Cycling4Fans - Forum (http://forum.cycling4fans.de/index.php)
- Radsport (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=19)
-- Die Profi-Szene (http://forum.cycling4fans.de/board.php?boardid=1)
--- Danke, Bert Dietz! (http://forum.cycling4fans.de/thread.php?threadid=20619)
Geschrieben von jonas am 25.05.2007 um 09:05:
Der Name Casero ist in diesem Zusammenhang sicher nicht uninteressant. Vielleicht hat er den Kontakt mit der Kelme-Dopingarmada hergestellt.
Geschrieben von Bobet am 25.05.2007 um 09:08:
Mmmmh. Casero war bereits bei seinem Vuelta-Sieg 2001 Kunde von Fuentes.
Geschrieben von Struempfi am 25.05.2007 um 09:10:
Dazu eine Frage an Experten
Blut-Doping versus Epo
Epo scheint mir da relativ unaufwendig:
Die Dosen sind kleiner, es wird in den Muskel gespritzt (kann quasi jeder lernen), Lagerung durch Ampullengröße einfacher.
Blut: IV, in 500 ml Portionen, Transport aufwendiger, Fachpersonal notwendig fürs Zapfen und Zuführen.
Mögliche Schlussfolgerung:
Blut-Doping erfordert höheren logistischen und finanziellen (?) Aufwand und wurde eher von den finanzstärkeren Teams/Fahrern betrieben.
Umgekehrt: Wenns alle machen (Blutdoping), mit wesentlich größerem gesundheitlichen Risiko, da sich nicht jeder die optimale Logistik leisten kann.
Geschrieben von teufelsberg am 25.05.2007 um 09:34:
| Zitat: |
Original von Bobet
Wer hat denn das vorfinanziert? Dahms kann man ja wohl ausschliessen, klamm wie er war. Bianchi-Italien? Hanegraaf/Pevenage/Ullrich? Und über wen ist das medizinisch abgewickelt worden? Jakob? Spechter/Klimaschka? In Zusammenarbeit mit Fuentes oder ohne? |
naja, sooo klamm war er noch nicht wirklich, um für einige fahrer das vorzufinanzieren; wenn die summen für 2004 stimmen (40.000).
dahms hatte ja anfang eher keine lust mehr, noch mehr in den rennstall zu buttern; eine kreditierung von ein paar hunderttausend ist etwas anderes.
vielleicht hat ja auch der anbieter selber auf ratenzahlung gearbeitet, um neue, lukrative internationale kundschaft an land zu ziehen?
Geschrieben von chris am 25.05.2007 um 10:15:
| Zitat: |
Original von maki
Raphael Schweda erklärte gestern Nacht auf RTL, er habe 2003 Blutdoping mitbekommen und sei deshalb als aktiver Fahrer ausgestiegen |
In welcher Sendung war das, kann man das irgendwo nachlesen?
Geschrieben von Snebolinho am 25.05.2007 um 13:17:
Wird höchstwahrscheinlich im RTL Nachtjournal gewesen sein...
Geschrieben von polli am 25.05.2007 um 13:44:
| Zitat: |
Original von maki
Raphael Schweda erklärte gestern Nacht auf RTL, er habe 2003 Blutdoping mitbekommen und sei deshalb als aktiver Fahrer ausgestiegen |
Ja warum denn ? Aus Empörung das er übergangen wurde?
Geschrieben von johw am 30.04.2008 um 12:23:
RE: Danke, Bert Dietz!
Nur mal so zur erinnerung:
"Wer noch im System ist, kann sich nicht outen, ohne direkt seinen Job zu riskieren", sagte Dietz und nannte damit den Hauptgrund für das eiserne Radsport-Gesetz des Schweigens und Wegschauens. Dietz fordert für den dringend erforderlichen Neuanfang des verseuchten Radsports eine Amnestie, mit kompletter Aufarbeitung der Vergangenheit ohne Strafe-Androhung. Dem stimmte auch Jaksche zu: "Dazu bräuchten wir eine Art Friedensrichter."
http://www.zdf.de/ZDFsport/inhalt/21/0,5676,5539701,00.html
Dietz und Jaksche wußten damals ganz genau, was die Stunde geschlagen hatte. Leider hat damals keiner den "Faden" aufgenommen - eine verpasste, große chance für alle.
