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--- Antrag auf Umbenennung des Forums (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=20564)


Geschrieben von Wussie am 13.05.2007 um 15:22:

 

Zitat:
bAdpit: und daran können am wenigsten die fans etwas dafür!


Die Fans können schon etwas dafür.
Jeder, der lesen, denken und das Internet benutzen kann, weiss inzwischen, dass im Hochleistungssport gedopt wird. Je nach Anforderungsprofil in der einen Sportart mehr, in der anderen weniger. Im Radsport leider eher mehr.
Dennoch sorgen Fans und Radsportbegeisterte mit ihrer Präsenz bei den Rennen und den Einschaltqouten im Fernsehen dafür, dass das Geld via Sponsoren weiterhin fliesst. Und solange Fans für Typen wie Landis auf seiner Gerechtigkeitskampagne Geld spenden oder für seine Autogramme zahlen, ist Hopfen und Malz verloren.

Ich selber treibe viel Sport, v.a. Bergsport, und fahre gerne Rennrad. Ich habe früher das ein oder andere Rennen live mitangesehen und einiges im TV verfolgt. Dass gedopt wird, nicht nur im Radsport, stand schon früher für mich ausser Frage, nicht klar war mir das Ausmass. Was mich aber beim ProfiRadsport seit einigen Jahren extrem abtörnt ist die Konsequenz, mit der die Öffentlichkeit belogen und mit hanebüchenen Geschichten versorgt wird. Vermutlich gibt’s unter Fahrern, Teams und Offiziellen mittlerweile "Awards" für die spektakulärsten und verlogensten Beiträge für die tägliche Radsport-Doping-Soap.
Meine Fankarriere bezüglich Profiradsport ist (seit der TdF 2006) vorerst beendet, zumindest unterbrochen, ich selber fahr aber umso mehr und habe unglaublich Freude daran.

Gruss Wussie



Geschrieben von conconi am 13.05.2007 um 15:35:

 

Zitat:
Original von Wussie
Zitat:
bAdpit: und daran können am wenigsten die fans etwas dafür!

Die Fans können schon etwas dafür.
Jeder, der lesen, denken und das Internet benutzen kann, weiss inzwischen, dass im Hochleistungssport gedopt wird. Je nach Anforderungsprofil in der einen Sportart mehr, in der anderen weniger. Im Radsport leider eher mehr.
Dennoch sorgen Fans und Radsportbegeisterte mit ihrer Präsenz bei den Rennen und den Einschaltqouten im Fernsehen dafür, dass das Geld via Sponsoren weiterhin fliesst. [...]

Sehr richtig. Noch mehr können dafür nur noch "Fans" die öffentliche Dopingdiskussionen in irgendein Aussenseiter-Ghetto verlegen wollen, damit die schöne heile Welt nicht gestört wird.

Wenn ich das als dopender oder vielleicht auch ehemals dopender Fahrer lesen würde, käme mir sicher sowas wie "Ach, ist doch alles nur von der Presse aufgeblasen, die Fans sehen das ja offenbar nicht so eng" in den Sinn.

Ich bin der Meinung: Jede öffentliche kritische Stimme hat eine kleine Wirkung. Und zusammen hat das Forum sogar eine mehr als homöopathische, da diverse Fahrer und Journalisten hier lesen und das vielleicht mal am Ruhetag auf dem Zimmer an Kollegen weitertragen oder die Stimmung in ihren Artikeln verwenden.



Geschrieben von ThunderBlaze am 13.05.2007 um 15:44:

 

Da könnt ihr argumentieren wie ihr wollt, aber im ganzen hat der Threadstarter recht.

