Cycling4Fans - Forum (http://forum.cycling4fans.de/index.php)
- Radsport (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=19)
-- Große Rundfahrten Forum (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=20)
--- Giro d'Italia 2009 - 8. Etappe Morbegno - Bergamo (209 Km) (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=22874)


Geschrieben von teufelsberg am 17.05.2009 um 11:26:

 

Zitat:
Original von panni
Zitat:
Original von vmart77
Nee, Siffsoff heisst der! zahnlos


Der Mann heißt lt. MDR-VT Sjuzu.


ist doch einfach. smile

wiki:
Zitat:
Für die graphische Wiedergabe der kyrillischen Schrift mit lateinischen Buchstaben (Romanisierung) gibt es verschiedene Möglichkeiten der Umschrift:
sprachunabhängig (ISO 9:1995/GOST 7.79 mit 1:1-Buchstabenzuordnung),
ausgangssprachabhängig (wissenschaftliche Transliteration, ISO/R 9:1968),
parallel oder früher verwendetes lateinisches Alphabet der Ausgangssprache (z. B. Serbisch, Mazedonisch, Turksprachen),
ausgangs- und zielsprachabhängig (Transkription).
Die Umkehrbarkeit ist dabei nur im ersten Fall vollständig gewährleistet, mit kleinen Einschränkungen meist auch im zweiten. Daneben gibt es die rein ausspracheabhängige Schreibung, z. B. per IPA, die aber nicht von der Ursprungsverschriftung, also hier den kyrillischen Buchstaben, abhängig ist. In einigen Fällen, z. B. dem Mongolischen oder bei Namen von Auswanderern, wird das kyrillische Schriftsystem parallel mit einem anderen verwendet, für das es oft wiederum eine Transliterationsvorschrift ins lateinische gibt, die zu anderen Ergebnissen führen kann. Ein theoretisch möglicher rein zielsprachabhängiger Ansatz ist nicht üblich, da wie im lateinischen Schriftsystem nicht in jeder Sprache den kyrillischen Buchstaben dieselben Laute zugeordnet sind (z. B. г → g/h).

Die in der Slawistik übliche wissenschaftliche Transliteration beruht auf dem tschechischen Alphabet. Die Normen der ISO und anderer Institute (v. a. GOST) bauen darauf auf, unterscheiden sich aber in Details davon. Die UN empfiehlt seit 1987 für geographische Bezeichnungen GOST 16876-71[6], die zumindest für das Russische keine Unterschiede zur wissenschaftlichen Transliteration und ISO/R 9 aufweist und nur drei zu ISO 9 (щ → š
/], я → ja/â, ю → ju/û).

Für die weitgehend phonetische Transkription gibt es in den europäischen Sprachen – auch und gerade der deutschen – eine lange Tradition, in deren Verlauf es auch zu Änderungen und Varianten kam (z. B. Namensendung -off/-ow/-ov/-ev oder in der DDR sh für &#1078Augenzwinkern . Neben der Verwendung von w anstelle von v für в weicht die vom Duden gepflegte (russisch-)deutsche Transkription vor allem bei den S-Lauten von der Transliteration ab (ш/ж → sch, з → s statt z, ц → z statt c). Im englischen Sprachraum dominieren zwei einander sehr ähnliche Standards, die zugunsten von Digraphen (meist mit h) weniger stark auf diakritische Zeichen wie Hatschek und Zirkumflex setzen (z. B. щ → shch statt š
oder ]): BGN/PCGN (Geographie) und ALA/LC (Bibliothekswesen). Durch die Verwendung in den internationalen Medien, bspw. im Profisportbereich, und deren unreflektierter Übernahme durch die lokale Presse finden sich die französische und vor allem englische Transkription auch in vielen anderen Ländern; ebenso tauchen wegen technischer Schwierigkeiten akzentbefreite Transliterationen auf. Es ist ein Qualitätsmerkmal von Verlagen und Redaktionen, den ausgewählten Transkriptions- oder Transliterationsstandard durchgängig einzuhalten.

In Jugoslawien galt für die lokalen Sprachen eine einheitliche Umwandlung von kyrillischen in lateinische Buchstaben und umgekehrt, die sich in den Nachfolgestaaten erhalten hat. Vor allem in Serbien werden beide Systeme weiterhin parallel verwendet. In den Staaten Aserbaidschan, Turkmenistan und Usbekistan wurden nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion in den 1990ern auf dem Türkischen basierende lateinische Alphabete (wieder-)eingeführt. In diesen Fällen wird in der Regel auch im Ausland die lokale Umschrift verwendet. In Weißrussland hat ein an das polnische angelehntes lateinisches Alphabet (Aacinka) historische Bedeutung, genießt heute aber keinen offiziellen Status und wird deswegen zur Transkription des Weißrussischen in fremdsprachigem Kontext nur selten verwendet.


also mal in tschechischen oder serbischen Publikationen suchen. Augen rollen

edit: hey, seit wann verwendet wiki smileys?


und gute Besserung an Horillo.



Geschrieben von Cyclist am 17.05.2009 um 12:09:

 

SID meldet zu Horrillo:

Zitat:
Der spanische Radprofi Pedro Horrillo ist nach seinem schweren Sturz beim Giro d'Italia aus dem künstlichen Koma erwacht und schwebt nicht mehr in Lebensgefahr.



Geschrieben von The-Nazgul am 17.05.2009 um 13:10:

 

Gute Neuigkeiten smile



Geschrieben von LinaM am 17.05.2009 um 13:11:

 

gott sei dank!



Geschrieben von Stijn Devolder am 17.05.2009 um 15:52:

 

Wenn man die Meldungen so liest, war es ja auch enorm großes Glück, dass das Rad nicht mit hinabstürzte. Wer weiß, wann die Retter den Unfall sonst überhaupt mitbekommen hätten...



Geschrieben von Chianni am 17.05.2009 um 16:56:

 

Ganz egal, was wiki schreibt ( das ist mir eh zu unverständlich geschrieben), der Mann heißt (ausgesprochen) Siftzoff. Schreiben würde man das auf Deutsch Siwzow. Früher hieß der Mann auch so. Zu der Schreibweise Siousou kam es erst durch eine Laune des Weißrussischen Präsidenten und seiner Gefolgsmänner. Demnach wurde diese Art der "Übersetzung" angeordnet. (Das hat also nichts, wie Janschi letztens erzählte, mit Französischer Umschreibung des Namens zu tun.) Liest man aber Russische , oder auch Weißrusische Zeitungen, da heißt der gute Konstantin immer noch Siwzow


Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH