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Geschrieben von conconi am 12.08.2006 um 07:35:

  RE: io, infermiere del doping

Zitat:
Original von badorties
Wo sonst nennt man seine Söhne schon Andrea :kopfschüttel: Augenzwinkern

Wer sich den griechischen Wortstamm anguckt, schüttelt vielleicht etwas weniger den Kopf - dass man in italien nunmal ungern Worte auf s enden lässt ist halt so. smile



Geschrieben von conconi am 12.08.2006 um 07:39:

  RE: io, infermiere del doping

Zitat:
Original von maki
die Übersetzung

Und ein weiterer Artikel der mit der "Gleichheit der Gedopten" aufräumt: Diejenigen aber, welche einen niedrigeren Hämatokrit als ich hatten, so um die 40%, profitierten sehr von EPO."
Andererseits sagt er später "Wenn alle sauber wären, würde sich am Gesamtklassement nicht viel ändern." - etwas komisch.

schön auch dieser (indirekte) Konter zu Franke:
"Ich bin nicht damit einverstanden, alle Schuld bei der Gesellschaft oder den Ärzten (Präparatoren) zu suchen. Die Fahrer dopen sich nicht, um sich schneller erholen zu können, sondern um zu gewinnen."



Geschrieben von ThunderBlaze am 12.08.2006 um 10:08:

  RE: io, infermiere del doping

Im großen und ganzen hat Schimank recht. Kaffee & News



Geschrieben von Zander am 12.08.2006 um 10:30:

  RE: io, infermiere del doping

Zitat:
Original von maki

danke ! smile
ja, du hast recht, es ein Mann großes Grinsen die Rennen und sonstigen Daten sprechen auch dafür, doch was ist ein velocista?


ein Sprinter



Geschrieben von Horatio am 12.08.2006 um 16:01:

 

Zitat:
Original von Donishäusle
Zitat:
Original von Horatio
Jetzt würde mich nur interessieren, ob dies rein technisch möglich wäre, völlig unabhängig von irgendwelchen rechtlichen Fragen.


Ich glaube nicht, dass das bei dieser Testmethode möglich ist. Der EPO-Test basiert ja auf der Tatsache das körperfremdes EPO von körpereigenen durch bestimmte biophysikalische Eigenschaften (Glykosylierung) unterscheidet. Dadurch lässt es sich in einer Gelelektrophorese vom Körpereigenen abtrennen. Der Test ist nicht exakt quantitativ und deswegen gibt es auch keinen diskreten Schwellenwert, ab dem das Fremdepo schlagartig nachweisbar wäre, sondern man würde die Auswertung des Tests nur dahingehend verändern, dass man den Effekt durch das zugesetzte Test-EPO von dem eventuell vorhandenen Doping-EPO unterscheiden müsste. Womit wir zu den gleichen Problemen wie am Anfang kommen....



danke sehr, klingt plausibel.



Geschrieben von Checker am 12.08.2006 um 16:10:

  RE: io, infermiere del doping

Zitat:
Original von ThunderBlaze
Im großen und ganzen hat Schimank recht. Kaffee & News


Komisch - ich habe jetzt minutenlang die Aussage "Die Rennen sind zu schwer" in diesem Interview gesucht. Und nicht gefunden... großes Grinsen

Spaß beiseite: ich bin froh, dass Schimak nicht diese Schiene fährt. Seine Erläuterungen klingen auf den ersten Blick recht schlüssig, aber ich finde, er verwechselt Ursache und Wirkung: Leistungsdruck ist IMO kein Phänomen, dass einem Sportler seit Beginn seiner Karriere anhängt. Leistungsdruck gibt es doch v.a. dort, wohin man nach Lage der Dinge nur mit unerlaubten Mitteln kommt (Ausnahmen bestätigen die Regel): an der Spitze. Der Profi steht dann eher vor der Frage "Dope ich weiter?" und nicht "Fange ich an?".
Und das Verlieren nun gleich zum Scheitern führt, ist mir auch neu. Ich finde, das übertreibt der Herr ein wenig mit dem Leistungsdruck.

