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Geschrieben von horgel am 18.07.2007 um 12:51:
Immerhin scheinen in D die Trainingskontrollen doch etwas besser zu funktonieren, als zuletzt noch zu glauben war.
(Oder ist er auch Wahl-Monegasse wie Rasmussen, oder wie der andere Teil der deutschen Helden im schweizer/österreichischen Exil?)
Geschrieben von DjHans am 18.07.2007 um 12:52:
Nun ja. Auf Testosteron wird ja bei normalen Tests getestet. Und es sind ja auch einige Fälle mit überhöhten Werten bekannt. Total ineffiktiv kann das nicht sein. Blutdoping dagegen kann nicht erkannt werden. Daher ist das Programm von T-Mobile sicher als Zusatz effektiv, ist aber eben nicht allumfassend.
Geschrieben von schnippler am 18.07.2007 um 13:02:
| Zitat: |
Original von chay05
Lt. RSN wurde er von t-mobile schon suspendiert.
Er dürfte damit ja auch der erste sein, der ein Jahresgehalt an die UCI abdrücken darf, oder? |
Laut Spiegel Online muss er tatsächlich zahlen. Da freuen sich die Anwälte, das wird ein sehr laaaaanges Verfahren.
Geschrieben von horgel am 18.07.2007 um 13:09:
| Zitat: |
Original von Tapefire!
Echt der Hammer, damit ist das interne ANTi-Dopingprogramm meiner Meinung nach totale Volksverdummung, dazu passt ja auch das man Hincapie verpfichtet. |
Bitte!
Ich würde gerne mal lesen, wo T-Mobile behauptet hat nach in interenen Dopingkontrollen nach allen Dopingmittel zu testen.
Ich lese auf der offiziellen Moppelseite immer von einem zweistufigen System.
1.) Verstärkte Trainingskontrollen aller Teammitglieder durch NADA/WADA. Dafür gibts mehr Geld von den Moppels:
| Zitat: |
| Deshalb werden Anti-Dopingtests durch unabhängige Kontrollinstanzen wie der NADA und der WADA vorgenommen und in Speziallabors analysiert. "Das T-Mobile Team wird zudem eine garantierte Mindestanzahl von unangekündigten Trainingskontrollen bei allen Fahrern des Teams durchsetzen“ Um das zu ermöglichen, wird die NADA von T-Mobile-Konzern künftig finanziell noch stärker unterstützt. |
2.) Screening von bestimmten Werten die nicht durch die normalen Tests abgedeckt werden.
| Zitat: |
| Ein weiterer Punkt im Anti-Doping-Konzept stellt die Erhebung individueller Daten anhand eines Screeningverfahrens unter Kontrolle eines unabhängigen, internationalen Expertengremiums dar. Dabei handelt es sich um wissenschaftliche Testverfahren, die zur Erkennung eines Missbrauchs von Dopingsubstanzen oder -methoden noch nicht offiziell im Programm der unabhängigen Kontrollinstanzen aufgenommen sind, aber direkte oder indirekte Hinweise liefern können. Die erhobenen Daten werden in regelmäßigen Abständen dem unabhängigen Expertengremium vorgelegt. Bei Auffälligkeiten werden dann teaminterne, vertraglich geregelte Sanktionen oder weitere Kontrollen veranlasst. |
Punkt 1 hat wohl bei Sinkewitz gegriffen, Punkt 2 bei Gonchar.
Quelle:
http://www.team-t-mobile.de/tmo_team/servlet/pages/110964/ref/901344
Geschrieben von chreezer am 18.07.2007 um 13:27:
| Zitat: |
Original von jonas
Ich sprach dabei eher auf seine Vergangenheit an, Mini-Mapei, Quickstep, das kann gar nicht sauber gehen. |
Ist damit auch endgültig geklärt wie Cancellara zu seinen wertlosen Erfolgen kommt?
Die positive Probe bestätigt jedenfalls die Meinung, dass man bei einem kleineren Leistungsrückgang nicht sofort von einem sauber gewordenen Fahrer ausgehen muss.
Geschrieben von jonas am 18.07.2007 um 13:30:
Klar, daran hatte ich auch nie meine Zweifel.
Geschrieben von Donishäusle am 18.07.2007 um 13:39:
| Zitat: |
Original von horgel
| Zitat: |
Original von Tapefire!
Echt der Hammer, damit ist das interne ANTi-Dopingprogramm meiner Meinung nach totale Volksverdummung, dazu passt ja auch das man Hincapie verpfichtet. |
Bitte!
Ich würde gerne mal lesen, wo T-Mobile behauptet hat nach in interenen Dopingkontrollen nach allen Dopingmittel zu testen.
Ich lese auf der offiziellen Moppelseite immer von einem zweistufigen System.