Das Doping mittlerweile immer im Radsport zur Debatte steht ist nicht zu verhindern und irgendwo verständlich. Aber dennoch, dieses ständige gelaber über Doping geht einem richtig auf die Eier. Das ist wie wenn ARD/ZDF und die anderen dritten Radsport übertragen. Die Kommentare bestehen zum größten Teil nur aus Doping. Bei Eurosport wird zwar hin und wieder eine Doping-Geschichte aufgegriffen, was auch sein muss, aber dann ist das Thema auch abgehakt und man widmet sich zum sportlichen Teil. Das Thema Doping ist da eher um den Fan auf den laufenden zu halten oder eine kurze Debatte untereinander zu führen. Würde aber das komplette Rennen ständig über Doping geredet werden würde ich entweder den Fernseher oder Ton ausschalten.

Und die Qualität an diesem Forum hat mächtig gelitten. Diese zynischen und ironischen Beiträge mancher User müssen einfach nicht sein. Ein Doping-Unterforum wäre so zu begrüßen. Nebenbei aber sollten die User es auch unterlassen sich ständig durch irgendwelche Äußerungen zu reizen. Irgendwo ist es nicht mehr das Forum was es früher mal war, was es ausgezeichnet hat. Vieleicht denkt die Administraion mal über Änderungen nach.

So und nun argumentiert weiter ihr Hobby-Doping-Detektive. schlafend



Geschrieben von bAdpit am 13.05.2007 um 15:46:

 

Zitat:
Original von bAdpit
momentan ist doping (leider) das hauptthema im profiradsport und daran können am wenigsten die fans etwas dafür! im gegenteil, die meisten hier leiden unter der situation und all der verlogenheit.



ich kann nicht erkennen was an der obigen aussage unstimmig sein soll!! Kaffee & News



Geschrieben von vmart77 am 13.05.2007 um 16:02:

 

Meiner Meinung nach ist das Forum schon seit spätetstens 2005 nicht mehr das, was es mal war... Kaffee & News



Geschrieben von Harzer Radfahrer am 13.05.2007 um 19:24:

 

Zitat:
Original von Perry
Es geht ja auch nicht um die Dopingdiskussionen. Was mich stört, sind vielmehr die ewigen zynischen Beiträge, wenn ein Fahrer ein Rennen gewonnen hat. Bei der Romandie hat es dann zum Beispiel geheißen: "Astana-Fahrer sind alle gedopt und Dekker ist noch schneller, also gedopt."...


Ist gemäß Netiquette ja auch nicht gewünscht:
Zitat:
13. Doping-Diskussionen
Leider gibt es im Radsport immer wieder Anlass zu Dopingdiskussionen. Das soll nicht ausgeklammert werden. Allerdings gelten folgende Regeln:

Erlaubt sind Beiträge, die sich auf Meldungen (Zeitungen, TV, Internet, Bücher, Nachrichtenagenturen etc.) und medizinisch-wissenschaftliche Diskussionen beziehen
Bitte vermeidet schlichte Behauptungen, Spekulationen, Vermutungen und persönliche Meinungsäußerungen ohne Belege!

Müßte hier und da vielleicht bißchen mehr eingehalten werden...
Andererseits, wie bereits geschrieben, fällt es einem aufgrund der aktuellen Situation oder auch z.B. nach solchen Auftritten wie von Voigt verdammt schwer, sich daran zu halten...Ach... hm.... seufz



Geschrieben von Kneteman am 13.05.2007 um 22:02:

 

Zitat:
Original von Harzer Radfahrer
Ist gemäß Netiquette ja auch nicht gewünscht:
Zitat:
13. Doping-Diskussionen
...
Bitte vermeidet schlichte Behauptungen, Spekulationen, Vermutungen und persönliche Meinungsäußerungen ohne Belege!

Müßte hier und da vielleicht bißchen mehr eingehalten werden...
Andererseits, wie bereits geschrieben, fällt es einem aufgrund der aktuellen Situation oder auch z.B. nach solchen Auftritten wie von Voigt verdammt schwer, sich daran zu halten...Ach... hm.... seufz


Hm, ob Inga sich damals beim Verfassen der Netiquette schon solche Auswüchse wie heutzutage vorstellen konnte?



Geschrieben von Sunshine Thurau am 13.05.2007 um 22:55:

 

Dass Doping zum Hauptthema geworden ist, hängt einfacherweise damit zusammen, dass dauernd neue Sachen an die Öffentlichkeit kommen. Vor einem Jahr war das noch nicht der Fall. Da gab es nur die eingefrorenen Armstrong-Proben aus 1999. - Heute gibt es Ullrich, Basso, Landis, Heras, Dr. Lothar Heinrich, Sergey Honchar, Jörg Jaksche, Hondo, zudem noch der altbekannte Tyler Hamilton. Man muss sich ja mit den Dingen beschäftigen, die gerade aktuell ist, und dazu gehören die Fahrer, die bei einem Rennen mitfahren, und die, die nicht mitfahren (dürfen).



Geschrieben von Ocaña am 13.05.2007 um 23:40:

 

Zitat:
Original von Kneteman
Zitat:
Original von Harzer Radfahrer
Ist gemäß Netiquette ja auch nicht gewünscht:
[QUOTE]13. Doping-Diskussionen
...
Bitte vermeidet schlichte Behauptungen, Spekulationen, Vermutungen und persönliche Meinungsäußerungen ohne Belege!

Müßte hier und da vielleicht bißchen mehr eingehalten werden...
Andererseits, wie bereits geschrieben, fällt es einem aufgrund der aktuellen Situation oder auch z.B. nach solchen Auftritten wie von Voigt verdammt schwer, sich daran zu halten...Ach... hm.... seufz


Hm, ob Inga sich damals beim Verfassen der Netiquette schon solche Auswüchse wie heutzutage vorstellen konnte?[/quote]

Denke eher, dass die Netiquette diesbezüglich aktualisiert werden müsste.



Geschrieben von teufelsberg am 14.05.2007 um 00:22:

 

der radsport in seinem heutigen zustand braucht wohl kaum erwähnt zu werden.
eine generelle "Unschuldsvermutung" ist doch nur noch der blanke hohn, oder auch ein vorwand für die eigenen lieblinge.

wenn listenfahrer in rennen vorn dabei sind, muss man das doch kommentieren dürfen im rennthread, wo denn sonst?
die fahrer sind jetzt zum teil suspendiert oder kurz davor, heißt das, die spekulationen hier vor wenigen wochen waren haltlos, an den haaren herbeigezogen oder sonst was?
oder waren sie einfach zutreffend, nur das ist noch lange kein grund, denen, die das nicht sehen wollten, den spass zu verderben? so ist es nunmal, das renngeschehen.

wenn teams bei rundfahrten sehr überlegen auftreten, gab es schon immer spekulationen, man denke an den us-postal-moped-zug.

angesichts der von den meisten hier angenommenen sehr starken dopingverbreitung ist es doch nachvollziehbar zu überlegen, ob eine bestimmte leistung zumindest theoretisch sauber denkbar ist. abei sind auch die teams zu berücksichtigen.
bezeichnend, dass über die ardennen weniger diskutiert wurde; das glaubt scheinbar ohnehin keiner; bei p-r sah es anders aus, kann man doch drüber reden.

wenn user als fans bestimmter teams manches nicht lesen wollen, kann ich das ja auch verstehen.
wenn ich jedoch fan eines teams bin, dass noch nach der ullrich-beutelung listenfahrer einstellt, muss ich wohl damit leben, oder nicht?

etc.pp.

eigenes unterforum wäre nicht sinnvoll, da die rennthreads nicht "sauber" zu halten sind ausser durch massive zensur, wer will das?



Geschrieben von begbie am 14.05.2007 um 00:45:

  RE: Antrag auf Umbenennung des Forums

Zitat:
Original von Gast
"Cycling4Fans" ist irreführend und erweckt beim Gelegenheitsleser falsche Erwartungen. "Doping4Fans" oder "Doping4Zyniker" würde das Thema dieses Forums wesentlich besser treffen. Moderation und/oder Administration sollten einen solchen Namenswechsel ernsthaft in Erwägung ziehen, schliesslich sollte jeder schon beim Namen wissen was ihn hier erwartet.


cycling4fans ist ein guter name, und auch nicht irreführend.

das, was du hier gesucht und scheinbar nicht gefunden hast, könnte cycling4ignoranten oder cycling4leutediesichgernverarschenlassen heissen.

stimmt schon, der dopingscheiss kann einem die freude am radsport nehmen, und als ich anfing, hier zu lesen, gingen mir die "doping-mahner" teilweise auf die nerven... ich fühlte mich in meinem fantum gestört... und doch war da schon das unangenehme gefühl, dass wohl was dran ist.

nach den entwicklungen seit dem letztjährigen giro ist es jedoch schwer bis unmöglich geworden, das thema zu ignorieren - nicht nur hier im forum. sicher, schön ist das nicht - aber wohl notwendig, gerade als cyclingfans. wenn es hier keine informationen, diskussionen und kämpfe um den umgang mit der problematik gäbe, wo dann?

zynik kann ich darin nicht sehen, eher einsicht in die notwendigkeit, eben weil radsport den meisten hier viel bedeutet.



Geschrieben von ThunderBlaze am 14.05.2007 um 00:56:

  RE: Antrag auf Umbenennung des Forums

Man sollte aber nicht vergessen das alle sich in einem Forum wohl fühlen sollten. Es gibt nunmal jede Menge User die einfach nur wegen der Sporart an sich hier bewegen, und wenn man cycling4fans betracht so ist es die bekannteste und größte deutsche Plattforum für Radsport Fans. Und da ist es nun wirklich nicht zuviel verlangt wenn man Rennen und Doping über Unterforen etwas trennt.

Man soll natürlich über Doping reden, keine Frage. Aber was hier passiert ist nicht besonders konstruktiv. A) ist es unübersichtlich und b) vergeht den Lesern die Lust am Radsport. Und das ist nicht Sinn der Sache. Wenn es ein Unterforum speziell für das Thema Doping gebe, so könnte man viel besser über gewisse Fälle diskutieren und recherieren usw. Es wäre auch viel übersichtlicher. Und vieleicht regt dies sogar einigen zum denken an. Es gibt eigentlich nichts was dagegen spricht.

Nur so wie es jetzt, sry aber die Threads verlieren so an Bedeutung.



Geschrieben von maniroller am 14.05.2007 um 01:39:

  RE: Antrag auf Umbenennung des Forums

Zitat:
Original von begbie
cycling4fans ist ein guter name, und auch nicht irreführend.

das, was du hier gesucht und scheinbar nicht gefunden hast, könnte cycling4ignoranten oder cycling4leutediesichgernverarschenlassen heissen.

Ich hätte es nicht besser zum Ausdruck bringen können. Ich möchte nur noch ergänzen (obwohl ich mir sicher bin, dass es begbie genau so empfindet): ich liebe diesen Sport.

Und deswegen bin ich richtig bei c4f. Und wie bei c4f mit dem Radspocht „umgesprungen wird“ ist absolut Gut gemacht konstruktiv



Geschrieben von orlando am 14.05.2007 um 08:11:

 

Da konkret eine Äußerung von mir (bei der Romandie eine Frage nach argumentativer Logik - keine Behauptung, ja nicht einmal eine Meinungsäußerung) hier moniert wurde, melde ich mich auch zu Wort, was ich sonst wohl eher nicht getan hätte.

Zitat:
Original von ThunderBlaze
Da könnt ihr argumentieren wie ihr wollt, aber im ganzen hat der Threadstarter recht.


