| Die Sache mit dem Druck...
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...stimmt erstmal, dass der Normalwert bei 120 / 80 liegt. Dabei beschreibt der obere Wert (Systole) den Hoechstdruck, der in der Peripherie (normalerweise in der Armbeuge) gemessen wird, wenn das linke Ventrikel Blut auswirft; der untere Wert (Diastole) beschreibt den verbleibenden Restdruck (auch wieder in der Peripherie) wenn sich das linke Ventrikel wieder fuellt. Der Druck im linken Ventrikel selbst liegt hoeher, weil die Aorta eine Art Pufferfunktion durch nachgebende Waende ausuebt.
Ausdauersportarten wie Radfahren, Rudern Langstreckenlauf, etc. ziehen zunaechst eine blutdrucknormalisierende Wirkung nach sich, d.h. wer als Bluthochdrueckler (Systole ueber 150) mit dem Sport beginnt wird den Blutdruck zunaechst senken, demgegenueber wird ein Niedrigblutdrueckler (Systole unter 100) zunaechst einen Anstieg bemerken.
Allerdings nur ZUNAECHST; durch kontinuierliches Weiterfuehren der Sportart adaptiert der Koerper nicht nur Muskulatur und Knochenbau, sondern eben auch das kardiopulmonale System, der BP sinkt langfristig ab.
Das kann in Extremfaellen zu Schwindelanfaellen des Hochtrainierten fuehren, zB. durch zu schnelles Aufstehen am Morgen. Jeder diastolische Druck unter 40 ist bedenklich, weil der herrschende Luftdruck dann u.U. groesser wird und die peripheren Gefaesse zusammengedrueckt werden und sogar kollabieren koennen; Symptome: "taubes" Gefuehl in den Finger- und/oder Zehenspitzen, Leistungsverminderung und Leistungsverlust.
Ride on,
Peter
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