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Geschrieben von Hangebrauk am 28.08.2003 um 23:02:
leute die wegen sowas lachen finde ich blöt denn es ist nicht schlimm mann muss ja nicht das kleinste nehmen
ich neme es nicht weil ich mit mein neues rennrad nicht trainiere sondern rennen fahre und da brauch mann ja nur das 52
Geschrieben von Breitreifen am 28.08.2003 um 23:28:
Also mir hän
52 - 42- 30 ... und Hinten 12-25.
Weil man ja immer entsprechend indoktriniert wird...versuch ich "natürlich auch" so lange es geht mit dem 42-er hin zu kommen.
Jedesmal sage ich mir "Schluss damit, eier hier nicht so rum, geh auf`s 30-er"....und lass es dann doch sein und krebs mit <10 km/h die Teufelsmühle hoch.
Hoffe ständig, dass ich klüger werde
Geschrieben von Teer am 29.08.2003 um 08:27:
Was mich mal so interessiert?
Also, seit längerem Frage ich mich

, ob man nicht das dreifach Kurbelblatt einfach durch mehr Ritzel hinten ersetzen kann? Kann mir jemand Kluges (schleimm) sagen, wie stark sich die zwei Varianten
- 39x27 (2-fach, mit 12-27 Kassette)
und
- 30x21 (3-fach, mit 11-21 Kassette)
unterscheiden?
Schon mal besten Dank,
Teer
Geschrieben von Rino Albergo am 29.08.2003 um 09:57:
übersetzung ist das verhältnis von kettenblatt zu ritzel, also ü=(zähne vorne)/(zähne hinten) ...
ü1=39/27=1,44
ü2=30/21=1,43
d.h., bei gleichem raddurchmesser kommst du bei einer kurbelumdrehung mit ü1 weiter als mit ü2 ... weniger pedantische menschen würden vermutlich davon sprechen, daß du den unterschied nicht merken wirst ...
Geschrieben von rider am 29.08.2003 um 10:06:
RE: Was mich mal so interessiert?
| Zitat: |
Original von Teer
Also, seit längerem Frage ich mich
, ob man nicht das dreifach Kurbelblatt einfach durch mehr Ritzel hinten ersetzen kann? Kann mir jemand Kluges (schleimm) sagen, wie stark sich die zwei Varianten
- 39x27 (2-fach, mit 12-27 Kassette)
und
- 30x21 (3-fach, mit 11-21 Kassette)
unterscheiden?
|
39x27 ist 1.1% grösser als 30x21. Oder was genau wolltest du wissen?
An sich wurde das Thema ja gestern schon stark besprochen, von daher nicht viel neues:
Wenn du den Berg runter Profiübersetzungen (53x12 und grösser) benötigst und den Berg hoch Opa-Gänge, die dir erlauben, auch bei 9 km/h noch halbwegs flüssig zu treten (z. B. 65 u/min), dann ist dreifach vorne und neunfach hinten offensichtlich ein Segen.
Wenn aber eine Bandbreite von 53x13 bis 39x26 reicht, dann kommt man auch mit neun- und ohnehin zehnfach sehr gut zu schlage und hat auch eine halbwegs feine Abstufung - 13, 14, 15, 16, 17, 19, 21, 23, 26 - und nur wenige Gänge, die sich überschneiden.
Wie gestern geschrieben, ich fahre 53x14 bis 39x25 und komme damit sehr gut zurecht, auch hier im hügeligen und teilweise steilen Gelände der Schweizer Voralpen (den 25er benötige ich selten). Bspw. bin ich vor ein paar Wochen mit der genannten Uebersetzung von Chur über den Oberalppass nach Flüelen an den Vierwaldstättersee gefahren. Wobei ich anmerken muss, dass ich heuer viel gefahren bin und mich ziemlich gut in Form fühle. Aber mit etwas weniger Fitness hätte ich auch eine 14-28-Uebersetzung benutzen können und wäre dann mit ungefähr gleichen Tretfrequenzen auf die 2044 m hinaufgefahren.
Wenn man wirklich das Getriebe optimieren wollte und sowohl grosse, als auch kleine Gänge bräuchte, dann würde ich immer noch folgende Uebersetzung vorschlagen:
48x12 (entspricht 52x13) bis 34x26 (entspricht 39x30 oder 30x23) und ist halbwegs fein abgestuft (12, 13, 14, 15, 17, 19, 21, 23, 26). Vermutlich würde aber auch 48x13 bis 34x23 reichen und dann wären die Gangsprünge im Bereich 15-20 noch deutlich enger.
Warum zweifach? Kleiner, leichter, schneller, weniger zu schalten, bietet, wenn auf die Bedürfnisse abgestimmt, eine sinnvoll nutzbare Bandbreite und sieht einfach
viel besser aus.
Tout-le-monde à son gré!
rider, der als Rennfahrer schon vor ewigen Zeiten im Winter- und Frühjahrstraining eine grösste Uebersetzung von 52x15 drauf hatte (und kaum benutzte)
Geschrieben von Checker am 29.08.2003 um 11:06:
| Zitat: |
Original von rider
Und 34:26 - natürlich, die meisten Anstiege hier in der Umgebung komme ich mit 42:23 spielend hinauf. Aber gerade in den Alpen musste ich ein paarmal bis auf 30:23 runterschalten (um noch einen runden Tritt zu gewährleisten).
|
Bei 70 u/min ist das 11.5 km/h.
[/quote]
Nicht gerade schnell, aber z.B an der 15%-Schlussrampe eines 22 km langen Anstiegs durchaus zu gerechtfertigen. Natürlich würde man die Alpenpässe auch mit 39:25 hinaufkommen (mit 42:25 schon schwieriger

), allerdings macht das Fahren dann keinen Spaß mehr, weil man den Gang über eine Stunde lang hochwürgen muss. 12 km/h bei 30:23, 15 km/h bei 30:21 u.s.w. - da fühle ich mich wohl bei Passanstiegen.
Geschrieben von Teer am 29.08.2003 um 14:25:
| Zitat: |
Original von Rino Albergo
übersetzung ist das verhältnis von kettenblatt zu ritzel, also ü=(zähne vorne)/(zähne hinten) ...
ü1=39/27=1,44
ü2=30/21=1,43 |
Besten Dank!
Also kann ich als Flachland-Tiroler mir das dritte Kettenblatt sparen, und für eine Alpenüberquerung mir einfach andere Ritzel aufschrauben
Auch wenn's sonst nicht so ganz mit der Form bei mir stimmt

, hier muss ich rider ja einfach zustimmen:
| Zitat: |
Original von rider
Warum zweifach? Kleiner, leichter, schneller, weniger zu schalten, bietet, wenn auf die Bedürfnisse abgestimmt, eine sinnvoll nutzbare Bandbreite und sieht einfach viel besser aus.
|
Geschrieben von Checker am 01.09.2003 um 10:29:
Schön,
wie die Zweifachen ihre Ästhetik-Komplexe pflegen.
Geschrieben von rider am 01.09.2003 um 10:40:
RE: Schön,
| Zitat: |
Original von Checker
wie die Zweifachen ihre Ästhetik-Komplexe pflegen.
|
Gell?
Und weil Aesthetik nun mal nicht jedermanns Sache ist noch zwei rationale Argumente gegen dreifach (edit: respektive für zweifach):
- dank kürzerer Tretlagerwelle eine schmalere und damit ergnomischere Fussstellung
- technisch einfacher: kein langer Wechselkäfig - kleinere Federkräfte reichen aus; einfacherer Zentralschalter; grundsätzlich leichter zu schalten
<evil mode>
Uebrigens: mein Vater hat nach seinem Schlaganfall mit 62 Jahren auf dreifach umgebaut.
</evil mode>
rider, der heute hofft, im hügeligen Gelände mit seinem Single-speed-Renner (45x19), auf ein paar 3fach-Fahrer zu stossen
Geschrieben von tom am 01.09.2003 um 15:17:
RE: Schön,
| Zitat: |
Original von rider
- dank kürzerer Tretlagerwelle eine schmalere und damit ergnomischere Fussstellung
- technisch einfacher: kein langer Wechselkäfig - kleinere Federkräfte reichen aus; einfacherer Zentralschalter; grundsätzlich leichter zu schalten
[...] |
Naja, die Auswirkungen sind allerdings nicht gravierend, zumindest im Nicht-Rennbetrieb, oder? Meine Bekannten sind jedenfalls voll des Lobes von dreifach...
Geschrieben von rider am 01.09.2003 um 15:29:
RE: Schön,
| Zitat: |
Original von tom
| Zitat: |
Original von rider
- dank kürzerer Tretlagerwelle eine schmalere und damit ergnomischere Fussstellung
- technisch einfacher: kein langer Wechselkäfig - kleinere Federkräfte reichen aus; einfacherer Zentralschalter; grundsätzlich leichter zu schalten
[...] |
Naja, die Auswirkungen sind allerdings nicht gravierend, zumindest im Nicht-Rennbetrieb, oder?
|
Ergonomie ist doch nicht nur eine Frage des Rennsports! Zudem ist's für die Fuss-, Knie- und Hüftgelenke und möglicherweise gleich auch noch für die untere Wirbelsäule ("Kreuz") gesünder, wenn die Beine parallel und nicht abgewinkelt getreten werden.
Der Unterschied ist spürbar. Mein MTB hat "natürlich" auch dreifach und die vielleicht 1.5 bis 2cm, die man breiter treten muss, merke ich und finde es unangenehm. Wenn ich nach ein paar MTB-Tagen (wo mich zwischenzeitlich an die breite Fussstellung gewohnt habe) wieder auf's Rennrad zurückwechsle, fällt mir hingegen nichts auf. Solche Feinheiten, wie die Tretbreite eines Rades, werden noch viel zu wenig beachtet und lassen sich natürlich auch nicht so einfach vermarkten, wie "Hurra, unser Rad hat nun nicht mehr 16 sondern sogar 27 (oder 30) Gänge!".
| Zitat: |
Meine Bekannten sind jedenfalls voll des Lobes von dreifach...
|
Die Frage ist, worauf sich das Lob bezieht. Wenn sie endlich die "Opa"-Rettungsgänge haben, die sie schon früher benötigt hätten, dann ist dreifach natürlich ein Vorteil. Nur: diese Gänge und trotzdem eine halbwegs feine Abstufung ist auch mit zweifach möglich (siehe meine Ausführungen weiter oben). Und dann auch mit natürlich-breiter Fussstellung.
Geschrieben von Kalmit am 01.09.2003 um 15:40:
@rider
ach... da wird jetzt schnell was zusammengereimt, um die Unsinnigkeit von Zweifachblättern zu rechtfertigen!
Die Untersuchung möcht ich sehen, die den Nachweis bringt, dass dreifachblätter "ungesunder" sind als zweifachdinger! Da sind die Unterschiede in der Breite sowas von Minifurzig... Und wie werden die Gelenke belastet, wenn du mit nem 2-fachrad mit 30 Umdrehungen einen 15%er hochfährst?! Wohl bei weitem stärker als bei lockerem Tritt auf dem kleinsten Blatt!
Gebt´s doch endlich zu - ihr fahrt nur zweifach, um euch über dreifachfahrer lustig zu machen! Nur wenn der Trend anhält - und das wird er - dann werden WIR schon bald euch auslachen!
Und wenn du erwähnst, dass man die Abstufungen auch mit ner 2-Fach-Garnitur hinkriegt - ein 29er oder 31er hinten ist dir nicht peinlich und sieht nicht bescheuert aus!?!? Also mir gefällt ein 3. vorne viel besser, als ein extrem großes hinten!!!
Geschrieben von joaquin am 01.09.2003 um 15:42:
Sehr richtig, rider!
Was mir auch noch auffällt: checkers Kettenblätter sind 52/42. Das waren bis vor ca18 Jahren die Standardabmessungen für Kettenblätter. Irgendwann hat aber jemand nachgerechnet und festgestellt, dass sich bei dieser Kombination viele Gänge (grosses und kleines Blatt)überschneiden. Seither ist eigentlich 52/39 oder 53/39 Standard. Wieso greift man bei der Rentne5r-Übersetzung wieder auf den alten Unfug zurück?
Geschrieben von Kalmit am 01.09.2003 um 15:45:
@joaquin: Weil bei dieser "Renter-Übersetzung", die ich und checker fahren eben noch ein drittes vorhanden ist!

Dann brauch ich eben kein kleines 39er!
Bei allen anderen Rennrädern mit 2-fach gibt es meines Wissens nur 39er. Hab zumindest nie andere gesehen!
Geschrieben von joaquin am 01.09.2003 um 16:03:
Schon klar, Kalmit. Aber das ändert nichts daran, dass eine 52/42-Abstufung unsinnig ist.
Geschrieben von Kalmit am 01.09.2003 um 19:19:
@joaquin
isses doch auch nicht - die Abstufung ist 52-42-30! Und nicht 52-42.
Ich kann´s zwar nicht ausrechnen, bin mir aber sicher, dass sowas in Anbetracht verschiedener Weiten pro Pedalumdrehung besser ist! Vielleicht hat da ja jemand ne genaue Liste!
Geschrieben von rider am 01.09.2003 um 21:20:
RE: @joaquin
| Zitat: |
Original von Kalmit
isses doch auch nicht - die Abstufung ist 52-42-30! Und nicht 52-42.
