Ewan scheint den Sturz wohl einigermaßen unversehrt überstanden zu haben.
Mit seinem Zug Kluge/Schwarzmann/Selig muss er sich auch nicht verstecken, gleichwohl Cavendish natürlich auf Morkov bauen kann. Souverän sah Cav bislang nicht aus, das tat er letztes Jahr aber auch in Pontivy einen Tag vor seinem ersten Tour-Etappensieg nicht.
Hinter den beiden Topfavoriten reihen sich mit Bauhaus, Gaviria (beide ohne Unterstützung), Demare und Nizzolo (besonders ersterer mit eigenem Zug) einige starke Herausforderer ein.
Aus italienischer Sicht vielleicht noch interessant:
Dainese sollte bei DSM Sprintkapitän sein und durch Bol unterstützt werden.
van der Poel hat schon angekündigt, dass er sich bei Alpecin voll in den Dienst von Mareczko stellen wird.
Bei Cofidis dürfte man die Karte Consonni spielen, auch wenn man mit Cimolai den letztenjährigen zweifachen Etappen- sowie Punktewertungs-Zweiten im Team hat. Bis auf eine Tirreno-Etappe hat der aber noch nichts in 2022 zusammengebracht.
Außenseiter für Top10-15: Theuns (TFS), Swift (IGD), Vendrame (ALM), Girmay (IWG), Cort (EFN)
Für die kleinen italienischen Teams: Fiorelli (BCF), Tagliani (DRA), Albanese (EOK).
Teams komplett ohne irgendeinen Fokus auf den Sprint: BikeExchange, Movistar, Jumbo, Bora, Astana.
Die Zielgerade sieht zumindest auf der Karte fair aus.
Nach dem normalerweise unkritischen Buckel 12 km vor dem Ziel sieht die Straße auch am Meer entlang nicht zu schmal aus, immer zwei Spuren vorhanden. 3,5 Kilometer vor dem Ziel wechselt man noch einmal die Straße mit einem leichten Rechtsknick, ab da geht es quasi nur noch geradeaus mit einem letzten (und einzigen) Kreisverkehr ungefähr am Teufelslappen.