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Geschrieben von Billi am 29.03.2005 um 10:41:
Ich bin nur durch Zufall und über diverse Ecken zum Radsport gekommen.
Es fing damit an, dass ne Freundin zwei Karten für das Berliner Sechs-Tage-Rennen übrig hatte und sie mir und meiner besten Freundin schenkte. Daraufhin sind wir halt hingegangen, weil wir eh nichts besseres zu tun hatten!

Innerhalb von zehn Minuten waren wir so gefesselt, dass wir sämtliche Infos nur so in uns aufsogen! Das erste Jahr verfolgte ich dann nur den Bahnradsport!
Nach dem Besuch der SixDays im darauffolgenden Jahr (alle sechs Tage) war die Leidenschaft so groß, dass ich das "Sommerloch" nicht zu überstehen drohte. Also "wich" ich auf Straßenradsport aus. Meine ersten Gedanken waren: "besser Straßenradsport als gar kein Radsport". Tja, diese Gedanken waren allerdings nicht allzu lange existent! Auch hier packte mich schnell die Leidenschaft, so dass ich jetzt einfach beide Radsportarten verfolgen MUSS!
Allerdings muss ich auch eingestehen, dass es mich doch noch mehr zum Bahnradsport hinzieht als zum Straßenradsport!
Geschrieben von Niniel am 29.03.2005 um 10:41:
Ich bin ja immer noch der Meinung, dass das alles ne Krankheit ist.
Ich erinnere mich nur noch an 2 Mal Friedensfahrt. Beim ersten Mal war ich irgendwie 2 Jahre alt oder so, und ich weiß auch nur, dass ich da war, weil crn es mir erzählt hat...

Und das zweite Mal war ich 11 und erinnere mich nur, weil die Straße gesperrt war...
Naja, aber wie's halt so ist...
Ich weiß nicht mehr, wieso, aber irgednwie haben wir mehr oder weniger regelmäßig Tour de France geguckt. An 98 erinnere ich mich auch noch dunkel...
Und dann 2002. TdF gucken. Aba richtig. Und mit crn. Und auf britischem Eurosport. Hm, vielleicht ist wirklich David Duffield schuld... Oder dieses Santi-Foto in der Zeitung... Jedenfalls haben crn und ich nach der TdF nicht aufgehört, darüber zu reden. Und dann kam Vuelta, und da wars eh zu spät. Und dann kam dieser verhängnisvolle Tag, als ich eine Etappe auf deutschem Eurosport gucken musste...Und Karsten was von c4f sagte...
Aber das wäre ja alles vielleicht noch glimpfliich ausgegangen, wäre da nicht LinaM gewesen, und dieser dumme Einfall, 2003 zu Rund um Köln zu fahren. Oder vielmehr die Tatsache, dass ich dann dort diese beiden hellblauen tschechischen Halbgötter getroffen habe, in die ich mich verliebte... Ohne die wäre ich heute vielleicht normal und vernünftig und so...
Also, as I said, Santis Augen und Tomas Konecnys Knubbelnase sind schuld!!!
Geschrieben von Gap96 am 29.03.2005 um 11:30:
A propos Friedensfahrt...
... das war damals auch so ein aha-Erlebnis in Sachen Begeisterung: In den 70gern zu Besuch bei der Verwandschaft im ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat: Mein (jüngerer) Cousin rastete während der Friedensfahrt-Etappen immer völlig aus und setzte sich danach auf sein Dreirad und eierte über den Hof - und warf mit Namen um sich, die das ungeübte Westler-Ohr noch nicht gehört hatte...
Geschrieben von grupetto am 29.03.2005 um 11:50:
3 Stufen
bei mir warens drei Stufen:
1) allgemeines Interesse durch die 97er Tour
2) 98er Tour und Pantani - weil mir viele gesagt habe, der sehe ja so aus wie ich
3) 99 Umzug in die Schweiz: Die ersten eigenen Pässe und einen Berufskollegen, der früher selber Rennen gefahren ist (italienisches team filotex)
Geschrieben von Schneekind am 29.03.2005 um 11:56:
RE: 3 Stufen
Hab das erste Mal so 1995/1996 von der Tour mitbekommen und 97 is dann wegen Ulle eh niemand in Deutschland drum rum gekommen, so fings dann an!
Geschrieben von Sitzerather am 29.03.2005 um 13:22:
RE: 3 Stufen
schuld an meiner begeisterung hat eindeutig ein gewisses team telekom: jan u. sowie erik. z. ... 1997, 1998 wars aber zunächst nur die tour (damals wusste ich noch nicht recht von der vielfalt des straßenradsports) ... jedenfalls splittete sich das interesse '99 auch auf andere rennen. erinnern kann ich mich noch an tafis alleinfahrt bei praris-roubaix. das hatte mich richtig in den bann gezogen. von da stand dann auch das internet als resource zur verfügung und im tv schaute ich mir eigentlich alles an, was mit radsport zu tun hatte. 2002 wandte ich mich dann mehr und mehr von ullrich ab. (der ausstieg aus der ulle-sekte...ich übertreib gerne

)
jetzt interessiere ich mich eigentlich für alles..wenngleich ich den weltcup vermisse und ne menge pro-tour reglungen für inakzeptabel halte.
Geschrieben von Scorpio am 29.03.2005 um 18:02:
Ich habe seinerzeit aus purer Langeweile den Fernseher eingeschaltet und da die Fernbedienung defekt war, startete als erstes ARD
und da w a r s
... TDF mit Hainault, die damalige 30minütige Zusammenfassung, seitdem infiziert; vielleicht hat ja jemand den Artikel in der Gazetta gelesen:
Woran man merkt, daß man zuviel TDF schaut ? Definitiv für 2004, gerade wieder nach D zurückgekehrt und in diesem Monat ganztägig zu Hause, könnte ich da auch so einige Häkchen machen ...
Aber es kommt noch schlimmer: vor einigen Jahren hatte ich zufällig die Gelegenheit die Berliner 6-Tage Rennen live zu erleben.
Seitdem präferiere ich, zumindest was die persönliche Anwesenheit betrifft, eigentlich den Bahnradsport

.
Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzten, gebe ich jetzt auch noch öffentlich zu, mich auch noch für ein paar andere Sportarten zu interessieren, aber bitt, jetzt nicht
Geschrieben von Glgnfz am 29.03.2005 um 18:12:
| Zitat: |
Original von Scorpio
Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzten, gebe ich jetzt auch noch öffentlich zu, mich auch noch für ein paar andere Sportarten zu interessieren,... |
also bitte! man muss prioritäten setzen! ich gebe dir mal ein halbes jahr zeit, in dem du mit allen anderen sportarten langsam aber bestimmt "schluss machen" kannst!
Geschrieben von wagenge am 13.09.2005 um 23:46:
bei mir wars die friedensfahrt. im fernsehen und auch live (in görlitz wurde einige male die grenze überquert).
vor allem erinnere ich mich an ein berzeitfahren in harachov (?). da sind die fahrer den aufsprunghang von der flugschantze hochgefahren (eineige haben auch geschoben!).
anfang der 90er dann nur noch sporadisch. ich kann mich an lancies wm-sieg errinnern. initensiver dann wieder ab der 95er tour (durch zabel).
Geschrieben von Harzer Radfahrer am 14.09.2005 um 07:13:
| Zitat: |
Original von wagenge
vor allem erinnere ich mich an ein berzeitfahren in harachov (?). da sind die fahrer den aufsprunghang von der flugschantze hochgefahren (eineige haben auch geschoben!).
|
Existieren von diesem Spektakel eigentlich irgendwo im www Fotos? Über google habe ich spontan nichts gefunden...
Geschrieben von Cycling-Lady am 14.09.2005 um 09:17:
Ich bin vorprogrammiert, durch meinen Vater, der selbst leidenschaftlich gerne Rennrad fährt und zudem die alljährlich erschienene Zeitung für die Friedensfahrt gestaltet und herausgegeben hat. Und durch mein liebes Schwesterlein, deren Freund 2003 an der Seite von Ulle die Tour bestritten hat. Irgendwann kam dann auch bei mir die Erkenntnis: Rennräder sind toll, die Friedensfahrt ist klasse und der Sport überhaupt macht süchtig.
Geschrieben von ThunderBlaze am 14.09.2005 um 09:38:
