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Geschrieben von KitKat am 05.04.2007 um 19:26:
so´n schmarrn....
voigt war vielleicht bei credit acricole sauber(aber nur vielleicht...!!) seit er bei csc ist explotiert seine leistung förmlich, bestimmt liegt das nur an der guten trainingsmethodik von mister 60%...
für cancellara gilt annähernd das gleiche!!
millar war ja nachweislich gedopt, weltranglistenerster war er trotzdem nicht gerade...weltklasse eigentlich nur im ezf!!
keine ahnung wie man zu der annahme kommen kann das auch nur einer der genannten ein ausnahmetalent ist
Geschrieben von Michelin-Männchen am 05.04.2007 um 19:29:
RE: Sündenbock
| Zitat: |
Original von Bugno
Wenn man sich Watt-Statistiken anschaut (z.B. http://www.cyclismag.com:80/article.php?sid=2433 ), so sieht man, dass seit der Einführung von Epo-Doping die Leistung um 20% heraufgeschnellt ist. Der selbe Effekt der Erhöhung der Anzahl der roten Blutkörperchen läßt sich auch mit Blutdoping erreichen.
Das bedeutet im Umkehrschluß, dass saubere Radsportler schon einmal einen unglaublichen Nachteil haben, dass es praktisch unmöglich ist, da mitzuhalten. Schade! Leider!
Nur die allertalentiertesten (Millar, Cancellara, Voigt) kommen trotzdem zu Siegen! |
Du hast das Ironie-Smilie vergessen.
Geschrieben von Joe Turner am 05.04.2007 um 19:34:
| Zitat: |
Original von KitKat
so´n schmarrn....
voigt war vielleicht bei credit acricole sauber(aber nur vielleicht...!!) seit er bei csc ist explotiert seine leistung förmlich, bestimmt liegt das nur an der guten trainingsmethodik von mister 60%...
für cancellara gilt annähernd das gleiche!!
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Also Fäbu ist ja erst 26. Eine Entwicklung in den letzten Jahren ist da zunächst einmal völlig normal. Und schon zu Fassa-Zeiten galt er als großes Talent und hatte sehr gute Patzierungen (P-R 2004, Prolog TdF). Und Voigte ist doch ein wirklich großer Bolzer. Ich will damit keineswegs behaupten, dass die beiden clean sind, aber die Erfolge sind für mich auch ohne Dope nachvollziehbar.
Geschrieben von MrsFlax am 05.04.2007 um 19:39:
RE: Sündenbock
| Zitat: |
Original von Joe Turner
Und die AdH-Zeit 2006 war auch im Spitzenbereich. |
wieso auch nicht? außer den fuentesianern war doch die ganze mischpoke am start...
Geschrieben von ogkempf am 05.04.2007 um 19:53:
Also explodiert ist
Voigt bei CSC nicht. Eine Steigerung ist aber sicher erkennbar.
Und bei
Cancellara kann ich durchaus eine auf Alter und Reife basierende Leistungs(Ergebnis)steigerung erkennen.
Geschrieben von Maillot-Jaune am 05.04.2007 um 19:58:
Naja. wenigstens war der Lance nie gedopt. Das mit Ulle ist mir irgendwie egal !
Geschrieben von S0B am 05.04.2007 um 20:27:
RE: Sündenbock
| Zitat: |
Original von Bugno
Wenn man sich Watt-Statistiken anschaut (z.B. http://www.cyclismag.com:80/article.php?sid=2433 ), so sieht man, dass seit der Einführung von Epo-Doping die Leistung um 20% heraufgeschnellt ist. Der selbe Effekt der Erhöhung der Anzahl der roten Blutkörperchen läßt sich auch mit Blutdoping erreichen.
