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Geschrieben von ThunderBlaze am 18.05.2009 um 16:01:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Kann das bitte mal wer übersetzen: http://www.tuttobiciweb.it/index.php?page=news&cod=22093&tp=n



Geschrieben von ogkempf am 18.05.2009 um 16:06:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Zitat:
Original von blaireau
Zitat:
Original von ogkempf
Naja, erstens kann man es erkennen, zweitens haben sich die Fahrer ueber diesen gefahrenpunkt beschwert und drittens hat die Organisation nach ein paar Runden Huetchen davor gestellt.


Und was nützen Hütchen gegen Schienen? Und jedesmal, wenn wo Hütchen fehlen, dann wir eine Etappe bestreikt?


Das ist doch gar nicht mein Punkt und ich habe auch nirgends angedeutet, dass ich das verhalten der Fahrer gutheisse. Nur deine Zweifel bezueglich der nackten Schienen sind absolut unberechtigt.



Geschrieben von Hansi.Bierdo am 18.05.2009 um 16:06:

 

Zitat:
Original von Alfred
Straßenbahnschinen, schlecht parkende Autos, miese Absperrungen ... alles ein Problem für Profis dieser Preisklasse. Wenns Startgeld stimmt fahren sie unter viel schlechteren Bedingungen. Oder früher auch, als sie noch kleinere Rennen fahren mussten.


Genau das meinte ich mit

Zitat:
Original von Hansi.Bierdo
Andererseits sollten die Herren vielleicht mal bei einem der zahlreichen Amateuerkriterien hier antreten. Dann wissen die mal wieder, was gefährliche Strecken sind.



Geschrieben von blaireau am 18.05.2009 um 16:25:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Zitat:
Original von ogkempf
Nur deine Zweifel bezueglich der nackten Schienen sind absolut unberechtigt.

Ich habe die Schienen am TV kurz gesehen und mich gefragt, ob sie ausgegossen sind. Gesehen hab' ich es nicht. Die Hütchen später auch nicht. Warum hat man die aufgestellt? Damit man nur mit ungefährlich stumpfem Winkel kreuzen konnte?



Im italiensiche Artikel oben versteht' ich auch nicht alles, aber offensichtlioch herrscht seit länger als Mailand dicke Luft zwischen dem Giroboss und Armstrong.

Von jemanden, der eine Revolte angezettlert habe ist die Rede. Der Giroboss nennt keine Namen aber spricht von Leuten, die ihm "seit zwei Tagen SMS wegen der Gefährlichkeit der Strecke schicken", und zwar Leute, die "in jeder Kurve den Hintern heben" und dass "jemand im fortgeschrittenen Alter seine Beine kurz macht und dafür die Zunge lang (= reisst das Maul auf)".
Die Rede ist von einem spekatkulären Ausstieg und dass der Giroboss auch bereit wäre, nach der Einladung auch eine Ausladung auszusprechen.


Erstaunt mich alles wenig.



Geschrieben von ThunderBlaze am 18.05.2009 um 16:27:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Sehe ich das richtig das Astana oder Armstrong den Giro verlässt? Kindergarten... Du spinnst ja!



Geschrieben von Heinz Helfgen am 18.05.2009 um 16:30:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Nein, das ganze ist nur ein Kommentar und eine Vermutung des Autors wie es weitergehen könnte.



Geschrieben von blaireau am 18.05.2009 um 16:31:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Zitat:
Original von ThunderBlaze
Sehe ich das richtig das Astana oder Armstrong den Giro verlässt? Kindergarten... Du spinnst ja!

Alles Spekulation. Aber Radrennen mit Bergen, Abfahrten und Stadt-Rundkursen scheinen den Alten irgendwie zu irritieren, mittlerweile.



Geschrieben von Cyclish am 18.05.2009 um 16:32:

 

In fast jedem Amateurrennen ist die Strecke besser abgesperrt und gesichert, als bei dieser Giro-Etappe. Parkende Autos bei einem abgesperrten Rundkurs und einem 200-Mann-Feld? Sowas ist peinlich für eine GT. Gefährliche Schienenüberquerungen? Bodenwellen im Zielsprint? Dauernd wechselnde Fahrbahnbreite? Klar, die Leute sind Profis, aber müssen die sich deshalb alles gefallen lassen, nur weils früher auch so war? Muss es denn immer so weit kommen, dass einer mit 60 in ein Auto knallt?
Die Strecke hätte man mit einfachen Mitteln entschärfen können im Gegensatz zu einer Passabfahrt.

Der Vergleich mit einem Kriterium hinkt mE. Dort sind die Kurse meist so eng, dass eh alle Einerreihe fahren und dadurch nur Gefahr durch zu optimistisches Kurvenfahren besteht.



