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Geschrieben von Bugno am 19.04.2012 um 09:05:
RE: La Flèche Wallonne 2012
Ist halt der "Wallonische Kilometer", das war aber immer schon so!
Geschrieben von Joe Turner am 19.04.2012 um 10:40:
RE: La Flèche Wallonne 2012
Hut ab vor Nibalis stetem Einsatz, aber da gingen auf den letzten Metern wieder mal alle Lichter aus, Henao unten ganz gut platziert, aber die Mur liegt ihm wohl eher nicht, sein Ergebnisse sind für die 1. Saison trotzdem super
Geschrieben von Moreau am 19.04.2012 um 10:57:
RE: La Flèche Wallonne 2012
| Zitat: |
Original von fassa
War irgendwie langweilig. |
Nö !
Besonders der Ritt auf der Windkante kurz vor Huy spektakulär.
Geschrieben von Ocaña am 19.04.2012 um 12:48:
RE: La Flèche Wallonne 2012
| Zitat: |
Original von Bugno
Ist halt der "Wallonische Kilometer", das war aber immer schon so! |
Findest du? Gab da doch genug Rennen, die schon
50 km+ vor Huy begannen.
Geschrieben von raser am 20.04.2012 um 08:18:
RE: La Flèche Wallonne 2012
Das
Gejammer geht wieder los...
Geschrieben von panni am 20.04.2012 um 08:36:
RE: La Flèche Wallonne 2012
Die Schlecks können froh sein, dass sie im Finale nicht die Mur noch mal runter mussten. Da wären sie noch ein paar Plätze weiter hinten gelandet.
Die Tour ohne Contador stelle ich mir mittlerweile grausam vor. Baby-Schleck rückt in den Medien dadurch noch mehr in den Focus und wird sicher keine Gelegenheit auslassen, über halsbrecherische Abfahrten, die Unwegsamkeiten regennasser Straßen und kooperationsunwillige Konkurrenten verhinderter Toursieger zu lamentieren.
Geschrieben von fassa am 20.04.2012 um 08:44:
RE: La Flèche Wallonne 2012
| Zitat: |
Original von raser
Das Gejammer geht wieder los...
|
Mein Gott, so ist es dann halt gewesen.
Haben die erwartet, dass andere Andys Attacke mitgehen und diesen dann zur Huy im Windschatten eskortieren.
Edit: Der Tour mit den Schlecks als absolute Favs sehe ich mit Schrecken entgegegen. War ja schon früher unerträglich, wie sie sich gemeinsam vor Contador spannten, ihn hochzogen und selber nie angriffen. Und hinterher behaupten: "Wir haben alles versucht."
Geschrieben von DjHans am 20.04.2012 um 12:18:
Zum Glück sind die Schlecks nicht die absoluten Favoriten, nach dieser Saison schon gar nicht.
Topfavorit ist der Titelverteidiger und damit natürlich Evans. Dahinter sehe ich bisher Wiggins.
Wo wollen die Schlecks denn den Rückstand aus den Zeitfahren ausholen? Es gibt ganze 3 Bergankünfte, darunter keine HC, dafür mehrere Bergetappen (Porrentruy, Bellegarde-sur-Valserine, Foix und Luchon) im Tal. Auf denen Etappen greifen sie ohnehin nicht an. Und bei den 3 Bergankünften spielen sie wieder ihr Bruderspiel und alle kommen gemeinsam an...
Geschrieben von kartoffeljäger am 20.04.2012 um 20:17:
| Zitat: |
Original von DjHans
Wo wollen die Schlecks denn den Rückstand aus den Zeitfahren ausholen? Es gibt ganze 3 Bergankünfte, darunter keine HC, dafür mehrere Bergetappen (Porrentruy, Bellegarde-sur-Valserine, Foix und Luchon) im Tal. Auf denen Etappen greifen sie ohnehin nicht an. |
Woher kommt ueberhaupt diese Wahrnehmung dass Andy solch ein schlechter Abfahrer ist, dass dadurch jede Attacke auf einer Etappe mit Ankunft im Tal unmoeglich gemacht wuerde? Nur wegen dieser einen Etappe mit der Ankunft in Gap? An andere schlechte Abfahrten kann ich mich jedenfalls nicht erinnern...(jedenfalls nicht bei der Tour)
MMn sind die Etappen in Porrentruy, Bellegarde-sur-Valserine, Foix und Luchon gar nicht mal so unvorteilhaft fuer die Schlecks. Sie werden halt gezwungen schon weit vor dem Ziel anzugreifen. Erinnert mich von der Konstellation her ein bisschen an die Etappe 2010 mit Madeleine als auch jeder davon ausging dass nix passieren wuerde, und nachher war es die beste Etappe der Tour 2010.
