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Geschrieben von Chepe Gonzales am 16.12.2002 um 15:11:

 

Zitat:
Original von xyrium
das habe ich mir genauso überlegt wie du: vorne spielt die aerodynamik eine größere rolle-am hinterrad kommt die luft sowieso schon verwirbelt an.


Und weswegen fährt man dann im Zeitfahren die Scheibe hinten volltrottel ? Weil diese die verwirbelte Luft wieder zusammenführt und dadurch der Luftwiderstand gesenkt wird.



Geschrieben von maniceden am 16.12.2002 um 15:15:

  Man fährt vorne im Zeitfahren

keine SCheibe, da diese zu seitenwindempfindlich ist und eine Scheibe vor allem nur dann optimal funktioniert, wenn Sie "grade" im Wind steht. Bei nur minimalen Bewegungen um die Lenkachse hat man mit der Scheibe mehr Luftwiderstand, da diese dann mit einer großen Fläche im Wind steht. Das passiert am Hinterrad eben nicht, während am Vorderrad dies dauernd der Fall ist.

Meiner MEinung nach macht die Aerodynamik kaum einen Unterschied zwischen Vorder-und Hinterrad. Augenzwinkern Und die Verwirbelungen sind meiner MEinung nach VErnachlässigabr., Eine aerodynamischere Felge schneidet besser durch die LUft, egal ob verwirbelt oder nicht.



Geschrieben von Chepe Gonzales am 16.12.2002 um 15:55:

 

Zitat:
Original von maniceden
Bei nur minimalen Bewegungen um die Lenkachse hat man mit der Scheibe mehr Luftwiderstand, da diese dann mit einer großen Fläche im Wind steht. Das passiert am Hinterrad eben nicht, während am Vorderrad dies dauernd der Fall ist.


Wieso das denn? Wenn du lenkst, dreht sich zwar das Rad, der (Fahrt-)Wind kommt aber eh immer nur aus der Fahrtrichtung. Die Rolle stände von daher immer im Wind. Man montiert vorne nur keine Scheibe, weil diese zu Seitenwind anfällig wäre und somit Kraft kosten würde.



Geschrieben von maniceden am 16.12.2002 um 16:02:

  Nehmen wir mal an....

das beim Fahren hauptsächlich der Wind der relevant für die Aerodynamik ist von vorne kommt und das Vortderrad steht genauin Flucht mit dem Rahmen funktioniert eine Scheibe optimal. Da sind wir uns einig. Im Hinterrad ist das also immer gegeben.
Was passiert nun wenn man, wie während der Fahrt andauern, lenkt. Bei der Sicht von vorne aufs Rad bildet die Scheibe auf einmal eine relativ große undurchlässige Fläche und ist damit aerodynamisch nicht mehr so der Bringer. SChlicht und einfach, weil im Endeffekt die Scheibe dann eine Fläche bildet die im Wind steht.



Geschrieben von xyrium am 16.12.2002 um 16:49:

 

Zitat:
Original von ernesTo
okok!

ich sehe schon. messerspeichen in 105er naben ist eher rausgeschmissenes geld, aber wäre vermutlich auch nur spielerei gewesen.

ist radial speichen cniht ein bischen unstabil für laufräder, die immer zum training verwendet werden (die teile sind ja quasi dann trainingslaufräder, die ich im wettkampf drauf lasse und nix anderes).


mfg
ernesTo


radialspeichung erhöht sogar die steifigkeit um ca. 10%!
nur würden das standardnaben nicht aushalten, da sie nabenflänschne nicht verstärkt sind!
wegen der scheibe vorne: die fährt man ja nur auf der bahn. manic hat das ja ganz gut erklärt warum! Augenzwinkern



Geschrieben von BigMike47 am 16.12.2002 um 17:07:

Augenzwinkern nicht nur auf

der Bahn
meister Virenque ist im Jahre 99 beinahe alle seine Zeitfahren mit 2 Scheibenrädern gefahren
Gebracht hats ihm nix, und deshalb machts auch kein anderer (er übrigns auch nicht mehr Aldag Smilie )



Geschrieben von ernesTo am 16.12.2002 um 18:52:

 

das mit der aerodynamik spielt besonders bei mir keine rolle großes Grinsen . so richtig haut sowas doch erst ab 42-43km/h rein, oder? und die schaffe ich über lange distanzen (40-50km) einfach noch nicht. und selbst wenn, wäre ich danach so platt, dass ich keinen meter mehr laufen könnte.

kreuzen bis zum gehtnichtmehr werde ich warscheinlich wirklich.

ich denke ich werde vorne ne mavic pro cd (habe ich quasi schon) und hinten ne cxp33 (ist ja stabiler gegenüber höhenschlägen) verbauen. vorne dann 2fach und hinten 3/2 fach gekreuzt. wie die teile aussehen ist nicht so wichtig. verbaue sowieso ne absolut bunte mischung (2jahre alte jedoch neue 105er kurbel, eine alte 105er nabe, eine neue, aktueller ultegra umwerfer, neues 105er schaltwerk, 2 verschiedene felgen).


mfg
ernesTo



Geschrieben von Chepe Gonzales am 17.12.2002 um 14:43:

  RE: Nehmen wir mal an....