Was ich nie verstanden habe:
Wenn alle im peleton zumindest EPO-Doping eingeräumt hätten (nach den inzwischen bekannten zahlen damals fast 100 %, was ja damals durchaus untereinander bekannt war), dann hätte man doch eine Amnestie quasi erzwungen.
Denn man kann doch nicht fast alle profis gleichzeitg sperren. Da hätten veranstalter, funktionäre und politiker schon einen weg gefunden - wenn das geld dahinter steht, ist vieles möglich.
Wo war da die viel beschworene einigkeit und kameradschaft der profis? Oder hatte man daran einfach nicht gedacht?
Aber so wurde es wieder statt Amnestie nur eine allgemeine Amnesie. Geholfen hat dies wenig.
Eigentlich ginge es immer noch - jedenfalls für die vergangenheit - zumindest für die zeit vor 2002. Aber die einigkeit hat offensichtlich noch weiter abgenommen - schade für die profis.
Das sagte damals Walter Godefroot:
"Bert Dietz ist vielleicht über seine eigene Karriere enttäuscht und äußert sich jetzt. Zu den Vorwürfen möchte ich jetzt nichts mehr sagen. Das mache ich nur noch über meine Anwälte."
Das sagte damals Reimund Dietzen:
Der Ex-Profi und heutige Rennleiter beim Team Gerolsteiner nimmt die Ärzte der Uni-Klinik Freiburg in Schutz: "Ich bin mit den Ärzten immer zufrieden gewesen. Ich war bei Dr. Huber (Arzt in Freiburg; d. Red.). Man muss immer aufpassen, wenn ehemalige Radprofis mit solchen Vorwürfen in die Öffentlichkeit gehen."
aus sport1.de:
http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1279701.html
Geschrieben von johw am 30.04.2008 um 13:11:
RE: Danke, Bert Dietz!
Anmerkung zum von mir eröffneten Fred zu Victor Conti und Jef` Dhondt
"Ehemalige Doper, Dopinghändler u.a. kämpfen wirksam gegen die Doping-Omerta-Mafia!?":
Der Fred ist derzeit gesperrt. Offensichtlich wegen des Hinweises von Jonas.
Du schreibst dort als Begründung:
"Ich glaube nicht, dass wir für dieses Thema einen neuen Diskussionsfaden benötigen."
Sorry, ich habe erst soeben gesehen, dass Du Mod bist.
Ihr könnt das natürlich bestimmen.
Aber ich komme beispielsweise mit dem allgemeinem Dopingfred wegen der unzähligen verschachtelungen nicht mehr klar - obwohl ich mich schon mehrfach da komplett durchgequält habe. Das war übrigens schon vor einem halben Jahr der Grund, warum ich nicht bei euch mehr gepostet habe.
An dem Dietz-Fred ist doch erkennbar, das andere Freds erlaubt und auch sinnvoll sind.
Reicht es bei bisher 20.238 Themen nicht auch für einen solchen Fred?
Oder will man differenzierte, themenbezogene Dopingdiskussionen nicht haben?
Geschrieben von vmart77 am 30.04.2008 um 13:17:
RE: Danke, Bert Dietz!
Ich persönlich möchte Typen wie dich hier nicht haben (Bin kein Mod und das ist ausschließlich meine Privatmeinung), die hier Streitereien aus anderen Foren austragen.
Geschrieben von Alfred am 30.04.2008 um 13:19:
Panni mag ihn nicht, also mag ich ihn.
Geschrieben von Bugno am 30.04.2008 um 13:26:
RE: Danke, Bert Dietz!
Ich auch nicht!
Geschrieben von johw am 30.04.2008 um 13:36:
RE: Danke, Bert Dietz!
