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Geschrieben von Arno am 16.04.2007 um 12:30:
Mahlzeit!
Helm? Eine Diskussion zu dem Thema Helm ist im Grunde lächerlich und nur der frappierenden Starrsinnigkeit der Helm-Gegner geschuldet. Das Thema ist ja ziemlich einfach auf den Punkt zu bringen: ein Helm kann schützen,
insbesondere wenn man stürzt. Deswegen ist der Helm für bestimmte Nutzergruppen eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Schutzmaßnahmen wie vorausschauendes Fahren und jeder Radfahrer sollte sich eigenverantwortlich dafür oder dagegen entscheiden.
Die Diskussion hier und anderswo ist also müßig und wird nicht interessanter dadurch, daß die Helm-Gegner zum Teil schillernd absurde Argumente einbringen, etwa Radfahren sei "... nicht gefährlicher als andere Tätigkeiten, für die niemand Helme propagiert" - dies muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Bei solchen Aussagen wird über einen Kamm geschoren, z.B. Radsport mit Treppensteigen. Es dürften wohl um viele Größenordnungen mehr Personen Treppen besteigen, so daß eine hohe Anzahl Unfälle dabei keineswegs ein Beweis für eine höhere Gefährlichkeit wäre.
Wegen solcher Schein-Argumentation mal nach Belegen befragt, kann der Helm-Gegner natürlich mit interessanten Fakten aufwarten:
| Zitat: |
Originalzitat aus diesem Thread
auf der von dir geposteten seite cyclinghelmets findet sich über Fatalities per million hours :
| Zitat: |
Living (all causes of death) 1.53
...
Bicycling 0.26 |
das durchschnittliche (amerikanische) leben im allgemeinen ist also fünfmal so tödlich pro stunde wie radfahren. |
Das durchschnittliche amerikanische Leben beinhaltet ja auch seit den Antiraucher-Aktionen dort kaum noch gesundheitliche Risiken wie z.B. Fettleibigkeit, Unsportlichkeit, bleihaltige Luft oder anderes ("all causes of death") ... ...
Ein weiteres Hauptargument der Helm-Gegner ist das Märchen von der Risikokompensation von Radhelm-Trägern ("Fühlt man sich sicherer, dann fährt man riskanter"). Nebenbei bemerkt: kaum jemand wird so minderbemittelt sein, sich beim Radfahren im Ganzen wesentlich sicherer zu fühlen, wenn er sich oben auf den Kopf einen Helm setzt. Das funktioniert ja noch nicht mal bei Kindern.
Genau so etwas will einem ein Helmgegner aber für wahr vormachen, es ist sogar eine zentrale Aussage. Wie man aber weiß, kann fast jede einfache Tatsache ("Pups stinkt") durch geschicktes sich wissenschaftlich gebendes Zitieren von angeblichen Beweisen bis in ihr Gegenteil verdreht werden ("Es gibt menschliche Gesellschaften in denen Pups die Würze des Reichtums darstellt"). Neben der grundsätzlichen Frage, ob "man" sich mit Helm sicherer fühlt, sollte man dann auf dieser Argumentationsebene aber auch andere Punkte berücksichtigen, die eine postulierte Risikokompensation bei Weitem ausgleichen würden.
Ein Beispiel: wenn man unsichere Radwege nicht nutzt (
http://radwege-petition.de), sondern auf der Straße fährt, ist man vielen möglichen Gefahrensituationen aus dem Weg gegangen. Meine Erfahrung ist, daß man nur wenn man dabei einen Helm trägt, von den Autofahrern akzeptiert wird (zumindest wenn man auch ansonsten "professionell" aussieht, also z.B. kein Breite-Beine-Stil, Neonballon, Altkleidersammlung oder Retro-Jersey). Könnte sein, die halten einen für einen Lizenzfahrer oder es handelt sich um andere psychologische Seiteneffekte. Dies funktioniert aber nur mit Helm.
Und lasst euch nicht von dieser sicher in sich schlüssigen Argumentation veräppeln. Ich stelle hier nur exemplarisch solche Nebenargumente, Soft-Facts wie mögliche Risikokompensation etc. pp. in die richtige Relation zu der klaren, einfachen Aussage: "Helm kann bei Stürzen schützen". Ich kann nicht verstehen, wie die Helm-Gegner in ignoranter Manier diese grundlegende Tatsache mit einem zumeist unbewiesenen Wust von Argumentationen zukleistern wollen, bzw. welchen persönlichen Nutzen sie davon haben und was sie dazu antreibt.
