Zitat:
Original von Andorra97
"Dopinghilfeverein" ist ja echt ein lustiger Name großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen


Der korrekte Name ist nur noch halb so lustig:
Dopingopfer-Hilfeverein sollte das heissen.
Und mit "Dopingopfer" sollten eigentlich Athleten gemeint sein, die gegen ihren Willen oder ohne ihr Wissen (uhumm... ich hab da meine Zweifel) mit Dopingmitteln abgefüllt wurden.

Mit einem wie Lehner im Stiftungsrat läufts eher darauf hinaus, dass mit "Dopingopfer" nichts anderes gemeint ist als "erwischte Dopingsünder" - mithin Täter, nicht Opfer.

A propos Hexenjagd: Wer Doper erkennen will, muss sich in deren Neusprech vertiefen.
Diese Pressekonferenz von Marion Jones (CLICK) eignet sich vorzüglich als Anschauungsmaterial.

Von "unfaires Verfahren" über das "reine Gewissen" bis zu "nie positiv getestet worden" sind alle Pseudo-Argumente vertreten, die wir auch von Leuten wie Tony Rominger, Stefan Schumacher, Jan Ullrich oder Claudia Pechstein kennen.




__________________
http://www.youtube.com/watch?v=kcu6B97A8sc
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30.11.2009 00:54

Windkante
108

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Dabei seit: 14.01.2002

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Zitat:
Original von Papa Razzo
Der korrekte Name ist nur noch halb so lustig:
Dopingopfer-Hilfeverein sollte das heissen.
Und mit "Dopingopfer" sollten eigentlich Athleten gemeint sein, die gegen ihren Willen oder ohne ihr Wissen (uhumm... ich hab da meine Zweifel) mit Dopingmitteln abgefüllt wurden.

Mit einem wie Lehner im Stiftungsrat läufts eher darauf hinaus, dass mit "Dopingopfer" nichts anderes gemeint ist als "erwischte Dopingsünder" - mithin Täter, nicht Opfer.

Auch diese sind meiner Meinung nach zusätzlich Opfer. Ich gehe nämlich nicht davon aus, daß die Doper über den medizinischen Hintergrund wie ein Arzt verfügen, um die gesundheitlichen Risiken einschätzen zu können. Viele wissen ja noch nicht einmal, was sie zu sich nehmen.




__________________
"Ich habe mit dem Bordcomputer gesprochen" "Und?" "Er haßt mich"
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30.11.2009 07:19

panni
Tour-Sieger

Dabei seit: 29.04.2002
Herkunft: Halle
Fan von: Jan Ullrich, Andreas Klöden, Tony Martin, Fabian Wegmann und Marcus Burghardt

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Zitat:
Original von Windkante
Auch diese sind meiner Meinung nach zusätzlich Opfer. Ich gehe nämlich nicht davon aus, daß die Doper über den medizinischen Hintergrund wie ein Arzt verfügen, um die gesundheitlichen Risiken einschätzen zu können. Viele wissen ja noch nicht einmal, was sie zu sich nehmen.


Falls du auf den "Zaubertrank" von D´Hont anspielst so ist der für mich ein unpassendes Beispiel. Für einmalige Anwendung könnte man den Fahrern ja noch eine gewissse Naivität unterstellen, aber spätestens ab dem Moment wo D´Hont dafür das Geld einforderte sollte doch wohl jedem klar geworden sein dass es sich bei diesem Gebräu nicht um einen Bestandteil der medizinischen Grundversorgung sondern das "Hausmittel" eines Pflegers ohne medizinisches Fachwissen handelt. Was das Vertrauen in die Arbeit der Ärzte angeht so stimme ich dir insofern zu, dass wohl Sportler grundsätzlich davon ausgehen dass Ärzte Ahnung von dem haben was sie tun und nicht leichtsinnig Menschenleben aufs Spiel setzen bzw. gravierende Folgeschäden in Kauf nehmen. Mittlerweile sollte sich allerdings auch unter Sportlern herumgesprochen haben dass es viele Ärzte mit dem Beruftethos nicht so genau nehmen.




__________________
Zitat JML: "Sicher bewundere ich den Perfektionisten Armstrong, doch ich bewundere auch die athletische und ästhetische Perfektion von Ullrich, der in dieser Hinsicht sogar Indurain noch übertrifft. Jan ist der Prototyp des modernen Rennfahrers."

