07.07.2004 23:21
Struempfi
Neutiroler
Dabei seit: 13.03.2002
Herkunft: Schwaben Fan von: Selberfahrern
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| Taktikdiskussion für Timo/Phonak
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Armstrong scheint erneut sehr stark zu sein und auch sein Team ist wohl gut in Fahrt. Er hat vor den entscheidenden Etappen schon wieder ein mehr oder weniger großes Polster auf seine Konkurenten. Wie können die Herausforderer das USPS-Team zum Arbeiten zwingen und so Armstrong unter Zugzwang setzen.
Eine Idee: Co-Leader in Fluchtgruppen in den Flachetappen platzieren: ich denke an Leute wie Bobby Julich im CSC Fall, Klöden oder Kessler bei Timo oder auch Gonzalez im Fall von Phonak. Einige davon kommen so gut über die Berge, dass USPS sie nicht fahren lassen darf. Das gleiche gilt natürlich auch für die Etappen im Zentralmassiv.
Zweite Idee: Diese Co-Leader in den Bergen gnadenlos auf Angriff fahren lassen, auch auf die Gefahr hin, dass man sie verheizt, aber so könnten die zumindest die Helfer von Armstrong aufgerieben werden, dann müssens halt die Konkurenten am Ende selber richten.
Weitere Ideen oder Kritik erwünscht.
__________________ Mein Doping ist Trollinger ;-)
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07.07.2004 23:27
vmart77
Brownie

Dabei seit: 30.04.2003
Herkunft: Beverungen Fan von: Sechsundneunzig, Cleveland Browns, Depeche Mode, Tocotronic, Ronja Räubertochter
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was co-leader angeht muss man auf phonak hoffen. die haben mit sevilla ja einen top-fahrer neben hamilton. ich hoffe sie sparen ihn nicht groß auf sondern zünden ein feuerwerk. auch mayo muss ja alles oder nichts fahren, das podium oder wenigstens top 5 ist imo schon noch drin. aber halt nicht wenn er groß zaudert. csc hat ja auch einen doppelspitze mit sastre und basso. und so dramatisch sind die rückstaände insbesondere von hamilton, sevilla und ullrich noch nicht. wenn hamilton zweimal vollen zielbonus abgreift ist er ja sogar schon vorbei ohne armstrong wirklich distanziert zu haben.
__________________ Es gibt nur cool und uncool und wie man sich fühlt.
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07.07.2004 23:32
Inga
Dictatress i.E.
Dabei seit: 28.12.2001
Herkunft: nordish by nature Fan von: radsportfans ;)
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auf csc und phonak hoffe ich auch- vor allem darauf, nicht so enttäuscht zu werden wie von ONCE, die mit all ihren hochkarätern ja nur brav hinter hincapie hergefahren sind
Klöden on attack - das wäre schön - aber der wird sicher nicht von der seite seines großen helden weichen - kessler müßte schon ne viertelstunde rausfahren um evtl. als mögliche gefahr wahrgenommen zu werden
__________________ "We gotta go to that crappy town where I'm a hero"
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07.07.2004 23:46
peso
Ehemalige Bergziege

Dabei seit: 03.07.2004
Herkunft: Leipzig
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Nur ist Armstrong derjenige, der einen Sevilla am ehesten fahren lassen kann. (hat schon Vorsprung + letztes Zeitfahren) Alle Fahrer/Teams, die sich Gedanken um die Plätze 3 - 10 machen, müssen dann irgendwann hinterher.
Armstrong muß gar nicht auf jeden Angreifer reagieren, denn der Rest des Feldes fährt ja nicht mit dem Ziel ABA (Anyone but Armstrong), sondern eher MOM (Me, only Me).
Ich denke das wird so laufen: Mayo et al. attackieren. Armstrong läßt ihn/sie erstmal fahren und sich von Rubiera/Azevedo/Beltran bis 5 km vors Ziel ziehen, versucht dann je nach Form noch mal selbst zu beschleunigen und verliert am Ende vielleicht 30 - 40 Sec. auf den Etappensieger.
Es wird dann doch wieder darauf ankommen, wer neben "Fortgeschrittene Taktik für notorische Tourzweite" noch ein paar schnelle Waden unter dem Weihnachtsbaum gefunden hat.
__________________ "One is, after all, always a Frenchman"
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07.07.2004 23:50
Raupi7
Weltmeister

Dabei seit: 03.02.2002
Herkunft: na das wüsstet ihr wohl gerne *gg* Fan von: Daniel Stephan,Andy Roddick,Tom Danielson,Jason McCartney,Yaroslav Popovych,Mike Creed...LA
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| Zitat: |
Original von vmart77
auch mayo muss ja alles oder nichts fahren, das podium oder wenigstens top 5 ist imo schon noch drin. aber halt nicht wenn er groß zaudert. |
hm das mag stimmen nur frag ich mich ob explosive antritte von Mayo nicht eher Armstrong in die karten spielen könnten...vorrausgesetzt er is besser in form als letztes jahr..
__________________ "Lance's a superstar, and I'm a domestique" McRae said. "He's made millions in this sport, and I've made thousands. But through thick and thin, we've been friends. If it weren't for him, I wouldn't be on this team, and here I am in the jersey."
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07.07.2004 23:54
vmart77
Brownie

