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Geschrieben von Doggie am 31.07.2019 um 10:11:

 

In einer Sache muss ich psfoot ja zustimmen; das ist Kämnas Eleganz auf dem Rad. Zum Niederknien. (Während mir die Ästhetik der VEB-Dampfwalze bis heute verschlossen geblieben ist.)



Geschrieben von TEVC am 31.07.2019 um 11:33:

 

Zitat:
Original von Doggie
In einer Sache muss ich psfoot ja zustimmen; das ist Kämnas Eleganz auf dem Rad. Zum Niederknien. (Während mir die Ästhetik der VEB-Dampfwalze bis heute verschlossen geblieben ist.)


Kräftig. Dicke Gänge. Ruhig im Oberkörper. Hatte schon was.



Geschrieben von Michelin-Männchen am 31.07.2019 um 14:57:

 

Zitat:
Original von Doggie
In einer Sache muss ich psfoot ja zustimmen; das ist Kämnas Eleganz auf dem Rad. Zum Niederknien. (Während mir die Ästhetik der VEB-Dampfwalze bis heute verschlossen geblieben ist.)

Einfach schauen und Genießen
Oder Hier



Geschrieben von psfoot am 31.07.2019 um 16:11:

 

Zitat:
Original von Ocaña
Was mich natürlich noch interessiert. Was ist Doping-Perfektion, wenn es 2 TdF Siege, 2 zusätzliche Podien, mehrfache grüne Trikots und 16 Etappensiege nicht sind? Ach ja...jottjebenes Talent.


...und du glaubst, das die damalige Konkurrenz nur deshalb diese Erfolge nicht hatte, weil sie weniger perfekt waren??? Alleine das kann's also nicht gewesen sein, oder?



Geschrieben von atreiju am 01.08.2019 um 09:33:

 

Zitat:
Original von psfoot
Ich möchte das Thema nicht all zu sehr vertiefen, aber wenn Vergleiche mit Ullrich gezogen werden und dabei der Eindruck erweckt werden soll, das dieser nur "vollgepumpt" diese Leistung vollbringen konnte, dann wird das seiner Leistung nicht gerecht und zeugt auch von wenig Sachverstand.

Ohne jetzt wieder zu sehr in die Doping-Problematik abschweifen zu wollen, man muss schon die "Methoden" zur Optimierung der Leistungsfähigkeit im Radsport im Kontent der Zeit vor 10-25 Jahren sehen. Da zählte Ullrich mitnichten zu denjeniegen, die führend auf diesem Gebiet waren. Bzgl. der Perfektion und auch des Umfanges war er Lichtjahre von einem L.A. entfernt. Das entsprach auch nicht seiner Einstellung und seinem Charakter. Und das es aus sportlicher Sicht einen Vorteil aus/durch diese Methoden zur Konkurrenz der damaligen Zeit gab, davon ist auch aus heutiger Sicht definitv NICHT auszugehen. Das nur dazu.

Ulle und EMU sind sich in manchem sogar sehr ähnlich. Beide wollten(wollen) nie im Rampenlicht stehen. Der Hype um die eigene Person ist ihnen eigentlich zu wieder. Von den physischen Voraussetzungen her natürlich zwei unterschiedliche Typen. Da muss man sich nur beide auf dem Rad anschauen. Sowohl "Berg hoch", als auch in der Ebene. Allerdings was die Spritzigkeit, den explosiven Antritt betrifft, da gibt es wieder Parallelen. Ulle war einfach ein "Jahrhunderttalent" auf dem Rad. Bei EMU sind auch gute Voraussetzungen vorhanden. Aber ich glaube, er muss sich vieles mehr erarbeiten. Wie groß sein Potential noch ist, auch mal ganz nach vorn zu kommen, das muss sich erst noch zeigen...

Im Übrigen, was beim "Hype" um EMU ganz untergangen ist, das wir vielleicht sogar noch ein größeres Talent für die großen RF haben in DE als EMU, nämlich Lennard Kämna. Wer seinen Fahrstil, seine Eleganz auf dem Rad, besonders auch Berg hoch gesehen hat, der wird das nicht ohne weiteres negieren können. Auch besitzt Kämna enormes Potenial (was er teilweise auch schon hat zeigen können) im Einzelkampf gegen die Uhr. Es wird interessant sein, seine Entwicklung weiter zu beobachten. Er ist ja erst 22!!!


Bei einigen scheint die Mär und Legende des wenn schon nicht sauberen, dann doch wenigstens "saubereren" Ulle sich wohl ewig zu halten. Team Telekom war, wie Freiburg etc. inzwischen hinlänglich bewiesen haben, mindestens genauso fit in Sachen Präparation wie Team US Postal. Ob ein sauberer Ulle große Erfolge hätte feiern können, werden wir nie erfahren, er war es nicht und Lance-Boy und alle anderen auch nicht.

Einen eklatanten Unterschied gab es aber damals und der war trotz Präparation eben dann wohl doch entscheidend. Der eine verließ sich auf sein gottgegebenes Talent und war nur bereit, so viel zu arbeiten, wie unbedingt notwendig, der andere arbeitete das ganze Jahr konsequent und gezielt auf seine Ziele hin und war bereit, dem vieles, wenn nicht alles, unterzuordnen.



Geschrieben von Michelin-Männchen am 01.08.2019 um 10:02:

 

Stimmt, LA war gnadenlos gegen sich und andere.

Wir sollten aber nicht ständig die Mär wiederholen, JU hätte zu wenig trainiert und sein Job nicht ernst genommen. Dafür hat er zu häufig zu gut abgeschnitten.



Geschrieben von Doggie am 01.08.2019 um 10:10:

 

Wenn man es differenzierter betrachten möchte, dann war in Sachen Blutmanipulation und Integration in die Sportlerpräparation das italienische Staatsdoping an der Uni Ferrara (Conconi und seine Studenten) dem deutschen Staatsdoping an der Uni Freiburg um viele Jahre voraus. Dottore Ferrari hat Premium-Provisionen verlangt und bekommen, weil er der Beste war, und die ambitionierteren Fahrer, wie Ullrich oder Wino, haben nicht umsonst italienische/spanische Dienstleistungen eingekauft.

Der Lance hat immer so viel gemacht, wie es die Konkurrenz erfordert hat. Das ist 2003 fast nach hinten losgegangen, als der den Konkurrenten (und seine Präparation) unterschätzt hat.



Geschrieben von Ocaña am 02.10.2019 um 21:03:

  Neues aus Absurdistan...

... oder Manchester.

Trinkt man bei Ineos noch einen Ulle aus der Mikrowelle nach jeder Etappe? laut lachen


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