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von panni: 30.11.2009 07:21.

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30.11.2009 09:23

Michelin-Männchen
zensiert

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Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen
Fan von: Fahrradhelmdiskussio nen

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Zitat:
Original von panni
Zitat:
Original von Windkante
Auch diese sind meiner Meinung nach zusätzlich Opfer. Ich gehe nämlich nicht davon aus, daß die Doper über den medizinischen Hintergrund wie ein Arzt verfügen, um die gesundheitlichen Risiken einschätzen zu können. Viele wissen ja noch nicht einmal, was sie zu sich nehmen.


Falls du auf den "Zaubertrank" von D´Hont anspielst so ist der für mich ein unpassendes Beispiel. Für einmalige Anwendung könnte man den Fahrern ja noch eine gewissse Naivität unterstellen, aber spätestens ab dem Moment wo D´Hont dafür das Geld einforderte sollte doch wohl jedem klar geworden sein dass es sich bei diesem Gebräu nicht um einen Bestandteil der medizinischen Grundversorgung sondern das "Hausmittel" eines Pflegers ohne medizinisches Fachwissen handelt. Was das Vertrauen in die Arbeit der Ärzte angeht so stimme ich dir insofern zu, dass wohl Sportler grundsätzlich davon ausgehen dass Ärzte Ahnung von dem haben was sie tun und nicht leichtsinnig Menschenleben aufs Spiel setzen bzw. gravierende Folgeschäden in Kauf nehmen. Mittlerweile sollte sich allerdings auch unter Sportlern herumgesprochen haben dass es viele Ärzte mit dem Beruftethos nicht so genau nehmen.

Warum sollte ein Radprofi Anfang 20 dem Hausmittel seines Pflegers weniger vertrauen als den von einem Arzt verordneten Medikamenten?




__________________

2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9

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30.11.2009 09:31

teufelsberg
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie

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Zitat:
Original von Windkante
Auch diese sind meiner Meinung nach zusätzlich Opfer. Ich gehe nämlich nicht davon aus, daß die Doper über den medizinischen Hintergrund wie ein Arzt verfügen, um die gesundheitlichen Risiken einschätzen zu können. Viele wissen ja noch nicht einmal, was sie zu sich nehmen.


Muss man genau wissen, wie gefährlich es ist, oderr reicht auch, dass es gefährlich sein kann?
Und es trotzdem tun?


Insofern sind die immer wieder zu lesenden Äußerungen wenn wieder einer an dem Zeug verreckt: Alles unbewiesen, Spekulation, pietätlos,w as auch immer, äußerst kontraproduktiv, um über die Gefährlichkeit uzu diskutieren.
AUgen zu und durch.


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30.11.2009 10:28

panni
Tour-Sieger

Dabei seit: 29.04.2002
Herkunft: Halle
Fan von: Jan Ullrich, Andreas Klöden, Tony Martin, Fabian Wegmann und Marcus Burghardt

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Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Zitat:
Original von panni
[quote]Original von Windkante
Auch diese sind meiner Meinung nach zusätzlich Opfer. Ich gehe nämlich nicht davon aus, daß die Doper über den medizinischen Hintergrund wie ein Arzt verfügen, um die gesundheitlichen Risiken einschätzen zu können. Viele wissen ja noch nicht einmal, was sie zu sich nehmen.


Falls du auf den "Zaubertrank" von D´Hont anspielst so ist der für mich ein unpassendes Beispiel. Für einmalige Anwendung könnte man den Fahrern ja noch eine gewissse Naivität unterstellen, aber spätestens ab dem Moment wo D´Hont dafür das Geld einforderte sollte doch wohl jedem klar geworden sein dass es sich bei diesem Gebräu nicht um einen Bestandteil der medizinischen Grundversorgung sondern das "Hausmittel" eines Pflegers ohne medizinisches Fachwissen handelt. Was das Vertrauen in die Arbeit der Ärzte angeht so stimme ich dir insofern zu, dass wohl Sportler grundsätzlich davon ausgehen dass Ärzte Ahnung von dem haben was sie tun und nicht leichtsinnig Menschenleben aufs Spiel setzen bzw. gravierende Folgeschäden in Kauf nehmen. Mittlerweile sollte sich allerdings auch unter Sportlern herumgesprochen haben dass es viele Ärzte mit dem Beruftethos nicht so genau nehmen.

Warum sollte ein Radprofi Anfang 20 dem Hausmittel seines Pflegers weniger vertrauen als den von einem Arzt verordneten Medikamenten?[/quote]

Ich habe nicht wirklich Ahnung welches Vertrauen einem Pfleger in der Radsportszene entgegengebracht wurde. Ich gehe aber mal beispielsweise von meiner Unbedarftheit aus und ich hätte noch vor einigen Jahren in jedem Fall dem Fachwissen eines ausgebildeten Mediziners den Vorrang vor der Quacksalberei eines Pflegers gegeben, so ich denn den verbotenen Früchten zugeneigt gewesen wäre. Das irre an der Sache war nicht nicht so sehr dass die Fahrer es sich einverleibt haben, sondern dass D´Hont trotz hartnäckiger Nachfragen nicht verriet woraus das Gebräu bestand. Mir hätte das wohl Angst eingeflößt. Nachdem jedoch in den letzten Jahren immer häufiger Details über die Rolle skrupelloser Ärzte in der Sportszene bekannt geworden sind hat sich allerdings auch meine Meinung zu Ärzten verändert.




__________________
Zitat JML: "Sicher bewundere ich den Perfektionisten Armstrong, doch ich bewundere auch die athletische und ästhetische Perfektion von Ullrich, der in dieser Hinsicht sogar Indurain noch übertrifft. Jan ist der Prototyp des modernen Rennfahrers."
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30.11.2009 22:40

Donald Duck
Lokomotive

Dabei seit: 11.02.2008

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Ich habe und hatte immer das schwarze Buch von Sinner aus dem BMS Verlag daheim rumliegen, und kenne ne Handvoll Profis, die das auch so handhabten.
Das ist die Bibel sozusagen, gut verständlich erklärt. Dort finden sich alle Arten von Testo, dazu HGH, EPO und diverse Amphis. Toll zum Nachschlagen, informieren, träumen... Ein mündiger Mensch infomiert sich über die Sachen, die er zuführt.
Da kann man auch sehen, dass die Dosierungen, die im Radsport genommen werden, im Vergleich zB mit Bodybuilding sehr gering sind. Doping im Ausdauersport ist Kindergarten, und ich behaupte, die Risiken sind minimal, wenn man es mit Köpfchen macht.

Doping ist, wenn der Test positiv ist. Alles andere ist kein Doping.
Der Radsport wird die deutsche Hysterie überleben, bzw. hat sie überlebt. 2006 kam der Sturm auf, aber mittlerweile hat sich fast alles wieder beruhigt, und es geht weiter wie immer.

Die Dimensionen sind allerdings verrückt. Sinkewitz wird öffentlich bloßgestellt, weil er ein bisschen testogel aufgeschmiert hat. Wenn ich daran denke, wieviele Jungs sich jetzt gerade im Winter Woche für Woche ihre Testodepot-Spritze in den Po jagen... Davon erfährt man nie was.
Im Sommer sind es die Sachen wie EPO und Blutkonserven, aber im Winter trainierst du ja Qualitätsmuskulatur auf, und da gibt es einige nette Sachen. Zu meiner Zeit eher so Boldenon oder Metyltesto, heute eher die Kombination Wachs-Insulin-Schildis (T3-Schildis). Nichts nachweisbar, phantastische Zuwächse, und du baust nahezu fettfrei auf, weil das Wachs und die Schildis jeden Fettansatz verhindern, was ja der Fall wäre, wenn du nur Insulin nimmst.
Vor zwanzig Jahren hat der ein oder andere im Winter schonmal zehn bis fünfzehn Kilo zugelegt. Heute sehen die Kalorienüberschüsse im Winter teilweise ähnlich aus (der Kopf braucht es einfach), allerdings - Wachsis sei dank - wirst du trotzdem nicht fett. Ihr dürft glauben, viele Pros spritzen Wachs ab 1. November bis weit ins Frühjahr hinein, permanent zwei bis vier Einheiten am Tag. Für die zahlreichen U23-Jungs, die hier mitlesen, allerdings ein Tipp: wer Wachs spritzt, muss (!!) eigentlich auch zumindest Insulin, T3 oder T4 nehmen, besser auch noch Testo, weil der Bedarf an diesen Dingen mit dem Wachs steigt. Kenne Fälle die zum Wachs keine Schildis nahmen, die laufen dann mit einer Unterfunktion der Schilddrüse rum, ziemlich dumme Sache, das versprche ich. Aber eigentlich: wenn ihr U23 seid und schon mit diesen Sachen anfangen wollt, dann lasst es lieber bleiben mit dem Radsport.