Man könnte daraus schließen, dass Diskussionen für die Katz' sind, weil einer oder einige wenige die Wahrheit gepachtet haben? Das erinnert mehr an einen Predigtdienst denn an ein Forum Augenzwinkern

Und von wegen irreführend: ich persönlich würde sofort abwandern wenn eine Umbennenung in "doping4fans" stattfände, da ich keineswegs daran interessiert bin, mich von blusaugenden Ärzten zu malträtieren lassen oder mir EPO in die Blutbahn zu zischen großes Grinsen

Zitat:
Original von Teufelsberg
da die rennthreads nicht "sauber" zu halten sind ausser durch massive zensur, wer will das?


ich nicht blinzelnd
Ständige Schönfärberei bekomme ich auch in der Werbung aufgetischt und möglich dass ich etwas falsch verstanden habe, aber ich habe dieses Forum nie als Werbekaffeefahrt für eine heile Radsportwelt begriffen.
Eine "Ich-will-nur-die-Sahne-auf- der-Torte-sehen" Attitüde, die vom DDT im Tortenboden nichts wissen will, halte ich insgesamt für gefährlich und selbst bei etwas (sehr streng genommen so nebensächlichem) wie Radsportfantum eines mündigen Bürgers nicht würdig. Eine Trennung von Radsport und Rennen einerseits bzw Doping andererseits, ist imho zur Zeit noch weniger möglich, als es das vor zehn Jahren war, nicht zuletzt weil erfreulicherweise immer mehr Menschen sich dazu aufzuraffen zu scheinen, nicht alles für bare Münze zu nehmen, was einem die "Eufemisten" (nicht nur im Radsport) so auftischen.

Zitat:
Original von ThunderBlaze
Man sollte aber nicht vergessen das alle sich in einem Forum wohl fühlen sollten.


Das wird niemand jemals erreichen, es allen recht machen zu können. Keks

Zitat:
Original von ThunderBlaze
A) ist es unübersichtlich


Das erscheint mir dann die Realität im Radsport (mit seinen Verflechtungen zu Ärzten Sponsoren etc) ohnehin sehr gut wiederzuspiegeln.

Zitat:
Original von ThunderBlaze
b) vergeht den Lesern die Lust am Radsport


Tja wenn man an den Radsport ( das Leben?), so wie er sich derzeit darstellt, mit der Erwartung mit konstant hohem lustbereitendem "Spaßfaktor" herangeht, dann würde ich meinen, dass man sich irgendwie nicht die ganz richtige Sportart bzw. mitunter riskante Objekte der "Heldenverehrung" für sein Fantum ausgesucht hat Raus! Buh! Pfui!

Zitat:
Original von ThunderBlaze
Nur so wie es jetzt, sry aber die Threads verlieren so an Bedeutung.


Nichts hat imho von sich aus Bedeutung. Das ist etwas was jede/r den Dingen beimisst. Zu erwarten, dass die "eigene Bedeutung" auch für andere massgeblich sein sollte, erschiene mir für "meine Bedeutungen" als eindeutig vermessen. smile

Außerdem hat imho conconi ein nicht unwichtiges Argument gebracht, dass sich durch die gesteigerte Sensibilität der Fans, die nicht zuletzt in den fragenden, kritischen ja manchmal sogar sarkastischen Wortmeldungen zum Ausdruck kommt via den Transport in die Medien auch bei den Fahrern selbst die Wahrnehmung verändern könnte. Den Fahrern, Rennleitern etc. wird ausreichend Platz in den Medien eingeräumt ihre Sicht der Dinge darzustellen. Ich finde es gut und richtig, dass sich mit c4f auch die Fans selbst eine öffentliche Plattform geschaffen haben, die wahrgenommen wird und - manchmal schmerzhaft - darlegt, dass die Selbstwahrnehmung der Fahrer tw schon sehr weit weg von der Wahrnehmung der Fans ist. Eine Loslösung der Dopingproblematik aus den Rennthreads oder gar ein Diskussionsverbot in selbigen würde imho dann wiederum nur diesem Faktum einer beschönigenden Sicht in die Hände spielen und - wie hier ohnehin schon von anderen erwähnt - das wiederspiegeln, was auch auf der Straße passiert: wer das Maul beim Rennen aufmacht, ist ein Simeoni (Judas)? Augen rollen