Ich gehöre auch nicht zu den etwas älteren Radsport-Fans. Meine Sympathie dürfte auch so 96 odere 97 begonnen haben. Mein Vater war schon früher Radsportfan, haben damals die Räder sogar selber zusammen gebastelt und sind viel gefahren. Dresden - Stralsund, Dresden - Leipzig etc. Naja wie dem auch sei, zu nem Berliner Sechstage Rennen durfte ich leider net, hatte Fieber und musste zu Hause bleiben. War ich natürlich stocksauer. Ja und irgendwann gab es ja die Sachsen Tour. Da sind wir beide dann dahin gegangen und im nu war ich dem Radsportfieber verfallen. Nicht durch eine GT oder so, nein durch die Sachsentour ganz allein. Und ehrlich gesagt ist es heute noch meine Lieblingsveranstaltung. Eigentlich ist Dresden ja eine Fussball-Hochburg, und ich auch eingefleischter Dynamo-Fan. Aber wenn die Sachsentour ansteht ist hier in der City Ausnahmezustand. Und wie Gottfried Paffrath immer sagt "...besser als in Paris...".
Geschrieben von cherry am 04.10.2005 um 15:43:
Hehe, meine Radsportbegeisterung ist noch ganz frisch ...
Ich war heuer während der Vuelta rein zufällig im gleichen Hotel mit den Timos gewesen; Fotos mit Ete gemacht, Balkonpläuschchen mit Daniele Nardello geführt und mit Andi Klier, Korffi und Giovanni Fidanza nen feuchtfröhlichen Abend in der Bar verbracht

... ohne außer Ete voher irgendjemanden gekannt zu haben

!
Wieder zu Hause angekommen Vuelta weitergeschaut, zuerst nur, um die Jungs mal in Aktion zu sehen, dann aber bemerkt, dass das Ganze ja allgemein ganz interessant ist und es auch noch andere Teams gibt

!
Joa, seitdem hab ich alles geschaut was so an Übertragungen kam ... (war ja nu noch nich viel) und werde wohl auch weiter dabei bleiben!
Geschrieben von Glgnfz am 04.10.2005 um 15:50:
das ist doch mal ne gute radsport-einstandsgeschichte. da wünsche ich glatt mal noch viele jahre freude an dem schönen "hobby" - sowohl vor der glotze als auch im sattel.
Geschrieben von wagenge am 04.10.2005 um 15:50:
| Zitat: |
Original von cherry
Hehe, meine Radsportbegeisterung ist noch ganz frisch ... |
wow, da bist du ja richtig schnell angefixt worden ... und dann auch gleich das anerkannt beste radsport-forum der welt gefunden
Geschrieben von Turbo-Beppe am 04.10.2005 um 15:52:
Ich habe 1998 und die folgenden Jahre immer die Tour de France geguckt, zusammen mit meiner Familie. Dann habe ich mal angefangen andere Rennen zu gucken und als ich dann den Internetanschluss bekam, habe ich dann alles aus der Szene mitbekommen und auch fast alle Rennen gesehen.
Geschrieben von joaquin am 04.10.2005 um 15:56:
| Zitat: |
Original von cherry
Balkonpläuschchen mit Daniele Nardello geführt und mit Andi Klier, Korffi und Giovanni Fidanza nen feuchtfröhlichen Abend in der Bar verbracht
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Das erklärt ja so manche Leistung bei der Vuelta...
Im Ernst: mal eine ganz andere Methode, zum Radsport zu kommen. Scheinbar nicht die schlechteste.
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