Wo ich aber doch zustimmen muss, im Radsport herrscht oft ein gefährliches Halbwissen. Jeder weiß ein bisschen was, doktert ein bisschen herum, und das ist natürlich nicht ganz ohne, weil es ja schon Medikamente sind, teilweise auch heftige. Viele zum Beispiel nehmen noch immer Testo und ähnliche Steroide, allerdings meinen sie dann, man müsste zB Andriol nicht mit HCG und Clomid absetzen, weil es zu niedrig dosiert ist, Kapseln sind und eh nicht viel Wirkstoff durchkommt. Tja, die Jungs wundern sich dann dass nach der Kur die Eigenproduktion am Boden ist UND auch nicht wieder so schnell anspringt.

Alles hier ist nur als Info gedacht und keine Anleitung, das muss ich dazu sagen.


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01.12.2009 06:54

le coq sportif
Då som nu för alltid

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Dabei seit: 13.05.2006

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Zitat:
Original von Donald Duck
Alles hier ist nur als Info gedacht und keine Anleitung, das muss ich dazu sagen.

das kommt allerdings ziemlich als anleitung rüber, und das möchte ich persönlich in diesem forum nicht haben.

einstellungen wie deine ("doping ist, wenn man erwischt wird") können wir leider schlecht verbieten, aber tipps an die U23, wie sie am besten mit "wachsis" umgeht (das klingt, als ginge es um bonbons), möchte ich hier nicht lesen.




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I am trained in gorilla warfare and I can prove it mathematically.
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01.12.2009 11:16

raser
Weltmeister

Dabei seit: 29.10.2006
Fan von: Paolo Bettini, Mario Cipollini, Riccardo Ricco, Davide Rebellin

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Ich finde DD's Beitrag den ersten gescheiten in diesem Thread hier. Er zeichnet ein vielsagendes Bild ab über die Realität im Geschäft Radsport.
Sein Schlusssatz "Wer in der u23 bereits mit sowas rumofusche, brauche sich für später keine Hoffnungen mehr zu machen" sollte die Realisten davon abhalten, dies zu tun & die verblendeten Träumer in ein Paar Jahren bitter ins Gedächtnis gerufen werden.

Die Wahrheit ist ein ums andre Mal bitter und desillusionierend, aber mir ist dieser Tacheles lieber als Geblubber jenseits der Realität, was mehr Wunschdenken als Tatsachenwahrnehmung ist.




__________________
La passione non ha eta. - D.R.
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01.12.2009 11:20

Struempfi
Neutiroler

Dabei seit: 13.03.2002
Herkunft: Schwaben
Fan von: Selberfahrern

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Mich würde auch mal interessieren, ob du nur hier im Forum so offenherzig deine Infos verteilst oder ob du das auch Radsportlern
oder/und Ermittlungsbehörden (auf Nachfrage?!) erzählst.

Und was mich auch brennend interessiert (und du scheinst es ja zu wissen): Wie zum Geier kommt man an das ganze Zeug und wer bezahlt das?




__________________
Mein Doping ist Trollinger ;-)
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01.12.2009 11:38

denkbär
nie positiv verpestet

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Dabei seit: 13.07.2006

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Freiheit für die Muskelwachstumsbeschleunigung?

Zitat:
Original von le coq sportif
Zitat:
Original von Donald Duck
Alles hier ist nur als Info gedacht und keine Anleitung, das muss ich dazu sagen.

das kommt allerdings ziemlich als anleitung rüber, und das möchte ich persönlich in diesem forum nicht haben.

einstellungen wie deine ("doping ist, wenn man erwischt wird") können wir leider schlecht verbieten, aber tipps an die U23, wie sie am besten mit "wachsis" umgeht (das klingt, als ginge es um bonbons), möchte ich hier nicht lesen.


Das ist und war schon seit Anfang an die gängige Moral im Rad- (und anderen) Sport.

