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Geschrieben von Verrückter am 24.05.2007 um 21:26:
RE: und wie weiter?
So ich freu mich jetzt auf meine Heimat-Tour (Bayern Rundfahrt) schauder.
Wir werden Presse cor Ort haben wie noch nie, vllt sogar Paparazzi.
Das Fernsehen wird eigentlich nix übertragen, sie kommen aber doch, um über Doping zu berichten.
Was kommt noch alles am Wochenende.
Ich kann mir nicht vorstellen, das zB Klöden kommt.
Geschrieben von 60% am 24.05.2007 um 22:02:
RE: und wie weiter?
| Zitat: |
Original von Inga
und nun?
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aldag gibt seinen internetlieferanten bekannt und dann dopingfreigabe für alle
Geschrieben von Harzer Radfahrer am 24.05.2007 um 22:06:
Die ersten Geständnisse sind da, weitere werden folgen... Auch von Ulle, da bin ich sicher. Damit das ganze aber nicht abebbt, sondern noch weiter beschleunigt wird, müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden:
Die von Peter Danckert geforderte Amnestie unter bestimmten Bedingungen, wie
in diesem Artikel nachzulesen, ist eine der besten Lösungsansätze für das weitere Vorgehen... Schade natürlich, dass Nixblicker wie Schäuble und Scharping sich hierzu schon ablehnend geäußert haben. Was sagte Schäuble? "Bevor wir von Amnestie reden, müssen wir über Aufklärung reden." Von jemandem der nicht erkennt, dass das eine mit dem anderen zu tun hat, braucht man nicht viel zu erwarten. Leider ist er der Innenminister und damit zuständig für den Sport.
Dann:
Ein größeres Paket aus vielen Maßnahmen... Schärfere Kontrollen, DNA-Datenbank aller Profiteams, Höhere Fördergelder für Anti-Dopingforschung und Dopingkontrollen, Höhere Strafen (4 statt 2 Jahre), Anti-Doping Gesetz,...
Dass ein Aldag nicht weitermachen dürfte, halte ich für Quatsch... Er hat Fehler gemacht, hat dies jetzt sehr offen zugegeben und kann durch entsprechendes Handeln jetzt zeigen, dass er ein guter Mensch

geworden ist. Gilt natürlich auch für andere Ex-Doper. KOmmt dabei aber freilich auf das "wie" an. Wenn ein Riis morgen erzählt, dass er nur einmal während der Tour 1996 Epo ausprobiert habe, ist dies ein anderer Fall.
Geschrieben von DjHans am 24.05.2007 um 22:14:
| Zitat: |
Schade natürlich, dass Nixblicker wie Schäuble und Scharping sich hierzu schon ablehnend geäußert haben. Was sagte Schäuble? "Bevor wir von Amnestie reden, müssen wir über Aufklärung reden." Von jemandem der nicht erkennt, dass das eine mit dem anderen zu tun hat, braucht man nicht viel zu erwarten. Leider ist er der Innenminister und damit zuständig für den Sport.
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Auf diesen Punkt will ich hier mal näher eingehen. Schäuble ist ganz sicher nicht der, der in der Öffentlichkeit große Reden gegen Betrüger schwingen soll. Der soll mal schön ruhig bleiben und sich von solchen Themen fern halten. Bevor er über andere urteilt, soll er sich erst mal selber an seine eigene Nase fassen. Zu seiner Vergangenheit muss sich wohl keiner äußern.
Wie es weiter geht?
Bitte nicht Zabel von der WM ausschließen oder ähnlicher Aktionismus.
Geschrieben von ginger am 24.05.2007 um 22:18:
Ich würde denen zustimmen, die einen Schlussstrich fordern, einhergehend mit der Neuorganisation aller Komponenten des Radsports (Teams, Verbände etc etc). Das müsste von der UCI ausgehen, aber die UCI als Verband hat einen begrenzten Einfluss und es gibt zu viele Schweiger aus den alten Zeiten.