Naja, und das nun wieder die Zuschauer, die Höchstleistungen sehen wollen, die Fahrer zum Dopen treiben, ist der altbekannte Unsinn. Ich bin nicht an einer LAdH-Zeit von 35 Minuten interessiert und alle anderen Fans bestimmt auch nicht.



Geschrieben von Cyclist am 12.08.2006 um 16:18:

  Fanini

Auch Ivano Fanini meldet sich in Sachen Doping mal wieder zu Wort:

Er fordert u.a. ab 2007 die Dauer der grossen Rundfahrten auf zwei Wochen zu reduzieren und die Renntage eines Fahrers auf maximal 80 Tage pro Jahr zu limitieren.

Kompletter Artikel (ital.): http://www.tuttobiciweb.com/main.php?page=news&cmd=cerca_d&id=7642



Geschrieben von Cyclist am 12.08.2006 um 16:34:

  RE: Fanini

Auch Gilberto Simoni hat sich geäussert:

Zitat:
"Shortening the Grand Tours? Foolishness. Said by someone that does not understand anything about cycling," said Gilberto Simoni, two-time winner of the grand Giro d'Italia, to La Gazzetta dello Sport. "How is it the cause [of doping] comes from stage races; strangely, in the one-day Classics it is easier to elude the controls. The true problem is that among the professionals there is no longer identity; anyone nowadays can turn pro and, if they don't get results, at the end of the season they are let go and lose work. Here, this is why there is dope."


http://www.bicirace.com/news/2006/20060811.html



Geschrieben von paolo am 12.08.2006 um 17:55:

 

Renzo Wernicke positiv auf Clenbuterol!!!
Quelle:rsn
Angeblich war er so doll krank, dass er vom Arzt was verschrieben bekam und als dann am 19.6. die Kontrolleure da standen war er positiv. Der Arme, muss ja fürchterlich krank gewesen sein, dass er in den beiden Wochen vor der Kontrolle 2 Rennen gewann + 2 Podiumsplatzierungen einfuhr.

Als aktiver Teilnehmer an diesen Rennen muss ich sagen, Renzo du bist ein A****loch!



Geschrieben von Cyclish am 12.08.2006 um 18:38:

 

http://radsportnews.net/2006/wernicke.shtml

Nunja, ich weiß noch nicht recht, was ich glauben soll. Verkettung unglücklicher Zufälle oder aktives Doping? Ich weiß es nicht. Was soll man noch glauben bzw. was kann man noch glauben. Man hat schon soviele Ausreden und Begründungen gehört, dass eine wahre darunter wie eine noch dreistere Lüge klingen würde. Das nur allgemein, nicht auf den speziellen Fall bezogen. Aber schlimm für den Sport sind solche Meldungen immer. schmollend



Geschrieben von denkbär am 12.08.2006 um 18:40:

 

Zitat:
Original von paolo
Renzo Wernicke positiv auf Clenbuterol!!!
Quelle:rsn
Angeblich war er so doll krank, dass er vom Arzt was verschrieben bekam und als dann am 19.6. die Kontrolleure da standen war er positiv. Der Arme, muss ja fürchterlich krank gewesen sein, dass er in den beiden Wochen vor der Kontrolle 2 Rennen gewann + 2 Podiumsplatzierungen einfuhr.

Als aktiver Teilnehmer an diesen Rennen muss ich sagen, Renzo du bist ein A****loch!


