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Geschrieben von Indurain am 16.01.2003 um 20:51:
Re:
Kenne das Buch von L.A. nicht, aber die Zusammenhänge, Voraussetzungen, Methoden usw. werden ziemlich verständlich in dem Rowohlt-Bändchen von K. Hottenrott und Martin Zülch, "Ausdauertrainer Radsport" erläutert. Enthält zudem 'ne Menge guter und v.a. - für Hobbyfahrer unterschiedlicher Anspruchniveaus - praktikabler Trainingspläne.
Das Tour-Magazin bietet z. Z. in Zusammenarbeit mit einem Privat-Anbieter eine relativ günstige Gelegenheit, sich ortsnah einer sportmedizinischen Leistungsdiagnose zu unterziehen. Näheres unter:
http://www.tour-magazin.de/stuff/index1.html
http://www.energy-lab.de/
Ein Verzeichnis von privaten Leistungsdiagnostik-Anbietern gibt es auf den Seiten des BDR:
http://www.rad-net.de/ (dort dem Link Leistungsdiagnostik - auf der linken Seite - folgen).
Ob der Aufwand lohnt, vermag ich nicht einzuschätzen.
Gruß I.
Geschrieben von Indurain am 16.01.2003 um 21:02:
P.S.: @ Fraenki
Hab' i. ü. nahezu die gleiche MHZ wie Du (196) und fahre intensive Kraftausdauer-Einheiten am Berg mit nem Puls von höchstens 173-175 (das sind etwa 90% der MHZ). Das lief bislang immer ganz gut. Extensive Grundlagen- und Kraftausdauer liegt bei mir so zwischen 140 und 155; darunter zeitigt das ganze irgendwie keine merklichen Trainingseffekte (v.a. der Fettstoffwechsel will - entgegen aller Gelehrten-Meinung, die zu niedrigeren Belastungen rät - nicht anspringen). Ich würd' am Ende mit den Puls-Bereichen nicht zu sklavisch umgehen - als ungefähre Orientierung reichen sie sicher aus; was für Dich am Ende gut ist, mußt Du selbst durch Erfahrung ausknobeln. Prinzipiell gilt wohl die Empfehlung, daß weniger Intensität am Ende mehr Leistung (und Spaß) bedeutet.
Gruß I.
Geschrieben von Indurain am 16.01.2003 um 21:29:
P.s.2
Noch ein allerletztes:
Was Du nur bei einer leistungsdiagnostischen Untersuchung herausbekommst, ist Deine aerob-anaerobe Schwelle: der Punkt, an dem - bei höherer Intensität - der Stoffwechsel von einer sauerstoffbasierten in eine nicht-sauerstoffbasierte Phase überwechselt. Die letztere hälst Du immer nur kurzzeitig durch; es wird soviel Laktat gebildet, daß Du am Ende den Eindruck hast, Dir platzten die Oberschenkel. Ullrich z. B. war in seinen krisenhaften Frühjahren (ab 1998) mehrfach stolz, vermelden zu dürfen, daß er es - trotz Übergewichts - schon wieder schaffe, eine Stunde lang mit Puls 185 den Berg hoch zu fahren. (Hab' mich immer gefragt, wieviel man an Grundlagenausdauer trainiert haben muß, um solche Niveaus zu erreichen).
Für eine genaue Trainingssteuerung ist die Kenntnis dieser aerob-anaeroben Schwelle wohl unverzichtbar; die MHZ liefert demgegenüber nur Näherugswerte.
Gruß I.
Geschrieben von Fraenki am 17.01.2003 um 09:01:
danke erstmal Indurain, und auch an die anderen, die sich fast schon "verprügelt" hatten.
Eine Leistungsdiagnostik werd ich nicht machen. Ich will
ja im Hobbybereich Radfahren, und kein Profi werden.
Mich hat nur diese Karvonenkurve etwas irritiert.
Und eigentlich will ich nur einen Anhaltspunkt zum Training finden, damit die ein oder andere Technik verbessert wird.
Ansonsten Trainiere ich schon in den Bereichen, die Indurain beschrieben hat, allerdings etwas unterhalb.
Geschrieben von Hangebrauk am 17.01.2003 um 13:15:
wir doch nicht oder leutchen
Geschrieben von theBikeMike am 17.01.2003 um 16:10:
Leistungstest!
Die ganzen Überschlags-Formeln bringen dir nicht wirklich viel, passen zwar häufig, aber eben nicht immer. Und wenn du schon mit Pulsmesser fährst, bringt dich ein Leistungstest weiter. Ist sozusagen der nächste (logische) Schritt.
Und die 80€, die das im Schnitt kostet, sollten auch noch drin sein
Geschrieben von Hangebrauk am 17.01.2003 um 17:51:
80€ spin die idis
Geschrieben von Michelin-Männchen am 18.01.2003 um 17:45:
RE: P.s.2
| Zitat: |
Original von Indurain
Ullrich z. B. war in seinen krisenhaften Frühjahren (ab 1998) mehrfach stolz, vermelden zu dürfen, daß er es - trotz Übergewichts - schon wieder schaffe, eine Stunde lang mit Puls 185 den Berg hoch zu fahren. (Hab' mich immer gefragt, wieviel man an Grundlagenausdauer trainiert haben muß, um solche Niveaus zu erreichen).
Für eine genaue Trainingssteuerung ist die Kenntnis dieser aerob-anaeroben Schwelle wohl unverzichtbar; die MHZ liefert demgegenüber nur Näherugswerte.
Gruß I. |
Ich riskiere mal 'ne Rille. Als ich im September 2000 mal den Mount Ventoux hochgefahren bin, hatte ich einen Durchschnittspuls von 180 (und ich habe länger als eine Stunde gebraucht

).
Abgesehen davon, habe ich tatsächlich einen besseren Trainingseffekt, wenn ich mich überwiegend unterhalb von 80% des Maximalpulses "aufhalte".
Sebastian
Sebastian
Geschrieben von Chepe Gonzales am 18.01.2003 um 19:02:
| Zitat: |
Original von xyrium
oh man-so war däs ned gemeint. junge, junge ey...
alles wird gut. recht hasch manic...
aber wieso sollte ich eine falsche bezeichnung verwendet haben??
es besteht ein unterschied zwischen einer sportuntersuchung und einer leistungsdiagnostik! also, mach mal langsam...
|
Hä? Da widersprichst du dir doch irgendwo selbst! Natürlich besteht ein Unterschied zwischen einer Sportuntersuchung und einer Leistungsdiagnostik, und du hattest in deinem Posting von einer Sportuntersuchung geredet, obwohl es in diesem Thread eigentlich um Leistungsdiagnostik geht. Deswegen hab ich in meinem Posting was von Leistungsdiagnostik geschrieben. Und dann kamst wieder du an und hast mir vorgeworfen, mich wiederholt zu haben, was so nicht stimmte - und das hat mich in diesem Moment retwas geärgert. Vielleicht auch, weil 50% der Postings hier Wiederholungen von vorherigen Postings sind und du nur explizit mich kritisiert hast.
Aber jetzt ist ja wieder gut, oder nich? Magst du vielleicht nen

?
Geschrieben von Hangebrauk am 18.01.2003 um 23:40:
mal ne frage wenn man eine hohe herzfrequens hat
kann das sein dad man von ne hohe herzfequenz schneller langsam wird wie mit niedrige herzfrquenz
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