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--- Pevenage neue SD bei TMO? (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=17989)
Geschrieben von Windkante am 20.09.2005 um 20:55:
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Original von Horatio
Was soll Pevenage schon bewirken? Er wird wieder die dümmsten Taktiken den Peleton fahren lassen und sonst nix. |
ob Kummer oder Pevenage ist hinsichtlich der Taktik doch egal.
Ich halte Pevenage als sportlichen Leiter für völlig ungeeignet, da er einseitig auf Ulle fixiert ist, schließlich hat er da noch ein paar andere Fahrer außer Ullrich zu betreuen und man muß im Rennen, Entscheidungen treffen, die gut für das Team sind und nicht solche, die gut für einen bestimmten Fahrer sind. Und wie gut er für Ullrich ist, hat man ja beim Tourzeitfahren 03 gesehen, als er Ullrich nach dem Sturz völlig konfuse Anweisungen gab.
Davon abgesehen find ich die Entscheidungen Ludwigs sehr konsequent: ein absolutes Ullrichteam, das völlig nach seinen Vorstellungen gestaltet ist, ob das sinnvoll ist, ist dann die andere Frage...
Aber im Prinzip find ich es gut, dann muß ich mir Pevenage nicht mehr im Fernsehen antun

und das Team ist mir nächstes Jahr eh egal...
Geschrieben von Windkante am 20.09.2005 um 21:04:
RE: Rudy ist der Beste!
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Original von Elborn
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Original von panni
Bereits Ende dieses Jahres wird das Kern-Team für die Tour de France 2006 (1. bis 23. Juli) nominiert werden. |
Das hat imho vor allem für die nicht-nominierten riesige Vorteile, endlich hoffen nicht mehr zig Fahrer auf das Tourteam, sondern suchen sich entsprechend frühzeitig andere Ziele.
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das hätten sie mal letztes Jahr so handhaben sollen, dann hätte sich Zabel sofort ein neues Team suchen können, aber nein, man mußte ja ihm und seinen Fans unbedingt grundlos die Tour versauen.
Geschrieben von Brägel am 20.09.2005 um 21:04:
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Original von MrsFlax
[mittlerweile habe ich den eindruck, dass du einfach nur zwanghaft alles an t-mobile kritisieren musst - egal ob das dann sinn macht oder nicht. scheint so eine art "hobby" zu sein
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Das liegt vermutlich an Deiner Interprätation meiner Beiträge.
Mich stört die Rückkehr Pevenages zu TMO grundsätzlich, die Vorgeschichte dürfte Dir reichlich bekannt sein.
Desweiteren stört mich die mangelnde Leistungsbereitschaft Ullrichs, für ihn ist es ja ganz schön, einen Arbeitgeber zu haben, wo er tun kann was er will. Für seine "Kollegen" ist das aber nicht so toll, wenn jemand laufend Extrawürste bekommt ohne adäquate Ergebnisse zu zeigen.
Ich halte Ullrich für einen Blender, seine Zeit, die TdFzu gewinnen, ist abgelaufen, er hatte seine Chance zwischen 96 und 2003, die Ergebnisse sind bekannt.
Nun sind aber andere "im Rennen" oder "am Start" und die halte ich für wesentlich profesioneller und attestiere ihnen auch mehr Leistungsbereitschaft.
Wenn man bei der Tour gegen einen Armstrong verliert, ist das sicherlich keine Schande.
Wenn man sich aber z.B. bei der D-Tour von einem Leipheimer regelrecht versägen läßt, dann ist es schon eine kleine Katastrophe für jemanden wie Ullrich, dem die Klasse bescheinigt wird, die TdF gewinnen zu können.
Grundsätzlich macht diese ganze Aufteilerei für mich einen wirren Eindruck.
Aber auch ich werde die ergebnisse abwarten und dann mein erneutes Urteil fällen.
Geschrieben von ogkempf am 20.09.2005 um 21:26:
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Original von Windkante
ob Kummer oder Pevenage ist hinsichtlich der Taktik doch egal.
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Also ich war dieses Jahr auch nicht begeistert, aber letztes Jahr gefiel mit die kummersche Taktik oft ausgepsorchen gut. Der Flandern - Coup zum Beispiel (aber auch die anderen WCs) waren wirklich Sahne, wenn auch eigentlich immer nach dem selben Prinzip -> die wichtigsten Kräfte bis zum Schluss sparen und dann gib ihm aus allen Rohren.