Vorsicht mit direkten Beleidigungen. Auch wenn man die Hintergründe gut nachfühlen kann, so können solche Äusserungen juristische Konsequenzen nach sich ziehen (z.B. Abmahnung mit Forderung auf Anwaltskostenerstattung)



Geschrieben von paolo am 13.08.2006 um 12:30:

 

Voigt ist beim Kriterium in Unna zweiter hinter Zabel geworden, nachdem er ein paar Stunden vorher Rund um die Hainleite gewonnen hat. Da macht dann 190+80=ca.270km Rennen am Samstag. Wieso sollte man die Rennen leichter machen,wenn es den Fahrern wie Voigt nicht reicht 190km Rennen zu fahren und sie noch 3h im Auto sitzen um noch ein lockeres 80km Kriterium zu fahren?



Geschrieben von Checker am 13.08.2006 um 12:54:

 

Voigt hat ja auch den besonderen WILLEN... großes Grinsen



Geschrieben von MrsFlax am 13.08.2006 um 13:01:

 

das "kämpferherz" nicht zu vergessen Augen rollen großes Grinsen



Geschrieben von MrsFlax am 13.08.2006 um 13:46:

 

die "welt am sonntag" informiert über

premiumkunden und primitivversorger



Geschrieben von polli am 13.08.2006 um 16:43:

 

Zitat:
Original von MrsFlax
die "welt am sonntag" informiert über

premiumkunden und primitivversorger


Ich finde 35.000 € ziemlich billig, wollte nicht Ferrari 10% von den Preisgeldern La's. Das waren bestimmt ein paar 100.000 im Jahr, wenn er nicht sogar ein Festbetrag vereinbart hatte.

Aber das sind wohl die Preisunterschiede, für 35.000 wird der Name nicht verschlüsselt..... volltrottel

Armstrong glaubt an Landis

Zitat:
Armstrong verwies auf die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Doping-Problematik in den Sportarten. Man mache beispielsweise in der Football-Liga eine völlig andere Politik als im Radsport, meinte der Amerikaner.


Was wohl heißen soll....."Die Show steht an erster Stelle,Gesundheit und Glaubwürdigkeit kommen später."



Geschrieben von christine am 14.08.2006 um 12:41:

 

Die Unterlagen der "Operation Puerto" sind bei Swiss Cycling eingetroffen. Sie werden vom Verband auf eine Verfahrensrelevanz überprüft. Falls die der Fall sein sollte, wird das Dossier innert Wochenfrist der Disziplinarkammer für Dopingfälle übergeben.

http://www.swiss-cycling.ch/



Geschrieben von Bobet am 14.08.2006 um 12:48:

 

Zitat:
Original von polli

Ich finde 35.000 € ziemlich billig, wollte nicht Ferrari 10% von den Preisgeldern La's. Das waren bestimmt ein paar 100.000 im Jahr, wenn er nicht sogar ein Festbetrag vereinbart hatte.

Aber das sind wohl die Preisunterschiede, für 35.000 wird der Name nicht verschlüsselt..... volltrottel



Bei Ullrich hätte ich auch auf einem Festbetrag bestanden. großes Grinsen



Geschrieben von panni am 14.08.2006 um 13:53:

 

Zitat:
Original von christine
Die Unterlagen der "Operation Puerto" sind bei Swiss Cycling eingetroffen. Sie werden vom Verband auf eine Verfahrensrelevanz überprüft. Falls die der Fall sein sollte, wird das Dossier innert Wochenfrist der Disziplinarkammer für Dopingfälle übergeben.

http://www.swiss-cycling.ch/


Na endlich kommt Bewegung in den Fall.



Geschrieben von Tempodiktat am 14.08.2006 um 14:26:

 

Zitat:
Original von Cyclist
Gestern während der Live-Übertragung wurde berichtet, dass Francis Obikwelu (Sieger 200 m) angeblich von Fuentes betreut worden sein soll.


In diesem Zusammenhang vielleicht ganz interessant:

Zitat:
Obikwelus Geschichte endet nicht in Portugal. Sie führt weiter nach Madrid, wo der Sprinter heute lebt und trainiert. Sein Coach ist Manuel Pascua Piqueras. Der coachte einst einen gewissen Eufemiano Fuentes zum spanischen Studentenmeister über 400 m. [...]

Quelle


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