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Zum Ende der Seite springen Selberfahrer in Gefahr?
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 Selberfahrer in Gefahr? Arno 17.06.2007 01:38
 RE: Selberfahrer in Gefahr? Arno 17.06.2007 01:38
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 RE: Selberfahrer in Gefahr? diamant 18.06.2007 23:29
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17.06.2007 01:38

Arno
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Selberfahrer in Gefahr?

Hallo zusammen,

ich möchte das Thema Gefährlichkeit des Radsports mal zur Diskussion stellen. Mich interessiert ganz besonderes, wie Ihr die Gefährlichkeit selber einschätzt, z.B. bei Jedermännern oder auch im Training.

Ich jetzt finde Radsport, so wie ich ihn betreibe, wesentlich gefährlicher als normales Radfahren. Ich fahre viel Querfeldein und öfters eben an der physikalischen Grenze und außerdem natürlich Straßentraining. Trotz oder gerade auch wegen der ländlichen Gegend hier hat es mich auf der Straße schon zweimal so hingehauen, daß ich bleibende Schäden davongetragen habe. Ok ich war auch vorher schon nicht schön.

Was gibt es nicht alles? Hohe Geschwindigkeiten, dünne Reifen und feuchte Straßen, Körner in der Kurve, der Nagel in der Abfahrt, unaufmerksame Autofahrer usw.. Hier noch mehr Textbeispiele: "waren bei den teilweise unerfahrenen Fahrern in den engen Verbänden Stürze vorprogrammiert", "blind auf die Aufmerksamkeit meiner Vordermänner vertrauen muss, wenn ich mich irgendwo dranhänge. Vordermänner, die ich noch nie im Leben gesehen habe und um deren Fahrkünste ich nichts weiß", "hektischer und gefährlicher als z.B. bei HEW geht es bei keinem Lizenzrennen zu".

Hindert mich natürlich nicht an der Ausübung des geliebten genialen gesunden Sports. Aber vorsichtig, wegen der Gefährlichkeit. Ich kenne allerdings Leute, die ich eigentlich sogar Respektspersonen nennen würde, die eine Gefährlichkeit Radsport, ja sogar Profi-Radsport, in Bausch und Bogen abtun. Tja ich weiß ja nicht ...

Fast jeder kennt ja so Beispiele von Stürzen und könnte die bringen, aber was ich jetzt interessant fände, wäre eine jeweils persönliche allgemeine Einschätzung der Gefährlichkeit Freizeitradsport (Amateur, Jedermann, Hobby).

Im nächsten Posting bringe ich ein paar Zahlen aus dem Profiradsport - ich frage mich, in welchem Maße genau ist das mit Freizeitradsport auch so?

Was meint Ihr?

Ähh und eine kleine Spielregel: das Wort "Helm" darf in den Postings nicht auftauchen. Sonst kommt der große BOG über euch ...

Zitat:
"Für Freizeit-Sportler, die nicht im deutschen Vereinswesen aufgehen, ist die Versicherungslage, gelinde gesagt, dramatisch. (TOUR-Magazin 16.08.2005)"



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17.06.2007 01:38

Arno
unregistriert
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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Es gibt im Folgenden nur gerundete Zahlen, es würde aber mit den ganz genauen Zahlen auf das gleiche Ergebnis hinauslaufen. Die Quellen für die Zahlen findet Ihr im Fuß des Postings. Eine Anmerkung noch: ich habe bei einer Zahl eine zehnmal so hohe Dunkelziffer angesetzt, dies ist wahrscheinlich viel zu hoch, kommt aber im Ergebnis auch auf das Gleiche heraus.

Bevölkerungsstand BRD 2005: ca. 80 Millionen,
Jahresdurchschnitt Radkilometer Bundesbürger: ca. 300 Kilometer pro Einwohner,
Gemeldete (schwere) Unfälle Fahrrad 2005: ca. 80.000,
Dunkelziffer nicht gemeldeter (schwerer) Unfälle: insgesamt vielleicht 10 mal so hoch, eher weniger.