@vmart77,
Ich trage genauso wenig wie Pitstop es tun wird, streitereien - die wir ohnehin nie hatten - hier herein.
Die beiden Posts von (Pistop und mir) waren alles und es wird auch nicht fortgesetzt. Das bekunde ich genauso wie Pitstop. (Vielleicht hast Du bemerkt, dass ich auf die einzige inhaltliche Antwort von Pitstop nicht geantwortet habe, obwohl ich natürlich könnte).
Ich hake praktisch nie nach und vermeide - wo immer es geht - einen persönlichen bezug.
Überzeugen kann so ohnehin niemanden.
Schau mal nach, was ich bisher gepostet habe. Du wirst keine persönliche Schreibereien ohne Inhalt von mir finden (die gibt es bei mir auch nicht). Und wenn du dir die mühe machst und die beiträge ZU mir suchst, wirst du entdecken, dass ich nicht mal Antworten auf Provokationen gebe.
Ich schreibe regelmäßig ohne Bezug auf Personenen - allenfalls liebe sachen.
Bei Dir war es jetzt eine seltene Ausnahme.
Damit aber genug.
Ich respektiere Deine Abneigung.
Geschrieben von Scout am 30.04.2008 um 14:21:
RE: Danke, Bert Dietz!
Was ich nicht verstehe, ist wie man das Thema immer und immer wieder durch kauen muß.
Klar hätte, dürfte, könnte etc. Ist aber nicht und wird auch vorläufig nicht sein. Also was solls?
Einigkeit, Zusammenhalt unter den Fahrern gibt es nicht, zumindest solange Sie aktiv fahren. Ausnahmen bestätigen die Regel. Nach Karriereende sitzen gerne alle zusammen und schwelgen in Erinnerungen bzw. diskutieren hätte, könnte sollte.
Geschrieben von Pedalritter am 02.05.2008 um 01:49:
RE: Danke, Bert Dietz!
Da dieser Fred wieder hochgeholt wurde, frage ich mich, was aus Bert Dietz geworden ist. Er hat den Stein angestossen und hat dabei seine Existenz gefährdet. Er ist der eigentliche Held in dieser Geschichte, wo es nur Verlierer gibt.
Geschrieben von Windkante am 02.05.2008 um 11:57:
RE: Danke, Bert Dietz!
| Zitat: |
Original von Pedalritter
Da dieser Fred wieder hochgeholt wurde, frage ich mich, was aus Bert Dietz geworden ist. Er hat den Stein angestossen und hat dabei seine Existenz gefährdet. Er ist der eigentliche Held in dieser Geschichte, wo es nur Verlierer gibt. |
Wieso Existenz gefährdet? Ich dachte immer, der war nicht mehr im Radsport tätig, sonst hätte er ja auch nicht in dem Umfang ausgepackt.
Geschrieben von ThunderBlaze am 03.05.2008 um 21:16:
RE: Danke, Bert Dietz!
Ach, wenn Bert Dietz nicht gestanden hat frag ich mich was ich damals in der ARD sah...
Geschrieben von Pedalritter am 05.05.2008 um 01:12:
RE: Danke, Bert Dietz!
Also wenn man mich richtig gelesen hat, dann hab ich nichts von Geständnis geschrieben. Vor Beckmann muß man doch nichts gestehen!
Er hat Äusserungen von d'Hont bestätigt, von dem jeder in der Radsportwelt zu diesem Zeitpunkt gesagt hat, er wäre ein Lügner.
Und nun is wieder gut.Long live R'n'R.
Geschrieben von hawkeye_76 am 05.05.2008 um 09:21:
RE: Danke, Bert Dietz!
| Zitat: |
Original von Pedalritter
Da dieser Fred wieder hochgeholt wurde, frage ich mich, was aus Bert Dietz geworden ist. |
Er hat ein Radklamottenladen und engagiert sich eifrig bei
www.fans-gegen-doping.de Am Samstag war er in Leipzig bei der langen Nacht des Sports am Stand dabei.
Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH