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Geschrieben von BigMike47 am 12.11.2002 um 16:28:

Achtung Ein neuer Werkstoff im Peloton 2003

Fassa Bortolo fährt im nächsten Jahr das neue Pinarello Modell "Dogma" und das ist aus Magnesium!
Bin mir nicht ganz sicher, was die Vorteile davon sind, aber eine Erwähnung finde ichs allemal wert



Geschrieben von maniceden am 12.11.2002 um 16:39:

  Ist doch geil...

Die brennen ganz wunderbar wenn man ne Feier hat und ein Feuerchen braucht.

Ausserdem brauct der Fahrer das Teil nicht mrh wutentbrannt in die Ecke zu werfen, sonder kann es gleich anzünden und abfackeln.

Aber ernsthaft: Im Mottorradbau wird MAgnesium sehr egrne bei Motren etc. verwendet, da es sehr leicht und sehr stabil ist. Ich weiss nur nicht, wie es sich in Rohrform verhält (Steifigkeit, Elastizität,...)



Geschrieben von TEVC am 12.11.2002 um 16:40:

 

Ich würde mich sehr wundern, wenn allm Teile aus Magnesium sind. Die Verarbeitung stelle ich mir sehr kompliziert vor.
Magnesium ist andererseits sehr leicht und (relativ) belastbar einige Teile könnten schon eine Alternative zu Carbon sein.



Geschrieben von gulaschkanone am 12.11.2002 um 17:06:

  Soweit

ich mich an den kleinen Bericht im diesmonatigen Tour-Heft erinnere ist nur das Oberrohr aus Magnesium, was trotzdem eine Gewichtseinsparung um die 100gr bringen soll. Beim restlichen Rahmen vertrauen die Italiener auf die konventionellen Materialen wie Aluminium und Carbon.

MfG



Geschrieben von Glgnfz am 12.11.2002 um 20:00:

Augenzwinkern magnesium?!?

ist das nicht das zeug was bei wasserdurchtickt?!?

na dfann mal glückwunsch bei paris-roubaix!! laut lachen



Geschrieben von TEVC am 12.11.2002 um 20:37:

 

Neee, falsch. Magesium brennt sogar unter Wasser, allerdings musst Du das anzünden. Das was Du meinst ist Natrium. Da kann man im Chemiepraktikum regelmessig die Setreuer verzweifeln sehen, wenn wieder einer lustig ist.

Aber ich geb zu die Idee ein Natriumfahrrad bei P-R hat was laut lachen



Geschrieben von zabelfan am 12.11.2002 um 21:28:

 

also ich kenn Magnesium nur als Tablette großes Grinsen das das jetzt auch für den Rahmenbau genutzt wird ist mir neu



Geschrieben von ernesTo am 12.11.2002 um 21:35:

 

magnesium hat noch nen weiteren vorteil, wenn die fahrer nen krampf kriegen können sie einfach mal nen häppchen vom rahmen nehmen
zahnlos .


mfg
ernesTo

p.s. happa happa!



Geschrieben von zabelfan am 12.11.2002 um 21:37:

 

beim letzten Anstieg die Bremsen oder was großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen



Geschrieben von ernesTo am 12.11.2002 um 22:04:

 

oder die flaschenhalter großes Grinsen !

die kann man sogar auf der letzten abfahrt essen. die flasche benutzt man dann als wurfgeschoss, um nen konkurrenten auszuknocken (aus versehen natürlich).

oder man beisst dem konkurrenten seine kurbeln ab großes Grinsen !


da enstehen ganz neue taktische möglichkeiten.



mfg
ernesTo



Geschrieben von Hein am 12.11.2002 um 22:19:

Augenzwinkern

Magnesium ist nicht das neuste Werkstoff ,den ich fahre
schon seit 3 Jahren Klickpedalen aus Magnesium und muß sagen die laufen bis heute noch ! Augen rollen



Geschrieben von joaquin am 13.11.2002 um 11:38:

 

Gab's nicht vor 10 - 12 Jahren schon mal einen Magnesium-Rahmen von Kestrel, der als das nächste grosse Ding angekündigt wurde?

Durchgesetzt haben sich die Teile jedenfalls nicht.



Geschrieben von Chepe Gonzales am 13.11.2002 um 18:02:

 

Magnesiumrahmen gibt es schon seit einiger Zeit von der Firma Merida, jetzt zum ersten Mal (?) also auch von nem italienischen Hersteller...

