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Geschrieben von Horatio am 19.08.2005 um 08:45:

 

Zitat:
Original von Novalis
Zitat:
Original von MrsFlax
ich bin ein bißchen traurig...
zum ersten mal hat es jemanden "erwischt", den ich mochte - blöd irgendwie... ohje...


Dopen tut jeder. Kein Grund sich zu ärgern.

Macht Phonak jetzt Einzel statt Teamdoping?



Was ihr nicht immer alle wisst, ganz famos ist das. Dopen tut jeder und die da oben machen sowieso was sie wollen und schröpfen uns wo sie nur können. Die Polen nehmen uns die Arbeitsplätze, der getrennte Müll wird wieder zusammengekippt und alles wird sowieso immer teurer.



Geschrieben von MrsFlax am 19.08.2005 um 08:47:

 

Zitat:
Original von Horatio
Was ihr nicht immer alle wisst, ganz famos ist das. Dopen tut jeder und die da oben machen sowieso was sie wollen und schröpfen uns wo sie nur können. Die Polen nehmen uns die Arbeitsplätze, der getrennte Müll wird wieder zusammengekippt und alles wird sowieso immer teurer.


hattest du was aggressives im frühstück? arrrghhhh



Geschrieben von Michelin-Männchen am 19.08.2005 um 08:51:

 

Zitat:
Original von Horatio
Was ihr nicht immer alle wisst, ganz famos ist das. Dopen tut jeder und die da oben machen sowieso was sie wollen und schröpfen uns wo sie nur können. Die Polen nehmen uns die Arbeitsplätze, der getrennte Müll wird wieder zusammengekippt und alles wird sowieso immer teurer.

Relax.



Geschrieben von Novalis am 19.08.2005 um 08:56:

 

Zitat:
Original von Horatio
Was ihr nicht immer alle wisst, ganz famos ist das. Dopen tut jeder und die da oben machen sowieso was sie wollen und schröpfen uns wo sie nur können. Die Polen nehmen uns die Arbeitsplätze, der getrennte Müll wird wieder zusammengekippt und alles wird sowieso immer teurer.


Ein wenig frustriert über das System im Sport? Ich kanns verstehen



Geschrieben von Horatio am 19.08.2005 um 09:15:

 

Zitat:
Original von Novalis
Zitat:
Original von Horatio
Was ihr nicht immer alle wisst, ganz famos ist das. Dopen tut jeder und die da oben machen sowieso was sie wollen und schröpfen uns wo sie nur können. Die Polen nehmen uns die Arbeitsplätze, der getrennte Müll wird wieder zusammengekippt und alles wird sowieso immer teurer.


Ein wenig frustriert über das System im Sport? Ich kanns verstehen


Nee, nur genervt von denen hier im Forum, die sich ständig mit flachen Andeutungen den Anschein eines Wissenden und Allesdurchblickenden verpassen müssen, obwohl sie doch genauso im Dunkeln stehen, wie alle anderen auch. Möglich dass jeder doped, ich weiß es nicht, aber du genauso wenig.

Und für jedes Indiz, dass es sich so verhält findest du im gleichen Atemzug auch Gegensätzliche, also was soll der Mist?



Geschrieben von Michelin-Männchen am 19.08.2005 um 09:17:

 

Zitat:
Original von Horatio

Nee, nur genervt von denen hier im Forum, die sich ständig mit flachen Andeutungen den Anschein eines Wissenden und Allesdurchblickenden verpassen müssen, obwohl sie doch genauso im Dunkeln stehen, wie alle anderen auch. Möglich dass jeder doped, ich weiß es nicht, aber du genauso wenig.

Und für jedes Indiz, dass es sich so verhält findest du im gleichen Atemzug auch Gegensätzliche, also was soll der Mist?

Ich verstehe ja Deinen Frust, aber ich denke, wir müssen einfach akzeptieren, dass ein signifikanter Anteil der Radprofis dopt (dafür werden einfach zu häufig welche erwischt). Trotzdem sollten wir diesen traurigen Fakt nicht mit anderen Dingen vermischen, die hier nicht hergehören.

Mit freundlichen Grüßen vom Hausmeister Michelin



Geschrieben von Horatio am 19.08.2005 um 09:44:

 

Zitat:
Original von Michelin-Männchen
Zitat:
Original von Horatio

Nee, nur genervt von denen hier im Forum, die sich ständig mit flachen Andeutungen den Anschein eines Wissenden und Allesdurchblickenden verpassen müssen, obwohl sie doch genauso im Dunkeln stehen, wie alle anderen auch. Möglich dass jeder doped, ich weiß es nicht, aber du genauso wenig.

Und für jedes Indiz, dass es sich so verhält findest du im gleichen Atemzug auch Gegensätzliche, also was soll der Mist?

Ich verstehe ja Deinen Frust, aber ich denke, wir müssen einfach akzeptieren, dass ein signifikanter Anteil der Radprofis dopt (dafür werden einfach zu häufig welche erwischt). Trotzdem sollten wir diesen traurigen Fakt nicht mit anderen Dingen vermischen, die hier nicht hergehören.

