Die letzten drei Etappen sind kaum mehr eine Analyse wert, aber dieser Vuelta-Klassiker verdient noch einmal genauere Betrachtung:
Der Puerto de la Paramera (Kategorie 3) ist ein netter Aufgalopp, lädt schon mal zum Attackieren ein. Nach 50 Kilometern wartet dann der letzte Anstieg der 1.Kategorie auf die Fahrer, der Puerto de Mijares, nicht sonderlich steil, aber mit 16 Kilometern doch relativ lang:
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Darauf folgen 25 Kilometer Abfahrt, direkt danach Verpflegung, kurzes Flachstück und dann die gern gesehene Achterbahnfahrt zurück nach Avila. Diese läutet der Alto de Pedro Bernardo ein, wieder 20 Kilometer mit moderater Steigung von 4-5%:
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Oben angekommen darf man sich auf einer knapp 2 Kilometer langen Abfahrt kurz erholen, bevor mit den letzten 10 Kilometern des Puerto de Serranillos das nächste Hindernis lauert:
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Knapp 20 Kilometer geht es danach bergab, es wird Schwung geholt für den letzten Berg der Etappe/Rundfahrt, den Puerto de Navalmoral. Nochmals 15 Kilometer Anstieg, wieder mit Steigungsprozenten um die 5 herum:
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Dann noch einmal knapp 20 Kilometer Abfahrt oder Flachstück und schließlich das beliebte Etappenfinale an der Festung in Avila. In Sachen Rennverlauf halte ich mich lieber zurück, ist doch alles eher ein Glücksspiel, wer in der richtigen Gruppe dabei ist und ob nicht doch die GK-Favoriten wieder von hohem Tempo begünstigt den Tagessieg unter sich ausmachen. Ein kurzer Blick auf die Ergebnisse der vergangenen Jahre (2000 kam man auch nach Avila, davor war es jedoch flach):
2004
1º 18 PASCUAL RODRIGUEZ, Javier ESP KEL 5:02:59
3º 86 HORRACH, Joan ESP IBB a 19
9º 81 MANCEBO, Francisco ESP IBB a 1:24
11º 1 HERAS, Roberto ESP LST a 1:24
14º 171 SASTRE, Carlos ESP CSC a 1:24
17º 14 GARCIA QUESADA, Carlos ESP KEL a 1:33
2002
1º 94 GARCIA ACOSTA, José ESP BAN 4:24:27
2º 125 GONZALEZ, Aitor ESP KEL a 2:02
3º 17 MARTIN PERDIGUERO, M.A. ESP ACQ a 2:06
4º 121 SEVILLA, Oscar ESP KEL a 2:06
5º 221 HERAS, Roberto ESP USP a 2:06
11º 176 PEREIRO, Oscar ESP PHO a 2:14
1999
3º 75 HERAS, Roberto ESP KEL a 20
20º 6 MARTIN PERDIGUERO, M.A. ESP ONC a 2:28
2 ehemalige Etappensieger sind also mit dabei, die beide auch in dieser Vuelta schon relativ aktiv waren. Für viele Spanier wird die morgige Etappe die letzte Chance auf einen Etappensieg sein, zu erwarten sind danach nur noch 2 Massensprints mit Sieger Petacchi und das Zeitfahren, in welchem die Favoriten das Sagen haben. Also mal schauen, wie groß morgen die ersten Gruppen werden und wie weit sie dann weggelassen werden.
Etappensieger-Tipp? Wieder Perdiguero...