edit: dass das Gejammere der Schlecks nervt ist klar. Wobei Andy von der Grundaussage am Mittwoch nicht mal so falsch liegt. Was haette denn ein paar Outsider (die gegen Rodriguez sowieso keine Chance gehabt haetten, wozu ich 95% der Fahrer zaehle) daran gehindert an der 2ten Passage der Mur anzugreifen? mMn war dieses Jahr die erste Ausgabe seit langem wo eine kleine Gruppe eine Chance gehabt haette allein zum Ziel zu kommen. Man haette es nur versuchen muessen...
Geschrieben von Chiappucci am 20.04.2012 um 20:56:
| Zitat: |
Original von kartoffeljäger
Woher kommt ueberhaupt diese Wahrnehmung dass Andy solch ein schlechter Abfahrer ist, ... |
Es kommt daher, dass er häufig in Kurven den Fuß aus der Pedale nimmt.
Anders als Leini neulich meinte, sind Stützräder keine echte Hilfe.
Wenn er tatsächlich den Fuß aufsetzt entlastet er damit nur das Hinterrad und der Sturz ist perfekt.
Es kommt daher, dass er immer das Knie ausstellt, wenn der Kurven fährt.
Das ist eine Maßnahme, von Leuten, die im Gleichgewicht unsicher sind.
Leider führt es auch dazu, dass das Gesamtfahrzeug (bestehend aus Fahrrad und Fahrer) instabiler wird.
Es kommt daher, dass er selten die Ideallinie findet.
Es kommt daher, dass er einhändig durch Schlaglöcher fährt.
Es kommt daher, dass ich oft papi-mäßig Angst habe, wenn ich ihn abfahren sehe.
...
Geschrieben von kartoffeljäger am 20.04.2012 um 21:19:
| Zitat: |
Original von Chiappucci
| Zitat: |
Original von kartoffeljäger
Woher kommt ueberhaupt diese Wahrnehmung dass Andy solch ein schlechter Abfahrer ist, ... |
Es kommt daher, dass er häufig in Kurven den Fuß aus der Pedale nimmt.
Anders als Leini neulich meinte, sind Stützräder keine echte Hilfe.
Wenn er tatsächlich den Fuß aufsetzt entlastet er damit nur das Hinterrad und der Sturz ist perfekt.
Es kommt daher, dass er immer das Knie ausstellt, wenn der Kurven fährt.
Das ist eine Maßnahme, von Leuten, die im Gleichgewicht unsicher sind.
Leider führt es auch dazu, dass das Gesamtfahrzeug (bestehend aus Fahrrad und Fahrer) instabiler wird.
Es kommt daher, dass er selten die Ideallinie findet.
Es kommt daher, dass er einhändig durch Schlaglöcher fährt.
Es kommt daher, dass ich oft papi-mäßig Angst habe, wenn ich ihn abfahren sehe.
...
|
dass er kein Cancellara ist, will ich gar nicht bestreiten...
mMn ist der Frank der deutlich schlechtere Abfahrer der beiden, und wahrscheinlich wird diese Annahme dann unbewusst auf Andy uebertragen.Ich kann mich an keine Abfahrt erinnern wo er Zeit auf irgendwelche Favoriten verloren haette...
Geschrieben von Bertro am 21.04.2012 um 01:10:
Also ich sehe Andy Schleck auch nicht als schlechten Abfahrer, natürlich kann er nicht in der Kategorie Sanchez/Nibali/Hushovd/Popovych (zumindest zu seinen besten Zeiten) mithalten, aber er fährt wesentlich besser ab als z.B. sein Bruder, Basso oder auch Leipheimer.
Geschrieben von DjHans am 21.04.2012 um 04:01:
| Zitat: |
Original von kartoffeljäger
| Zitat: |
Original von DjHans
Wo wollen die Schlecks denn den Rückstand aus den Zeitfahren ausholen? Es gibt ganze 3 Bergankünfte, darunter keine HC, dafür mehrere Bergetappen (Porrentruy, Bellegarde-sur-Valserine, Foix und Luchon) im Tal. Auf denen Etappen greifen sie ohnehin nicht an. |
Woher kommt ueberhaupt diese Wahrnehmung dass Andy solch ein schlechter Abfahrer ist, dass dadurch jede Attacke auf einer Etappe mit Ankunft im Tal unmoeglich gemacht wuerde? Nur wegen dieser einen Etappe mit der Ankunft in Gap? An andere schlechte Abfahrten kann ich mich jedenfalls nicht erinnern...(jedenfalls nicht bei der Tour)
MMn sind die Etappen in Porrentruy, Bellegarde-sur-Valserine, Foix und Luchon gar nicht mal so unvorteilhaft fuer die Schlecks. Sie werden halt gezwungen schon weit vor dem Ziel anzugreifen. Erinnert mich von der Konstellation her ein bisschen an die Etappe 2010 mit Madeleine als auch jeder davon ausging dass nix passieren wuerde, und nachher war es die beste Etappe der Tour 2010.