Falls dieser wirkliche Neuanfang gelänge müssten deutlich mehr und bessere Tests her und einelebenslängliche Strafe für jegliche Position im Profi-Radsport, so dass Leute, die nach den ganzen Geshcichten immer noch betrügen nie mehr ins System zurückkommen. Das Problem aktuell ist immer gewesen, dass die eine Generation der nächsten die Klinke in die Hand drückt: Von Fahrer zu Sportlichem Leiter zum Funktionär etc. Und alle waren im Doping-System, das muss definitiv aufhören. Aktuell müssen Leute von außerhalb kommen und Leute die ihre Vergangenheit komplett offengelegt haben. Das Auspacken darf dann jetzt natürlich nicht im nächsten Rausschmiss enden, das fördert lediglich das ganze System.
Geschrieben von Cyclist am 24.05.2007 um 22:19:
wir sollten in dieser Diskussion aufpassen uns auf das sportpolitische zu beschränken und nicht in die allgemeine Politik und Beurteilung von Politikern abgleiten. Das hat mit der Dopingproblematik nichts zu tun und trägt auch nicht zur lösung bei.
Geschrieben von teufelsberg am 24.05.2007 um 22:24:
RE: und wie weiter?
| Zitat: |
Original von Inga
und nun?
...wissen wir dass alles genauso war, wie wir es uns eh schon gedacht haben - toll! *gähn*
was aber fehlte, war der ausblick, wie es weitergehen soll.
Warum sollten wir ab jetzt glauben, dass sie sauber fahren? dass sie uns nicht mehr so eindruckvoll (bzw. eindrucksvoll peinlich) verarschen wie bisher?
dass wir merken, dass es nicht nur bei vielen schönen leeren worten bleibt (gell herr holczer) ?
was müssten die teams jetzt machen, um uns wieder an sie glauben zu lassen ?
geht das noch? |
aldag hat monatelang weitergelogen, das ist klar; und widerwärtig.
aber glaubst du deshalb, dass die moppel nicht letzten herbst ein sauberes team aufbauen wollten?
mit fahrern, die sauber fahren wollen.
kontrolliert mit methoden, die einzigartig sind und unregelmäßigkeiten weit unterhalb jeglicher offizieller werte herausfiltert.
mit medizinern, die zwar in der vergangenheit systematisch gedopt haben; das ist sicher der schärfste punkt gegen aldag.
aber glaubst du, dass heinrich und schmid dieses jahr noch epo gegeben haben? oder anderes?
ich glaube es nicht.
insofern sehe ich den weg, nur müssen alle teams diesen gehen.
eine ausmistung der verbände und der dopinggroßverteiler unter den sl ist notwendig, sicher.
und sanktionen.
die aussage meutgens, dass repression gescheitert sei, ist doch quatsch.
es gab ja kaum repression, aufgrund mangelhaften kontrollsystems. da schließt sich der kreis.
Geschrieben von Brägel am 24.05.2007 um 22:25:
| Zitat: |
Original von Cyclist
wir sollten in dieser Diskussion aufpassen uns auf das sportpolitische zu beschränken und nicht in die allgemeine Politik und Beurteilung von Politikern abgleiten. Das hat mit der Dopingproblematik nichts zu tun und trägt auch nicht zur lösung bei. |
Ich glaube DjHans ging es nicht um die allgemeine Politik.
Hat Schäuble nicht in den 70igern, als Mitglied des Sportausschusses des Bundestages, Forschungsprojekte für leistungssteigernde Mittel im Sport empfohlen um Chacengleichheit mit dem damaligen Ostblock zu gewährleisten?
Geschrieben von Ciclista am 24.05.2007 um 23:17:
*seufz*
Wie es weitergehen soll oder kann, erschließt sich mir rein gar nicht. Wobei ich eingestehe, dass mir da wohl meine Gefühle im Wege stehen.
Aber Rolf Aldag hat insofern Recht, wenn er sagt, dass ein Team alleine keine Chancen hat und dass Solidarität von Nöten ist.