Dieses Jahr wurde die Taktik des letzten Jahren leider oft wieder in eine "wtf-Taktik" oder eine "Alle für Ulleterik-Taktik" umgewandelt....
Aber ich habe bei Kummer zumindest noch ein paar geglückte Rennen im Hinterkopf...und mit ihnen die Hoffnung. Das kann ich von Pevenage nun wirklich nicht behaupten....
Geschrieben von panni am 20.09.2005 um 22:53:
| Zitat: |
Original von Windkante
Ich halte Pevenage als sportlichen Leiter für völlig ungeeignet, da er einseitig auf Ulle fixiert ist, schließlich hat er da noch ein paar andere Fahrer außer Ullrich zu betreuen und man muß im Rennen, Entscheidungen treffen, die gut für das Team sind und nicht solche, die gut für einen bestimmten Fahrer sind. |
Warum das denn?!? Die Teamwertung bei der Tour haben sie doch in den beiden letzten Jahren bereits gewonnen.

Wenn ich mich nicht irre, haben sie es auf das gebe Trikot abgesehen.
Geschrieben von panni am 20.09.2005 um 23:19:
| Zitat: |
Original von Brägel
Grundsätzlich macht diese ganze Aufteilerei für mich einen wirren Eindruck.
Aber auch ich werde die ergebnisse abwarten und dann mein erneutes Urteil fällen. |
Ob diese "Aufteilerei" tatsächlich so nach Klassiker-Fahrern und Rundfahrern streng erfolgt wie du es dir vorstellst bleibt abzuwarten. Ich habe das mehr so verstanden, dass Pevenage der verantwortliche SL für die Rundfahrten und Piva der für die Klassiker ist. Rudy soll bei allen Rennen, an denen sein Kapitän JU teilnimmt, als SL fungieren und sich sich außerdem um gemeinsame rennvorbereitende Trainingslager kümmern. Der Kern des Tourteams soll möglichst viele Rennen gemeinsam bestreiten, um sich zu einem harmonischen Team in Richtung Tour zu entwickeln. Das scheint gerade für 2006 besonders wichtig, da es viele Neuzugänge gibt die auch für die Tour vorgesehen sind. IMO spricht nichts dagegen, dass Fahrer wie Klöden, Sinkewitz oder andere Fahrer sowohl einige Klassiker im Frühjahr als auch die TdF fahren. Klöden (2004) und Vino haben beides doch bisher auch gut miteinander kombinieren können. Oder wenn man sich mal USPS/DSC ansieht, so haben Hincapie und Ekimov auch immer erfolgreich auf zwei Hochzeiten getanzt. Jens Voigt ist auch so ein Beispiel. Wo liegt also das Problem?
Geschrieben von Brägel am 21.09.2005 um 21:04:
| Zitat: |
Original von panni
Der Kern des Tourteams soll möglichst viele Rennen gemeinsam bestreiten, um sich zu einem harmonischen Team in Richtung Tour zu entwickeln.
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So etwas halte ich ja mal grundsätzlich positiv. Auch das angesprochene Trainingslager in Österreich halte ich bei TMO, als "Team-Building-Process" für einen positiven,neuen Weg.
Hier hat das Managment um Ludwig einen Schritt in die richtige Richtung getan
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Original von panni
IMO spricht nichts dagegen, dass Fahrer wie Klöden, Sinkewitz oder andere Fahrer sowohl einige Klassiker im Frühjahr als auch die TdF fahren. Klöden (2004) und Vino haben beides doch bisher auch gut miteinander kombinieren können. Oder wenn man sich mal USPS/DSC ansieht, so haben Hincapie und Ekimov auch immer erfolgreich auf zwei Hochzeiten getanzt. Jens Voigt ist auch so ein Beispiel. Wo liegt also das Problem? |
Das Problem ist die angesprochene Trennung zwischen Klassiker-Fraktion und Rundfahrt-Abteilung.
Entweder setzen sich Fahrer wie Klöden oder Sinkwitz z.B. die Ardennen-Klassiker mit als Saisonhöhepunkt oder es hat keinen Zweck das sie dort starten.
Und, falls der große Meister Ullrich in Frühform ist (man darf ja noch hoffen) und z.B. L-B-L fahren möchte, wer ist denn dann Teamchef?
Ich stehe dieser Aufteilung skeptisch gegenüber, entweder man hat Ziele und ordnet dem alles unter oder man sperrt gleich zu.
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