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das würde ja bedeuten, dass vor der Epo-Nutzung kein Blutdoping betrieben wurde
Geschrieben von steffi am 05.04.2007 um 23:25:
bin mal kurz da...
von den Spaniern hätte ich nie gedacht, dass sie das Fass aufmachen, die Beutel mein ich natürlich
sie können das Fass ja eigentlich nicht wieder schließen, ohne nicht auch nach weiteren Wahrheiten zu forschen. Wie einige hier vermuten, werden sie es aber wohl trotzdem tun und keiner wird sie ernsthaft daran hindern...
von Jan und seiner Crew bin ich enttäuscht, sowohl von seiner Crew zu aktiven Zeiten, als auch von seiner Crew jetzt...
dass ich meine Enttäuschung ausspreche, beinhaltet aber nicht, dass ich mich von ihm lossage
die Situation jetzt kann für einige im Radsport ordentlich ungemütlich werden:
-die Fuentes-Utensilien-Verwalter in Spanien, können ihre Beweismittel jetzt eigentlich nicht ad Acta legen,
-für die Fahrer auf der Liste wird es jetzt sicher ungemütlicher, insofern, als dass sie nicht bei allen Rennen willkommen sind, erpressbar sind, was die Gehaltshöhe betrifft usw.,
-T-Mobile muss einen angeklagten, aussagenden, "auspackenden" Jan fürchten, denn die meiste Zeit seiner Profi-Laufbahn hat er bei Timo bzw. Telekom verbracht. Aldag hat die Zeichen der Zeit ja bereits erkannt, und fängt auf einmal an, Jans Verdienste um das Team zu erwähnen.
-die Radsportfans im Allgemeinen, auch die "Ulle ist tot Hurra-Schreier" werden die direkten und indirekten Folgen eines "auspackenden" Ullrich zu spüren bekommen durch die weiter sinkende Akzeptanz dieser Sportart bezogen auf Austragungen und Übertragungen
Geschrieben von Donishäusle am 05.04.2007 um 23:59:
RE: Sündenbock
| Zitat: |
Original von S0B
| Zitat: |
Original von Bugno
Wenn man sich Watt-Statistiken anschaut (z.B. http://www.cyclismag.com:80/article.php?sid=2433 ), so sieht man, dass seit der Einführung von Epo-Doping die Leistung um 20% heraufgeschnellt ist. Der selbe Effekt der Erhöhung der Anzahl der roten Blutkörperchen läßt sich auch mit Blutdoping erreichen.
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das würde ja bedeuten, dass vor der Epo-Nutzung kein Blutdoping betrieben wurde
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Guter Einwand...Weiterhin kann man mit EPO allein keine Steigerung um 20% erreichen, da haben auch noch andere Faktoren mitgespielt. Epo-Doping ist außerdem weitaus besser durchführbar, da man das Blut beim Eigenblutdoping vorher abgenommen haben muss.
Interesant die "Delle" 1999 und 2000 Ulle ist 2001 ADH da auch geradezu hochgeschlichen. Ich könnte mir vorstellen das er 2000 und 2001 diesen Jahren zumindest kein Blutdoping versucht hat.
Geschrieben von blaireau am 06.04.2007 um 10:56:
Aus ARD-Teletext:
| Zitat: |
Im Fall Ullrich bezog nun auch die Juristische Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Stellung: "Die Tatsache, dass jemand sein Blut in großer Menge gelagert hat, ist ein starkes Indiz, das auf Eigenblut-Doping hindeutet", sagte IOC-Vizepräsident Thomas Bach. Gemäß den Regeln der Welt-Antidoping-Agentur WADA und des Welt-Radsportverbandes UCI liege vor einem Sportgericht dann die Beweispflicht beim Athleten, dass sein Blut nicht zum Zweck der Manipulation deponiert wurde. "Er müsste überzeugende medizinische Argumente bringen, um einer Bestrafung zu entgehen", stellte Bach als Vorsitzender der Kommission klar.
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Interessante Botschaft.
Was für "überzuegende Argumente für die Lagerung von Eigenblut" kann sich dieser wackere, deutsche IOC-Vize da so vorstellen? Und warum glaubt er, hat JU diese Argumente nicht im voraus bei der medizinischen Kommission der UCI vorgebracht?