Ich glaube, die meisten die sporadisch mal auf das Thema klicken, weil es von starrsinnigen Postern immer wieder hochgespült wird, schütteln innerlich den Kopf. Meine Empfehlung ist, sich aus dieser Diskussion auszublenden, bzw. sich nicht daran zu beteiligen, oder wenn, dann nur mit amüsantem Schabernack. Ich selber trage vielleicht auch noch die von mir gewünschten Links zu technischen Helmtests nach.
So ich wünsche euch weiter viel Sonne - auch im Herzen,
Arno
| Zitat: |
Original von Mietzekater
Gibt es eigentlich sachliche Gründe, die gegen Helmtragen sprechen? |
...
Geschrieben von Arno am 16.04.2007 um 12:33:
Hier noch ein paar Bildchen von Rad-Unfällen:
1) Kalottenimpressionsfraktur
2) Epidurales Hämatom
3) Subdurales Haematom
Geschrieben von Michelin-Männchen am 16.04.2007 um 13:08:
RE: Mahlzeit!
| Zitat: |
Original von Arno
Ich glaube, die meisten die sporadisch mal auf das Thema klicken, weil es von starrsinnigen Postern immer wieder hochgespült wird, schütteln innerlich den Kopf. |
Sicherheitshinweis: Den Kopf nur mit Helm schütteln.
Geschrieben von horgel am 16.04.2007 um 14:08:
Hatten wir diese Studie schon?
http://www.adfc-bw.de/texte/helm/helm.htm
Die australischen Staaten Victoria und New South Wales haben die Auswirkungen der 1990 eingeführten Helmpflicht auf das Radverkehrsaufkommen gemessen und mit den Krankenhausdaten über Radfahrverletzugen verglichen:
| Zitat: |
Die Tatsache, daß wenig oder kein offensichtlicher Effekt in den Krankenhausdaten sichtbar ist, bedeutet nicht, daß Radfahrer, die sich entschließen, leichtgewichtige, bequeme und gut sitzende Helme zu tragen, keinen Nutzen daraus ziehen - sofern sichergestellt ist, daß sie nicht auf gefährlicheren Straßen fahren oder weniger vorsichtig sind.
Die relativ geringen Effekte von gesetzlichen Helmpflichten müssen jedoch im Kontrast gesehen werden zu den großen Effekten auf die Zahl der Radfahrer und den besseren Ergebnissen von anderen Verkehrssicherheitskampagnen. |
(Bitte um Gnade, falls das schon diskutiert wurde, da ich es beim Überfliegen nicht gesehen habe)
Mein Senf zur Diskussion:
Ich halte das Tragen eines Helmes für sinnvoll, wenn es eine inividuelle Entscheidung ist, eine generelle Pflicht aber für eher schädlich.
Ein Helm schützt bei einem Sturz, das ist sicher. Eine Pflicht wird aber abschreckend wirken und weniger Menschen werden Radfahren und stattdessen ihre Freizeit anders nutzen. Das Fahrad wird weniger als umweltfreundlichers Verkehrsmittel oder als gesundes Mittel für mehr Bewegung und Fitness benutzt werden.
Zum Helmtragen sollte durch positve Werbung/Aufklärung ermuntert werden. Die Helmpficht für Profis hat dazu auch schon durch den Vorbildeffekt viel beigetragen.
Gegen die Vorteile des Tragens eines Helms wird niemand wirklich argumentieren können. (Niemand argumentiert ja auch gegen bessere Radbremsen.) Gegen eine allgemeine Helmpflicht lässt sich schon einiges anführen.
-
Geschrieben von Michelin-Männchen am 16.04.2007 um 14:11:
| Zitat: |
Original von horgel
Gegen die Vorteile des Tragens eines Helms wird niemand wirklich argumentieren können. (Niemand argumentiert ja auch gegen bessere Radbremsen.) Gegen eine allgemeine Helmpflicht lässt sich schon einiges anführen.