Man kann bei einer durchschnittlichen Fahrrad-Jahreskilometerleistung pro Bundesbürger von 300 km, einem Bevölkerungsstand der BRD 2005 von ca. 80 Millionen und einer Gesamtunfallzahl allgemeines Radfahren 2005 von ca. 80.000 eine durchschnittliche Unfallrate von einem Unfall in tausend Jahren pro Bundesbürger bzw. durchschnittlichem normalem Radfahrer herleiten:

Bevölkerungsstand * Jahreskilometer pro Bürger / Gesamtunfallzahl = Durchschnittliche Unfallrate in Jahren
80000000 * 300 / 80000 = 300000
Durchschnittliche Unfallrate in Jahren / Jahreskilometer pro Bürger = Unfallrate pro Bürger in Jahren
300000 / 300 = 1000

Mit einer sehr hoch angenommenen Dunkelziffer bei nur zehn Prozent gemeldeter Fälle wäre das ein Unfall alle hundert Jahre, außerhalb des Rahmens Lebenszeit des durchschnittlichen Radfahrers und sehr selten.

Schwere Unfälle in einer Studie Profiradsport: ca. alle 60.000 km,
Jahreskilometer der Profis in der Studie: ca. 30.000

Den schweren Unfällen im normalen Radfahren in Deutschland stehen die in der mehrjährigen und immer noch laufenden Studie aus dem Profiradsport genannten Zahlen von einer durchschnittlichen Rate eines schweren Unfalls etwa alle zwei Jahre gegenüber:

Unfallrate in Kilometern / Jahreskilometer pro Sportler = Unfallrate pro Sportler in Jahren
60000 / 30000 = 2

Man kann also sagen, daß es wahrscheinlich ist, im Profi-Radsport während der aktiven Zeit einen schweren Unfall zu erleiden, wohingegen es beim normalen Radfahren sogar während des ganzen Lebens unwahrscheinlich ist.

Quellen:
Gemeldete Unfälle Fahrrad 2005: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/c...enderPrint.psml
Bevölkerungsstand BRD 2005: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/c...rungsstand.psml
Jahresdurchschnitt Radkilometer Bundesbürger: http://www.bmvbs.de/Verkehr/Strasse-,143...erkehrsplan.htm
Schwere Unfälle in der Studie Profiradsport: http://www.t-mobile-team.com/tmo_team/se...8/content/85904
Jahreskilometer der Profis in der Studie: http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/07...=/medizin/sport


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17.06.2007 01:39

Arno
unregistriert
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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Meine Frage nun: In welchem Maße genau ist das im Freizeitradsport auch so? Mit Freizeitradsport meine ich Amateur-, Jedermann-, Hobbystraßenradsport im Sinne einer Erzielung einer hohen Geschwindigkeit oder eines Schnellerfahrens als die anderen (gegnerischen) Fahrer, also adäquat zum Profistraßenradsport.

Ein Beispiel: Ein Fahrer X mit 5000 km/Jahr, also mäßiger Fahrpraxis und Können, lotet neben dem Training beständig seine Grenzen, auch fahrtechnisch, aus und bewegt sich dabei teils aber in Geschwindigkeitsbereichen wie ein Profi. Sein Saisonziel sind zwei Jedermannrennen.

Sein grundsätzliches Unfallrisiko ist aufgrund der fehlenden Fahrpraxis und ständigen Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ähnlich zu bewerten wie beim Profi, was zumindest zu einem Teil der Hauptgefahrenquelle der Profis, Massenstürze, entspräche. Diese treten bei den Jedermannrennen allerdings auch regelmäßig auf.

Ein weiterer Punkt ist, daß die Nichtprofis ihre kleinen Privatrennen während des Trainings im öffentlichen Straßenverkehr austragen und außerdem ihre Trainingskilometer nicht oder nur wenig in speziellen Gebieten wie Mallorca oder Südafrika ableisten können, sondern dies vor der Haustüre z.B. im Ruhrgebiet oder anderen Ballungsräumen tun müssen.

Fahrer X kommt außerdem mit seiner Kilometerleistung über die Jahre (nach zwölf Jahren um genau zu sein) in seiner aktiven Zeit in die Unfallrate der Studie.

