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Geschrieben von soulwax am 26.11.2002 um 09:33:
bianchi
hi all!
kurze frage: was haltet ihr von bianchi bikes und rennräder?
danke & cheers, soulwax
Geschrieben von msteil am 26.11.2002 um 10:06:
sind ok...
Geschrieben von joaquin am 26.11.2002 um 10:17:
Weltmeister-Bike 1986 und 1992
Geschrieben von Hangebrauk am 26.11.2002 um 12:42:
Ich schwöre auf Gitane
beste rennradmarke nach Pinarello
Geschrieben von msteil am 26.11.2002 um 13:10:
@hangebrauk
...und was hälst du von Bianchi????
Geschrieben von Hangebrauk am 26.11.2002 um 13:45:
ich würde sagen
die räder sind leicht aber mir gefallen die räder nicht
ich würde mir keines kaufen
und sie sind sehr teuer
Geschrieben von Chepe Gonzales am 26.11.2002 um 14:14:
Bianchi ist super!
Geschrieben von Hangebrauk am 26.11.2002 um 18:02:
Kan sein hast du eins Chepe
Geschrieben von xyrium am 26.11.2002 um 19:05:
bin vor 3 monaten oder so mal für 3 tage den leichtesten rennradrahmen von bianchi gefahren. des ding is sackteuer, sieht meiner meinung nach nicht schlecht aus(aber auch nich so toll), leicht natürlich, fährt sich recht wendig, aber es ist ja mal sowas von labbrig.
vielleicht wurde das ganze auch noch durch diese komischen hauseigenen laufräder verstärkt, aber zu dem preis gibts sicher tausendmal besseres!!
noch was: zur gleichen zeit hatte en guter kumpel von mir die möglichkeit en c40 mit dura ace laufradsatz zu fahren. er war auch nich sonderlich begeistert!! zur info: wir fahren sonst beide canyon. vielleicht hatten wir mit der umstellung leichte probleme, aber meiner meinung nach sind viele italienische rahmen einfach nicht mehr zeitgemäß. nicht steif genug, weil die wohl kein bock ham oversized rohre zu verwenden.
so kriegen sie halt nie technisch gute rahmen. fast nie...
Geschrieben von maniceden am 26.11.2002 um 19:24:
Bianchi??
sChick sag ich da nur!!
@xyrium: ob Du es glaubst oder nicht, es gibt auch Leute die wollen gar keine ultrasteifen rahmen. Oder hast Du mal von den ganzen profis die das C40 fahren was negatives über das Bike gehört??? Nur mal so am Rande.
Geschrieben von xyrium am 26.11.2002 um 19:30:
naja, ich geh mal davon aus, dass die profis sich wenn dann nur intern beschweren.
aber egal. du kannst mir nicht widersprechen, wenn ich sage, dass es total veraltet ist, karbonrohre in karbonmuffen zu kleben
des rahmen ist ziemlich weich, auf der anderen seite aber auch nur leicht und nicht ultraleicht.
außerdem gefällt er mir einfach nicht.
obwohl 2 leute bei mir im verein den nächstes jahr fahren wollen, nachdem sie ihn auch probe gefahren sind.
versteh ich nich?!
Geschrieben von maniceden am 26.11.2002 um 19:45:
Na ja...
Ist doch logisch: Die Geschmäcker sind verschieden. ch persönlich mag auch ganz gerne nen weichen Rahmen.
Aber allgemein wird das c40 eigentlich schon als eines der besten Räder der letzten JAhre angesehen. Das man steifer und leichter bauen kann steht ausser Frage. Die Frage ist nur, ob man das überhaupt will.
Geschrieben von xyrium am 26.11.2002 um 19:56:
sorry, aber das check ich nich ganz. warum sollte man das nicht wollen???
wenn ich bei gleicher, vielleicht sogar größerer steifigkeit einen leichteren rahmen kriege, warum sollte ich dann einen c40 nehmen??? optische aspekte sollen jetz ma keine rolle spielen, weil da lässt sich ja immer streiten...
Geschrieben von maniceden am 26.11.2002 um 20:08:
Weil dich ein weicherer
rahmen eben mit Komforteinbussen bestraft und Du vielleicht entscheidest das Du das letzte bisschen an Steifigekti nicht brauxchst, da im normalen Fahrbetrieb kein Unterschied auftritt.
Geschrieben von Chepe Gonzales am 27.11.2002 um 14:48:
| Zitat: |
Original von xyrium
du kannst mir nicht widersprechen, wenn ich sage, dass es total veraltet ist, karbonrohre in karbonmuffen zu kleben
|
Aber ich! Die meisten Carbonrahmen sind so konstruiert, nur ganz wenige Firmen produzieren wirkliche Monocoques. Nur liegen die Muffen beim C40 halt um die Rohre rum.
Bei den Trek OCLC-Carbonrahmen z. B. sind die Muffen nicht um die Rohre drumrum, sonder liegen quasi innerhalb des Rahmens. Sie fallen nur nicht auf, weil sie vom Durchmesser her genau mit den jeweiligen Rohren abschließen.
