11.03.2005 22:39
Inga
Dictatress i.E.
Dabei seit: 28.12.2001
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aus ner pressemitteilung
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RSH startet mit zehn Fahrern
Zweite Saison für Geraer Profiradsportteam Radshop Haueisen
Gera. Das Team RSH (Radshop Haueisen) aus Gera, Thüringens einzige
Profiradsportmannschaft, startet mit zehn Fahrern in die zweite Saison. Am
Sonnabend präsentierten Managerin Sylvia Haueisen und Lutz Haueisen,
sportlicher Leiter, ihr Continental Team (bislang GS III). Kapitän ist
wieder Dennis Haueisen, der 17 der 33 im letzten Jahr von RSH eingefahrenen
Podiumsplätze erzielte. Richard Demming, Yves Gollhardt, Christian Helm, Jan
Pokrandt, Robert Sczepurek, Daniel Strauch und Jens Wilk werden auch in der
zweiten Saison für das Geraer Team fahren.
Einen sehr erfahrenen Fahrer hat die Mannschaft sich mit Thorsten Rund aus
Storkow (Mecklenburg-Vorpommern) geholt. Der Vize-Weltmeister im Bahnvierer
von 1998 fuhr drei Jahre beim Team Coast, später mit Jan Ullrich bei
Bianchi. Ebenfalls neu ist Andreas Huth. Der 36-Jährige aus Jena fuhr lange
Zeit als Amateur und steigt nun ins Profigeschäft ein. "Ich will's jetzt
einfach mal wissen", begründet der Jenaer diesen Schritt.
Der Rennkalender für dieses Jahr steht weitestgehend. Konzentrieren wird
sich das Team auf die Eintagesrennen in Deutschland wie Rund um Köln oder
Rund um die Hainleite. Zur Deutschen Straßenmeisterschaft und der Bayern-
sowie der Hessenrundfahrt geht die RSH-Mannschaft ebenfalls an den Start.
Zudem treten sie zu Eintagesrennen in Frankreich, den Niederlanden, Belgien
und der Schweiz an. "Unser Hauptaugenmerk liegt auf der zweiten
Saisonhälfte", sagt Lutz Haueisen. In die fiele - sollte es sie dieses Jahr
überhaupt geben - auch die Friedensfahrt. Daran teilzunehmen wäre eine
Premiere für das Geraer Profiteam und deshalb besonders reizvoll.
Dass sich RSH auf dem Profiparkett gut macht, bestätigt Uwe Raab. Der
Straßen-Weltmeister von 1983 vermittelt den Geraern über die niederländische
Agentur Cycling Service Rennen. Zum einen sprächen die Ergebnisse - zu den
33 Podiumsplätzen kamen 2004 61 Top-Ten-Platzierungen - für sich. "Außerdem
stellen sie sich gut dar. So ist es nicht schwer, ihnen Rennen zu
vermitteln. RSH ist gewiss keine Eintagsfliege", so Raab.
Er lobt die private Initiative des Ehepaars Haueisen. Indem sie ihrem Sohn
eine Möglichkeit bieten wollten, in einem Profiteam zu fahren, haben sie
viele mitgerissen. Dass die Mannschaft klein und weniger finanzkräftig wie
die großen ist, sei nebensächlich. "Gerade kleine Mannschaften mit ihrer
offensiven Fahrweise können die Rennen interessant machen. Sie fahren frei
von der Leber weg und das wird oftmals belohnt", erklärt Uwe Raab.
Das Team RSH wird am 20. März bei einem Eintagesrennen in der Schweiz in die
Saison 2005 starten. |
__________________ "We gotta go to that crappy town where I'm a hero"
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