Seine Wahrscheinlichkeit, eine schweren Unfall zu erleiden, ist wesentlich höher als die des normalen durchschnittlichen deutschen Radfahrers, der, um in die allgemeine deutsche Unfallrate zu kommen, mindestens hundert bis tausend Jahre pedalieren müsste. Am Stück ;p

Welche Einschätzung bzw. Erfahrungen habt Ihr?


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17.06.2007 13:17

Schtine
Sprachlos

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Dabei seit: 31.08.2003
Herkunft: Reutlingen
Fan von: vom gelben Mavic-Motorroller, Hennes Roth; Graham Watson

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Häh?? Wie meinen? Worum geht's?? t-mobile-profi beim anblick eines t-mobile-fans




__________________
www.tourfoto.de
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17.06.2007 13:29

Michelin-Männchen
zensiert

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Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen
Fan von: Fahrradhelmdiskussio nen

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von Schtine
Häh?? Wie meinen? Worum geht's?? t-mobile-profi beim anblick eines t-mobile-fans

Darum, dass spammende Selberfahrer in Gefahr sind ihre Form zu verlieren.




__________________

2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9

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17.06.2007 13:54

teufelsberg
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von Schtine
Häh?? Wie meinen? Worum geht's?? t-mobile-profi beim anblick eines t-mobile-fans


ich halte ja den threadtitel verbunden mit
Zitat:
ich möchte das Thema Gefährlichkeit des Radsports mal zur Diskussion stellen. Mich interessiert ganz besonderes, wie Ihr die Gefährlichkeit selber einschätzt, z.B. bei Jedermännern oder auch im Training.

Ich jetzt finde Radsport, so wie ich ihn betreibe, wesentlich gefährlicher als normales Radfahren. Ich fahre viel Querfeldein und öfters eben an der physikalischen Grenze und außerdem natürlich Straßentraining. Trotz oder gerade auch wegen der ländlichen Gegend hier hat es mich auf der Straße schon zweimal so hingehauen, daß ich bleibende Schäden davongetragen habe. Ok ich war auch vorher schon nicht schön.


für sehr aussagekräftig.
arno liegt das thema offensichtlich am herzen, was er auch noch mit persönlichen schweren stürzen gut begründet.

bleibt die hoffnung, dass eine sachliche diskussion möglich ist.
dafür sollten "witzige" sprüche von usern, die gar nicht am austausch interessiert sind, möglichst unterbleiben (nicht du, schtine).
nachfragen, wenn man was nicht verstanden haben sollte, kann frau natürlich.

ich sage aus wohl nachvollziehbaren gründen erstmal nichts zur sache, finde das anliegen aber durchaus interessant und richtig platziert in einem selberfahrerforum.


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17.06.2007 15:07

Raktajino
ex-fan

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Dabei seit: 06.01.2002
Herkunft: leipzig
Fan von: müßiggang

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

zu all den zahlen kann ich wenig sagen - aber ich hab selber die erfahrung gemacht, dass ich mich bisher nur im stadtverkehr verletzt hab/verletzt wurde. wegen unachtsamer autofahrer, streugut auf dem radweg, straßenbahnschienen. mit dem rennrad hatte ich bisher keine wirklichen stürze, wenn dann nur leichte im schritttempo, verursacht durch eigene blödheit.
und ich fühl mich ehrlich gesagt mit dem stadtrad unsicherer als mit dem rennrad. nämlich immer dann, wenn wegen des regens der dynamo versagt, wenn der straßenbelag innerhalb der stadt so schlecht ist, dass man mitten auf der straße fahren muss und sich die autos hinter einem stauen, wenn man angehupt wird weil man an stehenden autos rechts vorbeifährt, etc. dazu muss ich allerdings sagen, dass jena eine sehr schlechte weil nichtvorhandene radwegsituation hat. in leipzig war das besser.

tjoa, rennradfahren erscheint mir sicherer, da ich mir die straßen aussuchen kann und somit auf straßenbelag und verkehr einfluss nehmen kann. mir fehlt da das negativerlebnis eines schweren sturzes...




__________________
wann hört es endlich auf zu dauern?

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Raktajino: 17.06.2007 15:08.

