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Geschrieben von yeti am 04.09.2002 um 20:43:
Trauriger Jahrestag...
Morgen, am 05.09.1972 jährt sich das traurigste Ereignis in der olympischen Geschichte zum 30. Mal.
Vor dreißig Jahren starben bei dem Attentat auf die israelische Olympiamannschaft in München 11 Sportler.
Jedesmal wenn ich im Olympiapark unterwegs bin kommt mir dieses traurige Ereignis in den Sinn, dort steht auch ein großer Gedenkstein für die Opfer.
Ich hoffe so etwas wird nie mehr geschehen!!!
Geschrieben von bAdpit am 04.09.2002 um 20:47:
leider sind danach noch viel schlimmere attentate passiert......
Geschrieben von cheerup am 04.09.2002 um 21:16:
Liegt das eigentlich am Monat September ...
Geschrieben von Lance am 04.09.2002 um 22:22:
@yeti
Ohne hier herumzupolitisieren, aber solche Dinge werden immer wieder geschehen, solange die Weltordnung so bleibt wie sie ist. Wir können nur, jeder für sich allein und auch gemeinsam, immer wieder gewaltlos protestieren und im kleinen und großen versuchen dagegen anzukämpfen und unsere Kinder auch in diesem Sinn, d.h. gewaltfrei, tolerant und weltoffen erziehen und hoffen, dass all diese Dinge (sei es München oder WTC) für sie nur ermahnende Geschichte und nicht erschreckende Realität sind.
Geschrieben von yeti am 05.09.2002 um 07:33:
Hier gibt es nochmal alles zum nachlesen:
www.br-online.de/sport-freizeit/thema/olympia1972/attentat.shtml
@cheerup: Es scheint so zu sein, das Terrorkommando von München nannte sich "Schwarzer September", genauso ist es gekommen von 1972 bis 2001...
@->--- Eine Rose für alle Opfer!
Geschrieben von ploner am 05.09.2002 um 09:16:
Schwarzer September
| Zitat: |
Original von yeti
@cheerup: Es scheint so zu sein, das Terrorkommando von München nannte sich "Schwarzer September", genauso ist es gekommen von 1972 bis 2001... |
Der Name "Schwarzer Sptember" bezieht sich auf den September 1970, als König Hussein in Jordanien militärisch gegen die PLO vorging.
Geschrieben von TEVC am 05.09.2002 um 20:07:
Der Olympia Boykott 1980 war wegen des Einmarsches der Sowjet Truppen in Afghanistan. Auch wenn die westliche Welt unter Führung der Amerikaner das ein wenig übertrieben hat, war der Gedanke der Olympischen Soiele doch der, dass sich die Jugend der Welt im FRIEDEN trifft. Anscheinend haben das die Athener und die Spartaner auch hinbekommen. Deshalb war der 1980er Boykott verständlich. (Mal abgesehen davon, dass während der Zeit dieser Spiele wesentlich mehr als 11 Menschen starben). 1984 war nix weiter als die (bescheuerte) Retourkutsche.
Ausserdem sterben momentan an manchen Tagen in Isreal mehr Menschen als 11. Sogesehen ist eine Linie vom September 1972 zum WTC zu ziehen und dem "Terrormonat" September zu sprechen schon ein Stück weit hahnebüchen.
Geschrieben von yeti am 05.09.2002 um 20:55:
Es tut mir leid wenn ich einigen hiermit vielleicht zu nahe getreten bin bzw einiges falsch rübergekommen ist. Ich wollte auf das schrecklichste Ereignis in der olympischen Geschichte hinweisen.
Es war hier in München, die Spiele in meiner Stadt sind damit für viele Menschen weltweit in schlechter Erinnerung geblieben.
Da sind junge Sportler gestorben, deren größter sportlicher Traum die Spiele waren, auf die sie lange hintrainiert haben...es ist ein deutscher Polizist gestorben der nur seine Arbeit gemacht hat...und diese Tat wurde von ebenso jungen Menschen ausgeführt, die durch religiöse Fanatiker verblendet waren und die wohl auch auf die Lage in ihrer Heimat aufmerksam machen wollten was natürlich keine Entschuldigung sein kann für das Geschehene.
Das mit der Bedeutung "Schwarzer September" war mir nicht bekannt, dafür bin ich wohl zu jung, ich bin 1979 geboren.
Es ist mir bewußt dass seitdem viel schlimmere Sachen passiert sind und jeden Tag Menschen durch derartige Ereignisse sterben müssen.
Ich wollte nur sagen, das im September immer wieder schlimme Sachen passiert sind.
