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Geschrieben von Vinyard am 31.05.2007 um 21:38:

 

Zitat:
Original von le coq sportif
Zitat:
Original von Vinyard
Und wieder die Frage; wer hat nicht gedopt?

Heuchlerisch und der Artikel ist bestenfalls 3. Wahl.


ich verstehe die logik nicht, warum man gegen einzelne doper nicht vorgehen sollte, nur weil man andere vielleicht nicht erwischt.

was an dem artikel dritte wahl sein soll, erschließt sich mir auch nicht.


Sorry, will drauf nicht mehr näher eingehen, weil mich das Thema mürbe macht. Es lohnt nicht drüber zu diskutieren, zumindest für mich nicht.



Geschrieben von denkbär am 31.05.2007 um 22:59:

 

Zitat:
Original von conconi
Bevor wir hinter Frankreich und sogar Italien landen bin auch ich dann notfalls für Zabel. großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen


Erst wenn Deutschland hinter die Niederlande zurückfält, wird man im Innenministerium merken, dass es zu spät ist. Wahrscheinlich wird man dann aber nur wieder verstärkt die Bundeswehr (Sportkompanien) im Äusseren einsetzen.



Geschrieben von teufelsberg am 31.05.2007 um 23:06:

 

Zitat:
Original von le coq sportif
Zitat:
Original von Vinyard
Und wieder die Frage; wer hat nicht gedopt?

Heuchlerisch und der Artikel ist bestenfalls 3. Wahl.


ich verstehe die logik nicht, warum man gegen einzelne doper nicht vorgehen sollte, nur weil man andere vielleicht nicht erwischt.

was an dem artikel dritte wahl sein soll, erschließt sich mir auch nicht.


ohne jetzt vinyards meinung zu doping zu teilen: das vorgehen der IOC ist nur mit populismus zu erklären. ein blick in die dopinggeschichte und IOC-Verstrickungen lässt auch schnell die toilette aufsuchen.

wieso eingestandenes doping, ohne konkrete termine, für die 90er jahre in einem team, andere teammitglieder verdächtiger macht als bspw. einen armstrong, von dem jeder, der es wissen wollte, von zeitnahem epo-doping ausgehen kann, bleibt unklar.


der artikel mit dem sehr bemühten brückenschlag zu astana ist eher II. Wahl. Augenzwinkern
obwohl, der beweis, dass ullrich auch schon als amateur voll gewesen sein müsste, lässt mich den grad noch mal überdenken.



Geschrieben von donon am 31.05.2007 um 23:46:

 

Zitat:
Original von teufelsberg
obwohl, der beweis, dass ullrich auch schon als amateur voll gewesen sein müsste, lässt mich den grad noch mal überdenken.


Ja, mich hat auch folgende Aussage aufhorchen lassen:

Zitat:
Er zählte zu den Athleten, die in den 80er und 90er-Jahren vom Bundestrainer Peter Weibel betreut wurden.


Damit ist endlich bewiesen, woher Weibel seine Doping-Kenntnisse hatte: Offensichtlich doch per Doppelvertrag mit BDR und DDR-Leistungssportsystem!



Geschrieben von denkbär am 01.06.2007 um 00:39:

 

Zitat:
Original von teufelsberg
Zitat:
Original von le coq sportif

ich verstehe die logik nicht, warum man gegen einzelne doper nicht vorgehen sollte, nur weil man andere vielleicht nicht erwischt.

was an dem artikel dritte wahl sein soll, erschließt sich mir auch nicht.


ohne jetzt vinyards meinung zu doping zu teilen: das vorgehen der IOC ist nur mit populismus zu erklären. ein blick in die dopinggeschichte und IOC-Verstrickungen lässt auch schnell die toilette aufsuchen.

wieso eingestandenes doping, ohne konkrete termine, für die 90er jahre in einem team, andere teammitglieder verdächtiger macht als bspw. einen armstrong, von dem jeder, der es wissen wollte, von zeitnahem epo-doping ausgehen kann, bleibt unklar.


der artikel mit dem sehr bemühten brückenschlag zu astana ist eher II. Wahl. Augenzwinkern
obwohl, der beweis, dass ullrich auch schon als amateur voll gewesen sein müsste, lässt mich den grad noch mal überdenken.


Der Artikel sagt aber doch deutlich, welche Resentiments die WELT.de beim IOC da am wirken sieht:

Zitat:
Quelle Welt.de

Das Ergebnis war den Mächtigen des Internationalen Olympischen Komitees ohnehin ein Ärgernis. Als im Straßenrennen der Radprofis bei den Spielen in Sydney die Medaillen zu vergeben waren, entschieden weder Physis der Protagonisten noch deren Psyche den Ausgang des Rennens: ein Privatunternehmen befahl.
Aufgrund des beruhigenden Vorsprungs von eineinhalb Minuten kungelte das Trio des Telekom-Rennstalls den Zieleinlauf aus, statt wie bei olympischen Ehren üblich den Zuschauern einen hingebungsvollen Kampf um Gold zu liefern, befahl der Arbeitgeber Jan Ullrich für den Sieg, den Kasachen Alexander Winokurow für Silber und Andreas Klöden für Bronze. Die Medaillen, lästerte die „Süddeutsche Zeitung“, „wurden ganz cool nach Dienstgrad vergeben“.

Während Ullrich vom „blinden Verständnis“ schwärmte, hatte das IOC über soviel Formel-1-Gehabe unter den Ringen überhaupt kein Verständnis. Sieben Jahre später nutzen die Herren der Spiele die beste Gelegenheit, das einst unanfechtbar scheinende Ergebnis auf seine ethische Verträglichkeit zu überprüfen: Seit vorige Woche die Doping-Geständniswelle im Telekom-Rennstall die Radwelt in Scherben legte, wähnen die Olympier sich zur Überprüfung befugt: [...]


