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Geschrieben von Rino Albergo am 20.04.2007 um 16:59:

 

Zitat:

Ich will da ja eigentlich nicht groß drauf eingehen, weil da anscheinend zumindest bei Dir noch ein Informationsaufnahmedefizit existiert, aber stell Dir doch bitte einfach mal vor, jemand sagt Dir beharrlich: "Du liebst Deine Frau nicht mehr, weil statistisch gesehen, wärt Ihr jetzt schon geschieden." Ist bewusst plakativ gewählt.


kamit hat eine frau ...? Das glaub ich ja nicht! verheiratet noch dazu ...? schwer am Nachdenken



Geschrieben von Michelin-Männchen am 20.04.2007 um 18:26:

 

Zitat:
Original von Kalmit
Radfahren ist nicht besonders viel gefährlicher als Alltagssituationen wie z. B. als Fußgänger in der Stadt unterwegs zu sein.

Dass ich das noch erleben durfte, sehr schön. Gut gemacht

Wenn Du jetzt noch zugibst, dass ein Helm in gewissen Situationen eine Schutzfunktion hat, sind wir im Geschäft. Wir Helmträger schätzen das Risiko für signifikant ein (sei es aufgrund eigener Erfahrungen oder Statistiken), Ihr Helmgegner schätzt es als vernachlässigbar ein. Da ich privat versichert bin, ist mir die richtige Antwort egal, da sie nicht meinen Tarif beeinflusst, das Helmtragen aber unter Umständen schon.

@Teufelsberg: Deine Postings, geschenkt. Reflexion bei anderen ist immer einfacher als Selbstreflexion und der gute Schulz von Thun gehört in jeden Bildungsbürgerhaushalt.



Geschrieben von Arno am 20.04.2007 um 23:50:

 

Zitat:
Original von Flahute

Zitat (von Arno):
" ... sagt mir meine Erfahrung ... "

Zitat (von teufelsberg):
" ... gegen harte statistische fakten kann man natürlich nichts machen. Bier ..."

Harte statistische Fakten sind doch spätestens dann irrelevant, wenn das betreffende "Schadensereignis" tatsächlich eintritt. Soll heißen: Entweder hat man nach einem Sturz eine schwere Kopfverletzung erlitten, oder man hat sie nicht erlitten; aber man hat sie nicht zu xx Prozent erlitten.

Dass die Eintrittswahrscheinlichkeit solch eines "Schadensereignisses" nicht gleich null ist, wirst auch Du nicht abstreiten können. Die Abwägung dieser Eintrittswahrscheinlichkeit ist - bislang jedenfalls - jedem selbst überlassen. Aber nicht wenige Selberfahrer setzen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung (i.e. schon erlebte Stürze, "Beinahe"-Situationen, etc.) zur Abmilderung der Folgen dieses potenziellen "Schadensereignisses" vorsorglich einen Helm auf.

Warum Du diese Leute pauschal als "Ottonormalbildleser" verunglimpfst und ihnen die Intelligenz absprichst, kann ich nicht ganz nachvollziehen - zumal es mit Deiner eigenen Selberfahrer-Erfahrung nicht allzu weit her zu sein scheint, wenn man sich Deine doch recht "überschaubare" Winterpokal-Bilanz anschaut...
...

Möchte hier noch mal meine Empfehlung anbringen, die ich aus Erfahrung gebe, die teufelsberg und Kalmit aufgrund fehlender "harter statistischer Fakten" aber nicht akzeptieren können:

Zitat:
Ein Helm kann schützen, insbesondere wenn man stürzt. Deswegen ist der Helm für bestimmte Nutzergruppen eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Schutzmaßnahmen wie vorausschauendes Fahren und jeder Radfahrer sollte sich eigenverantwortlich dafür oder dagegen entscheiden.

Das führe ich guten Gewissens jetzt noch mal einfach so anhand meiner Erfahrung an ...

Und jetzt kommts: hier die ominöse von teufelsberg und Kalmit gerne erwähnte Statistik bezüglich der Gefährlichkeit von allgemeinem Radfahren gegenüber anderen normalen Tätigkeiten im Original und nicht nur aus deren Zitierungen: http://www.magma.ca/~ocbc/comparat.html.

teufelsberg hatte mir ja weismachen wollen, daß das Leben im Allgemeinen (alle Todesarten) fünfmal so gefährlich ist, wie Radfahren. Hier noch mal der Hinweis auf mein Posting zur Müßigkeit der Helmdiskussion, in dem ich dieses (falsche) Argument widerlege.