So, wie sich mir in den letzten Wochen die Situation darstellt, scheint es nur in Deutschland diese grundsätzlichen Diskussionen über Betrug und Lüge zu geben. Insbesondere in Bezug auf Medienpräsenz und Politik.
Dass sich mir bei Schäubles Gesalbadere ganz grauslich die Nackenhaare aufstellen, liegt wohl daran, dass ich es für eine unbeschreibliche Ironie halte, dass ausgerechnet ein
Politiker sich über Lug und Betrug echauffiert. On y soit qui mal y pense
Ich bin im Grunde dankbar dafür, dass Jeff d'Hont - oder wem auch immer man den letzten Stein des Anstoßes an die Backe nageln will - diese Lawine ins Rollen gebracht hat - auch wenn ich nicht verhehlen kann, dass ich unendlich traurig darüber bin, dass mir meine rückhaltlose Begeisterung für diesen (auch meinen) Sport abhanden gekommen ist.
Ihr könnt mich als bescheuert, ewig gestrig, paranoid oder sonstwas hinstellen - aber augenblicklich habe ich den Eindruck, dass es nur in Deutschland die Bereitschaft zum Eingeständnis gibt (was Bjarne Riis morgen zu sagen hat, lasse ich jetzt mal dahingestellt) - in den anderen Nationen scheint es die Bereitschaft zur "Ehrlichkeit" nicht zu geben (Landis' "Kreuzverhör" war ja wohl auch nur eine Farce - sofern man RSN glaubt - mehr habe ich nicht gelesen).
Bleibt es dabei? Wenn ja - sind "wir" wieder einmal die "Buhmänner"??? Nur die "Deutschen" haben gedopt - sie sind geständige Betrüger! Und weiter ???
Sorry - das hört sich selbst für meine Ohren blöd an - aber diese Gedanken drängen sich auf (haltet es einer Schülerin zugute, die im Laufe ihrer 13-jährigen Laufbahn in mindestens 3 Schulfächern 5 Jahre lang dasselbe Thema "aufarbeiten" durfte")
Ich würde mir wünschen, dass diese "Lawine" auch weitere Teams und insbesondere Verbände mitreißt. Wie sonst kann es eine Erneuerung geben?
Dass die Dopingkontrollen immer hinter den neuen Dopingmethoden herhinkt, wird möglicherweise immer so bleiben (oder könnten ausreichende finanzielle Mittel für die Forschung das ändern??) - aber es wäre schön (ein Traum??) - ach was ...
Ich möchte gerne, aber ich kann irgendwie nicht daran glauben, dass Doper irgendwann wirklich nur noch "schwarze Schafe" in einem ansonsten sauberen System sind.
Geschrieben von teufelsberg am 24.05.2007 um 23:37:
RE: *seufz*
na, in anderen ländern wird doch heftigst gegen doping vorgegangen.
so in belgien, mit 25-millionen-euro-klagen.
:kotzsmiley:
Geschrieben von bAdpit am 25.05.2007 um 00:16:
man kann es drehen und wenden wie man will
doping wird es wohl bis auf weiteres immer und überall geben - mal mehr mal weniger.
ich vergleiche das mal mit der entwicklung in meinem beruflichen umfeld. ich bin kaufmann und stelle seit vielen jahren fest, dass es insbesondere in den großunternehmen keinerlei kaufmännische ehre mehr gibt.
kaufmännische ehre: guter, ehrlicher service - im zweifel für den kunden entscheiden - bei fehlern äusserst kulante abwicklung, usw.
eine ähnliche art ehre scheint es gewesen zu sein, weswegen ein erik zabel heute soviel emotionen zeigte! wo sind denn die vorbilder in unseren gesellschaften??
in der politik?
im sport?
in den unternehmen?
im showbiz?
da lernt man doch eigentlich nur:
nimm so viel + so schnell wie du eben nur kannst ohne rücksicht auf verluste!!!
eine welt mit weniger lug und trug also eine frage der ehre?