- |
Musst Du mal die Experten fragen. Es kamen chon einige Argumente gegen das Tragen eines Helms auf, als da währen:
- Risikokompensation
- Konzentrationsverlust wg. heisseren Kopfes
- Riskanteres Verhalten von anderen Verkehrsteilnehmern
etc.
Im übrigen hatten wir diesen Hinweis schon. Wiederholung schadet aber nicht.
Geschrieben von Tiefflieger am 16.04.2007 um 14:39:
| Zitat: |
Original von horgel
Eine Pflicht wird aber abschreckend wirken und weniger Menschen werden Radfahren und stattdessen ihre Freizeit anders nutzen. Das Fahrad wird weniger als umweltfreundlichers Verkehrsmittel oder als gesundes Mittel für mehr Bewegung und Fitness benutzt werden.
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Das wäre doch gar nicht schlecht, ich muss angesichts des schönen Wetters an die Tatsache denken, dass bei meiner in wenigen Stunden geplanten Ausfahrt wieder ne Unmenge an unkoordinierten Radlern quer über die Wege eiern wird. Und ich darf dann mit dem RR schön drumherum kurven...
HAJO
Geschrieben von Kalmit am 16.04.2007 um 17:27:
RE: Mahlzeit!
| Zitat: |
Original von Arno
Helm? Eine Diskussion zu dem Thema Helm ist im Grunde lächerlich und nur der frappierenden Starrsinnigkeit der Helm-Gegner geschuldet.... |
Die Diskussion ist insofern lächerlich, dass sie eben niemals von den Helm-Gegnern begonnen wird, sondern von eingebildeten Helmträgern, die in Form von moralgeschwängerten Vorwürfen Helmlosen dies und das vorwerfen und ihnen die Freude am Radeln vermiesen wollen. Wahrscheinlich spielt da auch der unbewusste Neid eine große Rolle, eben nicht wie die paar vereinzelten unbeschwert und helmlos durch die Gegend zu fahren - denn das lässt nunmal der Glaube und das schlechte Gewissen nicht zu!
Höchst Lächerlich sind in meinen Augen auch Personen, die anfangs einen auf tolerant machen, es sei ihnen egal, ob man mit Helm fahren würde oder nicht - und dann bei den ersten kritischen Nachfragen bezüglich der Ursache ihrer Erkenntnis, Radfahren sei gefährlich - nämlich dem unnormalen, hochriskanten Fahrstil - austicken. Was nicht sein darf, kann schließlich auch nicht sein. Und in der Folge einen Missionierungseifer und einen Umgangston an den Tag legen, der selbst Oberhelmlobbyist Michelin-Männchen blass aussehen lässt. Wünsche dir weiterhin viel Spaß...
Geschrieben von MrsFlax am 16.04.2007 um 19:10:
RE: Mahlzeit!
mal so nebenbei: bei meiner gestrigen ausfahrt habe ich doch tatsächlich ein echtes argument GEGEN den helm gefunden. wenn einem ein fieses insekt ins ohr fliegt, kommt es wegen der doofen riemchen nicht mehr raus
Geschrieben von Lenkerband am 16.04.2007 um 19:16:
RE: Mahlzeit!
Deine Riemen gehen direkt übers Ohr? Was hast du denn für einen Helm
Geschrieben von MrsFlax am 16.04.2007 um 19:25:
RE: Mahlzeit!
die frage muss heißen: was hast du für ohren?
es war wohl eine kombination aus haaren und riemchen, die den ungehinderten abzug des viehs unmöglich gemacht hat. und dann geriet ich noch ein wenig in panik
Geschrieben von Michelin-Männchen am 16.04.2007 um 20:38:
RE: Mahlzeit!
| Zitat: |
Original von Kalmit
| Zitat: |
Original von Arno
Helm? Eine Diskussion zu dem Thema Helm ist im Grunde lächerlich und nur der frappierenden Starrsinnigkeit der Helm-Gegner geschuldet.... |
Die Diskussion ist insofern lächerlich, dass sie eben niemals von den Helm-Gegnern begonnen wird, sondern von eingebildeten Helmträgern, die in Form von moralgeschwängerten Vorwürfen Helmlosen dies und das vorwerfen und ihnen die Freude am Radeln vermiesen wollen. Wahrscheinlich spielt da auch der unbewusste Neid eine große Rolle, eben nicht wie die paar vereinzelten unbeschwert und helmlos durch die Gegend zu fahren - denn das lässt nunmal der Glaube und das schlechte Gewissen nicht zu!