Klingt zwar komisch, ist aber so

.
Geschrieben von Pedi am 27.11.2002 um 14:55:
Italienische Rahmen...
... nicht mehr zeitgemaess? Na immer langsam mit den jungen Pferden. Schaut euch mal Fondriest an, eine innovativere Firma gibts doch gar nicht. Gios mit den ultrakurzen Kettenstreben hat nach wie vor DAS Sprintbike und Pinarello entwickelte mit dem Prince einen Meilenstein, was letztlich bei Dogma rauskommt muss sich noch herausstellen. Was ich ueberhaupt nicht verstehe ist wie man Colnago's C40 schlechtschreiben kann. Mein einziger Kritikpunkt ist der Preis und das auch nur weil ich es mir zur Zeit nicht leisten kann um die $ 5000 Dollar dafuer hinzulegen. DeRosa, sicherlich eine Traditionsfirma hat mit der King (die mir persoenlich optisch nicht gefaellt) ein ganz heisses Eisen und Viner bietet massgeschneiderte Rahmen fuer Jedermann; sicher werden auch anderswo Rahmen entwickelt und gebaut, aber Italien ist nach wie vor ganz vorne mit dabei.
Zu Bianchi: die Preispolitik halte ich hier auch fuer uebertrieben und persoenlich mag ich "sloping top tubes" nicht (siehe oben: De Rosa King), worauf Bianchi leider zu setzen scheint. Mein untere Mittelklasse Veloce Stahlrahmen mit Carbongabel war bis zum Totalschaden ein richtig gutes Rad, sicherlich nicht leicht, aber komfortabel und ohne schwammiges Gefuehl.
Weil ich echt keine Ahnung habe (ausser auf dem US-Markt mit Trek, LeMond, Litespeed, Airborne, Seven, etc. ): Was gibt es denn fuer tolle Rahmenbauer ausserhalb Italiens? Ride on,
Peter
Geschrieben von xyrium am 27.11.2002 um 16:04:
ok. in einem punkt muss ich dir recht geben:
fondriest sehen geil aus, aber technisch gesehen gibt es auch besseres.
und hätte ich zuviel geld, ich glaube ich würde mir einen de rosa u.d. slope kaufen.
aber gios...
Geschrieben von ploner am 28.11.2002 um 11:10:
Bianchi
Bianchi gehört heute zur Gruppe Cycleurope AB in Schweden, dem größten europäischen Fahrradkonzern, zu dem auch Marken wie Peugeot, Gitane oder Puch gehören. Man kann wohl davon ausgehen, dass Cycleurope die Synergiemöglichkeiten innerhalb der Gruppe kräftig nutzt und Räder mit unterschiedlichen Markennamen bunt gemischt in den verschiedenen Werken herstellt. Wahrscheinlich gibt es im Bianchi Sortiment einige Räder (vor allem im Niedrigpreisbereich) bei denen der Name das einzig italienische ist.
Trotzdem: Der Klang des Namens, die große Geschichte, das einzigartige Celeste machen Bianchi halt immer noch zu etwas besonderem.
Geschrieben von Pedi am 28.11.2002 um 16:47:
@Ploner
Das war echt interessant: ich hatte keine Ahnung von Cycleurope. Es ist schade, dass auch auf diesem Markt der Verdraengungswettbewerb die Originale zu verwaessern scheint. Irgendein koreanischer Konzern kaufte den Namen Masi und baut nun Pseudo-Masis, die mit dem Familienbetrieb rein gar nichts zu tun haben.
Diese Produkte sind wahrscheinlich nicht unbedingt schlecht, allerdings fehlt das gewisse Etwas und ich lege schon mal ein paar Teuro mehr hin, wenn ich davon ausgehen darf, dass ein richtiger Mensch meine Rohre gezogen, gebogen und verschschweisst hat, sich dabei was dachte und stolz auf seine Arbeit ist; aber Fliessbandware ist nunmal billiger... Ride on,
Peter
Geschrieben von ploner am 28.11.2002 um 17:39:
RE: @Ploner
Ich bin bei dem Thema auch etwas gespalten. Auf der einen Seite mache ich mir keine Illusionen, dass die meisten großen europäischen Marken genauso in Massenproduktion hergestellt werden wie die Räder aus China oder Korea. Und warum sollten die chinesischen oder koreanischen Rahmen schlechter sein? Sicher arbeiten auch dort fähige, leidenschaftliche Techniker mit großer Sorgfalt. Sagt mein Kopf.
Mein Bauch fühlt da ganz anders und fängt trotzdem an zu kribbeln wenn ich Namen wie Bianchi, Masi oder Tommasini sehe.
P.S. Gerade bei Masi ist das so eine Sache, da gab's ja schon seit den 70er Jahren eine "italienische" und eine "kalifornische" Linie. Wenn dich das Thema interessiert, schau mal bei
www.sheldonbrown.com/vrbn-g-n.html#masi
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