Ich kann´s zwar nicht ausrechnen,
|
Das ist wohl der Grund, weshalb du meine Rechnerei weiter oben nicht verstanden hast. Schau dir mein 48/34-Beisspiel an. Da ist eigentlich alles gerechnet.
| Zitat: |
bin mir aber sicher, dass sowas in Anbetracht verschiedener Weiten pro Pedalumdrehung besser ist! Vielleicht hat da ja jemand ne genaue Liste!
|
Das kommt mir nun doch ein bisschen vor, wie die Aussage eines Schweizer Bundesparlamentariers: "Herr Nationalrat, was denken sie zu Arbeitslosen? Die kriegen zuviel Geld. Herr Nationalrat, wieviel kriegt ein Arbeitsloser? Keine Ahnung, jedenfalls zuviel."
Um wieder zum Thema zurückzukommen: Die Uebersetzungen werden ganz einfach errechnet:
Kettenblatt / Ritzel * Radumfang
Wenn du nun neunfach fährst (hinten) und vorne 52 und 42 (vom 30er reden wir noch nicht), dann hast du mit den üblichen Ritzelpakten ziemlich viele Ueberschneidungen, Gänge die ähnlich gross sind. Und zwischen dem 30er und 42 werden auch noch dieser und jener wegfallen. Und dann fallen noch all jene weg, die ein ansatzweise vernünftiger Mensch nicht fährt, weil die Kette zu schräg laufen muss. Beispiel mit 52/42/30x12-23:
m--- (Gang) ---Zuwachs -- Gangnummer oder Bewertung
2.75 (30 x 23) +0.0 % 1.
3.01 (30 x 21) +9.5 % 2.
3.33 (30 x 19) +10. % 3.
3.72 (30 x 17) +11. % Identisch mit nächstem
3.85 (42 x 23) +3.4 % Idn
3.95 (30 x 16) +2.6 % 4.
4.22 (30 x 15) +6.6 % 5.
4.52 (30 x 14) +7.1 % Idn,
4.66 (42 x 19) +3.1 % 6.
4.77 (52 x 23) +2.2 % Kette zu schräg
4.86 (30 x 13) +2.0 % Kzs
5.21 (42 x 17) +7.0 % 7.
5.22 (52 x 21) +0.2 % Idn, Kzs
5.27 (30 x 12) +0.9 % Idn, Kzs
5.53 (42 x 16) +5 % 8.
5.77 (52 x 19) +4.2 % Idn
5.90 (42 x 15) +2.3 % Idn
6.33 (42 x 14) +7.1 % 9.
6.45 (52 x 17) +1.9 % Idn
6.81 (42 x 13) +5.6 % 10.
6.85 (52 x 16) +0.5 % Idn
7.31 (52 x 15) +6.6 % 11.
7.38 (42 x 12) +0.9 % Idn
7.83 (52 x 14) +6.1 % 12.
8.44 (52 x 13) +7.6 % 13.
9.14 (52 x 12) +8.3 % 14.
Macht gerade mal 14 unterschiedliche, fahrbare Gänge... Und weshalb jemand, der 30x23 zum Bergfahren braucht, gleichzeitig einen 12er in Zusammenhang mit einem 52 oder 53er spazieren fährt, wurde in diesem Fred noch nicht geklärt.
Ich bleibe dabei: für Gesundheits-, Spass- oder Hobbyfahrer ist irgend eine Kombination im Stil 48/34 und 13-28 oder auch 12-16 sinnvoller.
Geschrieben von TEVC am 01.09.2003 um 21:36:
He, rider, Du hast ja recht, aber deswegen montiert jetzt bestimmt keiner der 3-fachler 2-fach.... Sag mir lieber mal wieso die Kette rechts ist....das interessiert mich grade viel mehr....
Geschrieben von flenders am 01.09.2003 um 21:50:
Bei meinen Opagängen wird es mit 2-fach aber schwierig
52x12 bis 30x27

(zugegeben, die Abstufungen sind nicht immer fein)
Aber am Berg bin ich immer froh über meine kleinen Gänge, da ich eben gerne im Sitzen und hochfrequent fahre
Geschrieben von rider am 01.09.2003 um 21:56:
| Zitat: |
Original von TEVC
He, rider, Du hast ja recht, aber deswegen montiert jetzt bestimmt keiner der 3-fachler 2-fach.... Sag mir lieber mal wieso die Kette rechts ist....das interessiert mich grade viel mehr....
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Schon klar, dass niemand umbaut. Ich konnte ja nicht mal meinen alten Herrn von den Vorteilen der 2facherei überzeugen.
Meinetwegen soll auch jeder Spass haben und mir ist jeder lieber, der Rennrad fährt, als mit dem Auto.
Meine Kette ist vor allem hinten, jedenfalls beim Hinterrad.
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