1.) Verstärkte Trainingskontrollen aller Teammitglieder durch NADA/WADA. Dafür gibts mehr Geld von den Moppels:
| Zitat: |
| Deshalb werden Anti-Dopingtests durch unabhängige Kontrollinstanzen wie der NADA und der WADA vorgenommen und in Speziallabors analysiert. "Das T-Mobile Team wird zudem eine garantierte Mindestanzahl von unangekündigten Trainingskontrollen bei allen Fahrern des Teams durchsetzen“ Um das zu ermöglichen, wird die NADA von T-Mobile-Konzern künftig finanziell noch stärker unterstützt. |
2.) Screening von bestimmten Werten die nicht durch die normalen Tests abgedeckt werden.
| Zitat: |
| Ein weiterer Punkt im Anti-Doping-Konzept stellt die Erhebung individueller Daten anhand eines Screeningverfahrens unter Kontrolle eines unabhängigen, internationalen Expertengremiums dar. Dabei handelt es sich um wissenschaftliche Testverfahren, die zur Erkennung eines Missbrauchs von Dopingsubstanzen oder -methoden noch nicht offiziell im Programm der unabhängigen Kontrollinstanzen aufgenommen sind, aber direkte oder indirekte Hinweise liefern können. Die erhobenen Daten werden in regelmäßigen Abständen dem unabhängigen Expertengremium vorgelegt. Bei Auffälligkeiten werden dann teaminterne, vertraglich geregelte Sanktionen oder weitere Kontrollen veranlasst. |
Punkt 1 hat wohl bei Sinkewitz gegriffen, Punkt 2 bei Gonchar.
Quelle: http://www.team-t-mobile.de/tmo_team/servlet/pages/110964/ref/901344 |
Vollkommen richtig erkannt, da aber leider die allerwenigsten sich die Mühe machen, die Dinge differenziert zu betrachten, sondern lieber ein paar zynische Bemerkungen raushauen, ist damit nicht viel gewonnen
Geschrieben von jonas am 18.07.2007 um 13:43:
Zynik hin oder her, was die Öffentlichkeit denkt ist doch klar, die wird das T-Mobile Testprogramm sicherlich nicht von solch einem differenzierten Blickwinkel betrachten. Für den Rennstall selber und dessen Image wäre es weit besser hätten sie Sinkewitz selbst erwischt.
Geschrieben von Brian am 18.07.2007 um 13:47:
| Zitat: |
Original von Donishäusle
Vollkommen richtig erkannt, da aber leider die allerwenigsten sich die Mühe machen, die Dinge differenziert zu betrachten, sondern lieber ein paar zynische Bemerkungen raushauen, ist damit nicht viel gewonnen
|
Den Zynismus hat sich der Profiradsport aber auch hart erarbeitet, oder?
In der Öffentlichkeit hat TMOB imho seit ein paar Monaten immer kommuniziert, sie tun viel gegen Doping in Ihrem Team. Das viel in dem Zusammenhang jedoch immer noch viel zu wenig ist, davon war nie die Rede. Es handelt sich meines Erachtens um Aussagen, die schön marketingtechnisch verpackt kommuniziert werden. Umso grösser ist jetzt der Schock in der Öffentlichkeit und die (gespielte) Entrüstung in den Medien. Darf man sich da wundern? Ist doch klar, dass die grosse Mehrheit der am Radsport Interessierten nicht das Kleingedruckte auf der Website lesen, oder?
Geschrieben von Donishäusle am 18.07.2007 um 13:47:
| Zitat: |
Original von jonas
Zynik hin oder her, was die Öffentlichkeit denkt ist doch klar |
Das ist leider nur allzu wahr.....
| Zitat: |
Original von jonas
Für den Rennstall selber und dessen Image wäre es weit besser hätten sie Sinkewitz selbst erwischt. |
Find ich gerade nicht, vor allem da Kontrollen ja idealerweise von externen, unabhängigen Organisationen durchgeführt werden sollten. T-Mob. hat ja eben dafür gesorgt, dass diese verstärkt durchgeführt werden.
Mich würden wieder mal ein paar genauere Werte (Absolutwerte) und das Ergebnis des Tests auf künstliches Testosteron interessieren, aber das wird wahrscheinlich dauern.......
Geschrieben von schnippler am 18.07.2007 um 13:48:
| Zitat: |
Original von xxEntexx
| Zitat: |
Original von jonas
Ich sprach dabei eher auf seine Vergangenheit an, Mini-Mapei, Quickstep, das kann gar nicht sauber gehen.
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Oha. Na mal gespannt, wann es Merckx und Grabsch erwischt. Die waren ja bei Phonak.
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Vorher ist Rogers dran.
Geschrieben von jonas am 18.07.2007 um 13:50:
| Zitat: |
| Find ich gerade nicht, vor allem da Kontrollen ja idealerweise von externen, unabhängigen Organisationen durchgeführt werden sollten. T-Mob. hat ja eben dafür gesorgt, dass diese verstärkt durchgeführt werden. |
Das ist schön und gut, weiss aber kein Schwein.

(ausser uns natürlich).