Höchst Lächerlich sind in meinen Augen auch Personen, die anfangs einen auf tolerant machen, es sei ihnen egal, ob man mit Helm fahren würde oder nicht - und dann bei den ersten kritischen Nachfragen bezüglich der Ursache ihrer Erkenntnis, Radfahren sei gefährlich - nämlich dem unnormalen, hochriskanten Fahrstil - austicken. Was nicht sein darf, kann schließlich auch nicht sein. Und in der Folge einen Missionierungseifer und einen Umgangston an den Tag legen, der selbst Oberhelmlobbyist Michelin-Männchen blass aussehen lässt. Wünsche dir weiterhin viel Spaß... |
Nett versteckte Beleidigung, aber immer noch eine Beleidigung. Hast Du das wirklich nötig? Ganz schön arm.
Geschrieben von Arno am 16.04.2007 um 22:18:
| Zitat: |
Original von Kalmit
Wahrscheinlich spielt da auch der unbewusste Neid eine große Rolle, eben nicht wie die paar vereinzelten unbeschwert und helmlos durch die Gegend zu fahren - denn das lässt nunmal der Glaube und das schlechte Gewissen nicht zu! |
Vielleicht nicht so viel von sich selber auf andere schließen? Meine Welt ist das, was Du beschreibst, nicht. Kalmit, versuche doch mal, die ganze Sache nicht so persönlich zu nehmen, mehr sachlich. Ich will Dir ja nix. Keiner will Dir was. Wir sind alle frei, einen Helm anzuziehen oder nicht und das ist auch gut so.
| Zitat: |
| Höchst Lächerlich sind in meinen Augen auch Personen, die anfangs einen auf tolerant machen, es sei ihnen egal, ob man mit Helm fahren würde oder nicht - und dann bei den ersten kritischen Nachfragen bezüglich der Ursache ihrer Erkenntnis, Radfahren sei gefährlich - nämlich dem unnormalen, hochriskanten Fahrstil - austicken. Was nicht sein darf, kann schließlich auch nicht sein. Und in der Folge einen Missionierungseifer und einen Umgangston an den Tag legen, der selbst Oberhelmlobbyist Michelin-Männchen blass aussehen lässt. Wünsche dir weiterhin viel Spaß... |
Missionierungseifer? ... ?? ... Versuch doch bitte erstmal, meinen ausführlichen Post oben weiter als bis zum ersten Satz zu lesen.
Um das auch noch mal klarzustellen: an meinem Fahrstil ist nichts "hochriskant". Es gibt nichts dabei, was über einen radsportlichen Fahrstil hinausgeht. Rad um die Ecke tragen geht dabei nicht, sonst macht es keinen Sinn.
Und was hat das übrigens mit meinem Posting zur Helmdiskussion zu tun? Nebenbei: ich habe es nicht so gern, wenn man mir beharrlich ein Kotlett an die Backe labern möchte. Wenn mir z.B. jemand über viele Seiten Thread hartnäckig weismachen will, das Leben im Allgemeinen sei genau so gefährlich wie Radfahren, dann komme ich mir irgendwann verarscht vor.
Kotleten habe ich ja, aber Kotletts an jeder Backe ... könnte schlabbern.
Geschrieben von teufelsberg am 17.04.2007 um 01:11:
verarscht hin, kotlett an der backe her, was gibt es denn substantiell gegen diese zahlen (aus einem von dir geposteten link einer doch nicht sonderlich verdächtigen seite) vorbringen?
wieviele tote radfahrer gibt es pro jahr, gemessen an der gesamttodeszahl?
schon daraus wird offensichtlich, das radfahren nicht sonderlich tödlich ist, da ja doch ein erheblicher teil der bevölkerung zumindest gelegentlich aufs rad steigt. und dort sind die zahlen für die usa aufgeführt, in den orginaldaten ging es wahrscheinlich nicht um helmdiskussionen sondern um riskante/nicht riskante tätigkeiten im Allgemeinen.
da kommt nun eine zahl raus, die dir nicht passt, und du lässt ein wirklich beleidigendes statement los.
