L'Equipe |
26.04.2006 07:09
tick
Old Chick
Dabei seit: 14.01.2002
Herkunft: from Washington, DC, to "a small town in Germany" Fan von: Kitty
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L'Equipe kann nicht verstehen warum die Französen so schlecht fahren: es kann nur daran liegen, dass alle andere dopen......
Early in March, after the French were wiped out in the last climbing stage in Paris-Nice, Marc Madiot, the director of the Française des Jeux team, described the results as "a beating."
"I don't blame my riders," he said. "We work hard, we increased our training, we've improved our racing program, but, at the end, we're not there. When you can play, you play; when you can't, you can't."
L'Équipe summed it up: "In one blow, the idea of cycling always at two speeds came to mind again."
Then, in an article last week after Valverde won the demanding Flèche Wallonne five days before his victory in Liège, L'Équipe rather poisonously voiced suspicions about the Spaniard.
After he beat Lance Armstrong in an Alpine climb in the last Tour de France, the paper said, Valverde quit the race not because of an injured knee but under pressure from the authorities "for ethical reasons." His withdrawal, the paper said, "reawakened the specter of doping."
http://www.iht.com/articles/2006/04/25/sports/BIKE.php
__________________ Life should NOT be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in sideways, chocolate in one hand, wine in the other, totally worn out and screaming "WOO HOO what a ride!"
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26.04.2006 07:51
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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Original von tick
L'Equipe kann nicht verstehen warum die Französen so schlecht fahren: es kann nur daran liegen, dass alle andere dopen......
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Dass Doping ein bisschen Vorteile bringen kann, ist ja nicht mehr ernsthaft bestritten.
Schauen wir einfach auf die Ergebnisse der Fahrer jener Länder, in denen Athleten oft in Trainingskontrollen erwischt werden (also ein effektives Kontrollsystem ausgeübt wird) oder in denen es Gesundheitssperren gibt aufgrund von Blutparametern.
Und vergleichen das mit Ergebnissen von Fahrern von Ländern, in denen nie ein Fahrer in einer Trainingskontrolle hängenblieb und wo keine Schutzmechanismen verhängt sind.
Also z.B. Preisfrage: welcher Spanier ist schon mal in einer Trainingskontrolle hägengeblieben? Gibt es in Spanien vorsorgliche Sperren?
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
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26.04.2006 09:35
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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Original von tick
Valverde quit the race not because of an injured knee but under pressure from the authorities "for ethical reasons. |
aha.?!
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26.04.2006 09:47
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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Original von teufelsberg
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Original von tick
Valverde quit the race not because of an injured knee but under pressure from the authorities "for ethical reasons. |
aha.?! |
Heeeeee, der Mann hat LA in einer TdF-BA geschlagen. Keiner schlägt den Ferraristo und "Wahrer der Interessen" ungedopt, merk' Dir das!
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
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26.04.2006 09:51
Michelin-Männchen
zensiert

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Niedersachsen Fan von: Fahrradhelmdiskussio
nen
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Original von blaireau
Heeeeee, der Mann hat LA in einer TdF-BA geschlagen. Keiner schlägt den Ferraristo und "Wahrer der Interessen" ungedopt, merk' Dir das! |
Bis auf Basso, aber der Sieg war eh geschenkt ...
__________________
2002: 4750 / 48300 / ?
2003: 4555 / 45125 / 22
2004: 1500 / 10160 / 7
2005: 2880 / 28210 / 19
2006: 1415 / 14000 / 11
2007: 3520 / 28750 / 15
2008: 6197 / 59940/ 31
2009: 2593 / 15620 / 9
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26.04.2006 09:53
ogkempf
Tippspielweltmeister

Dabei seit: 29.12.2001
Herkunft: Oegstgeest Fan von: Studenten
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Original von Michelin-Männchen
Bis auf Basso, aber der Sieg war eh geschenkt ... |
So wie der von Tafi in Flandern?!
Also das Frankreich ein wenig sauberer ist als der Rest der Welt, wurde hier ja auch schon mal angedacht, allerdings wurde es eben in einem kleinen, deutschen Forum ausgesprochen und nicht in der größten, französischen Sportzeitung publiziert....
__________________ Radsport ist Scheiße - und nichts wird besser!
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26.04.2006 09:53
Brian
[bri:an]

Dabei seit: 08.07.2004
Fan von: Nur von meinen Kiddies
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Original von blaireau
Heeeeee, der Mann hat LA in einer TdF-BA geschlagen. Keiner schlägt den Ferraristo und "Wahrer der Interessen" ungedopt, merk' Dir das! |
Blaireau,
hier übersiehst du imho allerdings etwas das LA in Frankreich auch nicht gerade der beliebteste war und ist...
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26.04.2006 10:46
maki
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Dabei seit: 29.12.2001
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Original von blaireau
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Original von tick
L'Equipe kann nicht verstehen warum die Französen so schlecht fahren: es kann nur daran liegen, dass alle andere dopen......
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Dass Doping ein bisschen Vorteile bringen kann, ist ja nicht mehr ernsthaft bestritten.
Schauen wir einfach auf die Ergebnisse der Fahrer jener Länder, in denen Athleten oft in Trainingskontrollen erwischt werden (also ein effektives Kontrollsystem ausgeübt wird) oder in denen es Gesundheitssperren gibt aufgrund von Blutparametern.
Und vergleichen das mit Ergebnissen von Fahrern von Ländern, in denen nie ein Fahrer in einer Trainingskontrolle hängenblieb und wo keine Schutzmechanismen verhängt sind.
Also z.B. Preisfrage: welcher Spanier ist schon mal in einer Trainingskontrolle hägengeblieben? Gibt es in Spanien vorsorgliche Sperren? |
kleine Anmerkung zu Frankreich:
In Frankreich gibt es zwar ein System medizinischer Langzeituntersuchungen, die allerdings nicht mit Dopingkontrollen in Verbindung gebracht werden sollen (es aber immer wieder werden). Von ausgesprochenen Gesundheitssperren ist mir nichts bekannt. Wenn überhaupt, läuft das nicht öffentlich. Ich habe den Eindruck, dass das System der UCI fast schon effektiver ist.
Zu Trainingskontrollen in Frankreich:
Es gab so gut wie keine! Es ist nämlich nicht erlaubt, Kontrollen in den Wohnungen der Athleten durchzuführen. Auch nach dem neuen Gesetz von 2005 können diese nur zuhause durchgeführt werden, wenn die Sportler zustimmen.
Auch neu ist, dass die Sportler ihren Aufenthaltsort mitteilen müssen. Die Sportler gingen ins Ausland trainieren und waren so auf jeden Fall gefeit gegen das Auftauchen franz. Kontrolleure. Diese Neurreglung geht auf den WADAcode zurück und wird zwingend mit der Einführung einer nationalen Antidopingagentur in Frankreich. Noch letztes Jahr wurde verordnet, dass Trainingslager im Inland stattzufinden hätten.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von maki: 26.04.2006 10:47.
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26.04.2006 12:02
Alfred
Capitaine de la Route
Dabei seit: 17.03.2005
Herkunft: Senica, seit 93 in D
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Ach ja, die Franzosen, sie dopen nicht... Dabei hat es Rominger schon 96, nach seinem Wechsel zu Cofidis indirekt erklärt, als der Ferrari Schützling die medizinische Abteilung stark kritisiert hat. Warum wohl? Das ist das Problem, das organisierte, kontrollierte Teamdoping, wie z. B. ****... (darf ich jetzt hier wohl nicht nennen, oder, aber wer die Augen offen hält, weiß eh, welche Teams ich meine). Da verbrennt sich kein Teammanager mehr nach den Festina, Cofidis Vorfällen die Finger, auch kein Sportarzt in Frankreich, ich kann es mir nicht vorstellen. Die lassen die Fahrer schön alleine experimentieren. Gute Ärzte sind dazu zu teuer für den Großteil der Fahrer, die Teams in Frankreich zahlen ja nicht so gut, usw.. Und an die guten Medikamente zu kommen, ist auch nicht mehr so leicht.
