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Geschrieben von Struempfi am 05.05.2011 um 06:47:
Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Hallo zusammen
unser kleiner ist jetzt bald soweit, dass er sich auf ein Laufrad schwingen könnte. Habt ihr Erfahrung mit Laufrädern, könnt ihr welche empfehlen oder nicht empfehlen?
Bin für alle Tipps dankbar.
Geschrieben von Joe Turner am 05.05.2011 um 09:42:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
also Carbon muss es nicht sein
aber im Ernst, den einzigen Tipp den ich geben würde, ist den Sattel nicht zu hoch einzustellen, die Kleinen haben gern Sicherheit und die Füße gern schnell auf dem Boden, ergo etwas niedriger als man es gefühlt für richtig halten würde
Geschrieben von hawkeye_76 am 05.05.2011 um 10:06:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Roller, es geht nix über einen schicken Roller!
Im Ernst: Ist für das Gleichgewichtstraining besser.
Geschrieben von karteikarte am 05.05.2011 um 10:42:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Meine Jungs waren/sind mit einem Laufrad der Firma
Puky unterwegs. Es hat nie Probleme gegeben. Die Teile siund ziemlich stabil und fast unkaputtbar.
Meine Jungs liebten/lieben ihr Laufrad.
| Zitat: |
Original von hawkeye_76
Roller, es geht nix über einen schicken Roller!
Im Ernst: Ist für das Gleichgewichtstraining besser. |
Gleichgewichtstraining funktioniert hervorragend auf dem Laufrad.
Geschrieben von Donishäusle am 05.05.2011 um 11:00:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
| Zitat: |
Original von Struempfi
Hallo zusammen
unser kleiner ist jetzt bald soweit, dass er sich auf ein Laufrad schwingen könnte. Habt ihr Erfahrung mit Laufrädern, könnt ihr welche empfehlen oder nicht empfehlen?
Bin für alle Tipps dankbar. |
Ist er noch sehr jung (ca. 2 Jahre)? Dann würde ich darauf achten, das der Lenkeinschlag nicht zu stark ist (25-55°)
Das hat den Hintergrund, daß bei hohem Lenkeinschlag (über 90°) das Voderrad umschlagen kann und dann kommt es zu einem unschönen Sturz.
Geschrieben von karteikarte am 05.05.2011 um 11:45:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
| Zitat: |
Original von Donishäusle
Ist er noch sehr jung (ca. 2 Jahre)? Dann würde ich darauf achten, das der Lenkeinschlag nicht zu stark ist (25-55°)
Das hat den Hintergrund, daß bei hohem Lenkeinschlag (über 90°) das Voderrad umschlagen kann und dann kommt es zu einem unschönen Sturz. |
Hiezu gibt es auch eine andere Meinung:
| Zitat: |
| Die Gefahr einer Lenkeinschlagsbegrenzung beim Laufrad liegt darin begründet, dass sich, im Falle eines Sturzes, der Lenker steil nach oben aufrichtet und sich nicht mehr umlegen kann, wenn ein Kind darauf fällt. Der Sturz mit dem Oberkörper, Bauch oder Genitalbereich auf dieses Lenkerende, führt zu heftigen Verletzungen (z.B. sogenannte stumpfe Bauchtraumata). Im Sinne der Sicherheit Ihres Kindes und aller anderen kleinen Testpiloten sollte auf eine solche Begrenzung verzichtet werden. |
Für mich war dies u.a. ein Argument zur Wahl eines Laufrades ohne Begrenzung. Ich habe bisher auch noch nie einen Lenkeinschlag über 90 ° erlebt.
Geschrieben von Donishäusle am 05.05.2011 um 11:56:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
| Zitat: |
Original von karteikarte
Hiezu gibt es auch eine andere Meinung:
| Zitat: |
| Die Gefahr einer Lenkeinschlagsbegrenzung beim Laufrad liegt darin begründet, dass sich, im Falle eines Sturzes, der Lenker steil nach oben aufrichtet und sich nicht mehr umlegen kann, wenn ein Kind darauf fällt. Der Sturz mit dem Oberkörper, Bauch oder Genitalbereich auf dieses Lenkerende, führt zu heftigen Verletzungen (z.B. sogenannte stumpfe Bauchtraumata). Im Sinne der Sicherheit Ihres Kindes und aller anderen kleinen Testpiloten sollte auf eine solche Begrenzung verzichtet werden. |
Für mich war dies u.a. ein Argument zur Wahl eines Laufrades ohne Begrenzung. Ich habe bisher auch noch nie einen Lenkeinschlag über 90 ° erlebt. |
Tja, ich schon ( bei einem Puky Dreirad) gerade wenn er noch nicht so alt ist und die Lenkbewegungen noch unkoordiniert erfolgen.
