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Geschrieben von Steamboat am 15.03.2007 um 21:52:

 

Der Belgier Marichal hat bei P-N verlassen, weil ihn die Vergangenheit eingeholt hat. Er ist in eine Dopingaffäre um Djamolidine Abdoujaparov verstrickt, die noch aus dem JAhre 1997 rührt.

http://radsportnews.net/2007/pn_4marichal.shtml



Geschrieben von polli am 19.03.2007 um 20:40:

  CSC und T-Mobile Antidoping-Vorkämpfer

..... Die Blutwerte gehen Damsgaard direkt zu. Große Schwankungen bei Hämatokrit, Hämoglobin und Retikulozyten lassen auf Epo-Doping oder Bluttransfusionen schließen. «Bislang lagen die Schwankungen im normalen Bereich. Einige Fahrer wiesen zudem überhaupt keine Schwankungen auf. Das hat mich ziemlich erstaunt, denn wir haben die Proben sowohl in der Ruhephase als auch in Trainings- und Wettkampfzeiten genommen», gesteht Damsgaard........

http://de.sports.yahoo.com/19032007/30/csc-t-mobile-antidoping-vorkaempfern.html



Geschrieben von Horatio am 19.03.2007 um 20:59:

  RE: CSC und T-Mobile Antidoping-Vorkämpfer

Zitat:
«Alle CSC-Siege dieser Saison sind 100 Prozent Doping-frei. Das kann ich nach Auswertung der bisherigen Blut- und Urintests sagen», verkündete Rasmus Damsgaard. Der dänische Antidoping-Profi - er war Vorsitzender der nationalen Antidoping-Behörde und sitzt derzeit im Dopingkontroll-Gremium des Skiweltverbandes FIS - hat das Programm bei CSC entwickelt.

Insgesamt 800 Blut- und Urinproben sollen den CSC-Profis in der laufenden Saison abgenommen werden. «309 haben wir gegenwärtig bereits gemacht. Von 90 Prozent der Fahrer haben wir jeweils fünf Blutuntersuchungen. Die Daten reichen aus, um wissenschaftlich begründet Doping ausschließen zu können», sagte Damsgaard. Das wird CSC-Profi Jens Voigt, der in diesem Jahr als bisher einziger deutscher Profi einen Sieg verbuchte, gerne hören.



der Mensch lehnt sich sehr weit aus dem Fenster. Wie ist es denn mit Wachstumshormonen und sonstigen meines wissens nicht nachweisbaren dingen?



Geschrieben von MrsFlax am 19.03.2007 um 21:25:

  RE: CSC und T-Mobile Antidoping-Vorkämpfer

Zitat:
Original von Horatio
Zitat:
«(...) Die Daten reichen aus, um wissenschaftlich begründet Doping ausschließen zu können», sagte Damsgaard. Das wird CSC-Profi Jens Voigt, der in diesem Jahr als bisher einziger deutscher Profi einen Sieg verbuchte, gerne hören.



wieso? hatte er zweifel an seinen eigenen blutwerten? oder eher an damsgaards untersuchungen? SPAM großes Grinsen



Geschrieben von teufelsberg am 20.03.2007 um 10:29:

  RE: CSC und T-Mobile Antidoping-Vorkämpfer

Zitat:
Original von MrsFlax
Zitat:
«(...) Die Daten reichen aus, um wissenschaftlich begründet Doping ausschließen zu können», sagte Damsgaard. Das wird CSC-Profi Jens Voigt, der in diesem Jahr als bisher einziger deutscher Profi einen Sieg verbuchte, gerne hören.


wieso? hatte er zweifel an seinen eigenen blutwerten? oder eher an damsgaards untersuchungen? SPAM großes Grinsen


ich bin mir sicher er freut sich zu hören, dass ein unabhängiger dopingexperte ihn aufgrund zahlreicher untersuchungen als sauberen sieger bezeichnet.

und ich finde es gut, dass so etwas kommuniziert wird. schließlich investieren die teams, finanziell und mit einer einschränkung der sportlichen möglichkeiten.

zweifel bleiben natürlich trotzdem.


@horatio
natürlich lehnt sich damsgaard recht weit aus dem fenster.
allerdings sollten tests auf wachstumshormone schon bestandteil der untersuchungen sein, oder nicht?



Geschrieben von Heinz Helfgen am 20.03.2007 um 14:31:

 

Artikel auf sportpro.it über den weltweiten Doping-Handel (bzw. den illegalen Handel mit Medikamenten):
http://www.sportpro.it/doping/news/2007/donati07.htm
(logischerweise auf Italienisch, im Moment kann ich noch nicht sagen ob oder wann ich übersetzen kann)



Geschrieben von Horatio am 20.03.2007 um 16:36:

 

Zitat:
@horatio
natürlich lehnt sich damsgaard recht weit aus dem fenster.
allerdings sollten tests auf wachstumshormone schon bestandteil der untersuchungen sein, oder nicht?



weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber angesichts der ständigen fortschritte der doping-industrie scheint es mir als laien vermessen, aufgrund eines kontrollprogramms meinen zu können, ein fahrer fahre wissenschaftlich erwiesen sauber.



Geschrieben von polli am 20.03.2007 um 18:07:

  Spanischer Untersuchungsrichter wird kritisiert

Zitat:
«Die einzige logische Erklärung ist, dass die Blutbeutel verwechselt wurden, Pérez sich das Blut von Hamilton injizierte und umgekehrt», schreibt die Zeitung. Dies zeige, dass das Blutdoping doch mit erheblichen Risiken verbunden sei. Auch der Fall von Roberto Heras lege einen solchen Schluss nahe. Der Sieger der Spanien-Rundfahrt von 2005 sei nach Vermutungen der Ermittler möglicherweise deshalb bei einer Kontrolle positiv getestet worden, weil ihm Blut aus einer verunreinigten Konserve injiziert worden sei.



http://de.sports.yahoo.com/20032007/30/spanischer-untersuchungsrichter-kritisiert.html



Geschrieben von teufelsberg am 20.03.2007 um 18:13:

  RE: Spanischer Untersuchungsrichter wird kritisiert

hieß es nicht immer, dass die eigenblut-methode erst nach der nachweisbarkeit des fremdblutdoping (hamilton, perez) eine renaissance erlebte?



Geschrieben von Donishäusle am 21.03.2007 um 11:59:

  RE: Spanischer Untersuchungsrichter wird kritisiert

Zitat:
Original von teufelsberg
hieß es nicht immer, dass die eigenblut-methode erst nach der nachweisbarkeit des fremdblutdoping (hamilton, perez) eine renaissance erlebte?


Genauso würde ich das auch sehen. Fremdblut war eigentlich leichter zu handeln (von Unverträglichkeiten abgsehen), da man keine Blutabgabe mit entsprechender Leistungseinbuße, bzw. eine vorgeschaltete EPO-Therapie benötigte.....



Geschrieben von blaireau am 21.03.2007 um 12:26:

  RE: Spanischer Untersuchungsrichter wird kritisiert

Zitat:
Original von polli
Zitat:
«Die einzige logische Erklärung ist, dass die Blutbeutel verwechselt wurden, Pérez sich das Blut von Hamilton injizierte und umgekehrt», schreibt die Zeitung. Dies zeige, dass das Blutdoping doch mit erheblichen Risiken verbunden sei. Auch der Fall von Roberto Heras lege einen solchen Schluss nahe. Der Sieger der Spanien-Rundfahrt von 2005 sei nach Vermutungen der Ermittler möglicherweise deshalb bei einer Kontrolle positiv getestet worden, weil ihm Blut aus einer verunreinigten Konserve injiziert worden sei.


http://de.sports.yahoo.com/20032007/30/spanischer-untersuchungsrichter-kritisiert.html


Ich glaube immer noch, dass Hamilton das Rest-Fremdblut aus der Dauphiné zum Verhängnis wurde. Er und Mayo bekamen blaue Briefe und schifften konsquenterweise in Tour ab, andere pfiffen dort voll durch und beendeten nach dem WADA-Stichdatum die Saison sofort oder fuhren monatelang nicht mehr.

Perez schien mit dem Blutpanschen mitten in der Spanienrundfahrt begonnen zu haben, in der vermutlich überhaupt niemand auf Fremdblut getestet wurde.

Heras könnte wirklich Opfer einer Eigenblut-Packung geworden sein, die er mit EPO aufbaute und dann nicht mit der Empdinlichkeit des Tests rechnete, mit der das im Urin noch nachzuweisen war.



Geschrieben von christine am 25.03.2007 um 12:36:

 

Heute abend um 20u10 (kann auch ein bisschen später sein) auf Canvas eine docu: 'Een positief verhaal'.

Es geht um doping und radsport.
Gerade war schon ein klein bisschen davon zu sehen auf één. Interview mit ex-betreuer Jef Dhondt ua über seine zeit bei Telekom. Er beschuldigt Uwe Ampler. Ampler soll epo ins team gebracht haben.

Und weiter will man dann das unterscheid zeigen mit die 'neue generation' (Nick Nuyens und so).


Noch ne link dabei: Een positief verhaal



Geschrieben von steffi am 25.03.2007 um 13:24:

 

Zitat:
Original von christine
.... Er beschuldigt Uwe Ampler. Ampler soll epo ins team gebracht haben....

[/URL]

war Ampler mal bei Telekom? oder in welches Team sonst?



Geschrieben von karteikarte am 25.03.2007 um 15:15:

 

War er! Allerdings vor Jan Ullrich. Augenzwinkern



Geschrieben von steffi am 25.03.2007 um 18:10:

 

ah deswegen Jetzt weiß ich, glaube ich...
ich bekenne mich zu meinem Radsportunwissen von 1997 Augenzwinkern



Geschrieben von paolo am 26.03.2007 um 19:50:

 

..und Bjarne hatte 1996 Hämatokrit bis zu 64....und Ete hat gesagt er braucht das nicht. Laut d´Hondt.



Geschrieben von Piti am 26.03.2007 um 22:43:

  Amplermännchen

Die Ampler-Geschichte ist dubios. In seinen Palmares ist der angebliche Leistungssprung nicht ablesbar. Im Gegenteil wurde sein Vertrag nach 93 nicht mehr verlängert, was natürlich auch andere Gründe haben könnte als unzufriedenstellende Leistungen. Eigenartig auch, weil Ampler später Telekom verklagt hat, ihn gegen seinen Willen gedopt zu haben. keine ahnung

Weiss jemand Genaueres zu der angeblichen Dopinggeschichte oder hat mal 'nen Link?

Zitat:
(Zabel) "Er sagte, er brauche das nicht"

ziehe den hut

Ob das (mit) zu Etes Unbeliebtheit unter seinen Kollegen beigetragen hat? Vorstellbar wär's...



Geschrieben von Bugno am 28.03.2007 um 19:54:

 

Ich weiß nicht ob das schon bekannt ist, für mich wars neu:

http://www.cyclingforums.com/t270701.html

Ein amerikanischer Radrennfahrer (Cat.1) aus Arizona berichtet über Testosteron und Eigenblut-Doping.



Geschrieben von Donishäusle am 28.03.2007 um 22:37:

 

Zitat:
Original von Bugno
Ich weiß nicht ob das schon bekannt ist, für mich wars neu:

http://www.cyclingforums.com/t270701.html

Ein amerikanischer Radrennfahrer (Cat.1) aus Arizona berichtet über Testosteron und Eigenblut-Doping.


Interessant zu lesen. Soweit ist das, was er schreibt recht konsistent. Durchaus vorstellbar, dass es real ist, auch wenn manche Zahlen (20% Increase in Power) vielleicht hoch gegriffen erscheinen.



Geschrieben von peso am 28.03.2007 um 23:06:

 

Zitat:
Original von Donishäusle
Durchaus vorstellbar, dass es real ist, auch wenn manche Zahlen (20% Increase in Power) vielleicht hoch gegriffen erscheinen.


Seine Wattangaben werden im Verlauf des Fadens auch angezweifelt. Immerhin hätte er mit seinen 440 Watt Dauerleistung bei 65 kg bis auf den guten Lance und Pantani so ziemlich jeden am Berg versenkt.

Davon abgesehen erwischt mich zu meiner Überraschung doch immer wieder das kalte Grausen, wenn die eigene Vorstellung vom Radsport so explizit und auf eigentümliche Art und Weise nüchtern (man lese nur seine schon fast als Tips zu verstehenden Bemerkungen zum Hämatokritwert) bestätigt wird.


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