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17.06.2007 15:46

Madeleine
Edelhelfer

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Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Münsterland

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Fast jeder kennt ja so Beispiele von Stürzen und könnte die bringen, aber was ich jetzt interessant fände, wäre eine jeweils persönliche allgemeine Einschätzung der Gefährlichkeit Freizeitradsport (Amateur, Jedermann, Hobby).


Jeder der es "Ernst" meint mit diesem Sport, muss auch gewisse Risiken eingehen und die können auch übel enden. Klar ist der Sport gefährlich. Gestern war ich noch zu einem Radrennen. Innenstadt, viele enge Kurven, Kopfsteinpflaster und plötzlich zieht ein Gewitter vorbei. Starker Wind, Blitze, Regen. Jeder vernünftige Mensch hätte sich untergestellt und das Gewitter abgewartet, nicht so die Sportler, die fuhren weiter und stiegen erst nach Stürzen oder abgehängt aus.




__________________
...O........
.._/->_..... Rettet den Radsport - Fahrt sauber!!!
_(_)\(_)__
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18.06.2007 01:05

Arno
unregistriert
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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von Madeleine
Jeder der es "Ernst" meint mit diesem Sport, muss auch gewisse Risiken eingehen und die können auch übel enden. Klar ist der Sport gefährlich. Gestern war ich noch zu einem Radrennen. Innenstadt, viele enge Kurven, Kopfsteinpflaster und plötzlich zieht ein Gewitter vorbei. Starker Wind, Blitze, Regen. Jeder vernünftige Mensch hätte sich untergestellt und das Gewitter abgewartet, nicht so die Sportler, die fuhren weiter und stiegen erst nach Stürzen oder abgehängt aus.

Auch Jedermänner oder Amateure? Es waren vermutlich nicht nur Profis am Start, oder?


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 18.06.2007 01:18.

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18.06.2007 01:06

Arno
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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von MrsFlax
arno, tastatur weg und ab aufs rad! vengavenga

Bin ich doch. Mache ich ständig. Öh und jetzt gerade? Hm vielleicht sollte ichs Notebook an den Lenker basteln? Isch abe doc ga kein lampe ...


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17.06.2007 16:23

peso
Ehemalige Bergziege

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Dabei seit: 03.07.2004
Herkunft: Leipzig

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von Arno
Sein grundsätzliches Unfallrisiko ist aufgrund der fehlenden Fahrpraxis und ständigen Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ähnlich zu bewerten wie beim Profi, was zumindest zu einem Teil der Hauptgefahrenquelle der Profis, Massenstürze, entspräche. Diese treten bei den Jedermannrennen allerdings auch regelmäßig auf.


Hm... Du bewertest sein Risiko ähnlich wie das des Profis. Die Gründe dafür hast du ja auch angegeben. Es überzeugt mich nicht bzw. es fehlt die zwingende ( = nicht spekulative) Verbindung zwischen den Profizahlen und der behaupteten exponierten Stellung des ambitionierten Hobbyfahrers (innerhalb der Freizeitradler).

Da du nach Erfahrungen gefragt hast:

1. Die allerwenigsten Hobbyfahrer nehmen an Jedermannrennen teil.

2. Wer an Hobbyrennen teilnimmt, beschränkt dies (bis auf Ausnahmen) auf < 5 Teilnahmen / Jahr.

3. Wirklich gefährdet (mit einer Menge knapp vermiedener Unfälle) fühle ich mich, wenn ich aus einer mittelgroßen Großstadt direkt aus dem Zentrum herausfahren muß. Fußgänger, Zwangsradwege, Straßenbahnschienen, andere Radfahrer...der gewöhnliche Irrsinn.

3b) Allein daß ich einen Teil der innerstädtischen Radwege ignoriere, dürfte mein Unfallrisiko deutlich senken. (Aber bitte keine Nebendiskussion darüber.)

4. In einer Traininingsausfahrt bin ich noch nie gestürzt bzw. gab es auch innerhalb der jeweiligen Gruppe noch keinen Sturz, der dem Miteinanderfahren (oder Gegeneinanderfahren) geschuldet wäre.