edit: dass das Gejammere der Schlecks nervt ist klar. Wobei Andy von der Grundaussage am Mittwoch nicht mal so falsch liegt. Was haette denn ein paar Outsider (die gegen Rodriguez sowieso keine Chance gehabt haetten, wozu ich 95% der Fahrer zaehle) daran gehindert an der 2ten Passage der Mur anzugreifen? mMn war dieses Jahr die erste Ausgabe seit langem wo eine kleine Gruppe eine Chance gehabt haette allein zum Ziel zu kommen. Man haette es nur versuchen muessen... |
Du hast schon Recht. Mit der Aussage hatte Schleck nicht mal so unrecht.
Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass sich Andy über schwere Abfahrten beschwert.
Ob er miserabel ist? Nun, keine Ahnung. Ich hab mir mal seine Ergebnisse angeschaut. Es gab in der Tat wenig Etappen mit Zeitverlust. Allerdings gab es auch wenig schwere Abfahrten von Bedeutung. Technische Abfahrten in Zielnähe gibt es auch eher selten.
Was war eigentlich 2007 beim Giro? Da gab es doch eine recht schwere Abfahrt, auf welcher Garzelli angriff? Im Ziel hat er doch mit Simoni den Etappensieg unter sich ausgemacht? Wie hat sich Schleck dort geschlagen?
2008 bei der Tour kann ich mich jetzt an keine Abfahrt von Bedeutung erinnern. Einmal ist Menchov gestürzt, doch die Abfahrt vom Bonnette kam mir so schwer eigentlich nicht vor.
2009 war die vom Colombière meiner Erinnerung nach nicht mal so leicht, da ist er wohl in der Tat nicht so langsam gefahren. Aber ansonsten kann ich mich an keine nennenswerte Abfahrt erinnern.
2010 war er auf dem Pflaster ganz gut, was zumindest für eine gewisse Fahrtechnik spricht. Bei der Etappe über den Madeleine kam er ganz vorne mit Contador an. Ich habe die Etappe aber damals nicht gesehen, also keine Ahnung, wie er dort den Berg hinunter fuhr.
Die Etappe auf jener er die Tour verlor (Port de Balès), war aber weniger gut. Ich habe ihn da sehr, sehr unsicher auf dem Rad in Erinnerung. Ich meine auf der Abfahrt in jeder Kurve Angst um ihn gehabt zu haben. Nun gut, da war er auch voller Emotionen und so groß war der Abstand im Ziel nicht, er hatte ja schon auf dem Gipfel Rückstand, ganz so schlecht war er also wohl wirklich nicht.
2011 hat er nach Gap verloren, aber auch nach Pinerolo hatte er Rückstand, allerdings konnte er diesen wieder aufholen.
2012 gibt es jetzt nicht unbedingt eine Killer Abfahrt. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Die Abfahrt vom Peyresourde ist jetzt nicht zu schwierig. Ich denke auch nicht, dass auf der Abfahrt vom Grand Colombier zu viel passiert. Auch nach Porrentruy ist die Abfahrt wohl nicht lange und entscheidend genug. Die Etappe nach Foix könnte aber sehr interessant werden. Der Anstieg scheint extrem steil zu sein, da wäre es nicht unwahrscheinlich, dass die Abfahrt recht anspruchsvoll wird.
Generell wird die Abfahrt Andy sicher nicht die Tour kosten. Andererseits muss er aber recht viel Zeit aufholen. Denn seine 3-4 Minuten Rückstand wird er im Zeitfahren auf jeden Fall einfangen. Und das ist gegenüber Wiggins noch großzügig gerechnet. Bei einer Fahrweise der letzten Jahre haben sie keine Chance, Nicht, weil sie auf den von mir genannten Etappen Zeit verlieren. Nein, aber das sind Etappen, auf denen man Zeit gewinnen muss. Und diese Chance sehe ich bei den Schlecks nicht, dafür fahren sie viel zu passiv. Man muss jetzt auch nicht die Galibier Etappe heroisieren. Andy ist da relaitv ohne Gegenwehr weggefahren, Evans hatte hinten keinerlei wirkliche Unterstützung von Klasse. Diese Attacke war jetzt keine "große" Attacke und die Abfahrt vom Izoard ist zwar nicht leicht, aber auch nicht unbedingt gefürchtet. Hätte Andy am Galibier und danach voll mit Contador kooperiert, hätte er die Tour gewinnen können. Mir ist es immer noch unbegreiflich, wie er da einfach nur am Rad sitzen konnte. Diese Chance bekommt er so schnell nicht wieder, so wird er nie die Tour gewinnen.
