Lenkerbreite - Stabilität? |
24.07.2006 22:54
Niggel
Möchtegern-Bergziege

Dabei seit: 03.10.2003
Herkunft: zwischen Saar und Mosel, in der Nähe von Trier Fan von: Jedem, der schnell den Berg hinauffahren kann.
OFFLINE
 |
|
| RE: Lenkerbreite - Stabilität?
|
32 cm !!! 
Oder meinst du 42 cm?
Theoretisch sollte beim Wiegetritt ein breiterer Lenker besser sein, um Zug und Druck besser umzusetzten.
Aber wenn die Lenkerbreite nicht zur Schulterbreite passt, geht da Kraft verloren.
Mir ist mal aufgefallen, dass die Discoverys mit recht breiten Lenkern fahren.
Kann aber auch eine optische Täuschung sein.
Wenns echt ein 32 cm Lenker ist, kannst du den überhaupt noch richtig tief atmen? Das kommt mir doch recht schmal vor.
__________________ Noch ist nicht geklärt, wie das Fahrradfahren derart zur Mode werden konnte, denn es ist vernünftig, und es ist weder geil noch sexy noch erotisch.
Joseph von Westfalen in: Das Leben ist hart
|
|
|
|
|
24.07.2006 23:28
bAdpit
El Presidente

Dabei seit: 08.07.2002
Herkunft: ac---> sw--->? Fan von: pink floyd, genesis, porcupine tree, sigur ros, godspeed you! black emperor, a silver mt. zion, explosions in the sky, mogwai, god is an astronaut, do make say think, talk talk, joy division, the cure, smashing pumpkins, radiohead, balmorhea, mono
OFFLINE
 |
|
| RE: Lenkerbreite - Stabilität?
|
Die Lenkerbreite spielt im Bereich der Aerodynamik eine große Rolle. Je breiter der Lenker, umso breiter muss man den Lenker greifen. Man bietet dem Wind auf diese Weise eine größerer Angriffsfläche. Der Lenker sollte so gewählt werden, dass er etwa der Schulterbreite entspricht. Um die Aerodynamik zu verbessern, sollte man bei breiteren Schultern einen etwas schmaleren Lenker wählen, bei normalen und schmalen Schulter sollte man die normale Lenkerbreite von etwa 40 cm wählen.
__________________
When the world is sick can't no one be well
But i dreamt we was all beautiful and strong
|
|
|
|
|
25.07.2006 12:01
paristours unregistriert
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von Donishäusle
Hmm, klingt mir eher als ob Du das mit dem Sprinten nicht so ganz richtig machst. Ich hab auch 40cm breiten Lenker und beim Sprinten sollte man ja tendenziell an mit beiden Armen gleichzeitig und gleich stark ziehen, was die erhöhte Hebelwirkung beim Verwenden eines breiteren Lenkers gar nicht notwendig macht. |
Also, das Rennrad habe ich schon seit März des letzten Jahres, da dürfte mir das Sprinten auf dem Rennrad bestimmt schon vertraut sein oder? 
Vielleicht bin ich auch nur zu schwach, um ordentlich am Lenker zu ziehen. 
Ähnliches meinte mein Sportlehrer in der Schule, auf die Frage warum ich beim 100m-Laufsprint ganze 13,9 Sekunden brauche: die Beine würden meinem Oberkörper davonlaufen. 
Vielleicht bin ich mit meinen 60kg (bei 1,77m Körpergröße) einfach zu leicht und der Wiegetritt bringt mir keinen wirklichen Vorteil??? Ich merke das schon, wenn ich im Sitzen zu sprinten versuche: bei den letzten Tritten bevor die Höchstgeschwindigkeit erreicht ist, reist es mich schon fast vom Sattel... Naja, es sagt ja schon alles, wenn ich mit meinem 24er (56cm breiter Mountainbike-Lenker) bisher schneller als mit dem Rennrad war - 60,5km/h bei heftigstem Rückenwind. Mit dem Rennrad 59km/h im Sitzen bei ähnlich starkem Rückenwind, dabei könnte ich doch so schnell auf dem Rennrad sein, wenn ich nur gescheit sprinten könnte.
Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von paristours: 25.07.2006 12:07.
|
|
|
|
|
25.07.2006 13:22
Donishäusle
E'richtige Schwarzwälder und zweifellos naiv.