5. Mein einziger Sturz ereignete sich tatsächlich in einem Rennen. Kurve unterschätzt, bzw. mit vollem Bewußtsein zu schnell genommen.

Über den Daumen gepeilt würde ich mein Unfallrisiko/ km niedriger ansetzen als das meiner Oma und meines Bruders (ausschließlich Stadtverkehr Leipzig und Hamburg). Aber da mag mir die Wahrnehmung auch einen Streich spielen.




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"One is, after all, always a Frenchman"

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von peso: 17.06.2007 17:25.

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17.06.2007 18:24

Barus
Trekkie

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Herkunft: Leipzsch
Fan von: Fettnäpfchen

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zum Glück hat die Anzahl meiner Stürze pro Kilometer, bzw. Jahr keine statistische Relevanz. Deutlich schlimmere Verletzungen als die der oberen Hautschichten habe ich mir jedoch beim Autofahren und beim Gehen auf Treppen zugezogen.

Mit der Teilnahme an Rennen, RTFs, etc.pp steigt das Sturzrisiko, und zwar besonders in Start-/Zielnähe.


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17.06.2007 18:49

diamant
Lokomotive

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Herkunft: Leipzig
Fan von: J.U., L.A., "Die Simpsons"

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von Arno
Ein weiterer Punkt ist, daß die Nichtprofis ihre kleinen Privatrennen während des Trainings im öffentlichen Straßenverkehr austragen und außerdem ihre Trainingskilometer nicht oder nur wenig in speziellen Gebieten wie Mallorca oder Südafrika ableisten können, sondern dies vor der Haustüre z.B. im Ruhrgebiet oder anderen Ballungsräumen tun müssen.

Wie schon in anderen Beiträgen durchklingt, ist das normale Training nicht unbedingt sonderlich gefährlich. Die sogenannten "kleinen Privatrennen" (ich nehme an, du meinst diverse Ortsschildsprints/Einholen anderer Gruppen,... in der Trainingsgruppe?) finden dann sinnvollerweise auch nicht im dichten Berufsverkehr statt SPAM , sondern in der Regel auf einsamen Landstraßen, so daß da die Gefahr überschaubar bleibt.

Um auf die Gefahr speziell im Rennen zurückzukommen: Da besteht, wie peso schon anmerkte, zunächst mal die Frage, wie hoch das Unfallrisiko pro Rennen beim Jedermann im Vergleich zum Profi ist. Vermutlich hängt das - mehr noch als beim Profi - vom speziellen Jedermann ab. Manch einer legt da eine eher verhaltene/vorsichtige Fahrweise an den Tag.




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Homer: "Ich trinke nie wieder Bier."
Verkäufer: "Bier, Bier..."
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18.06.2007 01:03

Arno
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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von peso
Hm... Du bewertest sein Risiko ähnlich wie das des Profis. Die Gründe dafür hast du ja auch angegeben. Es überzeugt mich nicht bzw. es fehlt die zwingende ( = nicht spekulative) Verbindung zwischen den Profizahlen und der behaupteten exponierten Stellung des ambitionierten Hobbyfahrers (innerhalb der Freizeitradler).

Du wirst für eine zwingende, nicht spekulative Verbindung zwischen den Profizahlen und denen eines Hobbyfahrers vermutlich keine Zahlen bekommen.

Dafür war ja das Beispiel im Posting gedacht, erstmal überhaupt ein Gefühl dafür zu bekommen, wo die Wahrheit vielleicht liegt. Ich habe überlegt, auf Radsport spezialisierte Versicherungen (aus dem TOUR-Artikel im Start-Posting) einfach mal anzuschreiben - mal schauen.

Es waren aber auch ausdrücklich Amateure (C-KLasse z.B.) gemeint, die sind den Profis noch ähnlicher. Das muss man natürlich alles auch noch mal differenzieren. Aber für den Anfang ...

Zu Trainingsfahrten: "im Kern ist davon auszugehen, dass der Versicherungsschutz da endet, wo zwei Rennradfahrer gemeinsam auf die Trainingsrunde gehen" (aus dem TOUR-Artikel). Weiß jemand mehr?

Haupt-Risikopunkte scheinen bis hierhin Fahren in Städten und die Teilnahme an Rennen und RTFs zu sein.

Zitat:
Original von peso
Mein einziger Sturz ereignete sich tatsächlich in einem Rennen. Kurve unterschätzt, bzw. mit vollem Bewußtsein zu schnell genommen.

Über den Daumen gepeilt würde ich mein Unfallrisiko/ km niedriger ansetzen als das meiner Oma und meines Bruders (ausschließlich Stadtverkehr Leipzig und Hamburg). Aber da mag mir die Wahrnehmung auch einen Streich spielen.

Du hast natürlich viel mehr Praxis und fährst ländlicher. Dein Gesamtrisiko Sturz in aktiver Zeit könnte aber aufgrund der viel höheren Gesamtkilometerleistung und der sportlichen Ausrichtung wesentlich höher liegen.

Interessant ist auch (wenn ich das fragen darf): Sind Deine Oma oder Dein Bruder schon mal gestürzt oder in einen Unfall verwickelt gewesen, und wenn, wie schwer? Wie schwer war Dein Sturz?

In "Zweiradunfälle im Straßenverkehr 2005" (Statistisches Bundesamt) findet sich, daß Unfälle hauptsächlich, mit ca. 90%, innerhalb geschlossener Ortschaften auftreten.

Das wäre dann fast die Gesamtsumme Unfälle und man kann sagen (und würde auch mit den ganz genauen Zahlen auf ein gleiches Ergebnis kommen), daß der durchschnittliche deutsche Radfahrer, wenn er nur innerhalb durchschnittlicher Ortschaften führe, etwa 90 Jahre fahren müsste, um einen Unfall zu erleiden. Wohingegen Du schon gestürzt bist.

Was meinst Du?


Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 18.06.2007 01:47.

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18.06.2007 10:06

peso
Ehemalige Bergziege

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von Arno
Du wirst für eine zwingende, nicht spekulative Verbindung zwischen den Profizahlen und denen eines Hobbyfahrers vermutlich keine Zahlen bekommen.


Ich dachte, ich hätte diese "Verbindung" vielleicht nur überlesen.

Zitat:
Du hast natürlich viel mehr Praxis und fährst ländlicher. Dein Gesamtrisiko Sturz in aktiver Zeit könnte aber aufgrund der viel höheren Gesamtkilometerleistung und der sportlichen Ausrichtung wesentlich höher liegen.


Das ist sicher richtig. Nur erscheint mir das wie eine Wahrheit aus der Binse. Natürlich steigt mein Gesamtrisiko mit der Anzahl der gefahrenen Kilometer und natürlich erhöht die Teilnahme an Rennen die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls deutlicher als dies eine gewöhnliche Ausfahrt auf dem platten Land tun würde. Allerdings liegt die Anzahl meiner Trainingskilometer 50x höher als die der Rennkilometer.

Daß es natürlich trotzdem ein reales Risiko gibt, in den wenigen Rennen einen Unfall zu erleiden, will ich nicht abstreiten.

Zitat:
Interessant ist auch (wenn ich das fragen darf): Sind Deine Oma oder Dein Bruder schon mal gestürzt oder in einen Unfall verwickelt gewesen, und wenn, wie schwer? Wie schwer war Dein Sturz?


Bei meiner Oma weiß ich es nicht. In den letzten 10 Jahren sicher nicht. Mein Bruder wurde in Hamburg tatsächlich von einem Rechtsabbieger übersehen. Die Folgen waren dabei ähnlich schmerzhaft und (dem Himmel sei Dank) harmlos wie bei meinem Rennunfall.

Zitat:
...daß der durchschnittliche deutsche Radfahrer, wenn er nur innerhalb durchschnittlicher Ortschaften führe, etwa 90 Jahre fahren müsste, um einen Unfall zu erleiden. Wohingegen Du schon gestürzt bist.


Aber warum gerade mich für den Vergleich nehmen? (Rhetorisch) Wieso nicht Trainingskollegen, die noch nie gestürzt sind. Oder warum den "durchschnittlichen Radfahrer"? Warum nicht jemanden, der schon 3x innerhalb von Ortschaften angefahren wurde?