Geschrieben von donon am 25.05.2007 um 00:21:
RE: *seufz*
Wenn in Deutschland gegen Doping vorgegangen wird, wär ja schon mal ein Anfang gemacht. Aber solange mit den Fingern nur auf Kasachstan bzw. China (ersatzweise USA oder Spanien) gezeigt wird, wird auch Deutschland hier nicht vorankommen. Und vieles wächst und entwickelt sich gerade dort, wo man es eben nicht für möglich halten würde, und kann so zum Vorbild für reformwillige, unbornierte Gesellschaften werden. Umweltschutz in Grossbritannien, Schwulenrechte in Spanien - wer hätte das gedacht? Vielleicht demnächst sogar vorbildliche Dopingbekämpfung aus Deutschland?
Geschrieben von maniroller am 25.05.2007 um 00:45:
RE: *seufz*
| Zitat: |
Original von donon
Vielleicht demnächst sogar vorbildliche Dopingbekämpfung aus Deutschland? |
Ich hätte absolut nichts dagegen, in der Hinsicht Avantgarde zu sein.

Venga, allemania!
Geschrieben von Luzifer am 25.05.2007 um 00:51:
RE: *seufz*
| Zitat: |
Original von bAdpit
doping wird es wohl bis auf weiteres immer und überall geben - mal mehr mal weniger.
ich vergleiche das mal mit der entwicklung in meinem beruflichen umfeld. ich bin kaufmann und stelle seit vielen jahren fest, dass es insbesondere in den großunternehmen keinerlei kaufmännische ehre mehr gibt.
kaufmännische ehre: guter, ehrlicher service - im zweifel für den kunden entscheiden - bei fehlern äusserst kulante abwicklung, usw.
eine ähnliche art ehre scheint es gewesen zu sein, weswegen ein erik zabel heute soviel emotionen zeigte! wo sind denn die vorbilder in unseren gesellschaften??
in der politik?
im sport?
in den unternehmen?
im showbiz?
da lernt man doch eigentlich nur:
nimm so viel + so schnell wie du eben nur kannst ohne rücksicht auf verluste!!!
eine welt mit weniger lug und trug also eine frage der ehre?
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Leider wahr. Sport ein Spiegelbild von Gesellschaft!
Geschrieben von Luzifer am 25.05.2007 um 01:20:
Ich lese da ja nun längst nicht mehr alles, weil ich des ganzen Mülls auch müde bin, insofern kann ich falsch liegen, da ich´s jetzt auch nicht nochmal verifiziert habe.
Danckert steht ja an der Antidoping-Front. Hier gilt er als aufrichtig, erhrlich und sehr bemüht. Er will die Amnestieregelung.
Frage: Sorgt man sich in anderen Kreisen ums Olympiateam, dass man sich so konsequent dagegen ausspricht?
Ich bin ja auch dagegen, aber diese Konsequenz stimmt mich schon auch hier nachdenklich.
Geschrieben von Sunshine Thurau am 25.05.2007 um 02:49:
Schäuble muss in den Ruhestand! Eine Forderung, die viele unterschreiben.
Geschrieben von zabelfan am 25.05.2007 um 03:46:
aber das interessiert uns hier nicht wirklich, da wir ja ein Politikverbot haben
Geschrieben von horgel am 25.05.2007 um 06:07:
Die Sportler kommen immer wieder neu, da Leistungsport eben eine idR. eine Angelegeneit von jungen Menschen ist. Von dort aus könnte also eigentlich Veränderung kommen.
Die Institutionen und Strukturen des (Rad)sports, also die nationalen und internationalen Gremien und die grauen Eminenzen der Teammanager bleiben aber über lange Zeit konstant, da dort die Figuren lange im Amt bleiben und oft ihre Nachfolger bestimmen. Das sorgt für die "gewünschte" Konstanz.
Die bestehenden Institutionen hätten es seit Jahren in der Hand gehabt, den Radsport zu ändern in dem sie z.B. für wirklich funktionierende Tests gesorgt hätten.
