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Geschrieben von gehlhajo am 22.05.2022 um 16:48:
Ich glaube, der "Nichtangriffspakt" zwischen den führenden Teams hält bis zum Schluß. Im GC passiert nix mehr......
Geschrieben von Faser am 22.05.2022 um 16:54:
Ja. Ziemlich langweilig. War aber teilweise zu erwarten. UAE hat es ja irgendwie nicht auf die Kette bekommen.
Geschrieben von fassa am 23.05.2022 um 12:18:
Das war gestern eine sinnlose Etappe. Nur nicht für Ciccone.
Geschrieben von Henning am 23.05.2022 um 12:55:
Ich habe es nicht verstanden, warum INEOS Grenadiers nicht mehr gemacht hat. Carapaz braucht doch weit mehr als den aktuellen Vorsprung auf Hindley und Almeida im Zeitfahren, auch wenn das sehr kurz ist. Passivität kann er sich eigentlich nicht leisten.
Geschrieben von Vinyard am 23.05.2022 um 13:01:
what?
Hindley braucht seinerseits eher 30 Sekunden auf Carapaz möchte ich vermuten. Almeida ist sicher der stärkte Zeitfahrer von den drei Genannten. Aber Morgen und Mittwoch sind wohl am Schlussanstieg mehr Sekunden zu holen als am Rollerberg gestern.
Für das Bora-Duo mache ich mir eher Sorgen um das Wetter. Schön-Wetter-Fahrer!
Geschrieben von Ocaña am 23.05.2022 um 13:03:
| Zitat: |
Original von Henning
Ich habe es nicht verstanden, warum INEOS Grenadiers nicht mehr gemacht hat. Carapaz braucht doch weit mehr als den aktuellen Vorsprung auf Hindley und Almeida im Zeitfahren, auch wenn das sehr kurz ist. Passivität kann er sich eigentlich nicht leisten. |
Es kommen noch VIER! Bergetappen. Mit vier entscheidenden Anstiegen, die alle weitaus schwerer sind, als Cogne. Auch mit Verläufen, die viel schwieriger zu kontrollieren sind für das Team. Machen sie nix ist es langweilig. Shreddern sie alles, ist es auch langweilig.
Eigentlich ist es Hindley, der Zeit gewinnen muss.
Geschrieben von KönigderBernina am 23.05.2022 um 13:11:
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Original von Vinyard
what?
Hindley braucht seinerseits eher 30 Sekunden auf Carapaz möchte ich vermuten. Almeida ist sicher der stärkte Zeitfahrer von den drei Genannten. Aber Morgen und Mittwoch sind wohl am Schlussanstieg mehr Sekunden zu holen als am Rollerberg gestern.
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Das sehe ich auch so.
Und so, wie Almeida am Samstag abgefahren ist, könnten die restlichen Abfahrten Carapaz ja schon ausreichen um ihn vor dem ZF ausreichend zu distanzieren.
Das hat schoon stark an Remco bei der letztjährigen Strade Bianche-Etappe erinnert, als er seinerseits von Almeida angeschrien wurde.
Geschrieben von Henning am 23.05.2022 um 13:38:
| Zitat: |
Original von Ocaña
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Original von Henning
Ich habe es nicht verstanden, warum INEOS Grenadiers nicht mehr gemacht hat. Carapaz braucht doch weit mehr als den aktuellen Vorsprung auf Hindley und Almeida im Zeitfahren, auch wenn das sehr kurz ist. Passivität kann er sich eigentlich nicht leisten. |
Es kommen noch VIER! Bergetappen. Mit vier entscheidenden Anstiegen, die alle weitaus schwerer sind, als Cogne. Auch mit Verläufen, die viel schwieriger zu kontrollieren sind für das Team. Machen sie nix ist es langweilig. Shreddern sie alles, ist es auch langweilig.
Eigentlich ist es Hindley, der Zeit gewinnen muss.
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Habe Hindley tatsächlich als stärker im Zeitfahren abgespeichert. Mea culpa.
Aber ansonsten bleibe ich dabei: Restprogramm hin oder her, nach der Vorbelastung der verrückten Etappe am Samstag und angesichts des Umstandes, dass es das Ende der zweiten Woche war, hätte sich die Etappe wunderbar angeboten, mal einen Unterschied zu machen. Heute ist erstmal Ruhetag, da können sich einige erholen, Etappe 16 ist mit den großen Distanzen zwischen den Bergen und der Abfahrt am Ende nicht perfekt für einen Angriff geeignet, Etappe 17 ist nicht schwer genug, Etappe 19 hat einen Kat2-Berg am Ende und auf der 20. Etappe wird man erste Kräfte fürs Zeitfahren sparen wollen. So viel von den VIER Bergetappen bleibt da nicht übrig.
Geschrieben von Faser am 23.05.2022 um 13:42:
Richtig kalt wird es eigentlich nicht, nur gewittrig. Das ist oft gar nicht so das riesen Problem für kälteempfindliche Fahrer, da es nicht 6h kalt durchregnet, sondern einfach nur schwülwarm ist und dann immer mal wieder nass und kalt.
Ich bin mir nicht so sicher, ob Carapaz so souverän ist. Da stimm ich Henning schon zu. Ineos geht ein Risiko ein. Carapaz hat im letzten Zeitfahren auf 9km nur 6 Sekunden auf Hindley aufgeholt und 10 Sekunden auf Almeida verloren. Sicher kann er sich da nie sein, zumal ja Bahrain und Bora Druck machen können auf den Bergetappen. Sie haben halt das Problem, dass sie keinen alten Froome und Bernal dabei haben, die eben mal alle abhängen.
Geschrieben von KönigderBernina am 23.05.2022 um 13:45:
Die verbliebenen vier Bergetappen sind auf jeden Fall schwer genug, um noch Zeit für zwei Zeitfahren gut machen zu können.
Ineos wäre eher ein Risiko eingegangen, wenn man auf der Etappe gestern was versucht hätte, was das Profil einfach nicht hergegeben hat.
Geschrieben von Faser am 23.05.2022 um 13:52:
Ich denke auch, dass es ab jetzt dann massive Abstände geben wird und im Endeffekt schon der stärkste Kletterer gewinnt. So eine Etappe wie gestern ist aber oft eher besser für Carapaz, als diese reinen steilen Schlussanstiege. Die großen Abstände hat der doch immer im Chaos geholt.
Aber gestern war es irgendwie für alle relativ sinnlos zu attackieren. Wenn dann hätte man Carapaz isolieren müssen bzw. Carapaz hätte ein Problem mit Bahrain und Bora bekommen.
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