Dabei seit: 17.02.2003
Herkunft: Schwarzwald Fan von: Dölerich Hirnfidler, Eric Moussambani
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von paristours
| Zitat: |
Original von Donishäusle
Hmm, klingt mir eher als ob Du das mit dem Sprinten nicht so ganz richtig machst. Ich hab auch 40cm breiten Lenker und beim Sprinten sollte man ja tendenziell an mit beiden Armen gleichzeitig und gleich stark ziehen, was die erhöhte Hebelwirkung beim Verwenden eines breiteren Lenkers gar nicht notwendig macht. |
Also, das Rennrad habe ich schon seit März des letzten Jahres, da dürfte mir das Sprinten auf dem Rennrad bestimmt schon vertraut sein oder?
|
Nix für ungut, aber ich bin 15 jahre mit dem Rennrad gefahren (allerdings nicht im Verein), bis ich mal halbwegs vernünftig Sprinten gelernt hab. Sprint hat auch nicht wirklich was mit Wiegetritt zu tun, obwohl man das meinen könnte.
Letztlich ist natürlich gut was Dich schneller macht, ich glaub halt nicht das der Lenker das primäre Problem ist.
Kraft im Oberkörper ist allerdings nie verkehrt beim Sprinten
__________________ Go funk yourself
|
|
|
|
|
25.07.2006 14:45
paristours unregistriert
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von Donishäusle
Kraft im Oberkörper ist allerdings nie verkehrt beim Sprinten
|
Naja, dann kann ichs vergessen 
. Aber meinst Du, man könnte im Sitzen ähnlich schnell sein, wie beim Wiegetritt?
Wenn ich bei den Profis z.B sehe, dass der letzte Anfahrer für einen Sprinter, schon so ca. bei 400m vor dem Ziel aus dem Sattel gehen muss, weil er sonst kein stätig steigendes Tempo (bis 62/63km/h muss ein guter Anfaher schon schaffen) hinkriegt, dürfte das im Sitzen ja ziemlich schwierig sein oder?
Naja, ich glaube, ich müsste an meiner Ausdauer arbeiten. Ohne Ausdauer geht einem die Kraft bei hohen Gängen schon bevor das Rad richtig auf Schwung ist verloren, wie ich es selbst leidvoll erfahren musste. Eine Übersetzung von 48:11 auf einem Rennrad ist selbst bei üblichen Rückenwind von 30km/h für mich zu groß. (Da bräuchte ich schon mindestens 40, besser 50km/h Windunterstützung.)
Wenn ich schon bei 35km/h in den "roten" Bereich gehe, kann man natürlich auf keine 60km/h kommen. Deswegen bin auf meine Rekordwerte immer mit einer Trittfrequenz von über 120 gekommen. Z.B. mit ca.126 Umdrehungen/Minute auf dem umgebauten 24"-Mountainbike und ebenfalls 48:11 als Übersetzung, natürlich ohne Klickpedale. Habe nämlich von einem Bekannten gehört, dass es richtig gesundheitsschädigend wäre, so hohe Frequenzen mit Klickpedalen zu treten. Stimmt es wirklich und was kann da passieren?
Jedenfalls kann ich mir überhaupt nicht erklären, wie man mit 54/53:11 eine 110/115-Frequenz bei den Profis hinbekommt und damit 65 - 70km/h erreicht. Das liegt wohl an der ennormen Ausdauerfähigkeit die sie haben oder? Für mich wäre mit so einem wahnsinnsgroßen Gang bei 30km/h warscheinlich schon Schluß.
Und eine weitere technische Frage, wo ich nämlich noch so ein Halbrennrad habe, mit der besagten größten Übersetzung von 48:11, wiegt 12,5kg und hat vorne eine Federung. Wie viel km/h an Höchstgeschwindigkeit könnte durch eine Federung vorne letztendlich flöten gehen, vorallem beim Wiegetritt?
Dieser Beitrag wurde 9 mal editiert, zum letzten Mal von paristours: 25.07.2006 14:53.
|
|
|
|
|
25.07.2006 15:52
paristours unregistriert
OFFLINE
 |
|
| Zitat: |
Original von Orangensaft
Das kommt mir irgendwie sehr vertraut vor. Ich bin nämlich auch sehr leicht und habe nur wenig Muskelmasse. Deshalb trete ich auch immer leichte Gänge mit großer Drehzahl, was mir eigentlich auch keine Probleme bereitet. |
Komisch, wenn ich mal ein "Zeitfahren" mache, zuletzt ein 20km-Radfahren beim Sportabzeichen, hatte ich eine durchschnittliche Trittfrequenz von 75 (31km/h im Schnitt), das ist eigentlich eine sehr geringe Trittfrequenz. Ich glaube nur Sergei Honchar hat bei der TdF die Zeitfahren mit ähnlich dicken Gängen bestritten (auch ca. 70 - 80 Tritte/Min). Mir kam aber der Gang, den ich gefahren bin, gar nicht so dick vor, problematisch wars nicht, war eigentlich optimal.
Aber wenn es dann ums Sprinten geht, gehe ich hinten, wie gesagt, nur ein oder im äußerten Fall zwei Zähne (48:12/11 beim 24"- er , je nach Rückenwindstärke) höher und mehr ist nich. Und wenn ich gar keine Windunterstützung habe, bleibe ich sogar im selben Gang (48:13, macht 6,8m pro Tritt beim 24"- er), den ich normal fahre und schaffe noch nicht mal 50km/h, warscheinlich weil allein der Fahrtwind meine 60kg einfach wegpustet.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von paristours: 25.07.2006 15:55.
|
|
|
|
|
|