Zitat:
Original von maniroller
ich liebe diesen Sport.
Und deswegen bin ich richtig bei c4f. Und wie bei c4f mit dem Radspocht „umgesprungen wird“ ist absolut konstruktiv


ich hätts nicht schöner sagen können Kam Po Wong

EDIT: wenn allerdings ein Thread "Dingsbums -Jubelthread" oder so ähnlich heißt, dann respektiere ich das schon, dass da offenbar Menschen zu gange sind, die sich ungetrübt durch irgendwelche kritischen Überlegungen freuen wollen und käme nicht auf die Idee, denen in die Suppe spucken zu wollen.
Ballons



Geschrieben von Chiappucci am 14.05.2007 um 08:48:

 

Ein Forum ist eigentlich nicht dazu da seinen Frust auf andere abzuladen.
Der Vorschlag das Forum umzubenennen gehört da in die gleiche Kiste, wie das was der Threadersteller zurecht bemängelt.
Natürlich gehört eine Meldung wie " Hondo positiv" in ein Radsporforum.
Ich werde ja nicht gezwungen alle 1000 Postings dazu zu lesen.
Aber will ich wirklich in jedem Thread die eigentlich Nachricht zwischen 1000 sinnlosen Dopingspekulationen suchen?
Ich würde mir wünschen, wenn die Moderation des Forums etwas neuen Elan fände, um offensichlich deplazierte Dopingpostings aus einem Thread in den anderen zu schieben, und offensichlich negativ motivierte Poster zu ermahnen (die geeigneten Regeln sind ja da).
Woher sie diesen Elan nehmen sollen?
Keine Ahnung.
Villeicht ist das was wir hier wirklich brauche ein Thread um die Mods anzufeuern?
Oder wie wäre es hiermit:



Geschrieben von Alfred am 14.05.2007 um 08:58:

 

Gehört der Thread nicht in ein anderes Forum? Aber es stimmt schon, bei all den Monster-Threads, Unterforen, der Netiquette, ... ich kenn mich auch überhaupt nicht mehr aus.

Übrigens, Bettini halte ich zur Zeit mit für den größten und skrupelosesten Doper im Fahrerfeld, zumindest vor und während der Rennen, die er für wichtig hält.



Geschrieben von blaho am 14.05.2007 um 10:38:

 

Zitat:
Original von ChiappucciIch würde mir wünschen, wenn die Moderation des Forums etwas neuen Elan fände, um offensichlich deplazierte Dopingpostings aus einem Thread in den anderen zu schieben, und offensichlich negativ motivierte Poster zu ermahnen (die geeigneten Regeln sind ja da).
Woher sie diesen Elan nehmen sollen?
Keine Ahnung.
Villeicht ist das was wir hier wirklich brauche ein Thread um die Mods anzufeuern?


Vielleicht wäre es ausreichend, wenn jeder der postet sich Gedanken darüber macht, was er schreibt und wie er das tut.
Wer Spass daran findet 400-500 Postings am Tag möglichst zeitnah mitzulesen und auszusortieren, was moderationswürdig ist und was nicht, kann sich natürlich als Moderator "bewerben".

Leider ist es hier mehr und mehr üblich geworden, andere mit Schmutz zu bewerfen und wenn man selber einen Fleck abbekommt, nach Moderation zu rufen.

Zum Thema Dopingunterforum: Wie soll das aussehen? Neben dem Helm Thread die zweite Gummizelle im Forum?

Vor 2 Jahren fand ich die Idee auch noch sehr gut, insbesondere weil es einfacher gewesen wäre, die Übersicht zu behalten.
Mittlerweile würde es sich anbieten ein Radsportunterforum zu erstellen. Dafür wurde es mittlerweile zu offensichtlich, dass es nicht nur der böse Texaner ist, der sich die harten Sachen einwirft, sondern ein grosser Teil der Radprofis.