In dieser von teufelsberg zweckentfremdeten Statistik (zu Todesfällen) steht auch, wie meine entzündeten Augen jetzt gesehen haben, daß das allgemeine Radfahren 10 mal so gefährlich ist, wie das normale wache Leben zuhause, 3 mal so gefährlich wie Jagen ist und in der Gefährlichkeit nur knapp unter dem Wasserskifahren rangiert. Da ist übrigens noch nicht mal die Rede von Radsport, sondern von allgemein Bicycling. Und: diese Statistik deckt sich auch in etwa mit meinen Erfahrungen ...

Liebe Leute, wenn Ihr eine Argumentation mit statistischen Beweisen unterfüttern wollt, dann lest die Statistiken erst auch mal. Damit ist dieser Thread für mich endgültig zur traurigen Lachnummer geworden.

Wieviele Gedanken habe ich seit einem Monat unnütz hier reingetippert, im naiven Glauben ich könnte euch, die letzten verbliebenen aktiven Helmgegner hier, überzeugen, mal was produktives Gemeinsames zu machen, nämlich diesen Thread zu beenden und das Thema auf den Punkt zu bringen, neutral mit allen Pros und Kontras. ... bin einer Schimäre aufgesessen. In dieser Zeit hätte ich eine profunde Diplomarbeit über das Thema schreiben können.

Ich glaube ich wechsel den Benutzernamen.

So, Jungs, jetzt fleißig hier weiter vor euch hin argumentieren, damit dieses Posting schnell in der heldenhaften Geschichte dieses Langzeit-Threads verschwindet.

...



Geschrieben von Arno am 21.04.2007 um 02:36:

 

Zitat:
Kalmit zitiert Arno:
"... Es ist aber tägliche hautnahe Realität in meinem Leben und Du bist unverschämt genug, mir dies mit Statistiken widerlegen zu wollen. Ist für mich nichts weiter, als das ich auf plumpe ignorante Art verarscht werde..."

Dazu von Kalmit:
"... Was zur Hölle ist daran unverschämt? Warum sollte man irgendwas widerlegen wollen? Es ist doch nur ein freundlicher Ratschlag, deine Wahrnehmung der Realität eben mal mit der selbigen nüchtern zu vergleichen... du kannst es doch auch einfach lassen, brauchst dann aber nicht derart pampig zu werden! Oder liegt da eben doch ein wunder Punkt? ..."

Antwort von Arno:
Du glaubst Deine "allgemeine Realität" beinhaltet die konkreten Pflastersteine und Sand-, Schotterpassagen hier, die ich jeden Tag benutze? Ist alles in den Statistiken drin? Welcher Qualität die hier angeführten Statistiken sind, habe ich übrigens schon in meinem Posting zur Müßigkeit der Helmdiskussion gezeigt.

Ich will da ja eigentlich nicht groß drauf eingehen, weil da anscheinend zumindest bei Dir noch ein Informationsaufnahmedefizit existiert, aber stell Dir doch bitte einfach mal vor, jemand sagt Dir beharrlich: "Du liebst Deine Frau nicht mehr, weil statistisch gesehen, wärt Ihr jetzt schon geschieden." Ist bewusst plakativ gewählt.

Genau das meinte ich übrigens "mit Kotlett an die Backe labern", Kalmit, und deswegen ist auch mein Tonfall, wie Du ganz verwundert festgestellt hast, sehr gereizt geworden. Diese eure konstant zu einer zentralen Aussage benutzte Statistik könnt Ihr euch in die Haare schmieren. Schon mal aufgefallen, daß so etwas komischerweise auch nicht von den Helmgegnern bei Wikipedia angeführt wird?

Dort steht auch nach langen Auseinandersetzungen der Diskutanten, wobei die Helmgener in der Überzahl waren, zum Thema Risikokompensation ("Fühlt man sich sicherer, dann fährt man riskanter") der ausdrückliche Zusatz "möglicherweise". Es ist zu vermuten, daß man ein an Autos untersuchtes Verhalten nicht einfach oder nur unter ganz bestimmten Umständen auf Radfahren übertragen kann

Jungs, jetzt tut hier mal nicht so, als wäre die Untauglichkeit Helm auf jeden Fall eine bewiesene Sache, nur der Ottonormalbildleser (ich und alle anderen im Forum) weiß es natürlich nicht und Ihr seid die armen verfolgten Helmgegner, auf die alle einprügeln (solche Befindlichkeiten werden ja des Öfteren geäußert).