Die Wahrscheinlichkeit, innerhalb meines Radfahrerlebens einen Sturz zu erleiden, mag durchaus höher sein als bei meinen zivilradelnden Verwandten. Nur frage ich mich, wie die "sportliche Fahrweise" (Teilnahme an Rennen etc.) irgendwie vernünftig quantifizierbar in diese Kalkulation einfließen könnte.

Oder anders: Es stellt sich die Frage, welches Verhältnis eine "sinnvollere" Aussage über das Unfallrisiko macht: a) Sturz/km oder b) Sturz/Radfahrerleben.

Was in meinen Augen ganz davon abhängt, was man eigentlich bewerten möchte bzw. worin die Intention der Fragestellung (in diesem Fall der deinen) liegt.




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"One is, after all, always a Frenchman"
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18.06.2007 15:23

Arno
unregistriert
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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von peso
Oder anders: Es stellt sich die Frage, welches Verhältnis eine "sinnvollere" Aussage über das Unfallrisiko macht: a) Sturz/km oder b) Sturz/Radfahrerleben.

Ist a nicht in b drin? Oder verstehe ich Dich jetzt miss?

Zitat:
Original von peso
Zitat:
Original von Arno
Du wirst für eine zwingende, nicht spekulative Verbindung zwischen den Profizahlen und denen eines Hobbyfahrers vermutlich keine Zahlen bekommen.

Ich dachte, ich hätte diese "Verbindung" vielleicht nur überlesen.

Hat jemand eine Idee, wie man einfach mal eine auf Radsport usw. spezialisierte Versicherung (aus dem TOUR-Artikel) nach Zahlen anschreiben könnte? Wahrscheinlich ist es als Privatmensch eher schwierig. Wer hat denn - oder wer könnte sinnvoll haben - beruflich mit solchen Sachen zu tun? Z.B. als Sportlehrer oder Sportstudent oder vielleicht was ganz anderes, wo ich nie daruf käme.

Zitat:
Original von Tempodiktat
Es ist auf jeden Fall ein Mix aus verschiedensten Gründen.
Aber gerade so eine Situation wie mm sie beschreibt, bei der er als Radfahrer ohne Tarnkleidung bei Tageslicht unter Beachtung aller Verkehrsregeln von vorne auf ein Auto zufährt und der Fahrer ihn schlicht übersieht, erklärt sich für mich nicht durch ein reines Konzentrationsloch.

Ich habe mal irgendwo von recht beleumundeter Stelle gelesen, es liegt hauptsächlich an der schmaleren Silhouette. Versuche mich gerade zu erinnern, wo das stand. Ich selber habe auch öfters schon den Eindruck gehabt, die KFZ schätzen die Geschwindigkeit von Radsportlern einfach zu niedrig ein, können sich nicht vorstellen, daß man da gerade mit 40 km/h unterwegs ist.

Was anderes: heute stand bei mir Kompensation an, es wurde ein 27er Schnitt, ich hatte eine völlig ruhige Strecke gewählt. Kaum andere Fahrzeuge.

Null Gefahr.

Außer: ich und mein Roß, das sonst auch mal alleine nach Hause findet, waren wegen der langsamen Geschwindigkeit wahrscheinlich heute so unkonzentriert und Hans-Guck-In-Die-Luft, daß ich zweimal ! fast im Graben gelandet wäre.


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18.06.2007 16:45

peso
Ehemalige Bergziege

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Dabei seit: 03.07.2004
Herkunft: Leipzig

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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von Arno
Zitat:
Original von peso
Oder anders: Es stellt sich die Frage, welches Verhältnis eine "sinnvollere" Aussage über das Unfallrisiko macht: a) Sturz/km oder b) Sturz/Radfahrerleben.

Ist a nicht in b drin? Oder verstehe ich Dich jetzt miss?


Ja, natürlich, aber es ist ein Perspektivunterschied, auf den du mich doch hattest hinweisen wollen, mit der Bemerkung, daß ich ja schon gestürzt sei, dem durchschnittlichen Radfahrer dies innerhalb seines Radlerlebens wohl nicht passiere? Und die Einsicht, daß jemand mit mehr Radfahrkilometern eine für seine Lebenszeit höhere Unfallgefahr hat, erscheint mir als recht banal.

