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Geschrieben von Ocaña am 28.02.2010 um 21:27:
| Zitat: |
Original von teufelsberg
Gerade für solche, die Zwischenzeiten in Tendenzen und Prognosen umrechnen, bietet der Intervallstart doch einiges.
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Und man denke nur an den Postingschnitt. Der wäre längst über 400.
Geschrieben von teufelsberg am 28.02.2010 um 21:27:
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Original von Ocaña
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Original von teufelsberg
Uund bei den Mittelstrecken (Tour EZF 60 Km) stellen die Abstände sicher, dass der Langlaufeffekt nicht (kaum, selten, gering) auftritt. |
Frag mal Larsson nach dem Cancellara Effekt. Aber gut...bei diesem was wäre wenn kommen wir wieder zu Dieter Eilts und dem Bus. |
Bus?
das sind doch aber die Ausnahmen, während beim 50er die Gruppen hinter den Starken die Regel sind; oder nicht?
Geschrieben von teufelsberg am 28.02.2010 um 21:28:
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Original von Ocaña
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Original von teufelsberg
Gerade für solche, die Zwischenzeiten in Tendenzen und Prognosen umrechnen, bietet der Intervallstart doch einiges.
|
Und man denke nur an den Postingschnitt. Der wäre längst über 400. |
Oder die potenziellen Poster weggedämmert.
Du hast dich auch ganz gut gehalten in den zwei Wochen.
Geschrieben von conconi am 28.02.2010 um 22:07:
Also für zweieinhalb Stunden Übertragung war die spannende Phase jedenfalls etwas kurz. Schade.
Aber: Wie die rote Mütze

da die ganze Zeit hinten dran hing, jenseits des Windschattens, dann 30 Sekunden zurück und so ja eigentlich weg war, nur um dann völlig wahnsinnig auf dem letzten Kilometer ans attackieren zu gehen, das war allerdings ein Gänsehautmoment. Auch wenn man dessen Magie natürlich mit der üblichen Skiwachsgähnargumentation wegerklären kann (hat Behle ja so gemacht, also wirds wohl so sein).
Geschrieben von teufelsberg am 28.02.2010 um 22:12:
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Original von conconi
Also für zweieinhalb Stunden Übertragung war die spannende Phase jedenfalls etwas kurz. Schade.
Aber: Wie die rote Mütze
da die ganze Zeit hinten dran hing, jenseits des Windschattens, dann 30 Sekunden zurück und so ja eigentlich weg war, nur um dann völlig wahnsinnig auf dem letzten Kilometer ans attackieren zu gehen, das war allerdings ein Gänsehautmoment. Auch wenn man dessen Magie natürlich mit der üblichen Skiwachsgähnargumentation wegerklären kann (hat Behle ja so gemacht, also wirds wohl so sein). |
Man konnte ja sehen, wie er bergab arbeiten musste, während andere entspannt (

) abfuhren.
Aber da bringst du natürlich einen neuen Aspekt rein: Teichmann ist ja etliche Kilometer alleine gelaufen, hätte er mit durchgehend anständigem Ski ja auch von vorn als Ausreißer machen können.
Geschrieben von Tourmalet am 28.02.2010 um 22:53:
| Zitat: |
Original von Phil
Schade, dass es nicht ganz für Teichmann gereicht hat, dennoch ein toller Auftritt. Und da ich Massenstartfan bin, fand ich das Rennen auch interessant. Ich glaube den Massenstartrennen täte es mal gut, wenn ein Ausreißer eines dieser Rennen mal gewinnen würde.
Bei einem Intervallstart hätte Teichmann wohl keine Medalie geholt, wage ich mal zu behaupten. |
Ich fand das Rennen auch gut und die Vorstellung der deutschen Mannschaft super. Teichmann hat ja im Interview selbst gesagt, dass er zwischen KM 30 und 40 "Saftlatten" hatte. Sehr clever war es dann von ihm, nicht zu versuchen das Loch sofort zuzulaufen, sondern beständig seinen Stiefel durchzulaufen. Auch danach hat er alles richtig gemacht, dumm nur, dass ein Northug nicht weit genug weg war. Northug damit doch der Langlauf-König der Spiele, wobei ja heute außer Legkov und Teichmann auch niemand wirklich attackiert hat. Für den Tobi ist der vierte Platz natürlich ärgerlich, man hat ihm die Enttäuschung auch richtig angesehen. Er hat dennoch großartige Spiele abgeliefert mit Platz 2 im Skiathlon und Platz 7 über 15 KM.
Insgesamt kann die deutsche Mannschaft mit der Ausbeute im Langlauf sehr zufrieden sein. 5 Medaillen hätte im Vorfeld wohl kaum einer erwartet, da bleibt als Wermutstropfen nur die Herren-Staffel, bzw. die Tatsache, dass die goldene Generation der deutschen Männer ein Olympiasieg bzw. eine Staffelweltmeisterschaft verwehrt bleiben werden.
Geschrieben von teufelsberg am 28.02.2010 um 22:57:
Axel hat der dpa erzählt, wieso er so schnell war.
„Ich habe mich vor dem Rennen extra rasiert, weil es über 50 Kilometer viele Abfahrten gibt und ich dadurch schneller war. Das summiert sich.“
Geschrieben von panni am 01.03.2010 um 07:31:
Extra rasiert.....
Das ist ein typischer Teichmann. Ich liebe seinen trockenen Humor.
Dem Axel hatte ich es sooooo sehr gewünscht. Endlich!!!