Zitat:
Quelle: Vorwort des Schwarzbuchs
Liebe Leserinnen und Leser,
Im Herbst 2004 trauten viele von Ihnen ihren Augen nicht, als in der Bodybuildingpresse die erste Werbung für “Anabole Steroide - Das Schwarze Buch” geschaltet wurde. Zehn Jahre nach dem bis dahin von allen Seiten als das Standardwerk zum Thema “anabole/androgene Steroide” anerkannte Buch “Anabole Steroide 1994”, inoffiziell auch das “Grüne Buch” genannt, war es also an der Zeit für den langersehnten Nachfolger. Der Druck auf den Schultern der Autoren und des Verlages war immens, musste das neu dargebotene Werk nicht nur um einiges besser als sein Vorgänger, sondern vielmehr zukunftsweisend besser sein - nicht nur um den doppelt so hohen Kaufpreis zu rechtfertigen, sondern primär, um einen neuen Standard in diesem Sektor zu schaffen.


Möchtest du etwa die zukunftsweisende Aufklärung über wissenschaftliche Muskelbildung (BMS= "Building Muscle through Science") den im harten Wettbewerb stehenden U23-Nachwachstumsfahrern einfach so vorenthalten?

Warum geht hier eigentlich niemand auf Glandons Fragen bezüglich der Menschenrechte ein? Sind Radsportler denn keine Menschen ("Quäl dich du Sau")?

Eine Gesellschaft, die (Achtung Politik! Achte die Netiquette! ) das kollektive (Schulden-) Wachstum gerade per Gesetz beschleunigt, aber ihren Mitgliedern die Einnahme von Wachstumsbeschleunigungsmitteln untersagt, ist einfach nur Krank


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von denkbär: 01.12.2009 11:41.

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01.12.2009 12:11

Piti
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Augenzwinkern RE: Freiheit für die Muskelwachstumsbeschleunigung?

Zitat:
Original von denkbär
Warum geht hier eigentlich niemand auf Glandons Fragen bezüglich der Menschenrechte ein? Sind Radsportler denn keine Menschen ("Quäl dich du Sau")?

Man müsste sich glatt beschweren, dass hier schon wieder abseits des Themas über Doping geredet wird. Achte die Netiquette!


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01.12.2009 12:13

Floeri
hochgehandelte und geflaxte Gottgleichheit

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Dabei seit: 16.08.2007
Herkunft: Hannover Göttingen Braunschweig Leipzig
Fan von: Endorfin-Bikes; HRC HANNOVER; RSG Göttingen; Pedalritter.de; rennradliste-leipzig .de

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Zitat:
Original von le coq sportif
Zitat:
Original von Donald Duck
Alles hier ist nur als Info gedacht und keine Anleitung, das muss ich dazu sagen.

das kommt allerdings ziemlich als anleitung rüber, und das möchte ich persönlich in diesem forum nicht haben.

einstellungen wie deine ("doping ist, wenn man erwischt wird") können wir leider schlecht verbieten, aber tipps an die U23, wie sie am besten mit "wachsis" umgeht (das klingt, als ginge es um bonbons), möchte ich hier nicht lesen.


Also ich persönlich finde den persönlichen Beitrag von DD sehr interessant! Vor allem mit der persönlichen Antwort von Hühnchen!

Da prallen mal wieder die 2 Welten aufeinander:
Der Radfahrer, der einfach mal aus dem Nähkästchen plaudert und der Radsportfan, dem solch ein "Gezwitscher" zu doll an die Nieren geht.

Anleitung hin oder her, die Leute, die es "brauchen", benötigen mit Sicherheit nicht diesen kurzen Beitrag, um nun zu wissen, wie es abgeht im Profiradsport. Ich persönlich finde es eher erschreckend, dass diese - von DD beschriebene - Realität einfach nicht von außen wahrgenommen wird und immer noch gehofft/gedacht wird, dass es sauber im Profisport zugeht. DAS, so empfinde ich, gehört in dieses Forum nicht rein.
OK, im Amateur(rad)sport gibt es ja "wirklich" nur Doperausnahmen Raus! Buh! Pfui! , wobei . . . das ist ein anderes Thema

Aber es ist eh meine persönliche Meinung Engelchen




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Radfahren ist eine hervorragende Sache für die Jugend. Es hält sie von der Straße fern.
Radrennen heißt, den Teller Deines Gegners leer zu essen, bevor du mit deinem eigenen anfängst.
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01.12.2009 12:46

Donald Duck
Lokomotive

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Zitat:
Original von Struempfi
Mich würde auch mal interessieren, ob du nur hier im Forum so offenherzig deine Infos verteilst oder ob du das auch Radsportlern
oder/und Ermittlungsbehörden (auf Nachfrage?!) erzählst.