Geschrieben von ThunderBlaze am 18.05.2009 um 16:40:

 

Zitat:
Original von Cyclish
In fast jedem Amateurrennen ist die Strecke besser abgesperrt und gesichert, als bei dieser Giro-Etappe.


Bezweifle ich aber ganz stark. Augenzwinkern

Das Zomegnan nicht ganz ohne Schuld ist (siehe parkende Autos) ist verständlich. Aber was da von den Fahrern eingeleitet wurde war einfach nur unmöglich. Und nach dem was man so alles hört waren viele, auch sportliche Leiter die auf so einer Etappe eh keine Chance haben, ganz anderer Meinung als ein Herr Armstrong. Und sie sind bestimmt vorher mehrmals die Strecke abgefahren. Das ist schon bei den Amateuren und Hobbyfahrern Standard. Und in den Vorjahren hat eigenartiger Weise niemand gemeckert. Kaum kommt ein netter Mann aus Texas und es ist großer Wolkenbruch. Und wenn man nun den Tag so sieht was durchsickert scheint es ja schon länger so zu gehen. Vielleicht liegt es am Ende gar nicht am Kurs und der Herr will nur ablenken. tja....



Geschrieben von blaireau am 18.05.2009 um 16:45:

 

Zitat:
Original von Cyclish
Klar, die Leute sind Profis, aber müssen die sich deshalb alles gefallen lassen, nur weils früher auch so war?

Wenn's um Pharmaprodukte geht, von Kälberblut über Wachstumshormone bis Fremdblut, da scheinen die Herrschaften aber nicht so zimperlich zu sein mit ihrer Gesundheit, hä?



Geschrieben von ogkempf am 18.05.2009 um 16:59:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Zitat:
Original von blaireau
Zitat:
Original von ogkempf
Nur deine Zweifel bezueglich der nackten Schienen sind absolut unberechtigt.

Ich habe die Schienen am TV kurz gesehen und mich gefragt, ob sie ausgegossen sind. Gesehen hab' ich es nicht. Die Hütchen später auch nicht. Warum hat man die aufgestellt? Damit man nur mit ungefährlich stumpfem Winkel kreuzen konnte?


Sie haben die Strasse einfach durch Huetchenplatzierung gedrittelt. In dem schmakel Stueck in dem das Feld nach der Huetchenung fahren durchte waren keine Schienen mehr, die lagen direkt links neben den Huetchen.



Geschrieben von blaireau am 18.05.2009 um 17:01:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Zitat:
Original von ogkempf
Sie haben die Strasse einfach durch Huetchenplatzierung gedrittelt. In dem schmakel Stueck in dem das Feld nach der Huetchenung fahren durchte waren keine Schienen mehr, die lagen direkt links neben den Huetchen.


Bedankt!



Geschrieben von Chianni am 18.05.2009 um 20:28:

 

Zitat:
Original von Cyclish
In fast jedem Amateurrennen ist die Strecke besser abgesperrt und gesichert, als bei dieser Giro-Etappe. Parkende Autos bei einem
.

Wo fährst Du denn Amateurrennen?



Geschrieben von Don Renato am 18.05.2009 um 20:31:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Zitat:
Original von blaireau
Sie wussten, es war ein Kriterium. Da gibt es immer Hausecken. Sie hätten ein oder zwei Stunden vor Beginn die Strecke abfahren können und dem Veranstalter die geforderten Verbesserungen/Bedingungen mitteilen. Das wäre Profis angemessen gewesen.


100% Zustimmung Gut gemacht



Geschrieben von ThunderBlaze am 18.05.2009 um 22:10:

  RE: Giro d'Italia 2009 - 9. Etappe Milano Show 100 (163 Km)

Aus Björn Schröders Tagebuch

Zitat:
Da es wohl Diskussionen um die Frage gibt, ob unser „Bummelstreik“ gestern angebracht war


Liest wohl hier mit? Trink brüderle, trink *hicks*

Zitat:
möchte ich nochmal wiederholen, dass auf diesem Kurs definitiv kein richtiges Radrennen möglich war


Achja, aber in den Vorjahren schon? Oder hat das dir LA gesagt? Aus dem Fahrerlagern und von einigen DS gab es ja ohnehin andere Meinungen. SPAM

Zitat:
Uns Fahrern tut es ja leid für die Zuschauer und die Sponsoren, die viel Geld bezahlt haben und dann auch ein echtes Rennen erwarten.


Wenn es so gewesen wäre, hätte man das vor dem Rennen klären können. Glaub nicht, das ihr die Strecke nicht vorher abgefahren seit.