Ich werd mir aber keinen Rahmen aus Magnesium kaufen, da bei Magnesium die Dichte noch geringer ist als bei Aluminium, daher müsste Magnesium noch etwas mehr unter Materialermüdung leiden. Korrigiert mich bitte, wenn ich hierbei etwas falsch sehen sollte.

Aber das mit der Materialermüdung kann nem Profi egal sein, wenn das Rad nach fünf Rennen im Eimer ist, gibts halt ein neues. So siehts doch aus.

Aber viele Fans meinen, immer das neueste und leichteste Rad fahren zu müssen, das es gibt - auch wenn es keinen Sinn für deren Zwecke ergibt. Was soll ich mit nem 6,5kg-Rad bei nem flachen Kriterium oder bei ner RTF??? Aber wie sagt schon mein Trainer: Die Menschen wollen verarscht werden, darum werden sies auch und man zieht ihnen das Geld aus der Tasche für unsinnige "Innovationen".

Versteht mich nicht falsch, ich habe nix gegen Pinarello, ganz im Gegenteil. Wenn ein solcher Top-Hersteller ein solches Projekt angeht, hat er sich schon Gedanken über die Stabilität gemacht. Aber wenn ich viel Geld für so nen Rahmen ausgeb und damit ein paar Jahre Freude dran haben will...???

verwirrt



Geschrieben von Chepe Gonzales am 16.11.2002 um 17:53:

 

Wie seht ihr das denn?



Geschrieben von BigMike47 am 16.11.2002 um 17:57:

großes Grinsen gar nicht

ich habe nämlich noch kein Bild des Rades gesehen großes Grinsen großes Grinsen

Für RTFs und andere kleine Rennen braucht man aber so ein Rad sicherlich nicht, dass sollen die Profis fahren und aus



Geschrieben von Mawi9 am 16.11.2002 um 19:08:

 

Zitat:
Original von Chepe Gonzales

Ich werd mir aber keinen Rahmen aus Magnesium kaufen, da bei Magnesium die Dichte noch geringer ist als bei Aluminium, daher müsste Magnesium noch etwas mehr unter Materialermüdung leiden. Korrigiert mich bitte, wenn ich hierbei etwas falsch sehen sollte.

verwirrt



die dichte spielt da sicherlich auch eine rolle, aber aufgrund der dichte zu sagen, ein material "ermüde" schneller, ist sicherlich zu einfach.
da spielen noch viele andere faktoren eine rolle.
z.b. wie sich ein material plastisch verformt. das hängt unter anderem von der kristallstruktur und den damit möglichen gleitsystemen zusammen (plastische verformung ist das wandern/gleiten von versetzungen -das sind gitterbaufehler in einem material)
mg kristallisiert in hexagonal dichtester packung, und hat generell nur 3 gleitsysteme.
al dagegen im kubisch flächenzentrierten und hat 12 mögliche systeme, hat also mehr möglichkeiten sich zu verformen.
wichtig ist auch die beschaffenheit der oberfläche, das vorhandensein von mikrorissen, von wo aus bei dynamischer belastung eine rißausbreitung stattfinden kann, usw.....
außerdem besteht immer die möglichkeit, ein material zu legieren, was die eigenschaften wieder komplett ändert. ob die rahmen nun aus reinem mg oder aus mg-legierungen bestehen, weiß ich nicht, wüßte es aber gerne *gg*
materialermüdung oder aging ist recht kompliziert und noch nicht ganz verstanden, wie man anhand der vielen unglücke, an denen angeblich die ingenieure schuld sind, sehen kann....



Geschrieben von Chepe Gonzales am 16.11.2002 um 20:25:

 

Aha, wieder was dazugelernt smile ! Aber ist es denn nicht so, dass Magnesium spröder als Alu oder Stahl ist?



Geschrieben von Mawi9 am 16.11.2002 um 20:33:

 

das habe ich momentan nicht im kopf.
aber unlegierter bzw. niedriglegierter stahl mit geringem c-gehalt und alu sind in der tat recht duktil. mg kommt jedoch oft als oxid vor und keramiken sind in der regel recht spröde.
aber wie gesagt, was nun genau bei den rahmen verwendet wird, weiß ich nicht.



Geschrieben von Chepe Gonzales am 16.11.2002 um 20:41:

 

Du scheinst ja echt Ahnung zu haben! Ich hab von Oxiden & Co. keine Ahnung, weil ich in Chemie nix drauf habe.



Geschrieben von Mawi9 am 16.11.2002 um 20:43:

 

wäre schlimm, wenn nicht *gg*
ich hoffe nur, dass hier kein weiterer mawi anwesend ist, der meine erklärungen zerpflückt Augenzwinkern


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