Und was mich auch brennend interessiert (und du scheinst es ja zu wissen): Wie zum Geier kommt man an das ganze Zeug und wer bezahlt das?


Hi,

der Bezug ist eigentlich nicht so schwierig. Was man viel hört, übers Internet, also auf irgendeine der vielen Seiten im Ausland, wo was angeboten wird, das klappt eigentlich meist nicht. Man schickt das Geld dann bar weg (oft noch in Alufolie, gegen Durchleuchten, ist ja Bargeld), an ein Postfach o.ä., und kann lang warten dass irgendeine Ware kommt. Das Geld ist futsch...

Ich würde mal so sagen: Spitzenbereich: da ist es am einfachsten. Alle Radmannschaften der Spitze haben einen Mannschaftsarzt, und der wird in den aller-aller-allermeisten Fällen Rezepte ausstellen, womit dann offiziell in der Apotheke eingekauft wird. Aber nicht vom Fahrer selbst, weil die Apotheker ja nicht dumm sind. Junger schlanker Mann mit 65 Kilo auf 1,80 holt sich sein X112, da wird jeder stutzig. Wo will der hin? Auf 55 Kilo?...

Dann Conti-Bereich: da ist es für die Fahrer selbst am schwierigsten.
Erstens: mangelnde Überwachung. Lückenlose Blutparameter muss ja jemand bezahlen, und das ist auf Dauer nicht billig. Also läufts mehr so auf eigene Faust, natürlich riskanter.
Zweitens haben die oft keinen ständigen Mannschaftsarzt, der ganz nah an den Fahrern dran ist. Also sind die Jungs dann auf den Hausarzt angewiesen, wo meistens auch nix geht, weil die meisten Ärzte nicht einfach mal so Sachen verschreiben. Die würden das vielleicht schon machen, haben aber natürlich Angst, den Job zu verlieren, wenn mal was rauskommt.
Also decken sich die Conti-Jungs entweder im Süden ein (Trainingslager), oder halt während der Saison, wenn mal halt eh schonmal vor Ort ist, also in polnischen, bulgarischen oder halt allgemein Apotheken im Osten. Gewisse Teams stellen da fast ihr Rennprogramm danach auf, hab ich manchmal den Eindruck. Oder was will man sonst bei bulgarischen Rundfahrten? Den Sponsor zu präsentieren bringt meist dort gar nix, weil der dort keine Rolle spielt.


Die Bezahlung ist eine andere Frage. Ganz oben bezahlt das der Sponsor mit, klar. Wenn der Sponsor sagt, wir geben so und so viel für irgendwelche Windkanaltests oder sonstigen Tests oder nen Ernährungsberater oder einen Psychodoc aus, was allesamt vielleicht 1 Prozent mehr Leistung bringt, dann ist ja klar, dass er erst recht in die Medizin investiert, die vielleicht fünf Prozent mehr bringt.
Bei kleinen Teams der zweiten und dritten Klasse ist der Etat niedriger, da wird jeder selber schauen müssen, dass er was auftreibt. Wenn, dann wird dort nur kurweise was genommen, weil halt leider gerade EPO und Wachs nicht ganz billig sind. Amateur- und Contidoping sieht deshalb oft auch so aus, dass man halt seine Amphis vor dem Rennen nimmt und vielleicht vor dem Saisonhöhepunkt sechs Wochen lang vorher alle drei Tage seine 2000 Einheiten EPO nimmt. Muss die Frau/Freundin halt mal auf Shopping und drei Wochen Jahresurlaub verzichten können.
Alles, was wirklich was bringt, ist verschreibungspflichtig. Einige nützliche Sachen gibt es jedoch auch so. Alle die was auf sich halten, nehmen im Wintertraining im Studio Kreatin. Dazu Aminos, Protein, Tribulus, Maca, Zink, solche Sachen halt. Ist nicht teuer und man muss sich nicht vorwerfen, gar nix zu nehmen.

Oder Wick Day Med: zwei Kapseln vor dem Essen und der Hunger ist fast weg. Gibts ohne Rezept, der Wirkstoff aber steht auf der Dopingliste, deshalb nicht unmittelbar vor dem Rennen sowas machen.


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01.12.2009 12:58

Donald Duck
Lokomotive

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Ich musste übrigens ein bisschen lachen, als Peve gesagt hat, Ulle sei wegen des Gewichtsproblems zu Fuentes.