In der Frage der sogenannten Stall-Order prallen bei Olympia zwei Welten aufeinander. Wärend im Profi-Radsport Rennabsprachen (insbesondere in Rundfahrten) in gewissem Umfang üblich sind, ist das für den vielbeschworenen olympischen Geist ein Unding. Wenn das nun aber nach sieben Jahrer über Dopingvorwürfe "gerelegt" werden soll, so ist es schon etwas unschön. Keiner der drei betroffenen (Ullrich, Vinokurov und Klöden) haben (bisher) Doping eingestanden. Es gibt also bisher nichts weiter als einen unspezifischen Verdacht.

@Le Coq: Was, ausser der allgemeinen Schuldvemutung, berchtigt hier denn nun eigentlich Klöden und Vinokurov als "einzelne doper" zu bezeichnen?



Geschrieben von donon am 01.06.2007 um 01:04:

 

Zitat:
Original von denkbär
@Le Coq: Was, ausser der allgemeinen Schuldvemutung, berchtigt hier denn nun eigentlich Klöden und Vinokurov als "einzelne doper" zu bezeichnen?

Klöden hat schonmal ein Tattoo!



Geschrieben von maniroller am 01.06.2007 um 01:09:

 

Zitat:
Original von donon
Klöden hat schonmal ein Tattoo!

Und zwar ein gewaltig blutrünstiges! Il Pirata



Geschrieben von ogkempf am 01.06.2007 um 06:57:

 

Zitat:
Original von Vinyard
Sorry, will drauf nicht mehr näher eingehen, weil mich das Thema mürbe macht. Es lohnt nicht drüber zu diskutieren, zumindest für mich nicht.


Wenn dir die Argumente ausgehen wirst du entweder ausfallend oder du ziehst dich auf diese Art und Weise zurueck. So lohnen sich Diskussionen mit dir in der Tat nicht.



Geschrieben von le coq sportif am 01.06.2007 um 07:25:

 

Zitat:
Original von denkbär
@Le Coq: Was, ausser der allgemeinen Schuldvemutung, berchtigt hier denn nun eigentlich Klöden und Vinokurov als "einzelne doper" zu bezeichnen?


es ging mir um die haltung: "die anderen dopen doch auch, warum sollen wir also den oder den verfolgen". in diesem sinne hatte ich das wort "einzeln" gebraucht. Mädchen



Geschrieben von steffi am 01.06.2007 um 09:20:

 

Zitat:
Original von denkbär
[
In der Frage der sogenannten Stall-Order prallen bei Olympia zwei Welten aufeinander. Wärend im Profi-Radsport Rennabsprachen (insbesondere in Rundfahrten) in gewissem Umfang üblich sind, ist das für den vielbeschworenen olympischen Geist ein Unding. Wenn das nun aber nach sieben Jahrer über Dopingvorwürfe "gerelegt" werden soll, so ist es schon etwas unschön. Keiner der drei betroffenen (Ullrich, Vinokurov und Klöden) haben (bisher) Doping eingestanden. Es gibt also bisher nichts weiter als einen unspezifischen Verdacht.


ja genau, das finde ich auch so entlarvend, dass man jetzt die Maske fallen lässt und sagt, der damalige Stallerfolg war ein Ärgernis, den wollen wir im Nachhinein beseitigen.
Das Ärgernis war Telekom, (die sind aber jetzt die Guten, siehe Aldag) in den Schlagzeilen ist Ullrich

ein Geniestreich war das! großes Grinsen , vielleicht die einzige taktische Meisterleistung von Peve, dem sonst so blinden Fisch Augenzwinkern



Geschrieben von teufelsberg am 01.06.2007 um 11:05:

 

Zitat:
Original von steffi
ein Geniestreich war das! großes Grinsen , vielleicht die einzige taktische Meisterleistung von Peve, dem sonst so blinden Fisch Augenzwinkern


naja genie, da setze ich mal dagegen: ulle war in einer solchen form(warum auch immer), da konnte selbst der größte taktikgott als sl einen erfolg nicht verhindern.



Geschrieben von conconi am 01.06.2007 um 13:04:

 

In Bezug auf Ullrich sehe ich das ähnlich, der wäre mit (fast) jeder Taktik vorne dabei gewesen. Genial war dennoch wie es geschafft wurde ausgerechnet Vino und Klöden nachzuziehen. Ullrich hätte ja auch mit Bartoli dastehen können, ich wage zu behaupten den hätte er in keiner Form der Welt im Sprint abgeledert. großes Grinsen

Aber allgemein zu Absprachen - wie ist das mit den mittleren/langen Laufdistanzen? Kenianer und Co. können doch da auch gerne mal teamintern entscheiden, wer vorbereitet und wer den entscheidenden Angriff startet, oder? Es gibt halt Sportarten, da ist Teamstrategie Teil des Sports.



Geschrieben von hessenpixel am 01.06.2007 um 13:14:

 

Zitat:
Original von conconi

Aber allgemein zu Absprachen - wie ist das mit den mittleren/langen Laufdistanzen? Kenianer und Co. können doch da auch gerne mal teamintern entscheiden, wer vorbereitet und wer den entscheidenden Angriff startet, oder? Es gibt halt Sportarten, da ist Teamstrategie Teil des Sports.


Und genau deshalb finde ich es so schön, wenn im Marathon mal ein Hase seinen Vertrag "vergisst" und gewinnt.


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