Die öffentliche Reaktion wird sein, dass das T-Mobile-Testprogramm nicht funktioniert. Dass die WADA, NADA oder was auch immer Fortschritte erzielt dürfte da wohl nebensächlich sein.
Geschrieben von Vinyard am 18.07.2007 um 13:50:
| Zitat: |
Original von xxEntexx
| Zitat: |
Original von jonas
Ich sprach dabei eher auf seine Vergangenheit an, Mini-Mapei, Quickstep, das kann gar nicht sauber gehen.
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Oha. Na mal gespannt, wann es Merckx und Grabsch erwischt. Die waren ja bei Phonak.
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Merckx lässt seine Karriere ruhig ausklingen, der ist sicher clean!
Geschrieben von Brian am 18.07.2007 um 13:53:
Konsequent wäre TMOB in meinen Augen dann, wenn Sie auf die Verpflichtung von etablierten Fahrern mit (ungewisser?) Vergangenheit verzichten würden und nur noch wirklich neue Gesichter unter Vertrag nehmen würden. Wer jedoch altgediente Fahrer, die auch zu einer Zeit schon erfolgreich waren, als ohne z.B. Epo nichts ging, weiter für sich fahren lässt oder an der Verpflichtung eines Hincapie Interesse haben könnte, der betreibt für mich schlichtweg Augenwischerei.
Geschrieben von Donishäusle am 18.07.2007 um 13:53:
| Zitat: |
Original von jonas
| Zitat: |
| Find ich gerade nicht, vor allem da Kontrollen ja idealerweise von externen, unabhängigen Organisationen durchgeführt werden sollten. T-Mob. hat ja eben dafür gesorgt, dass diese verstärkt durchgeführt werden. |
Das ist schön und gut, weiss aber kein Schwein.
(ausser uns natürlich).
Die öffentliche Reaktion wird sein, dass das T-Mobile-Testprogramm nicht funktioniert. Dass die WADA, NADA oder was auch immer Fortschritte erzielt dürfte da wohl nebensächlich sein. |
Auch wenn es so ist, muss ich das ja nicht gut finden, oder?
Geschrieben von jonas am 18.07.2007 um 13:55:
Doch.
Geschrieben von bergziege am 18.07.2007 um 13:58:
interessant ist auch noch, dass die Probe beim Training auf den Touretappen genommen wurde. dabei waren untern anderem burghart, Kirchen, Rogers und Gerdemann. Vielleicht wird ja noch einer von denen postiv getestet!
Geschrieben von jonas am 18.07.2007 um 13:59:
Dass die dabei waren muss nicht heissen, dass sie auch getestet wurden.
Geschrieben von polli am 18.07.2007 um 14:00:
| Zitat: |
Original von Brian
Auch sehr nett die Aussage des Verantwortlichen für die internen Kontrollen, das zeigt wie ernst es TMOB doch mit den internen Kontrollen nimmt...
http://www.zdf.de/ZDFsport/inhalt/12/0,5676,5568780,00.html
| Zitat: |
Prof. Dr. Walter Schmidt von der Uni Bayreuth, der seit Anfang 2007 mit seinen Mitarbeitern für interne Kontrollen beim T-Mobile Team zuständig ist, verteidigte die Kontrollen: "In unserem System wird nicht auf Testosteron getestet. Es geht bei uns um Blutmanipulation. Einen anderen Anspruch haben wir nie erhoben", sagte der Medinzer und betonte, dass der Test auf Substanzen wie Testosteron den Anti-Doping-Organisationen obliege. Das interne System beinhalte ein Screening-Verfahren und die Messung der Hämoglobin-Menge im Körper.
Zur Frage nach der abschreckenden Wirkung der Tests sagte Schmidt: "Unser Konzept ist engmaschig, wirkt aber nur abschreckend für Blutmanipulationen, nicht bei anderen Dopingformen. Das wissen die Fahrer natürlich. |
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Die Bayreuther hätten aber auch was merken müssen, da Testo ja auch Auswirkungen auf die Blutbildung hat. Also wieder Zweifel angebracht...
Donis was sagst du dazu?
Geschrieben von Donishäusle am 18.07.2007 um 14:23:
| Zitat: |
Original von polli
Die Bayreuther hätten aber auch was merken müssen, da Testo ja auch Auswirkungen auf die Blutbildung hat. Also wieder Zweifel angebracht...
Donis was sagst du dazu? |
Primär, dass ich gern mehr Informationen abwarten würde.
Allerdings ist das Testsystem aus Bayreuth gezielt gegen Eigenblutdoping gerichtet. Auch die Zusatz-Parameter (Retikulozyten, Serumeisen,...) sprechen auf Testosteron-Mikrodosen (?Absolutwert?) nicht an, denke ich.
Dafür gibt es ja die direkten externen Kontrollen, die offensichtlich funktioniert haben.
Weiterhin werden die Werte ja nicht in Bayreuth ausgewertet sondern von externen Gutachtern. Bayreuth hat nur das Gesamt-HB-Verfahren bereitgestellt.
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