Und welche überzugenden Argumente sähe dieser Herr Bach denn so für den Erwerb all der andern Medikamente bei Dr. Fuentes?
Geschrieben von teufelsberg am 06.04.2007 um 11:34:
| Zitat: |
Original von blaireau
Aus ARD-Teletext:
| Zitat: |
Im Fall Ullrich bezog nun auch die Juristische Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Stellung: "Die Tatsache, dass jemand sein Blut in großer Menge gelagert hat, ist ein starkes Indiz, das auf Eigenblut-Doping hindeutet", sagte IOC-Vizepräsident Thomas Bach. Gemäß den Regeln der Welt-Antidoping-Agentur WADA und des Welt-Radsportverbandes UCI liege vor einem Sportgericht dann die Beweispflicht beim Athleten, dass sein Blut nicht zum Zweck der Manipulation deponiert wurde. "Er müsste überzeugende medizinische Argumente bringen, um einer Bestrafung zu entgehen", stellte Bach als Vorsitzender der Kommission klar.
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Interessante Botschaft.
Was für "überzuegende Argumente für die Lagerung von Eigenblut" kann sich dieser wackere, deutsche IOC-Vize da so vorstellen? Und warum glaubt er, hat JU diese Argumente nicht im voraus bei der medizinischen Kommission der UCI vorgebracht?
Und welche überzugenden Argumente sähe dieser Herr Bach denn so für den Erwerb all der andern Medikamente bei Dr. Fuentes? |
???
er kann sich keine vorstellen, das will er auch gar nicht.
einfach eine sachliche formulierung: damit bist du dran, jetzt gilt die beweislastumkehr!
Geschrieben von Bugno am 06.04.2007 um 11:47:
Wie stellt man denn einen Golem her? Braucht man da Blut dazu?
Geschrieben von DjHans am 06.04.2007 um 12:51:
Da würde ich abwarten. Laut Sportgericht musste auch Hondo die Beweise bringen, dass er unschuldig war. Er wendete sich an das Schweizer Gericht, dass ihn vorübergehend von einer Sperre befreite, ohne diese Beweise. Und Ullrich wohnt ebenso in der Schweiz. Ich glaube nicht, dass das bloße Lagern von Blutbeutel als Dopingbeweis gelten würde, allenfalls als Dopingversuch.
Geschrieben von paolo am 06.04.2007 um 13:47:
Ich kann mich noch daran erinnern, wie Ulle 2003 von einer schlechten Eiweißinfusion gesprochen hat, wegen der er genau zur ersten Bergetappe Fieber hatte (welch Zufall) um dann im ZF alle um Welten zu schlagen.
Ist halt scheiße, wenn das Blut schlecht wird weil es bei der Hitzertour 2003 schlecht gelagert wurde. Von den Militärärzten, die damals bei Bianchi waren hat man auch nie wieder was gehört.
Geschrieben von Horatio am 06.04.2007 um 13:49:
| Zitat: |
Original von DjHans
Da würde ich abwarten. Laut Sportgericht musste auch Hondo die Beweise bringen, dass er unschuldig war. Er wendete sich an das Schweizer Gericht, dass ihn vorübergehend von einer Sperre befreite, ohne diese Beweise. Und Ullrich wohnt ebenso in der Schweiz. Ich glaube nicht, dass das bloße Lagern von Blutbeutel als Dopingbeweis gelten würde, allenfalls als Dopingversuch. |
und das bloße lagern von epo oder insulin im teamfahrzeug oder dem heimischen kühlschrank ist auch allenfalls ein dopingversuch? oder nicht mal das? kann ja für den fall eines plötzlichen medizinischen notfalls vorsorglich eingelagert worden sein.