Natürlich ist die Frage Helm nicht allgemein und Schwarz/Weiß zu beantworten, aber um jetzt noch mal auf meine "pampige" "Wahrnehmung der Realität" zurückzukommen großes Grinsen - ich würde einem Radsportler einen Helm niemals aufgrund der von euch hobbymäßig falsch zitierten Statistik empfehlen, sondern immer aufgrund meiner Erlebnisse.

Das ist mein gutes Recht, teufelsberg und das mache ich auch mit einem guten Gewissen.

...



Geschrieben von Harzer Radfahrer am 21.04.2007 um 07:30:

 

Huch... ich habe noch kein Posting in diesem Thread? Muß sich ändern...
95% aller Fahrten mache ich mit Helm, bin also im Prinzip ein Helmträger bzw. -befürworter. Macht auch Sinn, wenn man wie bei meiner (hoffentlich jetzt regelmäßgien Engelchen ) Feierabendrunde recht viel auf Landstraßen fahren muß.
Zu den restlichen 5%: Wenn ich am Wochenende eine längere ruhige Tour ohne Tempo fahre, ich kenne die Strecke, ich weiß, dass ich größtenteils neben der Landstraße auf Radwegen fahre, dann fahre ich ohne Helm... Das hat früher gut geklappt als es noch keine Helme gab und das klappt auch jetzt sehr gut.

Eine weitere Sache, die ich bei mir beobachtet habe: Ein Helm suggeriert mir speziell bei rasanteren Abfahrten ein Sicherheitsgefühl, was letztendlich sehr trügerisch ist. Wenn ich bei Tempo70 ein Schlagloch erwische, wird mich ein Helm nicht wirklich vor schweren Verletzungen schützen. Ohne Helm fahre ich automatisch um einiges vorsichtiger - so, dass ich das Gefühl habe, bei einem Sturz keine großen Folgen davon zu tragen. Klar ist das bescheuert, weil man auch mit Helm vorsicht fahren kann. Aber nach >100 km und einigen Stunden im Sattel schaltet das Gehirn auch schon mal ab...arrrghhhh

Lächerlich wird das Tragen freilich, wenn man Anstiege wie das Stilfser Joch oder den Madeleine hochfährt... Einziges Argument wäre hier, dass man keinen Rucksack dabei hat, wo man den Helm verstauen kann - auf der Abfahrt macht er dann natürlich wieder Sinn...

Fazit: Sicherer ist es meistens "mit" aber es kann auch "ohne" Spaß machen, ohne dass man gleich zuviel riskiert...großes Grinsen



Geschrieben von Kalmit am 21.04.2007 um 09:04:

 

@Arno: Vorweg - das hier hab ich gestern abend geschrieben und kann es erst jetzt posten; deine letzten beiden Posts und deine PN sind daher unberücksichtigt - und bleiben es wohl auch...

Einmal versuch ich's jetzt noch, dann werde ich dein Geschreibe in diesem Punkt in Zukunft ignorieren... und ich halte das für sehr wahrscheinlich...

Zitat:
Muss noch dazu sagen, daß ich für das Helmtragen meinerseits (oder meine Empfehlung, beim Hobby-Radsport besser einen aufzuziehen) noch nicht mal Statistiken bemühe, sondern lediglich nicht meine tägliche persönliche Erfahrung mit irgendwelchen allgemeinen Statistiken widerlegt haben möchte. Das finde ich nach wie vor unverschämt (habe die vorigen Postings von teufelsberg oder Kalmit noch nicht gelesen, ob da vielleicht eine Entschuldigung oder so was drin ist).


Oh, der feine Herr fordert eine Entschuldigung, sogar noch ausdrücklich per PN - bist du MM's Alter Ego, ich glaube vermehrt Parallelen zu erkennen...? großes Grinsen Auch schön dass du mal deutlich schreibst, worum es dir geht: Du willst, dass wir deine zementierten Ansichten über die generelle Gefährlichkeit des Radelns bitte ja nicht ankratzen, indem man dir anhand von Statistiken oder anderen Erfahrungen nachweist bzw. nahelegen will, dass deine Gefahrenwahrnehumg eine andere ist, als das statistische Risiko der Allgemeinheit - oder das anderer Einzelpersonen! Du willst darüber nicht genauer nachdenken, sondern kommst dir dann "verarscht" vor, es ist gar eine "Unverschämtheit", dich in einem Forum mit Ansichten zu belästigen, die nicht deinen entsprechen!

Fertig aus, bitteschön, kannst du haben, oben in der Ecke ist ein X - damit kannste das Fenster schließen! Wenn du in einem Diskussionsforum nicht hören willst, was man dir sagt, dann log dich bitte aus dem Forum aus und lebe weiterhin mit deiner Einstellung zur Gefährlichkeit des radelns wie gehabt - aber werfe anderen nicht vor, sie wollten dich andauernd nur "verarschen"! Erstens ist das der Vorwurf, wir würden die Unwahrheit sagen - um dir Zweitens persönlich zu schaden. Da ich dich nicht kenne und dir auch nichts schlechtes gönne, weiß ich nicht, was ich davon hätte. Und ob du nun mit Helm durch die Gegend fährst oder ohne, ist mir auch sowas von egal.

Was ich einfach so nicht stehen lassen will ist, dass das radfahren nur aufgrund deiner persönlichen negativen Erfahrungen für die Allgemeinheit generell gefährlich sein soll! Genau dann darfst du nämlich auch nicht rumpiensen und beleidigt sein, wenn man dir Contra auf diese pauschalisierte Aussage gibt. Sagst du: "Radsport, in der Ausprägung, wie ich ihn betreibe, ist für mich persönlich sehr gefährlich" kannst du mit meiner vollen Zustimmung rechnen!

Falls es dir bislang auch entgangen sein sollte bzw. du es wie vieles andere auch zu ignorieren pflegtest: Ich berufe mich im Gegensatz zu teufelsberg ja auch gar nicht mal so sehr auf irgendwelche konkreten Statistiken (weil ich weiß, dass man die meist so oder so deuten kann und das Ganze daher nicht wirklich was bringt - bikorob hat da vollständig Recht), sondern eben auch hauptsächlich auf meine eigenen Erfahrungen auf dem Rennrad, die ich als vorsichtiger Zeitgenosse im Straßenverkehr eben so mache - und die nicht gerade auf wenigen Jahren und Kilometern basieren. Und diese Eindrücke scheinen sich fundamental von den deinen zu unterscheiden - weil wir ganz andere Fahrstile pflegen und aufgrund dieser subjektiven Eindrücke zu einer unterschiedlichen Einschätzung des Gefahrenpotenzials kommen.

Es geht auch gar nicht so sehr darum, mir oder dir jetzt zu beweisen, dass deine oder meine subjektive Sicht grundfalsch ist (die können ja lustigerweise sogar mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit beide für sich korrekt sein) - es geht darum, das objektive Gefahrenpotenzial für das Radfahren generell zu ermitteln - um daraus zu folgern, ob ein Helm bzw. gar eine Helmpflicht viel Sinn macht oder nicht. Dann kommen halt die Statistiken eben doch irgendwann unvermeidlich zum Zuge - und die, die sie sich so hinbiegen, wie sie sie brauchen... Die Frage ist in unserem Falle momentan auch eher, ob nun mein Fahrstil oder deiner nun eher der (statistischen) Normalität bzw. dem Idealbild entspricht, welches auf neutraler, akademischer Basis (bikorob) erforscht wird (was aber für die endgültige Klärung der Frage niemals möglich sein wird) - und welcher dann der risikobehaftetere ist! Du scheinst ja wohl auch auf anderen Pfaden unterwegs zu sein, wie ich lesen kann:

Zitat:
Du glaubst Deine "allgemeine Realität" beinhaltet die konkreten Pflastersteine und Sand-, Schotterpassagen hier, die ich jeden Tag benutze? Ist alles in den Statistiken drin? Welcher Qualität die hier angeführten Statistiken sind, habe ich übrigens schon in meinem Posting zur Müßigkeit der Helmdiskussion gezeigt.