Dabei seit: 30.04.2003
Herkunft: Beverungen Fan von: Sechsundneunzig, Cleveland Browns, Depeche Mode, Tocotronic, Ronja Räubertochter
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wem sie nutzen ist mir erstmal egal. ich will einfach mal einen wie mayo sehen, der z.b. auf der plateau beille etappe schon am zweiten berg voll attackiert und zwar nicht alleine sondern z.b. mit sevilla und dann zu nem zubeldia oder santi perez die schon seit dem ersten berg weg sind hinfahren.
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08.07.2004 00:31
vmart77
Brownie

Dabei seit: 30.04.2003
Herkunft: Beverungen Fan von: Sechsundneunzig, Cleveland Browns, Depeche Mode, Tocotronic, Ronja Räubertochter
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| Zitat: |
Original von peso
Ich fürchte nur, das wirst du nie zusehen bekommen, weil dann das halbe Feld ein Interesse hätte, die Leute zurückzuholen. |
weil alle die nerven verlieren. im leben würde nämlich usp eine gruppe von 8-10 leuten in der z.b. mayo und sevilla wären nicht auf einer schweren bergetappe wirklich fahren lassen.
__________________ Es gibt nur cool und uncool und wie man sich fühlt.
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10.07.2004 20:51
faustocoppi unregistriert
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| Angriff aufs Gelbe Trikot
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am 22 Juli.
Taktik die soundsovielte - natürlich nur möglich, wenn Ulle in gleicher Verfassung wie letztes Jahr ist.
Die vorletzte Etappe ist genau auf Jean Ülrike zugeschnitten. Das sagt auch Specialagent Altig sowie Tour- und Radexperte unser fast Altkanzler Scharping
Gedachter/Erhoffter/Wohl nicht eintretender Etappenverlauf:
Vorrede: Beim Frühstück sind es schon 30 Grad und Ulle nach gestrigem Zeitfahrsieg und 1:30 Min Rückstand auf Major Lance gelbes Trikot, schiebt entspannt, locker plaudernd ein Kohlenhydraht nach dem nächsten ein (getreu dem Motto: Lirum Larum Löffelstiel, wer nicht isst der kann nicht viel) um schmunzelnd zu verkünden, das alles möglich sei und er sich gut fühle undundund die Tour noch nicht gelaufen sei.
1. Der Startverläuft ohne Zweischenfälle, aber auch nicht ohne dass DSF-Brückner "unserm Ulle" den obligatorischen Phrasenschweinobolus abgeluchst hat. Die aber wieder mal der Beamte auf Lebenszeit (braucht/darf sich um nichts kümmern erhält aber ne Menge Schotter - erinnert mich an meine T7er Stelle bei der Bundeswehr) Rüdy Pevenasche zahlen darf
Den Glandon fährt der Tea-Mobil-Express dann gleichmäßig zügig rauf, auch die Abfahrt wird rasant genommen.
2. Nachdem (zuerst) Nardello und (anschließend) Guerini den Madeleine bis zur Hälfte hochgejagt sind und nur noch der Major und seine ehem. Helfer (Tyler u. Roberto) + 2 lutschende Bergziegen und ein zu vernachlässigender best of the rest mitgekommen sind , zieht Ulle die letzten 10Km voll am Horn und damit allen weg, wie vor einem Jahr am Tourmalet. Alles o. nichts! Jackpot oder ne Jacke voller Löcher. Hopp oder Top! Risiko - Fisiko! Friss oder Stirb!
Schlagworte von und für Menschen vom Schlage unseres Janni. Zumindest Letzteres
3. Je höher das mittlerweile virtuelle gelbe Trikot steigt, desto höher steigt das Thermometer! Die Abfahrt verläuft ohne nennenswerte Zeitverluste. Und Captain Lance im Fieberwahn droht Heras und Hamilton immer wieder mit teaminternen Disziplinarmaßnahmen und amerik. Verhörmethoden, wenn sie nicht endlich Tempo für ihn machen.
4. Erinnern wir uns an 1970 oder 71? und die mittlerweile legendäre 120 Km alleinfahrt über drei Alpenpässe, begonnen am Tourmalet von Eddy Merckx. Bravò Merckxe, Bravò Merckxe schrie ein entfesselter und losgelöst kommentierender Franzose seinen zuhörern entgegen.
Auch Ullrich setzt an diesem 22. Juli seine begonne Alleinfahrt fortüber den Col de Taimé, den Col de Forclaz und schlussendlich rauf zum und wieder runter vom Col de la Croix Fry, mit einer Leidenschaft, die in den letzten Jahren nur von "Magenta-Tourminator Emig" bei seinen Wein und Schloß Berichten aufgebracht worden war.
5. Und so fährt jean Ülrike in grandioserweise zu seinem zweiten großen Erfolg und seinem Lebenstraum ein(zweites)mal die Tour gewinnen, selbstverständlich durch bezaubernde Landschaft, atemberaubende Bauwerke, formvollendete Museumsführerinnen und in voller Rebe stehende Weinberge.
6. Epilog: Ulrich zieht sich ins Privatleben zurück, gibt sein Profiende bekannt und überläßt Amstrong den 6 Tourerfolg und 7, 8, 9, 10 und wenn er nicht gestorben ist, dann siegt er auch noch heute und auch in jedem neuen Jahr.