Ich weiß nicht, ob Ulle was genommen hat, und weiß nicht, ob er vor Fuentes was genommen hat. Das vorne weg.
Aber wenn Franke recht hat und er von Fuentes wirklich u.a.
Wachs
Testo
4 versch. Steroide
Insulin
T3 und T4

bekommen hat, dann kann es eigentlich nicht sein, dass er überhaupt noch Gewichtsprobleme hatte.

Ich behaupte mal, wenn du Wachs, T3/T4 und Testo, was sich allesamt eignet, um es langfristig einzusetzen, nimmst: dann kannst du eigentlich als Radprofi, selbst wenn du nur das minimal notwendige trainierst, selbst dann nicht fett werden, wenn du jeden Tag ne Kcal-Positivbilanz von 3000 hast.
Das Wachs sorgt mit den Schildis dafür, dass jeder Überschuss verstoffwechselt wird, und rein nichts in die Zellen wandert. So ist mir das mal erklärt worden. Du kannst auf deutsch gesagt "fressen" wie ein Pferd, und diese Sachen brennen dir trotzdem einen KFA von 5 Prozent hin.


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01.12.2009 13:02

Donald Duck
Lokomotive

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Aber wem diese Sachen, die ich nenne zu weit gehen: sorry, war auch keinesfalls als Anleitung gedacht.
Denkt dran, das sind Medikamente, und Medikamente nimmt nur der Kranke, nicht der Gesunde.

Ich halt mich jetzt etwas zurück. Aber die Realität ist eben das, was ich da nenne. Ich glaube zB, es ist völlig unmöglich und war es immer und wird es immer sein, in die Top10 der Tour de France zu fahren, ohne medizinische Hilfsmittel.



Aber ich sag euch eins, und das ist jetzt mein bitterster Ernst, und gerade die jüngeren Leute hier sollten sich das vielleicht zu Herzen nehmen. Ich weiß bei den oben genannten Sachen, wovon ich spreche. Und wenn ich ehrlich, rate ich euch, so wie ich es meinen Kindern raten würde: macht Euer Abi, eure Ausbildung, euren "normalen Beruf", und hört mit dem Radsport auf, sobald es ins Berufsleben geht, oder fahrt maximal noch ABC-Klasse. Ich hab mir mit Anfang 20 gesagt, ich bin professionell, und Radsport und "Doping" gehören eben zusammen wie vielleicht Maler und Farbe.
Ab dem ersten Tag, an dem du ins Hormonsystem eingreifst, ist dein Körper nie mehr wie er war. Die ersten Folgen lassen vielleicht ein Vierteljahr auf sich warten. Was langfristig kommt, weiß niemand, kann dir kein Arzt sagen.
Ich war mir dessen bewusst, und so ist sich auch heute jeder Radprofi bewusst, was er tut. Nur, Leute, ich will euch eines sagen: die Fahrer sind das schwächste Glied dieser Kette. Weltweit werden vielleicht 50 Radsportler angemessen für das bezahlt, was sie tun, nämlich sich ihren Körper jung ruinieren, um möglichst schnell bunte Trikots großer Firmen durch die Gegend zu fahren.

Es wird so viel geschimpft auf den "Dopingsünder". Das Gefühl aber, die unterbewusste Angst, mit 25 oder 30 Jahren ins Bett zu gehen, und vielleicht mal nicht mehr aufzuwachen, das sehen die Leute nicht. Und mit dieser Angst lebst du permanent. Viele scheinen sie zu verdrängen, aber wer kann schon reinschauen? Nach außen hin will keiner schwach sein.
Jungs, seid euch also bewusst: wer den schritt in den "Doping"bereich macht, der geht ihn in aller Regel nicht mehr zurück. Es bleibt nie bei einer EPO-Kur, und Dinge wie Wachs verändern auf Dauer den ganzen Menschen, auch das Wesen... Und was eine Wirkung hat, hat auch eine Nebenwirkung. Organe usw. siehst du nicht, aber die Haut verändert sich, du hast Haarausfall, wirst launisch, usw.
Ich verdenke keinem, diesen Weg zu gehen, aber man sollte sich hinterher nicht beschweren, nicht gewarnt worden zu sein.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Donald Duck: 01.12.2009 13:17.