Nochmal jetzt gaaaaanz langsam, lieber Arno: Nein, dass ist alles nicht drin... Du siehst das ganze viel zu subjektiv! Wir suchen doch keine Antwort auf die Frage, ob Arno beim radfahren mit dem Renner über Offroadpassagen gefährdet(er) ist - sondern ob die "durchschnittliche" Allgemeinheit (die sich bestimmt in vielen Punkten vom Idividuum Arno unterscheidet) generell in besonderem Maße gefährdet ist! Spezifizieren wir es in diesem Falle schon einmal auf reines Rennradfahren, was einige statistische Daten schon komplett über den Haufen werfen bzw. verfälschen würde:

Nun fährt der "normale", gemäßigte, verkehrsregeln achtende, vorsichtige und materialschonende Rennradfahrer eben eher ganz selten über Pflastersteine und Sand-, Schotterpassagen - und hoffentlich nicht "mit 60 Sachen wie auf Eiern durch ne verunreinigte Kurve" (Zitat Arno). Dafür gibt es andere Räder, mit denen das deutlich besser u. sicherer möglich ist - bzw. besteht die Möglichkeit, seinen Fahrstil zu verändern, um diesen Gefahren so weit wie möglich aus dem Wege zu gehen. Wenn du in solchen Passagen oder Situationen stürzt, heißt das für dich, dass das radeln für dich persönlich gefährlicher ist, als wenn du auf gut asphaltierten Straßen unterwegs wärst. Wofür aber ein Renner primär gebaut ist - und auch primär für bestimmt 97% aller von Rennradfahrern gefahrenen km verwendet wird - und das ist das entscheidende!

Zitat:
Ich will da ja eigentlich nicht groß drauf eingehen, weil da anscheinend zumindest bei Dir noch ein Informationsaufnahmedefizit existiert, aber stell Dir doch bitte einfach mal vor, jemand sagt Dir beharrlich: "Du liebst Deine Frau nicht mehr, weil statistisch gesehen, wärt Ihr jetzt schon geschieden." Ist bewusst plakativ gewählt.


Das ist übrigens wieder mal eine Beleidigung, brauchst dich aber nicht zu entschuldigen, ich bin da ja nicht mehr sonderlich empfindlich... und dein "plakatives" Beispiel, dass du hier bringst, hat überhaupt nichts mit dem zu tun, was ich dir sagen will. Es zeigt mir nur, dass du dich gar nicht bemühst, mal zu versuchen, dass nachzuvollziehen, was ich hier seit Tagen schreibe.

Das sind reine Abwehrreflexe, um gar nicht erst darüber nachdenken zu müssen - deswegen sprichst du ja auch so oft davon, wir würden dir was "einreden" bzw. dich "verarschen" wollen! Aber du hast ja auch gesagt, dass du das nicht willst - deshalb werde ich dich nicht mehr damit belästigen. Solange du den oben erwähnten Ratschlag - nicht alle subjektiven Eindrücke von dir auf die Allgemeinheit zu übertragen - beherzigst!

Zu deinem Flahute-Zitat:

Zitat:
Zum Thema Risikokompensation: Die dürfte wohl kaum nur auf behelmte Radfahrer zutreffen. Wenn Kalmit beispielsweise glaubt, dass ihn nur die Erfahrung seines bislang sturzfreien Radler-Lebens auch zukünftig vor Stürzen schützen wird, dann ist hierbei das Phänomen der Risikokompensation mindestens genauso ausgeprägt wie bei einem Helmträger..."


So ist es ja aber auch nicht... Das hat weniger mit klassischer Risikokompensation zu tun, als mit alten Gewohnheiten, die nach und nach zu gefährlichen Nachlässigkeiten führen (@teufelsberg: Fachausdruck bitte!). großes Grinsen Ich sage ja doch auch generell nicht, dass mir nichts passieren kann - ich halte es eben nur für sehr, sehr unwahrscheinlich - bzw. nicht wahrscheinlicher, als woanders draufzugehen/verletzen. Und ich sehe ja eben nicht allein die guten Erfahrungen aus der Vergangenheit, sondern die sichere Fahrweise als Hauptursache dafür an.