Geschrieben von donon am 14.05.2007 um 11:11:

 

Was mich hier so extrem stört, sind nicht die Dopingdiskusionen, sondern dass sie oft dazu genutzt werden, mit Häme und in vermutlich in verletzender Absicht über andere User herzufallen. Und dafür habe ich auch kein Verständnis, bei aller Enttäuschung der Fans: Denn der andere User wird doch wohl nicht des Dopens verdächtigt, sondern höchstens des Verharmlosens (oder Scharfmachens)? Wenn man andere Meinungen nicht gutheisst, warum kann man sie dann nicht mit Argumenten widerlegen, oder, wenn man jemanden für unbelehrbar hält, einfach stehenlassen; der-/diejenige wird dann sowieso in seinem Eckchen stehenbleiben und keine Anhänger seiner These gewinnen. Tatsächlich wischt man dem noch eine, so im Vorübergehen, und das finde ich einfach unfair.

Ungefähr so unfair wie die neuerdings beliebte Sitte, dass einer ironisch ein Argument bringt, dass dann vom nächsten dankbar für bare Münze genommen wird, wodurch sich wunderbar lange Argumentationsketten aufbauen lassen, die nur auf eine Haltung eindreschen, die überhaupt nicht (mehr) vertreten worden ist. Wen will man so belehren, informieren, erziehen? Sind wir hier wirklich so ein Lehrerforum?

Und dann doch noch ein Wort zu den Spekulationen. Ich gebrauche Alfreds Post hier als Beispiel.
Zitat:
Übrigens, Bettini halte ich zur Zeit mit für den größten und skrupelosesten Doper im Fahrerfeld, zumindest vor und während der Rennen, die er für wichtig hält.


Ich kann, ehrlich gesagt, nicht einmal einschätzen, ob die Behauptung ernst oder scherzhaft gemeint ist. Und wenn ernsthaft, dann nicht, womit Bettini sie sich verdient hat. Waren es seine Aussagen zum DNA-Abgleich, seine gestrige Fahrweise, konkrete oder unkonkrete Gerüchte aus dem Fahrerfeld?

Ich gebe zu dass ich möglicherweise nicht genug mitlese, um so eine Frage gleich korrekt einordnen und in die richtige Kategorie eintüten zu können. Aber wenn ihr (wir?) nicht zu einem Geheimforum mit abgesprochenem Code, mit eigenem "Sprech" werden wollt, wäre es imho sinnvoll, bei solchen Aussagen zumindest darzulegen, was man überhaupt meint.

Ich vermute mal: Du wolltest hier in diesen Thread nur eine Dopingspekulation platzieren, um zu zeigen, wie absurd die Forderung des Threadstarters sei, gelle, Alfred?



Geschrieben von Chiappucci am 14.05.2007 um 11:20:

 

Zitat:
Original von blahoWer Spass daran findet 400-500 Postings am Tag möglichst zeitnah ...


Wäre es eine Lösung die Aufgaben mehr zu teilen?
Als Mod das ganze Radsportforum zu überwachen wäre mir z.b. unmöglich, ich lese ja längst nicht mal alles.
Aber z.b. für einen aktuellen Rennthread oder auch den Ullethread - die Aufgabe zu übernehmen erscheint mir da eher möglich.
Ich denke dabei natürlich vor allem an schlichtes aufräumen, d.h. postings verschieben (ich weiß nicht wie das hier funktioniert, aber bei einem andern Forum ging das recht einfach).
Wenn man natürlich versucht als Mod erzieherisch tätig zu werden, da ist man dann sehr schnell überfordert.


Zitat:
Original von blaho
... kann sich natürlich als Moderator "bewerben" ...


So long and thanks for the fish!


Zitat:
Original von blaho
.... Neben dem Helm Thread die zweite Gummizelle im Forum?


Apropos Helmthread:
Für den Helmthread würde ich gerne die Moderation übernehmen (und meine interpretation des Religionsverbots durchsetzen ...) Achte die Netiquette!



Geschrieben von Michelin-Männchen am 14.05.2007 um 11:27:

 

Zitat:
Original von Chiappucci
Zitat:
Original von blaho
.... Neben dem Helm Thread die zweite Gummizelle im Forum?


Apropos Helmthread:
Für den Helmthread würde ich gerne die Moderation übernehmen (und meine interpretation des Religionsverbots durchsetzen ...) Achte die Netiquette!

Du bist leider befangen.


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