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01.12.2009 13:52

Faser
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RE: Schluss mit der Hexenjagd: die Menschenrechtsoffensive geht weiter

Zitat:
Original von rocknroll
Zitat:
Das sind ware Fans!


Sowas nenne ich Opfer..smile


Ich hab das Gefühl, dass manche genau solche "Opfer" haben wollen, um sich selbst besser zu fühlen.
Viele beschweren sich Jahre lang über die Leistungen bestimmter Radprofis und wenn sie auffliegen, als eine der wenigen in diesem System, dann sind sie die Opfer und die, die ihnen noch ein wenig die Stange halten ebenfalls.
So fühlt man sich selbst in jeder Situation als der Stärkere und genau das wollen einige dann wohl sein. Irgendwie feige...




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01.12.2009 13:54

Windkante
108

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Zitat:
Original von Donald Duck
...Denkt dran, das sind Medikamente, und Medikamente nimmt nur der Kranke, nicht der Gesunde....
Aber ich sag euch eins, und das ist jetzt mein bitterster Ernst, und gerade die jüngeren Leute hier sollten sich das vielleicht zu Herzen nehmen. Ich weiß bei den oben genannten Sachen, wovon ich spreche. Und wenn ich ehrlich, rate ich euch, so wie ich es meinen Kindern raten würde: macht Euer Abi, eure Ausbildung, euren "normalen Beruf", und hört mit dem Radsport auf, sobald es ins Berufsleben geht, oder fahrt maximal noch ABC-Klasse. Ich hab mir mit Anfang 20 gesagt, ich bin professionell, und Radsport und "Doping" gehören eben zusammen wie vielleicht Maler und Farbe.
Ab dem ersten Tag, an dem du ins Hormonsystem eingreifst, ist dein Körper nie mehr wie er war. Die ersten Folgen lassen vielleicht ein Vierteljahr auf sich warten. Was langfristig kommt, weiß niemand, kann dir kein Arzt sagen.... Das Gefühl aber, die unterbewusste Angst, mit 25 oder 30 Jahren ins Bett zu gehen, und vielleicht mal nicht mehr aufzuwachen, das sehen die Leute nicht. Und mit dieser Angst lebst du permanent. Viele scheinen sie zu verdrängen, aber wer kann schon reinschauen? Nach außen hin will keiner schwach sein.
Jungs, seid euch also bewusst: wer den schritt in den "Doping"bereich macht, der geht ihn in aller Regel nicht mehr zurück. Es bleibt nie bei einer EPO-Kur, und Dinge wie Wachs verändern auf Dauer den ganzen Menschen, auch das Wesen... Und was eine Wirkung hat, hat auch eine Nebenwirkung. Organe usw. siehst du nicht, aber die Haut verändert sich, du hast Haarausfall, wirst launisch, usw.
Ich verdenke keinem, diesen Weg zu gehen, aber man sollte sich hinterher nicht beschweren, nicht gewarnt worden zu sein.

Ein paar Beiträge weiter oben erzählst du noch, wie harmlos Doping im Radsport ist, weil man ja nicht so verrückt wie die Bodybuilder ist:
"Doping im Ausdauersport ist Kindergarten, und ich behaupte, die Risiken sind minimal, wenn man es mit Köpfchen macht."
Was denn nun?


Eigentlich finde ich es ja gut, wenn ein Insider ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudert, vor allem weil man in punkto Doping ja so vieles nicht erfährt.
Aber: Ich hoffe nur, daß deine Doping-Beiträge etwas fundierter sind, als das, was du sonst schon hier mal eben locker behauptet hast ( egal ob es stimmt). Ich habe seitdem ehrlich gesagt Zweifel daran, daß du ein Insider bist und vor allem Zweifel daran, daß du dich hier wirklich bemühst wahrheitsgemäß zu schreiben. Wir belegen unsere Behauptungen ja normalerweise.




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"Ich habe mit dem Bordcomputer gesprochen" "Und?" "Er haßt mich"
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01.12.2009 14:08

kuestentanne
Buten-Kieler

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Allein mit Insulin zu dopen, ist jetzt nicht so risikoarm, einmal falsch dosiert und kein Traubenzucker zur Hand und schwupps ist man in Bereichen, wo jeder Hungerast harmlos gegen ist.
Vor Insulindoping warnen ja selbst die harten Bodybuilder in ihren einschlägigen Foren, dass das nicht harmlos ist und man sehr sorgfältig sein muss.




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