Aber vielleicht mißverstehe ich dich hier?




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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von peso: 18.06.2007 16:45.

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18.06.2007 23:06

diamant
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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von Arno
Dein Gesamtrisiko Sturz in aktiver Zeit könnte aber aufgrund der viel höheren Gesamtkilometerleistung und der sportlichen Ausrichtung wesentlich höher liegen.

Irgendwo glaube ich mal gelesen haben, daß die Wahrscheinlichkeit, als Radfahrer einen Unfall zu erleiden, überraschenderweise weitgehend unabhängig(!) von der Kilometerleistung ist. Zumindest wenn man RTFs/Rennen ausblendet. So ganz unlogisch erscheint das mir auch nicht; kann doch der Vielfahrer das (scheinbar) höhere Risiko aufgrund der Mehr-Kilometer durch seine Erfahrung kompensieren.
Zitat:
Original von Arno
In "Zweiradunfälle im Straßenverkehr 2005" (Statistisches Bundesamt) findet sich, daß Unfälle hauptsächlich, mit ca. 90%, innerhalb geschlossener Ortschaften auftreten.

Dabei bitte auch bedenken, daß vermutlich in der Stadt mehr Fahrten stattfinden als außerorts, und dort vermehrt "unerfahrene" Radfahrer rumfahren.




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18.06.2007 23:13

Arno
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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von diamant
So ganz unlogisch erscheint das mir auch nicht; kann doch der Vielfahrer das (scheinbar) höhere Risiko aufgrund der Mehr-Kilometer durch seine Erfahrung kompensieren.

Da hast Du völlig recht. Deswegen vermute ich auch, daß Hobby-Fahrer aufgrund ihrer geringeren Fahrpraxis teilweise gefährdeter sind als Profis.

"Unfälle hauptsächlich, mit ca. 90%, innerhalb geschlossener Ortschaften":

Zitat:
Dabei bitte auch bedenken, daß vermutlich in der Stadt mehr Fahrten stattfinden als außerorts, und dort vermehrt "unerfahrene" Radfahrer rumfahren.

Das Hauptproblem ist hier wohl das KFZ, das kann man glaube ich, dem Bericht zum Nationalen Radverkehrsplan des Verkehrsminiteriums entnehmen. Werde ich mal nachschauen und hier verlinken.


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Arno: 18.06.2007 23:14.

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18.06.2007 23:29

diamant
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RE: Selberfahrer in Gefahr?

Zitat:
Original von Arno
Zitat:
Original von diamant
So ganz unlogisch erscheint das mir auch nicht; kann doch der Vielfahrer das (scheinbar) höhere Risiko aufgrund der Mehr-Kilometer durch seine Erfahrung kompensieren.

Da hast Du völlig recht. Deswegen vermute ich auch, daß Hobby-Fahrer aufgrund ihrer geringeren Fahrpraxis teilweise gefährdeter sind als Profis.

So ähnlich war es gemeint, wenn auch nicht genauso smile .
Ich war eher in etwa auf folgendes aus:
Die Wahrscheinlichkeit für
"Oma Krause mit ihren 300 Jahreskilometern verunfallt innerhalb eines Jahres"
ist in etwa gleich groß wie die Wahrscheinlichkeit für
"erfahrener Hobby- und Alltagsfahrer mit seinen 6000 Jahreskilometern verunfallt innerhalb eines Jahres".
(Bitte nicht die Zahlen wortwörtlich nehmen, dienen nur der Veranschaulichung.)
Ob Hobbyfahrer im normalen Training/Verkehr (ich meine jetzt nicht Rennen/RTF) so viel gefährdeter sind als Profis, wage ich zu bezweifeln. Auch als Hobbyfahrer entwickelt man mit der Zeit ein gutes Gespür für spezielle potentielle Gefahrensituationen. Vielleicht sogar mehr als der Profi, da der doch oft "komfortable" Trainingsbedingungen vorfindet. Oder müssen die sich auch erst vor jeder Ausfahrt durch den Stadtverkehr quälen? fiesgrins




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