Geschrieben von conconi am 06.04.2007 um 13:49:
| Zitat: |
Original von paolo
Ich kann mich noch daran erinnern, wie Ulle 2003 von einer schlechten Eiweißinfusion gesprochen hat, wegen der er genau zur ersten Bergetappe Fieber hatte (welch Zufall) um dann im ZF alle um Welten zu schlagen.
Ist halt scheiße, wenn das Blut schlecht wird weil es bei der Hitzertour 2003 schlecht gelagert wurde. Von den Militärärzten, die damals bei Bianchi waren hat man auch nie wieder was gehört. |
Ich habe medizinisch keine Ahnung, aber könnte man nach einer schlecht gewordenen Blutinfusion wirklich noch Alpe D'Huez hochdüsen und die Tour de France zu Ende fahren??? Kann ich mir kaum vorstellen..
Geschrieben von Bugno am 06.04.2007 um 13:52:
Lest einmal den WADA Anti Doping Code Punkte 2.2 bzw. 2.2.1, dort steht alles über versuchtes Doping!
Geschrieben von Horatio am 06.04.2007 um 13:55:
| Zitat: |
Original von conconi
| Zitat: |
Original von paolo
Ich kann mich noch daran erinnern, wie Ulle 2003 von einer schlechten Eiweißinfusion gesprochen hat, wegen der er genau zur ersten Bergetappe Fieber hatte (welch Zufall) um dann im ZF alle um Welten zu schlagen.
Ist halt scheiße, wenn das Blut schlecht wird weil es bei der Hitzertour 2003 schlecht gelagert wurde. Von den Militärärzten, die damals bei Bianchi waren hat man auch nie wieder was gehört. |
Ich habe medizinisch keine Ahnung, aber könnte man nach einer schlecht gewordenen Blutinfusion wirklich noch Alpe D'Huez hochdüsen und die Tour de France zu Ende fahren??? Kann ich mir kaum vorstellen.. |
ich halte diese version sowieso für unwahrscheinlich. es ist heute überhaupt kein problem mehr, blutkonserven bei konstanter temperatur zu lagern, egal wie warm es draußen ist. da gibt es spezielle kühlfächer für, die die eingestellte temperatur automatisch halten. wenn also nicht die stromzufuhr zusammengeklappt ist, dann düfte zumindest kein kühlungsproblem vorgelegen haben. allenfalls war die konserve anderweitig verunreinigt, oder es war eben etwas anderes. verdorbene eiweißinfusion halte ich für gar nicht so abwegig.
Geschrieben von blaireau am 06.04.2007 um 14:39:
| Zitat: |
Original von DjHans
Da würde ich abwarten. Laut Sportgericht musste auch Hondo die Beweise bringen, dass er unschuldig war. Er wendete sich an das Schweizer Gericht, dass ihn vorübergehend von einer Sperre befreite, ohne diese Beweise. Und Ullrich wohnt ebenso in der Schweiz. Ich glaube nicht, dass das bloße Lagern von Blutbeutel als Dopingbeweis gelten würde, allenfalls als Dopingversuch. |
Ich fand es bemerkenswert, dass der IOC-Vice Bach jetzt genau solche "Zweifel" ins Gespräch bringt.
Im übrigen glaube ich nicht, dass nach der Enthüllung der Identität von "JAN", "No1" und "Hijo-d.R" angesichts der gelagerten Blutmengen und ausgetauschten Dopingmittel und Geldsummen noch ernsthafte Zweifel am füheren Verwendungszweck und der zukünftigen Dopingabsicht des Klienten Jan Ullrich bestehen können.
Geschrieben von MrsFlax am 06.04.2007 um 14:44:
| Zitat: |
Original von blaireau
Ich fand es bemerkenswert, dass der IOC-Vice Bach jetzt genau solche "Zweifel" ins Gespräch bringt.
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man konnte ja auch seine erste aussage (
"Leider war das zu erwarten. Ich hoffe im weiteren Verfahren auf eine gute Kooperation zwischen Staat und Sport.") schon in diesem sinne verstehen.
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