was heißt denn, bemühen zu verstehen?
bemüh du dich doch mal darum zu verstehen, dass es auch andere meinungen als deine geben kann, und werte die nicht ständig als hirngespinste ab.
sie entsteht nämlich bei vielen aus der intensiven beschäftigung mit der materie.
dich persönlich interessiert, wieviel ein helm bei einem bestimmten sturz schützen kann.
bei der bewertung einer risikovorsorgemassnahme müssen rational jedoch verschiedene dinge betrachtet werden: die eintrittswahrscheinlichkeit, der erwartete schaden, die vorsorgewirkung.
wenn das beispiel des fallenden dachziegels kommt, machst du genau das, wenn du schreibst, das ist doch total unwahrscheinlich.
risikobewertung findet in der regel intuitiv statt, und oft weitab von rationalität, dass ergibt sich aus den bewertungen von "gefährdungen" (wie bspw bse/vogelgrippe/acrylamid/todeszimt) vs. tatsächliche massenkiller wie alkohol und nikotin.
diese ausführungen zur risikobewertung könnte dir michi-män sicher bestätigen, er wird beruflich kaum die eintrittswahrscheinlichkeit von ereignissen und die tatsächlichen wirkungen von vorsorgemassnahmen unberücksichtigt lassen, sonst hätte er wohl keine position erreicht, die ihm porschefahren und tagelanges c4f-posten ermöglicht.
der mensch ist nunmal weitgehend irrational, damit kann ich ja leben.
ich lass mich aber ungern aufgrund von irrationalitäten belehren, was denn für mich richtig sein muss.
Geschrieben von teufelsberg am 17.04.2007 um 01:16:
RE: Mahlzeit!
| Zitat: |
Original von Michelin-Männchen
Nett versteckte Beleidigung, aber immer noch eine Beleidigung. Hast Du das wirklich nötig? Ganz schön arm.
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eine beleidigung, gar nicht nett versteckt.
ist oberhelmlobbyist die beleidigung?
du propagierst doch das helmtragen, und wenn ich mich recht erinnere, findest du lobbyarbeit nicht (nur) negativ, dann ist doch das ober- eher so etwas wie eine würdigung deines intensiven einsatzes.
Geschrieben von Glgnfz am 17.04.2007 um 07:17:
der thread ist ja immer noch nicht auf der zweiten seite verschwunden?!?
ich glaube ich muss gleich mal den zweiten helmthread wieder hochholen.
Geschrieben von Arno am 17.04.2007 um 09:19:
| Zitat: |
Original von teufelsberg
verarscht hin, kotlett an der backe her, was gibt es denn substantiell gegen diese zahlen (aus einem von dir geposteten link einer doch nicht sonderlich verdächtigen seite) vorbringen?
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Eine Tödlichkeitsrate allgemeines Leben inklusive Todesfälle durch Krankheit usw. als ein Argument für eine Nicht-Gefährlichkeit Radfahren heranzuführen lässt mich an Deiner Seriösität/Diskussionswürdigkeit zweifeln. Und: hast Du dich mal ausführlich mit meinem Helmdiskussionen-Posting beschäftigt? Du gehst nicht auf alle Punkte ein.
| Zitat: |
da kommt nun eine zahl raus, die dir nicht passt, und du lässt ein wirklich beleidigendes statement los.
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Ich habe so das Gefühl, daß die angeblichen Beleidigungen nur bei einer nicht im Sinne der Helm-Gegner genehmen Diskussion schnell entdeckt werden. Teufelsberg, verschone mich. Die Helmdiskussion ist müßig - was willst Du damit bezwecken?
Lasst diesen Thread sanft entschlafen.
| Zitat: |
Original von Glgnfz
ich glaube ich muss gleich mal den zweiten helmthread wieder hochholen. |
Gnade!