Interessant wäre, ob der berühmteste Patient von Dr. Ferrari und übermenschliche Krebsbesieger als Fahrer bei Cofidis, wenn die ihm zuvor nicht wegen seiner Erkrankung davon gejagt hätten, ebenfalls 7 mal die Tour gewonnen hätte? Hätten sie im auch die Möglichkeit gegeben, die besten "Ärzte" für sich und sein Team anzuwerben? The answer my friend is blowing in the wind...
Fällt mir das Zitat ein:
Philippe Gaumont:
"Während meiner gesamten Karriere dachte ich, dass das Glück des Sortlers im Sieg, im Ruhm und im Geld liegt und wenn das nicht eintraf, wurde ich verrückt. Ich dopte mich, um in den Augen anderer etwas dazustellen, um deren Anerkennung zu erlangen, um immer mehr zu verdienen, aber ich habe viel verloren. Wenn ich mich heute betrachte, dann muss ich feststellen, dass ich nicht weiß, was für ein Sportler ich wirklich war. ... ich habe eines der wichtigsten Ziele des Lebens nicht erreicht: das Ziel sich kennenzulernen. Und das ist sicher das Schlimmste."
__________________ Man kann nie genug Lob bekommen. (Bruno Kreisky)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alfred: 26.04.2006 12:02.
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26.04.2006 12:24
Flahute
orange butt

Dabei seit: 16.03.2006
Fan von: Doping-Gegnern
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Original von maki
In Frankreich gibt es zwar ein System medizinischer Langzeituntersuchungen, die allerdings nicht mit Dopingkontrollen in Verbindung gebracht werden sollen (es aber immer wieder werden). |
Langzeituntersuchungen sind aber nicht nur ein guter Ansatz, sondern auch ein wichtiges Hilfsmittel zur Doping-Früherkennung, da dort essentielle Parameter wie z.B. Blutwerte und deren Schwankungen erfasst werden, die dann als indirekte Beweise für Doping dienen können, wenn es direkte Beweise nicht gibt.
Ich will den Franzosen keinen Freibrief ausstellen, aber Langzeituntersuchungen und ein effektives Dopingkontrollnetz sind der Schlüssel, wenn man dem Problem überhaupt Herr werden möchte...
__________________ Every society honours its live conformists and its dead troublemakers.
(Mignon McLaughlin)
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26.04.2006 12:29
gardener
Workerholic

Dabei seit: 23.12.2002
Herkunft: DC Fan von: Chad Haga
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Original von Flahute
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Original von maki
In Frankreich gibt es zwar ein System medizinischer Langzeituntersuchungen, die allerdings nicht mit Dopingkontrollen in Verbindung gebracht werden sollen (es aber immer wieder werden). |
Ich will den Franzosen keinen Freibrief ausstellen, aber Langzeituntersuchungen und ein effektives Dopingkontrollnetz sind der Schlüssel, wenn man dem Problem überhaupt Herr werden möchte... |
Angenommen, die offensichtliche Schwäche der französischen Teams in den letzten Jahren hat tatsächlich mit effektiverer Dopingbekämpfung in diesem Land zu tun - welchen Anreiz soll dieses französische System auf andere Nationen haben? Gemeinsame Standards in dieser Richtung mögen möglich sein, sind aber in der Praxis auf gleichem Niveau unmöglich durchsetzbar. Da fehlen nicht nur die Mittel, sondern vor allem der Wille. Frankreich dient hier ja alles warnendes Vorbild.
__________________ DMD KIU LIDT
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26.04.2006 13:37
Jana
Teamzeitfahrer
Dabei seit: 25.06.2003
Herkunft: Berlin Fan von: Selberfahren
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Ähhh, und bei der letzten Tour haben "sie" (die mit den ethischen Gründen, was auch immer damit gemeint ist) Valverdes Knieprobleme nur inszeniert oder wie? Und ihn danach monatelang keine Rennen bestreiten, aber an der WM teilnehmen lassen? Interessante Verschwörungstheorie...
