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22.07.2006 19:36

kasperle
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90 Sekunden zu lange über die Taktik nachgedacht.


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23.07.2006 15:26

teufelsberg
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie

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neben vielen usern weiß es jetzt schon die liebe monika: timo hätte keinen fahren lassen dürfen, und schon hätte klödi gewonnen.

nun haben solche ex post betrachtungen oft einen entscheidenden fehler, weshalb man sie dann als dummschwätzerei klassifizieren kann.
dynamische systeme funktionieren aber nicht cetris paribus, also das bei der veränderung einer größe alles andere so bleibt, wie es ist.
wenn timo frühzeitig deutliche arbeit leistet, bringen sie sich gewissermaßen für die nächsten etappen in zugzwang. das wollten sie aus verständlichen gründen vermeiden.

nun muß man aber die pereiro-etappe betrachten; sie war die letzte vor den alpen. timo bleibt konsequent bei seiner strategie.

allerdings war die grundausrichtung falsch. wenn ich nämlich in den bergetappen vorne mitfahre und mit gefährlichen fahrern in gruppen vertreten bin, komme ich ohnehin nicht in die verlegenheit, harte nachführarbeit leisten zu müssen. genau das kam aber offenbar in ihrer marschroute nicht vor.
aber genau das wäre die richtige strategie für diese tour gewesen. klar ist es anstrengend, in die gruppen zu kommen; aber dieses schlußanstiegstempobolzen müssen war auch keine gemütliche ausfahrt.
ergo: sie hätten am ende der pereiroetappe etwas tempo fahren können, da sie ja am nächsten tag in gruppen sitzen.
und bei allen drei alpenetappen war es nicht nur möglich, sondern überraschend einfach, spitzengruppenmitglied zu sein.

sie glaubten wie viele hier die mär, das frühe gruppen nicht gehen können.
allerdings sagten viele der beteiligten, diese tour könnte genau so entschieden werden.
offenbar, weil dsc nicht da war, timo geschwächt und alleine nicht in der lage, ander teams gar nicht in der lage waren. das waren aber alles erkenntnisse, die bei den etappen vorlagen und berücksichtigt hätten werden können.
ich hab' es ja schließlich auch getan.großes Grinsen

und man sehe sich dessel, pereiro, popovich an.
wer hat es denn sonst versucht? popo war (beim zweiten versuch) in den bergen zu schwach, leipheimer sehr unverständlich völlig allein, gab es sonst noch etwas?


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23.07.2006 15:31

kasperle
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Zitat:
Original von teufelsberg
neben vielen usern weiß es jetzt schon die liebe monika: timo hätte keinen fahren lassen dürfen, und schon hätte klödi gewonnen.

nun haben solche ex post betrachtungen oft einen entscheidenden fehler, weshalb man sie dann als dummschwätzerei klassifizieren kann.
dynamische systeme funktionieren aber nicht cetris paribus, also das bei der veränderung einer größe alles andere so bleibt, wie es ist.
wenn timo frühzeitig deutliche arbeit leistet, bringen sie sich gewissermaßen für die nächsten etappen in zugzwang. das wollten sie aus verständlichen gründen vermeiden.

nun muß man aber die pereiro-etappe betrachten; sie war die letzte vor den alpen. timo bleibt konsequent bei seiner strategie.

allerdings war die grundausrichtung falsch. wenn ich nämlich in den bergetappen vorne mitfahre und mit gefährlichen fahrern in gruppen vertreten bin, komme ich ohnehin nicht in die verlegenheit, harte nachführarbeit leisten zu müssen. genau das kam aber offenbar in ihrer marschroute nicht vor.
aber genau das wäre die richtige strategie für diese tour gewesen. klar ist es anstrengend, in die gruppen zu kommen; aber dieses schlußanstiegstempobolzen müssen war auch keine gemütliche ausfahrt.
ergo: sie hätten am ende der pereiroetappe etwas tempo fahren können, da sie ja am nächsten tag in gruppen sitzen.
und bei allen drei alpenetappen war es nicht nur möglich, sondern überraschend einfach, spitzengruppenmitglied zu sein.

sie glaubten wie viele hier die mär, das frühe gruppen nicht gehen können.
allerdings sagten viele der beteiligten, diese tour könnte genau so entschieden werden.
offenbar, weil dsc nicht da war, timo geschwächt und alleine nicht in der lage, ander teams gar nicht in der lage waren. das waren aber alles erkenntnisse, die bei den etappen vorlagen und berücksichtigt hätten werden können.
ich hab' es ja schließlich auch getan.großes Grinsen

und man sehe sich dessel, pereiro, popovich an.
wer hat es denn sonst versucht? popo war (beim zweiten versuch) in den bergen zu schwach, leipheimer sehr unverständlich völlig allein, gab es sonst noch etwas?


Es hätte gereicht wenn anstelle von Sinkewitz Rogers mitgegangen wäre.
CSC und Pereiros Team wären gefahren wie die Hasen


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23.07.2006 15:36

teufelsberg
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.07.2003
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meinst du jetzt die letzte etappe?
sicher, allerdings wäre diese gruppe sicher "intern" nicht gelaufen.

aber genau das wäre die richtige strategie gewesen, vor allem, wenn man mazzoleni (und vllt. sogar kessler) nicht durch tempobolzen verheizt und zig minuten aufdrückt.

wieviel csc und cdp mit tempobolzen erreicht haben, war zu sehen; und das mehrere tage hintereinander wäre definitiv nicht gegangen.


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23.07.2006 15:53

kasperle
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Zitat:
Original von teufelsberg
meinst du jetzt die letzte etappe?
sicher, allerdings wäre diese gruppe sicher "intern" nicht gelaufen.

aber genau das wäre die richtige strategie gewesen, vor allem, wenn man mazzoleni (und vllt. sogar kessler) nicht durch tempobolzen verheizt und zig minuten aufdrückt.

wieviel csc und cdp mit tempobolzen erreicht haben, war zu sehen; und das mehrere tage hintereinander wäre definitiv nicht gegangen.


Glaub mir, die wären gefahren. Den Berg der 3. Kat. auf jeden Fall.
Trotzdem waren beide Teams als Teams nicht überzeugend. Jens war dddeerr Malocher! Sonst wär Sastre nicht mal vierter geworden.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von kasperle: 23.07.2006 15:54.

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23.07.2006 16:01

teufelsberg
Legende der Landstrasse

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keine ahnung, was du sagen willst.
du redest offenbar von der letzten bergetappe, sie wären also gefahren.

klöden wäre also locker vor landis geblieben, oder was folgt daraus?


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