Geschrieben von Kalmit am 17.04.2007 um 09:22:
| Zitat: |
Original von Arno
Vielleicht nicht so viel von sich selber auf andere schließen? Meine Welt ist das, was Du beschreibst, nicht. Kalmit, versuche doch mal, die ganze Sache nicht so persönlich zu nehmen, mehr sachlich. Ich will Dir ja nix. Keiner will Dir was. Wir sind alle frei, einen Helm anzuziehen oder nicht und das ist auch gut so. |
Frei? Nein, sind wir definitiv nicht - gesetzlich nur noch beschränkt, gesellschaftlich überhaupt nicht - wie wir genau an solchen Diskussionen oder Urteilen wie dem vor ein paar Seiten erwähnten erkennen können. Frei wären wir, wenn teufelsberg oder ich nicht den Eindruck haben müssten, wegen unserem Entschluss, uns zu dem Thema kritische Gedanken zu machen, diese zu äußern und in der Folge keinen Helm zu tragen, ständig mehr oder weniger unterschwellig beleidigt und für dumm und sonstwas hingestellt zu werden - und wenn ich persönlich beleidigt werde, dann nehme ich die Diskussion auch persönlich! Wie gesagt: Erinnere dich an die Zeit, als die Helmpflicht für Profi-Radfahrer (die sind schon nicht mehr "frei") eingeführt wurde - und wie die Leute dort persönlich angegriffen wurden ("wohl einmal zu viel auf den Kopf gefallen" etc.), weil sie einen Helm weiterhin abgelehnt haben - oder lese den Thread! Wenn du das für normal und berechtigt hälst, ist mit dir weiter keine Diskussion möglich. Daran lässt mich folgene Aussagen nämlich zweifeln:
| Zitat: |
| Missionierungseifer? ... ?? ... Versuch doch bitte erstmal, meinen ausführlichen Post oben weiter als bis zum ersten Satz zu lesen. (...) |
Du kannst den Missionierungseifer auch nicht erkennen? Du suchst zwanghaft und einseitig nach Studien, die dein Weltbild bestätigen und hast wenig Interesse an Studien oder Argumenten, die das Gegenteil behaupten - diese qualifizierst du ab oder hälst sie für pauschal falsch,. Was du mit Koteletten hast, weiß ich nicht. Weismachen (und das sage ich jetzt zum glaub ich dritten mal) will dir (u. allen Helmträgern generell) überhaupt niemand irgend was. Das ist teufelsberg's und mein Ergebnis unserer individuellen Risikoabschätzung, die sich (das merken wir hier) anhand vorhandener statistischer Daten auf die eine oder andere Weise individuell so oder so sehen lässt. Im Gegensatz zu dir fühlen wir uns persönlich ja nicht "verarscht", wenn du uns "weismachen" willlst, dass radfahren so unheimlich viel gefährlicher als alles andere ist! Von mir aus kann jeder den ganzen Tag einen Helm aufhaben (was erheblich viel sinnvoller wäre, als es nur auf's radeln zu beschränken).
Aus diesem Grund hab ich auch mal wieder deinen Fahrstil angesprochen (den du hier selbst schon detailliert beschrieben hast und den ich anhand dieser Aussagen als zumindest riskant einstufe): Streitest du ernsthaft ab, dass in der Wahrnehmung der Gefahrenlage ein riskanter und ein sehr vorsichtiger Fahrer (der eine stürzt oft, hat viele Verletzungen gehabt; der andere stürzt wenn nur leicht und hatte noch nie was ernstes) am Ende zu einem völlig unterschiedlichen Ergebnis kommen können? Die Frage ist dann nur, ob der vorsichtige Fahrer nicht doch der Normalfall ist bzw. sein sollte...
@MM: Wirklich interessant, dass du das als Beleidigung ansiehst...
Geschrieben von Arno am 17.04.2007 um 11:19:
| Zitat: |
Original von Kalmit
| Zitat: |
| Missionierungseifer? ... ?? ... Versuch doch bitte erstmal, meinen ausführlichen Post oben weiter als bis zum ersten Satz zu lesen. (...) |
Du kannst den Missionierungseifer auch nicht erkennen? Du suchst zwanghaft und einseitig nach Studien, die dein Weltbild bestätigen und hast wenig Interesse an Studien oder Argumenten, die das Gegenteil behaupten - diese qualifizierst du ab oder hälst sie für pauschal falsch,
|
Du hast mein
Posting zur Helmdiskussion scheints wirklich nicht gelesen. Da steht auch gar nichts von Studien drin. Lese das doch bitte erstmal und gehe dann
inhaltlich darauf ein. Du erwartest offenbar ja auch von mir, daß ich auf Deine Postings inhaltlich eingehe.