Hoffentlich bleibt es morgen am jüdischen Neujahrsfest friedlich, ich wünsche es allen Menschen jüdischen Glaubens!
Geschrieben von Brägel am 05.09.2002 um 21:29:
Contra
| Zitat: |
Original von TEVC
Der Olympia Boykott 1980 war wegen des Einmarsches der Sowjet Truppen in Afghanistan. Auch wenn die westliche Welt unter Führung der Amerikaner das ein wenig übertrieben hat, war der Gedanke der Olympischen Soiele doch der, dass sich die Jugend der Welt im FRIEDEN trifft. Anscheinend haben das die Athener und die Spartaner auch hinbekommen. Deshalb war der 1980er Boykott verständlich. (Mal abgesehen davon, dass während der Zeit dieser Spiele wesentlich mehr als 11 Menschen starben). 1984 war nix weiter als die (bescheuerte) Retourkutsche.
|
Da kann ich Dir nicht zustimmen

Hier wurde das erstemal spürbar der Sport politisch instrumentalisiert.
Wieviel Kriege finden und fanden danach statt und niemand kümmert sich darum
Der damalige Boykott under der von 1984 waren Ereignisse des kalten Krieges
Geschrieben von TEVC am 05.09.2002 um 22:02:
RE: Contra
| Zitat: |
Original von Brägel
Hier wurde das erstemal spürbar der Sport politisch instrumentalisiert.
Wieviel Kriege finden und fanden danach statt und niemand kümmert sich darum
Der damalige Boykott under der von 1984 waren Ereignisse des kalten Krieges
|
1. Ist Quatsch. Der Kommunismus hat zu allen Zeiten versucht seine "Überlegenheit" vor allem in Sport zu verdeutlichen. Was ich schon für eine "politische Instumentalisierung" halte! Das systematische Doping in der DDR in der UdSSR und (auch heute noch) in China sind ein Beweis.
2. + 3. Richtig! Definitiv! Dennoch lässt sich ein Boykott auf Grund der Afghanistansituation rechtfertigen. Dass ich die Instumentalisierung des Sportes für politische Zwecke sowie Ismen jeglicher Art für bescheurt halte, muss ich hoffentlich nicht explizit dazuschreiben.
Und @yeti:
Du bist niemandem zu Nahe getreten. Ich finde Denkanstösse prima. Aber wenn Du mein Denken anstösst kriegst Du eine Reaktion. Und ich finde das Attentat 1972 auch sehr schlimm aber leider ist es in der Relation zur heutigen Zeit eher "harmlos".
Geschrieben von faustocoppi am 06.09.2002 um 10:06:
RE: Trauriger Jahrestag...
ebenfalls am 5.9. vor allerdings 25 jahren wurde arbeitgeberpräsident hanns martin schleyer entführt.
Geschrieben von yeti am 06.09.2002 um 10:24:
Das wußte ich gar nicht, obwohl ich das Buch zum Fernsehfilm "Todesspiel" habe. Dieser Monat bringt wirklich nichts gutes.. Hoffentlich passiert dieses Jahr nichts, aber der fünfte ist ja schon mal rum. Jetzt muss nur noch der nächste Mittwoch friedlich bleiben! Bitte!
Geschrieben von Ingrid am 06.09.2002 um 10:35:
Ja, 1977, der deutsche Herbst, mit Schleyer, Landshut, vorher schon die Morde an Ponto, Buback...
"Todesspiel" ist ganz gut, wenn dich das Thema interessiert, im Literaturthread haben wir das Thema Terrorismus schon einmal kurz angesprochen.
Geschrieben von Werner am 06.09.2002 um 10:44:
Sport und Politik, das hat wohl 1936 in Berlin begonnen...
Geschrieben von steffi am 06.09.2002 um 10:57:
Brot und Spiele
(als Mittel der Politik)
das hat im alten Rom begonnen
Geschrieben von yeti am 06.09.2002 um 11:07:
Olympia in Deutschland...
schon immer für politische Zwecke missbraucht.
Leider!
Es bringt uns kein Glück!
Geschrieben von Svenja am 06.09.2002 um 12:34:
jaa jaa
alles sehr traurig !!!
aber bald ist der erste jahrestag nach dem 11. september !!
hoffentlich macht da nicht irgendein scherzkeks wieder so nen scheiß
Geschrieben von TEVC am 06.09.2002 um 16:36:
@Svenja
Ich möchte nicht Schulmeistern. Aber der Gebrauch des Wortes "Scherzkeks" im Zusammenhang mit 9/11 ist auch in Deinem Alter sehr weit am Ball vorbei!
Geschrieben von cheerup am 06.09.2002 um 16:56:
Yepp ... da hast Du recht ...
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