Man wird wohl abwägen müssen: Wenn sich das Kind noch nicht so schnell bewegt und tief sitzt würde ich die Variante mit Lenkeinschlagbegrenzung vorziehen.
Geschrieben von Struempfi am 06.05.2011 um 07:24:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Das mit dem Gleichgewicht hab ich bei meinem Neffen gesehen: Der ist ohne Probleme direkt vom Laufrad aufs Fahrrad (ohne Stützräder versteht sich). Das mit dem Lenker ist interessant, muss ich mir mal in der Praxis ansehen. GIbts noch irgendwelche Markentipps?
Geschrieben von keizersosze am 06.05.2011 um 10:23:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
| Zitat: |
Original von Struempfi
Das mit dem Gleichgewicht hab ich bei meinem Neffen gesehen: Der ist ohne Probleme direkt vom Laufrad aufs Fahrrad (ohne Stützräder versteht sich). |
Ist meine Kurze auch, Laufrad war ein gutes Training für den Gleichgewichtssinn. Puky war in Ordnung, haben unseres und das erste 12-Zoll-Fahrrad gerade an jüngere Bekannte (Zwillinge) weitergereicht.
Gestürzt ist Madame eigentlich nur, wenn ihre Aufmerksamkeit abgelenkt war. Ansonsten liebt sie es, Fußgängern bis auf gefühlte 5 cm an die Hacken heranzufahren und sie dann zu umkurven...
Geschrieben von Michelin-Männchen am 07.05.2011 um 23:15:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
| Zitat: |
Original von Struempfi
Das mit dem Gleichgewicht hab ich bei meinem Neffen gesehen: Der ist ohne Probleme direkt vom Laufrad aufs Fahrrad (ohne Stützräder versteht sich). Das mit dem Lenker ist interessant, muss ich mir mal in der Praxis ansehen. GIbts noch irgendwelche Markentipps? |
Meine ältere Tochter hat radfahren mit dem Laufrad von BMW gelernt (gab es mal bei LH gegen Meilen), das zu einem kleinen Fahrrad aufrüstbar ist. Im Prinzip eine gute Idee, allerdings ist das Rad ziemlich schwer, insofern muss das Kind schon eine gewisse Größe und Kraft haben, um mit dem Ding zurecht zu kommen.
Für meine jüngere Tochter haben wir deshalb noch ein Puky zum Einstieg gekauft.
Geschrieben von Struempfi am 09.05.2011 um 06:34:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Danke für die vielen Erfahrungsberichte:
Eine Frage ist bei uns noch aufgekommen:
Mit oder ohne Bremse? Was ist eure Einschätzung?
Geschrieben von Michelin-Männchen am 09.05.2011 um 14:58:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Bremse verlangt viel Koordination, Kinder zwischen 2 und 3 können das nach meiner Meinung nach noch nicht so gut, insofern bringt eine Bremse nach meiner Meinung nichts, stört aber auch nicht.
Geschrieben von karteikarte am 09.05.2011 um 16:24:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Schließe mich der Meinung meines Vorredners an. In diesem Alter macht eine Bremse wirklich noch keinen Sinn. Gutes Schuhwerk reicht vollkommen.
Kleiner Tipp: die Sonntagsschuhe haben auf dem Laufrad nichts zu suchen
Wir hatten das Glück, dass wir später ein gebrauchtes Bremslaufrad günstig erwerben konnten. Mit ca 3-3,5 Jahre stieg unser ältester Sohn dann auf dieses um und nutzte auch die Bremse fleissig. Gute Vorbereitung für den entgültigen Umstieg aufs Fahrrad.
Geschrieben von denkbär am 19.05.2011 um 11:16:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Ich packe das mal hier rein, obwohl es unter Selbstfahrer auch passen würde:
| Zitat: |
Quelle: Spiegel.de
Schulkinder verlernen das Radfahren
Schlechtes Zeugnis für die Laufrad-Generation: Trotz der Übung im Kleinkindalter können Schüler schlechter Rad fahren als vor zehn Jahren. Der Auto Club Europa und die Sporthochschule Köln wollen den Trend jetzt stoppen - und mahnen die Eltern, ihren Sprösslingen mehr zuzutrauen. |
Geschrieben von Michelin-Männchen am 19.05.2011 um 11:53:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Ich vermute zwei wesentliche Treiber:
1. Das Laufrad ist zwar verbreitet, das heißt aber nicht, dass jedes dreijährige Kind tatsächlich damit unterwegs ist.
2. Der schon im Artikel genannte Trend, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto zum Kindergarten oder zur Schule bringen.