T-Mobile hat meiner Meinung nach zumindest einen Anfang in die Richtung gewagt, in dem sie jemanden ohne Stallgeruch als Manager eingesetzt haben, der nicht die Mär von "wir werden ja soviel getestet, wir müssen ja clean sein" erzählt.
Stapelton ist meines Wissens nach die erste leitende Figur INNERHALB der Strukturen dieses Sports, die offen erklärt das der aktuelle Radsport ein erhebliches Dopingproblem hat, da das aktuelle Testsystem definitiv völlig wirklungslos ist und das dies auch so bleiben wird, solange sich an den Strukturen ändert nichts ändert.
Meiner Meinung nach ist eine Veränderung möglich, wenn möglichst viel der Protagonisten der bisherigen Strukturen durch neue sportfremde Leute ersetzt werden. Zusätzlich sollten die Strukturen dahin überprüft und geändert werden das nicht wieder so ein abgeschlossenes sich selbst kontrollirendes System entstehen kann.
Ab einem bestimmten Grad an Erneuerung könnte der Prozess eine Eigendynamik entwickeln und den Radsport tatsächlich aufnehemen. Aber dazu müsste Druck von aussen kommen und das international: Auf die Gremien durch die Politik und auf die Teams durch die Sponsoren. Das mag in einzelnen Ländern ansatzweise funktionieren, aber ich bin nicht sehr optimistisch, ob das ausreichen wird.
Geschrieben von Rossi am 25.05.2007 um 10:11:
RE: man kann es drehen und wenden wie man will
| Zitat: |
Original von bAdpit
.....
ich vergleiche das mal mit der entwicklung in meinem beruflichen umfeld. ich bin kaufmann und stelle seit vielen jahren fest, dass es insbesondere in den großunternehmen keinerlei kaufmännische ehre mehr gibt.
kaufmännische ehre: guter, ehrlicher service - im zweifel für den kunden entscheiden - bei fehlern äusserst kulante abwicklung, usw.
.....
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Da kann ich aus beruflicher Erfahrung zu 99% zustimmen!!!
| Zitat: |
Original von bAdpit
....
eine ähnliche art ehre scheint es gewesen zu sein, weswegen ein erik zabel heute soviel emotionen zeigte! wo sind denn die vorbilder in unseren gesellschaften??
in der politik?
im sport?
in den unternehmen?
im showbiz?
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Die Vorbilder sind so nah, dass man sie meist nicht wahrnimmt:
- in der Familie
- im Freundeskreis
- in der Nachbarschaft
- ...
Schau genau, dann findest Du sie auch
Geschrieben von Brägel am 25.05.2007 um 10:44:
Schäuble
| Zitat: |
Original von zabelfan
aber das interessiert uns hier nicht wirklich, da wir ja ein Politikverbot haben
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Doch das muß uns interessieren. Schäuble als Innenminister stellt sich gestern ahnungslos und entrüstet hin, fordert die Streichung von öffentlichen Mitteln für den leistungssport aufgrund von Dopingvergehen, wärend er selbst vor 30 jahren die Anwendung von Anabolika im (west-) deutschen Hochleistungssport befürwortet hat.
Scheinheiliger geht es wohl kaum.
Wie sagt Prof. Franke doch so schön "Das ganze System ist durch und durch korrupt"
Ich wollte es selbst nie so recht glauben aber Franke hat wohl Recht.
Klar ist sicherlich daß TMO bzw. Deutschland den Kampf gegen Doping im Radsport und auch sonst nicht gewinnen kann.
Aber man sollte erstmal vor der eigenen Tür kehren und den eigenen Stall "ausmisten" bevorman auf Länder wie z.B. China, Kasachstan, Spanien oder wen auch immer zeigt.
Was TMO betrifft, so ist für mich die Weiterbeschäftigung von Aldag als Sportdirektor keine Grundlage für einen Neuanfang im radsport. (auch wenn ich Aldag nach wie vor für einen sympatischen Zeitgenossen halte)
@maki: Danke für den Link
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