Mit freundlichen Grüßen vom Hausmeister Michelin


Ich habe ja auch rein gar nix gegen eine seriöse Diskussion dazu, aber diese ständige Pünktchen-Rhetorik nervt einfach.
"Ups, da hat sich jemand in der Dossierung vertan...", "Das war ja abzusehen bei dem...", "Guidi? So eine Überraschung..." immer das gleiche Schema und nix, aber gar nix dahinter.

Ganz sicher hat der Radsport ein Doping-Problem. Nur haben das andere Sportarten wahrscheinlich noch massiver. Schau dir die Leistungsexplosionen im Tennis der letzten zehn Jahre an. Betrachte die seltsamen Dinge, die in der Leichtathletik abgehen. Und bei den Millionensummen im Fußball soll es nicht den Anreiz geben, mal hier oder da der Physis auf die Sprünge zu helfen? Aber nur im Radsport wird aus der Dopingproblematik heraus regelmäßig die gesamte Daseinsberechtigung der Sportart als solche in Frage gestellt.



Geschrieben von Michelin-Männchen am 19.08.2005 um 09:59:

 

Zitat:
Original von Horatio
Ich habe ja auch rein gar nix gegen eine seriöse Diskussion dazu, aber diese ständige Pünktchen-Rhetorik nervt einfach.
"Ups, da hat sich jemand in der Dossierung vertan...", "Das war ja abzusehen bei dem...", "Guidi? So eine Überraschung..." immer das gleiche Schema und nix, aber gar nix dahinter.

Ganz sicher hat der Radsport ein Doping-Problem. Nur haben das andere Sportarten wahrscheinlich noch massiver. Schau dir die Leistungsexplosionen im Tennis der letzten zehn Jahre an. Betrachte die seltsamen Dinge, die in der Leichtathletik abgehen. Und bei den Millionensummen im Fußball soll es nicht den Anreiz geben, mal hier oder da der Physis auf die Sprünge zu helfen? Aber nur im Radsport wird aus der Dopingproblematik heraus regelmäßig die gesamte Daseinsberechtigung der Sportart als solche in Frage gestellt.

Vollkommen klar. Wenn ein Fussballer nach einer Bänderverletzung zwei Wochen später wieder spielt, kann etwas nicht stimmen.
Dass es bei einigen Radfahrern abzusehen war, ist aber auch klar, z.B. Hamilton, Perez. Die waren so auffällig wie der Mühlegg und deshalb war es nur eine Frage der Zeit, bis sie erwischt werden.



Geschrieben von blaireau am 19.08.2005 um 10:08:

 

Zitat:
Original von Horatio
Nur haben das andere Sportarten wahrscheinlich noch massiver.

Es gibt eine Reihe Indizien, dass der Radsport die längste und tollste Dopingtradition hat. Was Manzano schilderte oder was im Zusammenhang mit der Festina-Affäre bekannt wurde, dürften dem Radsport immer noch eine Stellung ganz weit vorne sichern, was die Ruchlosigkeit von Dopingmisbrauch angeht. Obwohl die andern beeindruckend gut aufgeholt haben.

Zitat:
Schau dir die Leistungsexplosionen im Tennis der letzten zehn Jahre an.

Dass bei den Hardhittern Verdächte entstehen ist klar. Aber immerhin zeigt die Nr. 1 im Herrentennis weder die härtesten Aufschläge, noch die härtesten Grundlinienschläge, sondern vor allem hohe Präzision und Ballgefühl. Und da wüsste ich wirklich nicht, mit welchem Medikament sowas zu erreichen oder zu fördern wäre. Für mich schaut es im Tennis so aus, als ob die Tenniskunst noch überwiegt.

Zitat:
Aber nur im Radsport wird aus der Dopingproblematik heraus regelmäßig die gesamte Daseinsberechtigung der Sportart als solche in Frage gestellt.

Falls es sich bewahrheitet - und es gibt leider Indizien dafür - dass in einzelnen Sportarten vor allem die Qualität des Dopings siegentscheidend wird, dann bleibt wohl nur nur noch die Art und nicht mehr der Sport übrig. Egal in welcher Disziplin.



Geschrieben von apoka am 19.08.2005 um 10:08:

 

Wenn alle immer dopen würden, dann könnte niemand auffällig sein. Auffällig können im Prinzip nur die Fahrer sein, die machmal gedopt sind und manchmal nicht, und dadurch unnatürliche Leistungssprünge aufweisen.



Geschrieben von Novalis am 19.08.2005 um 10:33:

 

Zitat:
Original von apoka
Wenn alle immer dopen würden, dann könnte niemand auffällig sein. Auffällig können im Prinzip nur die Fahrer sein, die machmal gedopt sind und manchmal nicht, und dadurch unnatürliche Leistungssprünge aufweisen.


Schön wärs. Aber neben Doping gibts ja auch Talent. Wenn du kein Talent hast, nützt wohl das beste Doping nicht. Rede mal mit einem Leistungssportler, egal welcher Sportart, das desillusioniert.

