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Geschrieben von 2215 am 04.10.2005 um 00:58:

 

Dass es kein normales Zeitfahren war, ist klar. Das allein reicht aber als Erklärung nicht aus, der Sprung ist einfach zu groß.



Geschrieben von blaireau am 04.10.2005 um 07:34:

 

Zitat:
Original von TEVC
Zitat:
Original von blaireau
er kann von Februar bis Oktober jederzeit starke Rennen fahren

Bingo!


Wie ich mal sagte: (verbreitetes, schlecht getestetes ( von schlimmeren Dingen wollen wir nicht reden)) Doping korrumpiert die herausragende Leistung.

Wegen Saisonhöhepunkte: die extreme Konzenztration auf einen Saisonhöhepunkt ist eigentlich ein Merkmal der Doping-Techniken ab 1980. Zudem ist Doping durch die ganze Saison hindurch gefährlicher als nur zu ausgewählten Zeiten (gesundheitlich und sportrechtlich).



Geschrieben von panni am 04.10.2005 um 09:38:

 

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Zitat:
Original von TEVC
[quote]Original von blaireau
er kann von Februar bis Oktober jederzeit starke Rennen fahren


Bingo!

Ja, aber er gewinnt nicht 3 WC oder WC-ähnliche Rennen am Stück. Seine Rundfahrt-Palamares sind nach meiner Erinnerung auch nicht gerade berauschend, insofern können wir hier ja mal zur Abwechslung den Zweifel für den Angeklagten anwenden.[/quote]

Kam Po Wong

Außerdem kann man eine haushohe Überlegenheit bei einem Tagesrennen nicht mit einer haushohen Überlegenheit bei einer Rundfahrt über drei Wochen vergleichen, denn wenn die Tagesform für einen Klassikerspezialisten wie Bettini nicht bei einem der Frühjahrsklassiker optimal ist oder man aus taktischen Gründen unterliegt, bleiben noch genügend andere Rennen, wie halt die Züri Metzgete, um das Jahr doch noch mit einem großen Erfolg zu krönen. Bei einer GT darf man sich während dieser drei Wochen keine Schwächen erlauben, muss während dieser Zeit immer fit sein und auf hohem Niveau fahren können.

Ich finde Bettinis Überlegenheit auch nicht sooooo außergewöhnlich, weil bei ihm sicher einige Dinge für eine zusätzliche Motivation gesorgt haben dürften. Zunächst mal sorgte sicher der Frust über den Verlauf der WM dazu, es unbedingt einigen Leuten zeigen zu wollen. Außerdem waren seine bisheren Saisonergebnisse für ihn vermutlich alles andere als befriedigend. Am Anfang der Saison hatte er Probleme mit diversen Erkrankungen und er kam dadurch erst spät in Form. Vermutlich ist er aber gerade deshalb auch etwas frischer als Fahrer, die schon seit dem Frühjahr viele Rennen auf sehr hohem Niveau bestritten haben. Der späte Saisonzeitpunkt und die schwierigen Witterungsbedingungen, mit denen einige Fahrer wohl besser und andere schlechter zurecht kamen, hatten sicher auch Einfluss aus das Ergebnis, denn so zersplittert kam das Fahrerfeld wohl selten bei der Metzgete ins Ziel.



Geschrieben von Turbo-Beppe am 04.10.2005 um 13:18:

  Daniele Nardello

Auf seiner Homepage berichtet der Italiener, dass er von Beginn an schwere Beine hatte, auch wenn er zwischenzeitlich in einer Gruppe um Bettini vertreten war. Kaffee & News



Geschrieben von Horatio am 05.10.2005 um 19:08:

 

Zitat:
Original von 2215
Dass es kein normales Zeitfahren war, ist klar. Das allein reicht aber als Erklärung nicht aus, der Sprung ist einfach zu groß.


Nozal?



Geschrieben von Michelin-Männchen am 06.10.2005 um 11:11:

 

Zitat:
Original von Horatio
Zitat:
Original von 2215
Dass es kein normales Zeitfahren war, ist klar. Das allein reicht aber als Erklärung nicht aus, der Sprung ist einfach zu groß.


Nozal?

Ich nehme an, Du beziehst Dich hier auf das abschliessende Bergzeitfahren. Da spielt die Aerodynamik und die absolute Leistung eine geringere Rolle als das Leistungsgewicht, das bei Heras, wenn er in Form war, schon immer sehr gut war.



Geschrieben von Horatio am 06.10.2005 um 16:50:

 

Nö, ich spiele einfach nur drauf an, dass bei der Vuelta immer mal wieder jemand zum Überzeitfahrer werden kann, wenn er es braucht. Wieviel gute Zeitfahren hat Nozal denn nach seiner Super-Vuelta noch bestritten, wo er im ZF inklusive Millar alles niedergeräumt hat.

Perez könnte man jetzt auch nennen, und so weiter.


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