40 km für einen durchschnittlichen Dritt- oder Viertklässler finde ich allerdings sehr hoch. Während meiner Grundschulzeit bin ich selbst zwar solche Touren gefahren, doch war ich da eher die Ausnahme als die Regel. Radtouren mit den Pfadfindern durften eigentlich nicht länger als 30 km sein, sonst wurden die "Ausfälle" zu groß.
Geschrieben von atreiju am 19.05.2011 um 15:20:
Also unser Kleiner hat zu Ostern sein Laufrad geschenkt bekommen, sogar eins mit Bremse, aber die nutzt er bisher noch nicht, sondern bremst mit den Füssen. Er wird im Juli 3 und es macht ihm Riesenspaß damit zu fahren und er ist auch zunehmend schneller und besser damit unterwegs. Riesige Strecken fahren wir sicher nicht mit ihm, aber so 4-5 Kilometer schafft er schon ohne Probleme.
Die Problematik ist aktuell eher die, dass sein Tempo für unsere Fahrräder noch zu langsam ist, allmählich aber für eine Begleitung zu Fuss zu schnell wird. Aber das bekommen wir auch noch hin.
Geschrieben von kuestentanne am 19.05.2011 um 15:56:
Use it or lose it.
Das steckt dahinter.
Wenn ich den Bericht lese und dabei meine eigene Kinder- und Jugendzeit reflektiere, bekomme ich das

was da heutzutage passiert.
Geschrieben von Trecker am 19.05.2011 um 16:08:
Mein Sohn geht in die dritte Klasse und
darf nicht mit dem Fahrrad in die Schule fahren! Er hat ja noch keinen Fahrradführerschein oder wie das Ding heißt!

Der wird erst in der vierten Klasse gemacht. Das Verbot geht natürlich nicht von mir aus, sondern von der Schule. Es soll ein paar Drittklässler geben, die ihr Fahrrad am benachbarten Kindergarten verstecken.
Geschrieben von Struempfi am 20.05.2011 um 10:44:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
30 - 40 km Touren in dritten Klasse seh ich nicht so als Problem (hängt natürlich vom Profil ab). Ich bin meine erste 35km Tour (1. oder 2. Klasse) noch mit einem 18 Zoll Rad ohne Schaltung gefahren (wollte unbedingt den kleinen goldenen Pokal, den es dafür gab, ab 20km gabs "nur" den silbernen). Die Rückfahrt vom Ziel war allerdings von schweren Erschöpfungsanzeichen geprägt...
Fahrrad fahren und Beherrschung haben wir aber viel durch Fahren in der Gruppe (Kurze Strecken) und die entsprechenden Spielchen dabei (Fahrradabsteigerles, Steherversuche, auch ein bisschen im Gelände )gelernt dafür brauchts nicht noch mehr Strecke.
Ab der fünften Klasse gings täglich in Summe 7km zur Schule (und zurück), ab der siebten Klasse bei quasi jedem Wetter.... und das war zumindest bei der Jungenclique selbstverständlich bzw. quasi ein Gruppenzwang auch für denjenigen, der die alternative Busfahrkarte komplett bezahlt bekommen hat.
Geschrieben von Husefak am 24.05.2011 um 01:21:
RE: Der Einstieg zum Fahrrad ist das Laufrad
Moin!
Kokua Jumper, mehr geht nicht, weniger verdient ein Kind nicht
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Ausserdem muss doch ersichlich sein, dass Vater / Mutter einen Vollschatten bezüglich Fahrrädern hat
Das Teil ist leicht, ca. 3 Kg, weshalb ein Kind es auch schieben / tragen kann. Und weil ein Kind manchamö die Lust verliert oder müde ist, müssen die Eltern keinen 10 - 14 Kg Stahlklumpen schleppen sondern nur dieses Leichtgewicht.
Federung ist sinnvoll, Blödsinn wie eine Bremse (überfordert koordiantiv und ist weit mehr Sicherheitsrisiko denn Absicherung) fehlt. Luftbereifung, Speichenräder mit guter Nabe, Optik vom feinsten - an das Teil kommt nixx ran.
Ich bin jedenfall hin und weg, wenn Sohnemann damit losbrettert
Grüße
Christian
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