Außerdem kann ich kein Risiko kompensieren, welches ich durch bewusst risikoarme Fahrweise ja von vornherein zu vermeiden versuche, widerspricht sich doch ein wenig, oder nicht? Augenzwinkern Es wäre auch ein recht unlogischer Rückschluss meines Unterbewusstseins, welches mich ja dann zu stetig mehr Risiken bei zunehmender Unfallfreiheit verleiten würde - was ich bei mir definitiv auf lange Sicht nicht wirklich erkennen kann... wenn ich mir überlege, wie viel öfter ich als Kind mit MTB oder BMX auf unendlich weniger km geflogen bin (aber nie mehr als Hautverluste) - oder auch noch Anfang 20 mit dem Rennrad - dann bin ich heute ein totales (dafür verletzungsfreies) Weichei...

@Rino: Was soll denn das jetzt bitte wieder bedeuten...?! schwer am Nachdenken Na warte.... hehehehe



Geschrieben von Kalmit am 21.04.2007 um 09:20:

 

@MM: Upps, da ist mir wohl was unterlaufen... wollte damit eigentlich keine ausdrückliche Wertung ausdrücken, Fußgänger sein sei gefährlicher als mit dem Rad zu fahren... Im übrigen habe ich NIE bestritten, dass ein Helm auch in gewissen Situationen eine Schutzwirkung entfalten kann. Das hat dir teufelsberg auch schon unzählige Male geschrieben, dennoch behauptest du stets das Gegenteil.

Wie du sagst, schätze ich das Risiko für vernachlässigbar ein, du nicht. Deswegen kannst du gerne mit Helm fahren - und mich ohne fahren lassen (ohne mir deine Sicht aufdringen zu wollen)... um nichts anderes geht es hier doch immer wieder!

@Harzer: Vielen Dank für deine sachliche Meinungsäußerung, der ich nicht großartig widersprechen kann - besonders zum Thema Risikokompensation! ziehe den hut



Geschrieben von Checker am 21.04.2007 um 11:44:

 

Zitat:
Original von Kalmit
Wenn du in einem Diskussionsforum nicht hören willst, was man dir sagt, dann log dich bitte aus dem Forum aus


Ich äußere mich ja bewusst nicht zum Rest deines Beitrages, aber das ist wirklich schwach und anmaßend.

Hast du dich eigentlich schon bei mir wegen der falschen Verdächtigung vor einiger Zeit entschuldigt?



Geschrieben von Michelin-Männchen am 21.04.2007 um 14:36:

 

Kalmit, Du bist wirklich der Gipfel der Intoleranz. Und wenn Du Arno schon beleidigen willst, lasse mich aus dem Spiel.

Kleiner altersweiser Tip: Das Leben wird durch Intoleranz nicht leichter.



Geschrieben von wildflowersoul am 21.04.2007 um 14:40:

großes Grinsen

ihr seid großartig, alle großes Grinsen



Geschrieben von Michelin-Männchen am 21.04.2007 um 14:42:

 

Zitat:
Original von wildflowersoul
ihr seid großartig, alle großes Grinsen

Hattest Du etwas anderes gedacht?



Geschrieben von Arno am 21.04.2007 um 15:29:

 

Zitat:
Original von Kalmit
Hast´s erfasst: Es ist halt einfach so, ich mag das nicht. Und ich werde wohl erst draus lernen, wenn ich mal ordentlich geflogen bin! unglücklich



Geschrieben von Moreau am 21.04.2007 um 17:38:

 

Zitat:
Original von wildflowersoul
ihr seid großartig, alle großes Grinsen


...aber zu oft auf den Kopf gefallen...ohne Helm. winkend



Geschrieben von Arno am 22.04.2007 um 11:24:

 

Kalmit, ich habe Dein sehr langes Posting oben nur überflogen, es scheint aber weit unter Deinem üblichen Niveau zu sein.

Zitat:
Original von Kalmit
Zitat:
Original von Arno
Ich will da ja eigentlich nicht groß drauf eingehen, weil da anscheinend zumindest bei Dir noch ein Informationsaufnahmedefizit existiert, aber stell Dir doch bitte einfach mal vor, jemand sagt Dir beharrlich: "Du liebst Deine Frau nicht mehr, weil statistisch gesehen, wärt Ihr jetzt schon geschieden." Ist bewusst plakativ gewählt.