Ohne die Saftbretter zwischen Kilometer 30 und 40 hätte er nicht so viel Kraft sinnlos verschleudert. Was wäre wenn? Northug kann man im Sprint nicht bezwingen, aber was wäre gewesen wenn Axel noch ein paar gesparte Körner und sein Angriff dadurch mehr Wirkung gehabt hätte. Als Axel abgehängt war hatte sich das für mich erledigt. Als er wieder dran war hätte ich drauf gewettet dass er bester Deutscher wird und eine Medaille bekommt. Niemand kann sich am Rennende nochmals so steigern wie er.
Geschrieben von Cannavaro am 01.03.2010 um 08:59:
In der klassischen Technik ist der Massenstart noch viel problematischer als in der freien Technik. Auf den meisten Streckenteilen kann man nur den Doppelstockeinsatatz machen und dort sind die Differenzen zwischen den Athleten viel kleiner als wenn man mit Arm und Beineinsatz läuft wie in der freien Technik.
Geschrieben von Donishäusle am 01.03.2010 um 10:43:
| Zitat: |
Original von Cannavaro
In der klassischen Technik ist der Massenstart noch viel problematischer als in der freien Technik. Auf den meisten Streckenteilen kann man nur den Doppelstockeinsatatz machen und dort sind die Differenzen zwischen den Athleten viel kleiner als wenn man mit Arm und Beineinsatz läuft wie in der freien Technik. |
Stimmt einerseits. Auch da man in den Abfahrten und Flachstücken sogar noch besseren Windschatten hat. Andererseits war der klassische 50er in Sapporo ein sehr spannendes, selektives Rennen. Ich denke da könnte man viel mit entsprechenden Anstiegen und selektiven Kursen machen.
Immerhin ein sehr schöner Abschluss. Als Teichmann da am Schluss wie von der Tarantel gestochen nach vorne kam, hab ich meinen Augen auch kaum getraut. Das war ein bisschen wie 2005 bei der Staffel in Oberstdorf.....
Geschrieben von Tourmalet am 01.03.2010 um 11:04:
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Original von panni
Extra rasiert.....
Das ist ein typischer Teichmann. Ich liebe seinen trockenen Humor.
Dem Axel hatte ich es sooooo sehr gewünscht. Endlich!!!
Ohne die Saftbretter zwischen Kilometer 30 und 40 hätte er nicht so viel Kraft sinnlos verschleudert. Was wäre wenn? Northug kann man im Sprint nicht bezwingen, aber was wäre gewesen wenn Axel noch ein paar gesparte Körner und sein Angriff dadurch mehr Wirkung gehabt hätte. |
Das hätte nichts geändert. Teichmann hätte keinen Meter früher attackiert.
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Original von panni
Als Axel abgehängt war hatte sich das für mich erledigt. Als er wieder dran war hätte ich drauf gewettet dass er bester Deutscher wird und eine Medaille bekommt. Niemand kann sich am Rennende nochmals so steigern wie er. |
Doch, Northug.
Geschrieben von Donishäusle am 01.03.2010 um 11:31:
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Original von Tourmalet
Das hätte nichts geändert. Teichmann hätte keinen Meter früher attackiert.
Doch, Northug. |
Naja, es macht schon eine Unterschied, ob man bei seiner Attacke vorher ein 30s Loch zugelaufen hat oder nicht. Da wären vielleicht schon 10m mehr Abstand drin gewesen...
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Original von Tourmalet
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Original von panni
Niemand kann sich am Rennende nochmals so steigern wie er. |
Doch, Northug. |
Was natürlcih auch wieder stimmt
Geschrieben von panni am 01.03.2010 um 11:37:
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Original von Tourmalet
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Original von panni
Als Axel abgehängt war hatte sich das für mich erledigt. Als er wieder dran war hätte ich drauf gewettet dass er bester Deutscher wird und eine Medaille bekommt. Niemand kann sich am Rennende nochmals so steigern wie er. |
Doch, Northug. |
Beim direkten Schlusssprint Mann gegen Mann ist Northug allen haushoch überlegen. Was ich meinte ist die erweiterte Schlussphase eines Rennens. Teichmann ist mE so etwas wie der Beckert des Langlaufs. In den vergangenen Jahren konnte man häufig erleben wie er bei Rennen mit Intervallstart nur langsam ins Rennen fand und dann auf den letzten Kilometern noch aufdrehte und dort die beste Zeit lief.
Geschrieben von Tourmalet am 01.03.2010 um 11:44:
Das kann Northug aber auch, siehe Kuusamo oder den Massenstart in Oberhof.
Keine Frage, Teichmann ist einer der allerstärksten, wenn es darum geht, 2,3 KM richtig schnell zu laufen (siehe die Prologe zur TdS oder zum Weltcupfinale). Aber: Northug kann das ebenso gut und verfügt über den (weitaus) härteren Punch im Zielsprint.
Geschrieben von panni am 01.03.2010 um 11:45:
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Original von Donishäusle
[quote]Original von Tourmalet
Das hätte nichts geändert. Teichmann hätte keinen Meter früher attackiert.
Doch, Northug. |
Naja, es macht schon eine Unterschied, ob man bei seiner Attacke vorher ein 30s Loch zugelaufen hat oder nicht. Da wären vielleicht schon 10m mehr Abstand drin gewesen.../quote]
Genau das habe ich mich gefragt. Hätte Axel, wenn er noch etwas frischer gewesen wäre, einen größeren Abstand zu den Konkurrenten, insbesondere zu Northug, herauslaufen können? Naja egal, Silber ist toll und mehr als verdient bei seiner Klasse.
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