Zitat:
Original von maniceden
Was passiert nun wenn man, wie während der Fahrt andauern, lenkt. Bei der Sicht von vorne aufs Rad bildet die Scheibe auf einmal eine relativ große undurchlässige Fläche und ist damit aerodynamisch nicht mehr so der Bringer. SChlicht und einfach, weil im Endeffekt die Scheibe dann eine Fläche bildet die im Wind steht.


Nein, eben nicht!!! Denn das Vorderrad (und damit eine vordere Scheibe) steht ja immer automatisch aerodynamisch im Fahrtwind! Der Nachteil ist nur der Seitenwind (also ein äußerer Einfluss!), der gegen die Scheibe drückt und somit Kraft kostet.



Geschrieben von maniceden am 17.12.2002 um 14:47:

  Sorry

aber das ist Bockmist. Bei jeder Lenkbewegung führst Du mit ner Scheibe im Vorderrad zu einer vergrösserten Fläche die der Wind angreift.
Optimal ist die SCheibe nur wenn der Lenker gerade in Fahrtrichtugn steht und der Wind von vorne kommt.
In dem Moment wo Du lenkst, was DU während der Fahrt dauernd tust, wenn auch oft nur leciht, bietet die SCheibe einen größeren Luftwiderstand.
Stell dich einfach mal vors Rad und mache nen leichten Lenkausschlag. Dann siehst Du schon wie die Angriffsfläche für den Wind wächst.

Wie das Vorderrad auch beim lenken automatisch immer im Fahrtwind steht musst Du mir dann doch noch erklöären. Klar it, das wenn der Lenker nicht bewegt wird und der Wind hauptsächlich von vorne kommt, dies der Fall ist. Aber generell ist man dauernd minimal am Lneken. Oder warum fahren die Fahrer heutzutage auch bei Windstille vorne keine SCheibe mehr???

Ach ja, wie schon oben erwähnt, ist die Windempfindlichkeit ein ebenfalls nicht zu verachtendes Problem.



Geschrieben von Chepe Gonzales am 17.12.2002 um 18:46:

 

Maniceden, sei mir bitte nicht böse, aber ich glaube, dass du da einen riesengroßen Denkfehler machst. Damit deine Behauptung stimmen würde, müsste das Fahrrad ja trotz Lenkeinschlag einfach weiterhin geradeaus rutschen .

Die Fahrtrichtung wird ja nur durch das Vorderrad definiert, deswegen kann man ein Fahrrad ja auch LENKEN. Und wenn sich das Vorderrad dreht (=lenkt), kommt der Fahrtwind ja immer noch (aus Sichtweise des Vorderrades) von vorne . Deswegen steht die Scheibe ja immer gerade und nicht mit einer großen Fläche im Wind.



Geschrieben von maniceden am 17.12.2002 um 18:52:

  Sach ma

von so Sachen wie Wenderadius oder so hast Du noch nix gehört. Oder schlägst Du dein lenkrad nicht ein???

Hör mal zu: Wenn ich lenke bewege ich mein RTad immer aus der Achse raus. Die Kreisbeweguing wird ja mit dadurch erzielt. Erst wenn ich wieder den LEnker grade stelle habe ich die Kurve vollzogen und g´fahre wieder in einer Linie.
Stells Dir einfach so vor, dass man die ganze ZEit minimale Schlangenlinien fährt udn deshalb immer ein wenig lenkt.
Und nur mal so: Der Wind kommt sozusdagen nur von vorne, da Du ´nomrlaerweise mehr FAhrtwind wie Seitenwind hast.. Und der FAhrtwind wird doch nur optimal durchtrennt wenn dein Rad gerade steht, oder? Beim lenken ist das wohl nicht der Fall.

Deiner Theorie nach würde dann ja das Hinterrad eben dauernd blöd im Wind stehen, da das Worderrad und das Hinterrad beim lenken ja wohl nicht eine linie bilden, oder etwa doch?

Stelll dich doch einfach mal vor dein Rad und beweg den Lenker. Dann siehst Du doch das im Moment des Lenkens die Fläche grösser ist. Wenn Du deinen Lenkvorgang abgeschlossen hast und wiede "gradeaus" fährst, dann hst Du vollkommen recht.

Aber das hat nun wirklich nix mit Rutschen oder sowas zut un, sondern ist simple Fahrphysik. Man beschriebt für den kurzen Moment eben ne Kreisbahn. Ansonsten würde man ja beim andauernden im Kreis fahren bei Windstille die gleichen Aerodynaischen Werte haben wie wenn Du konstant ohne Lenkbewegung geradeaus fährst. Mal übertrieben gesprochen.



Geschrieben von Chepe Gonzales am 17.12.2002 um 22:28:

  RE: Sach ma

Zitat:
Original von maniceden
Ansonsten würde man ja beim andauernden im Kreis fahren bei Windstille die gleichen Aerodynaischen Werte haben wie wenn Du konstant ohne Lenkbewegung geradeaus fährst. Mal übertrieben gesprochen.


Und warum haben Bahnfahrer, die ja andauernd im Kreis fahren, vorne oft ne Scheibe, hä? Ich behaupte weiterhin, dass das Vorderrad immer gerade im Fahrtwind steht und vorne Scheiben nur auf Grund des Seitenwindeinflusses in der Regel nicht mehr verwendet werden.



Geschrieben von Hangebrauk am 17.12.2002 um 22:42:

 

fragt doch mal ein dritten
der sich damit aukent smile


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