Aber wissend bin ich auch nicht, man erfährt nur alles aus zweiter Hand.



Geschrieben von panni am 19.08.2005 um 11:32:

 

Zitat:
Original von blaireau
Zitat:
Original von Basso fan
ich frage mich, wann botero erwischt wird schwer am Nachdenken

Warum sollte die Wahrscheinlichkeit, dass ihm eine Panne unterläuft, grösser sein als bei andern? Es sei denn, er wird so gezielt herausgepflückt wie Hamilton oder Perez.


Soweit ich mich erinnere, standen sowohl Hamilton als auch Perez vor den entscheidenden Dopingkontrollen bereits seit geraumer Zeit unter Beobachtung wegen auffälliger Blutwerte. Ähnlich war man auch bei Mühleg und der russischen Langläuferin (Name ist mir leider entfallen) verfahren, man hatte sie über einen längeren Zeitraum beobachtet, Kontrollergebnisse ausgewertet und gezielte Dopingkontrollen durchgeführt. Hamilton bzw. sein Rennstall Phonak waren über die Auffälligkeiten informiert worden und hatten die Warnung nicht ernst genug genommen oder geglaubt, dass ihnen niemand auf die Schliche kommt. Dann bestand jedoch plötzlich die Möglichkeit Fremdblutdoping nachzuweisen. Wie es damals hieß, waren auch noch andere Rennställe über Unregelmäßigkeiten bei den Blutwerten ihrer Fahrer informiert und verwarnt worden.

@ISPO u. Horatio Kam Po Wong



Geschrieben von blaireau am 19.08.2005 um 12:06:

 

Zitat:
Original von panni
Soweit ich mich erinnere, standen sowohl Hamilton als auch Perez vor den entscheidenden Dopingkontrollen bereits seit geraumer Zeit unter Beobachtung wegen auffälliger Blutwerte. Ähnlich war man auch bei Mühleg und der russischen Langläuferin (Name ist mir leider entfallen) verfahren, man hatte sie über einen längeren Zeitraum beobachtet, Kontrollergebnisse ausgewertet und gezielte Dopingkontrollen durchgeführt. Hamilton bzw. sein Rennstall Phonak waren über die Auffälligkeiten informiert worden und hatten die Warnung nicht ernst genug genommen oder geglaubt, dass ihnen niemand auf die Schliche kommt. Dann bestand jedoch plötzlich die Möglichkeit Fremdblutdoping nachzuweisen.

[quote]Wie es damals hieß, waren auch noch andere Rennställe über Unregelmäßigkeiten bei den Blutwerten ihrer Fahrer informiert und verwarnt worden.

Genau. Einige sind dann (nach der TdF, dem letzten Rennen ohne Fremblutkontrolle) sicherheitshalber überhaupt keine Rennen mehr gefahren, da der Tatbestand 12 Wochen lang oder länger nachweisbar blieb. Wer also genau wusste, wann wie mit welcher Empfindlichkeit kontrolliert würde, konnte schon die richtigen Massnahmen treffen. Wichtig war es offensichtlich auch, nicht schon vor dem Saison-Höhepunkt allzu auffällig zu werden, d.h. sich mit bescheideneren Leistungen zu begnügen.

Besonders bizarr mutet der Fall Perez an, der ja genau dann schnell zu fahren (dopen?) begann, als klar war, dass Fremdblut (lange) nachweisbar ist. Das wäre an sich ein absoluter Kardinalfehler im Handwerk des Doping. Allerdings ist er nicht zusammen mit seinen rasenden Kollegen in der Vuelta getestet und als einziger erwischt worden, sondern mit einer Spzialkontrolle nach der Vuelta. Was nicht gerade dafür spricht, dass in der Vuelta ernsthaft auf Fremdblut getestet wurde, nicht? Zudem wurde auch Hamiltons Vuelta-Blut nach Lausanne geschippert. Wohl als einziges.

Zudem lief an Hamiltons Olympia-Kontrolle schon einiges an Seltsamkeiten ab, was so ausschaut, als ob er dort protegiert wurde. Aber wenn: wurde er als einiziger protegiert? Und wer protegiert überhaupt wann und wo wen? Und wann und wo wurde entschieden, dass dieser Schutz aufgehoben würde und an der Vuelta gesondert nachgefasst würde?

Meine spekulative Version:
Hamilton hat seit der Dauphine nicht mehr mit Fremdblut gepanscht (der Test betraf Restblut und zum Erstaunen Hamiltons blieb das bis zur Vuelta nachweisbar) und Perez begann seine Leistungsexplosion unter Fremdblut, als klar war, dass man an der Vuelta darauf gar nicht kontrolliert wurde und daher/weil auch einige eingeweihte andere Fahrer damit unterwegs waren. Von der Zusammearbeit der spanischen Kontroll-Labors mit den Fahrern berichtete ja schon Manzano.



Geschrieben von Cyclist am 30.09.2005 um 15:53:

 

Laut rsn ist die B-Probe von Guidi negativ und mittlerweile die Suspendierung aufgehoben.

http://radsportnews.net/cgi-bin/newsscript.pl?record=141


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