Und noch mal zu dem Missionierungseifer. Ich glaube, Du fühlst Dich missioniert sobald jemand anderes als Du das Wort "Helm" erwähnt oder, bewahre! einen Ausspruch tätigt wie "Ein Helm könnte bei Stürzen schützen". Das habe ich gemacht - siehe in dem genannten Posting.
Übrigens ist mir bei den Gedanken über Deine Haltung "Ich-bin-der-verfolgte-Easy-Rider" (so hat Dich mal ein anderer User hier in diesem Thread bezeichnet) gerade leider der Reis angebrannt. Ich glaube, das ist die Diskussion aber nicht wert.
Geschrieben von Michelin-Männchen am 17.04.2007 um 11:52:
| Zitat: |
Original von Kalmit
@MM: Wirklich interessant, dass du das als Beleidigung ansiehst...
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Wieder eine Chance verpasst, Dich einfach zu entschuldigen. "Eingebildete Helmträger" "Freude am Radeln vermiesen" "austicken" "Oberhelmlobbyist Michelin-Männchen" etc. Wäre ich Mod, hätte ich Dir die Gelbe Karte gezeigt. Zu Deinem Glück bin ich es nicht. Eine Entschuldigung stände Dir trotzdem gut zu Gesicht. Du bist schliesslich keine 17 mehr.
Ansonsten mache Dir doch mal die Arbeit und weise mir nach, wo ich eine Helmpflicht gefordert habe, eingebildet war, Dir die Freude am Radeln vermiest habe, ausgetickt bin, als Lobbyist der Helmmafia aufgetreten bin etc.
Geschrieben von teufelsberg am 17.04.2007 um 13:03:
| Zitat: |
Original von Arno
Du hast mein Posting zur Helmdiskussion scheints wirklich nicht gelesen. Da steht auch gar nichts von Studien drin. Lese das doch bitte erstmal und gehe dann inhaltlich darauf ein. Du erwartest offenbar ja auch von mir, daß ich auf Deine Postings inhaltlich eingehe. |
jenes posting beginnt mit einer deftigen beleidigung und dieser ton setzt sich fort. deshalb hatte ich darauf auch nicht geantwortet.
ich stimme ja deiner aussage: "es gibt stürze, bei denen ein helm verletzungen mindern kann", zu.
wenn jedoch untersuchungen zu verkehrsgeschen im großen maße ergeben, dass eine deutliche zunahme der helmtragequote nicht zu einer abnahme von kopfverletzungen, geschweige denn zu einer signifikanten abnahme des verletzungsrisikos, führt, muss es dafür ursachen geben.
eine logische erklärung dafür ist eben die risikokompensation. niemand bestreitet wissenschaftlich, dass es einen solchen effekt gibt, dafür sind etliche daten nach einführung von bspw. ABS viel zu deutlich. du nennst es märchen, bitteschön.
du schreibst dann
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| kaum jemand wird so minderbemittelt sein, sich beim Radfahren im Ganzen wesentlich sicherer zu fühlen, wenn er sich oben auf den Kopf einen Helm setzt. Das funktioniert ja noch nicht mal bei Kindern. |
an jeder ecke ist zu lesen und zu hören, wie wichtig der helm für die sicherheit ist, dramen zwischen kindern und eltern spielen sich ab (die sicher auch etlichen das radfahren verleiden), politiker benutzen dies zur rechtfertigung ihrer helmpflichtforderung, gar wissenschaftler nehmen das unreflektiert in arbeiten über sicherheit beim radfahren auf (und geben u.a. die empfehlung, dass man mehr radwege braucht, ohne differenzierung).
und das ganze hat keine wirkung? was soll das ganze dann?
bestreitest du das konzept an sich, oder nur die übertragung auf das radfahren?
im obigen zitat geht es auch nur um die bewusste erhöhung des risikos, wie man sie bspw. bei knees prognostizieren kann (nach dem zitat von dir).
unbewusstes verhalten kann man jedoch niemandem vorwerfen, deshalb ist MMs aussage, ich "unterstelle" risikompensation, quatsch.
es ist ein effekt, der statistisch relevant auftritt und messbar ist.
ich unterstelle auch niemanden, dass er sich auf
dieser seite optisch täuschen lässt; es ist so, oder nicht.
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