Zitat:
Aber wenn wir Fahrer die Leidtragenden sein und das Risiko schwerer Stürze tragen sollen, muss man uns auch verstehen.


Wenn es denn solch ein Risisko gegeben hätte, hätte euch jeder verstanden. Unverständnis herrscht aber wenn man es von einer Strecke behauptet die gar nicht so gefährlich war. Zumal es eher ein Rundstreckenrennen als ein Kriterium war.

Zitat:
Ich finde jedenfalls gut, dass wir gestern zusammengehalten und dass die älteren Fahrer das Heft in die Hand genommen haben


Welchen Zusammenhalt? Und brauch man es dazu über "Vati Armstrong"? Wieso habt ihr nicht wenigstens Di Luca´s Vorschlag angenommen?

Zitat:
Ich habe schon schlechte Strecken erlebt wie z.B. bei der Polen-Rundfahrt – aber solch einen Kurs noch nicht. Bei Tempo 30 konnten wir all den Löchern, Kanten und Straßenbahnschienen noch ausweichen bzw. kontrolliert drüber fahren. Aber als wir die letzte Runde mit einem 53er-Schnitt gefahren sind, ging jede Menge Material zu Bruch – das im Übrigen die Teams ja bezahlen müssen. Der hohe Materialverschleiß zeigte ja schon, wie gefährlich der Parcours gestern war.


Glaubst du eigentlich das selbst was du da schreibst? Mailand schlimmere Straßen als Polen? Ich bin nicht selten dort (aufgrund meiner wohnhaft geografischen Lage) und kann mir echt nicht vorstellen das das dein Ernst ist. Ach und zum Material: Wenn wegen paar Kanten und Löchern eure Räder zu Bruch gehen sollte das euch zu denken geben. Wer soll solch ein Schrott kaufen?

Zitat:
Aber jetzt blicke ich nach vorn auf die 10. Etappe, die ein echter Knaller zu werden verspricht….


Genau, knallen könnte es.... Wohl in der Abfahrt... Aber fahrt langsam, nicht das "Vati Armstrong" meckert ihr fahrt zu schnell. Zunge raus



Geschrieben von USPS-Fan am 19.05.2009 um 03:03:

  Das ja fast wie früher

Lance ist der böse und alles ist gut



Geschrieben von Cyclist am 19.05.2009 um 10:36:

  Rückblick

Am Ruhetag des Giros gab es von zahlreichen Fahrern und Verantwortlichen weitere Äußerungen zu dem Streik in Milano. Armstrong zog es vor, nichts zu sagen; die Pressekonferenz von Astana wurde ebenfalls abgesagt.

Hier aber der Rückblick einiger Italiener auf die Ereignisse (Quelle Gazzetta dello Sport):

Ivan Basso: „Ich glaube, nach dem, was gestern passiert ist, hat sich bei allen das Bewusstsein geschärft. Morgen wird das Peloton da sein um ein Spektakel abzuliefern. Was ist passiert? Mitunter wird man nervös und die Entscheidungen, die man während des Rennens trifft, erweisen sich nicht immer als richtig. Man muss auch zugeben, dass, nachdem wir auf die Gefahr hingewiesen hatten, uns die Organisatoren entgegengekommen sind. Niemand der Fahrer hat an dem, was passiert ist, eine spezielle Schuld; man muss jetzt um Entschuldigung bitten und damit soll es dann auch gut sein.“

Franco Pellizotti: „Es ist vor allem schade, einige Schmährufe aus dem Publikum gehört zu haben, aber es ist besser nicht mehr darüber zu sprechen. Wir fahren auf öffentlichen Straßen, nicht auf der Bahn. Die Risiken sind vorhanden und wir können nicht verlangen, dass jede einzelne Abfahrt mit Netzen gesichert wird“.

Gilberto Simoni: „Man kann nicht alles passiv akzeptieren. 14 Fahrer sind in den ersten Runden gestürzt. Wir sind beim Giro d’Italia nicht bei Paris – Roubaix, wo du weißt, was dich erwartet und dich auf die Konsequenzen einrichtest, z.B. mit belastbaren Schlauchreifen. Wir waren uns alle einig, es hat nicht viel gefehlt geschlossen aufzuhören."

Gianni Savio zur Tatsache, dass die letzten Runden mit Lampre und High Road an der Spitze das Gegenteil demonstrierten: „Das, was in Mailand passiert ist, war ein großer Fehler. Als Bertolini mitteilte, dass die Sprinter nicht sprinten wollten, haben wir die Mannschaft angewiesen, die Frequenz zu erhöhen.“

Anhand dieser Aussagen kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden, ob der Streik wirklich gerechtfertigt war oder von den Fahrern überreagiert wurde.


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