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26.04.2006 13:43
teufelsberg
Legende der Landstrasse
Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie
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so abwegig nicht, wenn man ähnliche äußerungen des jahres 2004 erinnert und die anschließende saisonplanung und dopingproblematik prominenter fahrer betrachtet.
durchaus denkbar, dass zur wm alles wieder im sauberen bereich war, so ganz ohne verschwindende zwillinge oder gräber von hunden oder gar ich spars mir.
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26.04.2006 13:52
blaireau
Soigneur

Dabei seit: 22.07.2004
Herkunft: Zürich Fan von: Ottavio Bottecchia
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Original von Jana
haben "sie" (die mit den ethischen Gründen, was auch immer damit gemeint ist) Valverdes Knieprobleme nur inszeniert oder wie? Und ihn danach monatelang keine Rennen bestreiten, aber an der WM teilnehmen lassen? Interessante Verschwörungstheorie... |
"sie" können ja die Tour-Veranstalter gewesen sein, die Druck gemacht haben. Die "Knieprobleme" waren dann die Art Begründung, die jene vorsichtigen Fahrer brachten, die nach der Tour 94 die Saison abbrachen (weil sie wussten, dass das Fremdblut noch lange nachweisbar sein wird).
Die WM untersteht der UCI, die Diréction versucht ja auch eigene Züglein zu fahren (wie der Auschluss von Fahrern, die mit Doping in Berührung kamen, was aber bei Pdrnos nicht funktionierte, weil der in dem Heini sein Lieblingsfahrer-Team war).
Denk Dir was Schräges aus in diesem Sport, und wahrscheinlich stimmt's oder es ist noch Abenteuerlicher.
Das Verbände aufblühen (italienische Ausdauer, spanische Radfahrer, chinesische Schwimmerinnen, finnische Langläufer etc. etc.) allein wegen gut organisiertem Doping, das ist erweisen. Warum sollten dann Verbände nicht untergehen können, wenn sie sich zeitgemässen Methoden verweigern?
__________________ "I just dropped in to see what condition my condition was in"
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von blaireau: 26.04.2006 13:52.
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26.04.2006 14:41
maki
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Dabei seit: 29.12.2001
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Original von Flahute
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Original von maki
In Frankreich gibt es zwar ein System medizinischer Langzeituntersuchungen, die allerdings nicht mit Dopingkontrollen in Verbindung gebracht werden sollen (es aber immer wieder werden). |
Langzeituntersuchungen sind aber nicht nur ein guter Ansatz, sondern auch ein wichtiges Hilfsmittel zur Doping-Früherkennung, da dort essentielle Parameter wie z.B. Blutwerte und deren Schwankungen erfasst werden, die dann als indirekte Beweise für Doping dienen können, wenn es direkte Beweise nicht gibt.
Ich will den Franzosen keinen Freibrief ausstellen, aber Langzeituntersuchungen und ein effektives Dopingkontrollnetz sind der Schlüssel, wenn man dem Problem überhaupt Herr werden möchte... |
selbstverständlich
meine Bemerkung bezieht sich auf die Regelung in Frankreich:
die Langzeituntersuchungen wurden nach der Festina-Affaire eingeführt und es wurden auch erschreckende Werte gemessen. Sie gehörten bzw. gehören aber nicht in das Dopingreglement und waren auch nicht so zwingend, dass sich alle Sportler dem unterziehen mussten. Es wurde von offizeller Seite immer wieder betont, dass es nur um die gesundheitliche Vorsorge gehe, dass die Daten niemals öffentlich gemacht würden und dass auf keinen Fall jemandem ein Doping-Strick gedreht werden könne, doch die Sportler sahen es anders und verweigerten die Untersuchungen bzw. fanden Weger, die Ergebnisse zu beschönigen. Es gab heftige Diskussionen um den Sinn und Unsinn dieser Regelungen. Ob das in letzter Zeit in den Griff bekommen wurde, ist mir nicht bekannt.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von maki: 27.04.2006 08:04.
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