7. Gute nacht. Wunder gibt es immer wieder, auch wenn sie zu klein sind um sie zu sehen oder so ähnlich.
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12.07.2004 08:32
funkyjunkie unregistriert
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| RE: Angriff aufs Gelbe Trikot
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Wie wärs denn am Mittwoch schon mit einer Atacke.
Das Virenque Mittwoch sehr früh gehen wird ist jedem klar, das Aldag, sofern er seinen Sturz überwunden hat nach der Erfahrung letztes Jahr wohl mitgehen wird ist auch klar. Was wäre wenn Ullrich oder Hamilton einfach mal am Col du Pas de Peyrol atackieren? Und mal schauen, WER denn noch folgen kann. Vielleicht findet man ja bei einem der gegner Schwächen, vielleicht sogar bei Armstrong....
Wenn das klappen würde, könnte Ullrich, sofern er nicht selber der mit den Schwächen ist 
zu Aldag aufschliessen, zusammen, mit denen, die noch mithalten konnten, könnte man auf dem welligen Restprofil sicher einen Vorsprung retten, zumal der/die Abgehängte/n ja schwächen hat und nicht mal eben in den restlichen Anstiegen den Rückstand aufholt, zumal der Rest der Etappe aus Anstiegen und "latenten Abfahrten" besteht...
Das wäre allemal besser als das alljährliche "Kaninchen vor der Schlange-Spiel", das haben wir glaube ich alle (sogar die Armstrong-Fans denke ich) oft genug gesehen...
Letztes jahr war ja auf der Etappe nach Luz-Ardiden, als Ullrich am Vorletzten mal angetestet hat ein Ansatz von Änderung zu sehen, die Etappe wäre sicher anders verlaufen, wenn nicht all das Stofftüten, Sturz, Adrenalinausstoß bei dem einen, Ryhtmusverlust bei dem anderen Zeugs dazwischen gekommen wäre, denn da hat Ullrich gesehen, das er eine Lücke auf Amstrong fahren kann, das ist sicherlich ein starker mentaler Schub gewesen...
Warum sollte man nicht schon Mittwoch was versuchen? Klar könnte passieren, das man selber dann der Dumme ist, der Kraft verschwendet und abgehängt wird, aber wen interessiert das? Wenn man sagt man möchte in DIESEM JAHR die Tour gewinnen, dann sollte man auch alles probieren und nicht einfach nur die alte Leier abspielen. Ich habe es lieber, wenn Ullrich oder Hamilton oder Armstrong oder wer auch immer in Frage kommt ALLES probiert und einen Top-5 Platz verliert, als das man nichts versucht und 2-5 wird...
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12.07.2004 20:36
grisu
Pavé-Experte
Dabei seit: 26.06.2004
Fan von: Ulle, Voigt, Klöden, Sevilla
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| RE: Angriff aufs Gelbe Trikot
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Übetragen wir einfach
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Original von Moppel
Vielleicht probiert Ulle ja auch mal wieder was ganz Überraschendes wie letztes Jahr am Tourmalet.
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auf ....
| Zitat: |
Original von Moppel
Bis zum letztes Berg warten |
und sehen ....
| Zitat: |
Original von Moppel
Ich glaube sogar das wäre das Beste. Nur durch überraschende und nicht vorhersehbare Aktionen kann man Lance schlagen. |
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12.07.2004 20:38
Raupi7
Weltmeister

Dabei seit: 03.02.2002
Herkunft: na das wüsstet ihr wohl gerne *gg* Fan von: Daniel Stephan,Andy Roddick,Tom Danielson,Jason McCartney,Yaroslav Popovych,Mike Creed...LA
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| RE: Angriff aufs Gelbe Trikot
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| Zitat: |
Original von teufelsberg
| Zitat: |
Original von funkyjunkie
Das wäre allemal besser als das alljährliche "Kaninchen vor der Schlange-Spiel", das haben wir glaube ich alle (sogar die Armstrong-Fans denke ich) oft genug gesehen...
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frag mal raupi.
die fällt fast tot um, wenn der commander keine halbe stunde vorsprung auf jeder etappe rausfährt.
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ze sowas als ob ic mir jemals sorgen gemact hätte... 
heute zumindest nich....also meintewegen kann Armstrong gerne stunden auf Ullrich raus holen...
__________________ "Lance's a superstar, and I'm a domestique" McRae said. "He's made millions in this sport, and I've made thousands. But through thick and thin, we've been friends. If it weren't for him, I wouldn't be on this team, and here I am in the jersey."
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