Die Schlussanstiege der Tour 2012 sind jedenfalls alle recht kurz. Da wird Schleck auf keinen Fall ausreichend Zeit herausfahren können. Entweder er schafft es endlich Kapital aus seinem starken Team zu schlagen oder er wird wieder maximal auf dem Podest landen. Vor allem mit einem superstarken Team Sky, welches 2011 noch keine Rolle spielte.
Geschrieben von DjHans am 21.04.2012 um 04:04:
Basso ist in der Tat eine Gurke bergab. Simoni hat den Mortirolo hinunter 2006 auf ihn noch gewartet. Als Dank dafür hat ihn Basso nach Aprica abgehängt und die Etappe gewonnen.
Natürlich kann man auch nicht erwarten, dass Schleck so überragend wie Cancellara bergab fährt. Aber die Konkurrenten wissen (oder meinen zumindest), dass er dort eine Schwäche hat und werden das gnadenlos ausnutzen wollen.
Geschrieben von panni am 21.04.2012 um 07:53:
@Kartoffeljäger
Ich würde Andys Abfahrkünste auch nicht als so schlecht bewerten. Fränk dagegen fährt ziemlich schlecht ab.
Was mich an den beiden, insbesondere an Andy, extrem nervt, ist dieses ständige Gejammer. Sie setzen sich nie kritisch mit ihren eigenen Leistungen auseinander, lassen sich dafür aber überdurchschnittlich häufig über unfähige bzw. unwillige Konkurrenten und schlechte Wetter- und Straßenverhältnisse aus. Sie suchen ständig nach irgendwelchen Ausreden und reden sich eigene Defizite schön.
Basso z. Bsp. ist ein grottenschlechter Abfahrer und nimmt bergab überdurchschnittlich wenig Risiko bzw. nur immer so viel wie zwingend nötig. Ich kann mich nicht erinnern, dass er bei der TdF in den Abfahrten von seinen Hauptkonkurrenten schon mal abgehängt worden wäre. Wenn es darauf ankommt, dann bekommt er es immer einigermaßen hin. Wenn er es sich leisten kann, schleicht er regennasse Straßen regelrecht herunter. Basso ist auch nicht gerade ein Haudegen, aber er redet nichts schön und greift im Rennen, wenn er sich einigermaßen fühlt und unbedingt Zeit heraus fahren muss, einfach in den Anstiegen an. Und er macht für Misserfolge weder seine Konkurrenten noch widrige Umstände im Rennen verantwortlich. Er analysiert sachlich woran es bei ihm gemangelt hat.
Geschrieben von Cannavaro am 21.04.2012 um 09:51:
| Zitat: |
Original von DjHans
Was war eigentlich 2007 beim Giro? Da gab es doch eine recht schwere Abfahrt, auf welcher Garzelli angriff? Im Ziel hat er doch mit Simoni den Etappensieg unter sich ausgemacht? Wie hat sich Schleck dort geschlagen?
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Kam die Gruppenteilung nicht durch einen Sturz zustande? Schleck war jedenfalls in der zweiten Gruppe.
| Zitat: |
Original von DjHans
2010 war er auf dem Pflaster ganz gut, was zumindest für eine gewisse Fahrtechnik spricht. Bei der Etappe über den Madeleine kam er ganz vorne mit Contador an. Ich habe die Etappe aber damals nicht gesehen, also keine Ahnung, wie er dort den Berg hinunter fuhr.
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Schleck führte fast die gesamte Abfahrt. Sanchez hatte oben eine halbe Minute Rückstand und konnte die nicht komplett aufholen.
Geschrieben von kartoffeljäger am 21.04.2012 um 09:58:
| Zitat: |
Original von DjHans
Ob er miserabel ist? Nun, keine Ahnung. Ich hab mir mal seine Ergebnisse angeschaut. Es gab in der Tat wenig Etappen mit Zeitverlust. Allerdings gab es auch wenig schwere Abfahrten von Bedeutung. Technische Abfahrten in Zielnähe gibt es auch eher selten.
2010 war er auf dem Pflaster ganz gut, was zumindest für eine gewisse Fahrtechnik spricht. Bei der Etappe über den Madeleine kam er ganz vorne mit Contador an. Ich habe die Etappe aber damals nicht gesehen, also keine Ahnung, wie er dort den Berg hinunter fuhr. |
Das war einer der Etappen wo Conatdor zeitweise auch am Limit fuhr um mit Andy in der Abfahrt mitzuhalten.
| Zitat: |
Original von DjHans
Die Etappe auf jener er die Tour verlor (Port de Balès), war aber weniger gut. Ich habe ihn da sehr, sehr unsicher auf dem Rad in Erinnerung. Ich meine auf der Abfahrt in jeder Kurve Angst um ihn gehabt zu haben. Nun gut, da war er auch voller Emotionen und so groß war der Abstand im Ziel nicht, er hatte ja schon auf dem Gipfel Rückstand, ganz so schlecht war er also wohl wirklich nicht.
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Ich glaube mich erinnern zu koennen dass er im oberen technischen Teil der Abfahrt keine Zeit auf Sanchez, Contador und Menchov verlor. Erst auf den letzten Km verlor er noch mal 25Sekunden, da hier die Strecke nur noch leicht abfallend war und kaum Kurven beinhaltete
| Zitat: |
Original von DjHans
2011 hat er nach Gap verloren, aber auch nach Pinerolo hatte er Rückstand, allerdings konnte er diesen wieder aufholen.
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2011 war in der Tat nicht brillant, da gibt es nicht viel rumzureden...
@Panni: das staendige Gejammere ist in der Tat einer der Hauptgruende warum sich mein "Enthusiasmus" fuer Andy sehr stark gelegt hat. Ein anderer ist die Tatsache dass er nur 2 Rennen im Jahr mit 100% bestreitet, und sonst nur als Tourist herumfahrt. Und mit Bruyneel verstaerkt sich der Fokus auf die Tour noch mehr als die letzten Jahren...
Geschrieben von DjHans am 21.04.2012 um 12:14:
Schleck erinnert mich einfach an Tony Martin. Immer Ausreden suchen, immer sind andere (die Strecke) schuld. Sein Vater war damit ja auch nicht so zufrieden.
Schleck hat vor 3 Jahren Lüttich dominiert und gurkt heute im Niemandsland herum. Er verschleudert sein Talent völlig. Außer Lüttich hat er noch kein großes Rennen auf der Straße gewonnen. Keine Tour de Suisse, kein Paris-Nizza. Wenn er sich schon voll auf die Tour konzentriert, dann muss er dort anders fahren. Letztes Jahr hätte er die Tour gewinnen können gegen einen Evans ohne Team. Er hat es verschenkt. Es ist schön zu sehen, dass er für seine passive Fahrweise bestraft wurde. Sein Angriff am Izoard unterstützt von Teamkollegen war nun wirklich kein taktischer Meisterstreich, denn er kam einerseits zu spät und andererseits hat er damit nur das umgesetzt, was seit Tagen gefordert wurde. Am Galibier hätten sie Evans nochmal packen können am nächsten Tag, auch diese Chance haben sie vergeudet.
Dieses Jahr werden sie es nicht so leicht haben. Evans hat zwar immer noch ein eher schwaches Team, dafür tritt Wiggins mit einer superstarken Truppe an und wenn er das umsetzt, was er bei Paris-Nizza und der Dauphiné angedeutet hat, dann werden es die Schlecks ganz schwer haben ihm ausreichend Zeit abzunehmen. Andererseits haben sie mit Bruyneel dieses Jahr einen erfahrenen Chef, vielleicht tritt der ihnen endlich mal in den Arsch.
2007 kam das durch einen Sturz zustande? Habe ich anders in Erinnerung. Ich meine Garzelli hatte sich abgesetzt und Simoni und Co konnten aufschließen. Das ganze geschah ungefähr am Gipfel des ersten Anstieges und setzt sich dann vor allem in der Abfahrt fort. Da gab es regelrechte Verfolgungsjagden und die Abfahrt war extrem schwierig, es gab unter anderem auch einen schweren Sturz. Die Etappe war in der Folge eine der besten Etappen, die ich je gesehen habe.
Geschrieben von Piti am 21.04.2012 um 14:04:
Fallobst, höchstens zwei Rennen pro Jahr, ständig nur am Rumjammern, Ausreden suchen und Schuld auf Andere schieben?
Klasse Charakterisierung von Andy
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