Das ist übrigens wieder mal eine Beleidigung, brauchst dich aber nicht zu entschuldigen, ich bin da ja nicht mehr sonderlich empfindlich... und dein "plakatives" Beispiel, dass du hier bringst, hat überhaupt nichts mit dem zu tun, was ich dir sagen will. Es zeigt mir nur, dass du dich gar nicht bemühst, mal zu versuchen, dass nachzuvollziehen, was ich hier seit Tagen schreibe.

Ist ja nicht so schwierig zu vestehen: Ihr (Du) streitet mir jede Berechtigung, eine Helm-Empfehlung zu geben ab - anhand allgemeiner Statistiken zweifelhafter Qualität (s.o.) - und stellt meine Wahrnehmung der Realität aufgrund eben dieser Statistiken in Frage.

Das ist anmaßend und ignorant und bestärkt mich in der Ansicht, dieser Thread ist extrem nutzlos und ärgerlich. Helmthread R.I.P.

Ich wünsche euch einen schönen sonnigen Sonntag und viele rasante Kilometer in der Freiheit.
Arno



Geschrieben von Michelin-Männchen am 22.04.2007 um 11:45:

 

Zitat:
Original von Arno
Kalmit, ich habe Dein sehr langes Posting oben nur überflogen, es scheint aber weit unter Deinem üblichen Niveau zu sein.

Kalmit hat eigentlich ein ziemlich konstantes Niveau. Treffer versenkt! aber wenn Du meinst.



Geschrieben von Raktajino am 22.04.2007 um 12:02:

  allgemeine ängste und vogelgrippe

...da hab ich dann auch mal was zu sagen.
ich hab letztes jahr im sommer mehrere hundert zugvögel in den händen gehabt. am schwarzen meer - ein wenig weiter nördlich in rumänien hatte es wohl sogar tatsächlich infizierte totfunde gegeben (vögel, nicht menschen). was tun - mit handschuhen arbeiten? geht nicht - da würde man wahrscheinlich die vögel kaputtmachen, wenn man nicht das nötige fingerspitzengefühl mehr hat. man kann letztendlich also entweder ungeschützt mit vögeln arbeiten - oder man lässt es ganz bleiben. so seh ich das mit dem radfahren auch, weswegen ich keine ganzkörperprotektoren trage. allerdings, wenn man mit dem vogelkram fertig ist, wäscht man sich die hände. um im falle eines vogelgrippenfalles das risiko zu minimieren sich anzustecken. so wie man mit einem helm im falle eines sturzes das verletzungsrisiko minimieren möchte. wenn die bazillen agressiv genug und der sturz heftig genug ist, mögen weder händewaschen noch helm etwas nützen - aber es leuchtet doch ein, dass man nur wegen dieser hypothetik nicht aufs händewaschen verzichten wird. ja bitte, warum also dann auf den helm verzichten...

dass vollzeit- und hardcore-ornithologen nach dem beringen essen ohne sich die hände gewaschen zu haben und auch noch die nacht in einem zimmer mit 170 schafstelzen verbringen (hab ich tatsächlich gesehen großes Grinsen ) ist dann sicherlich dasselbe phänomen wie der ohne helm trainierende profi.... ob es nur styles sind oder tatsächlich ein routiniertes gefühl der sicherheit, weiß ich nicht.



Geschrieben von Checker am 22.04.2007 um 14:12:

  RE: allgemeine ängste und vogelgrippe

Das waren jetzt bestimmt ganz viele Beleidigungen... Engelchen&Teufelchen



Geschrieben von teufelsberg am 22.04.2007 um 16:49:

  RE: allgemeine ängste und vogelgrippe

Zitat:
Original von Checker
Das waren jetzt bestimmt ganz viele Beleidigungen... Engelchen&Teufelchen


und das war wieder ein konstruktives posting, sachlich, sinnvoll, vorwärtsbringend.



Geschrieben von Glgnfz am 22.04.2007 um 17:35:

großes Grinsen

wie wäre es für ein neues eigenes forum für die helm-freunde und -feinde? dann könnte dieser absolut sinnlose thread endlich sein rentnerdasein genießen.



Geschrieben von wagenge am 22.04.2007 um 17:39:

 

Zitat:
Original von Glgnfz
wie wäre es für ein neues eigenes forum für die helm-freunde und -feinde? dann könnte dieser absolut sinnlose thread endlich sein rentnerdasein genießen.


hey glgi, keine beleidigungen und persoenliche angriffe gegen den thread und seine verursacher ... Na warte.... hehehehe


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