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Geschrieben von ogkempf am 17.06.2007 um 11:02:

Fragezeichen Körpertemperatur

Gestern gewann ein sehr unbekannter Amerikaner vom Slipstream Team eine Bergankunft im GP Beauce in Kanada, Im Interview ließ dieser Ian MacGregor dann folgendes von sich hören:

Zitat:
"Dr. Alan Lim taught us how important it is to keep cool and regulate your core body temperature. Even if you are weak, if you take care of that, you will be better than the other guys. I dumped as many bottles as I could over the top of me all day."


Da werden natürlich Erinnerungen an Pflaster Floyd wach, wie viel hilft das wirklich?



Geschrieben von bikorob am 17.06.2007 um 12:58:

  RE: Körpertemperatur

Ich erinnere mich da an ein Interview von Dr. Lothar Heinrich in der Procycling, wo er Floyds Leistung u.a. auch damit begründete und somit für nachvollziehbar hielt. Wird wohl schon was helfen, sich permanent zu bewässern, ob allein dadurch allerdings solche Leistungssprünge möglich sind?



Geschrieben von Sprintstar am 17.06.2007 um 13:05:

  RE: Körpertemperatur

Noch nie gehört den Namen. Is anscheinend noch recht jung...

http://www.wielernieuws.be/wielrennen/renner/2007/3111

Nach solchen Aussagen (und den anscheinend daraus resultierenden Leistungen) sieht man den bestimmt auch bald irgendwo in Europa bzw. in nem europäischen Team (evtl. mit drei Bustaben als Namen großes Grinsen ), vorausgesezt, Windschatten wird nicht das Nachfolgeteam von DSC! fiesgrins



Geschrieben von Raupi7 am 17.06.2007 um 13:13:

  RE: Körpertemperatur

seine Homepage



Geschrieben von Bugno am 17.06.2007 um 13:27:

  RE: Körpertemperatur

War Lim nicht der persönliche Betreuer von Landis? *herumrätsel*



Geschrieben von blaireau am 17.06.2007 um 13:59:

  RE: Körpertemperatur

Zitat:
Original von Bugno
War Lim nicht der persönliche Betreuer von Landis? *herumrätsel*

Nach "Mit Müsli und Mineralwasser zum Toursieg" jetzt nur noch mit Leitungswasser?

An sich müssten dann Schwimmer eine deutlich höhere Leistung erbringen können als andere Athleten, da sie optimal gekühlt sind. Weiss man etwas darüber?



Geschrieben von Donishäusle am 17.06.2007 um 14:07:

  RE: Körpertemperatur

Zitat:
Original von blaireau
An sich müssten dann Schwimmer eine deutlich höhere Leistung erbringen können als andere Athleten, da sie optimal gekühlt sind. Weiss man etwas darüber?


Naja, Leitungswasser über den Kopf gießen sollte jetzt doch primär unverdächtig sein. Die Aussage ist im Kern jedenfalls völlig richtig.

Bei sehr heißen Temperaturen kippe ich jedenfalls, wenn ich die Möglichkeit, sprich genug Wasser habe (Brunnen, Bäche gibts im Schwarzwald zum Glück viele), wirklich sehr viel mehr Wasser über Kopf, Trikot und auch die Radhose, als ich trinke. Da ist auch im Hinblick auf die Leistung sehr wichtig.
Extensiv hab ich das auf meiner Radtour letztes Jahr in Italien praktiziert, wirkt hervorragend Gut gemacht

Wie das bei Schwimmern aussieht weiß ich allerdings nicht,vielleicht ist die Wattleistung da nicht so gut zu Messen?



Geschrieben von teufelsberg am 17.06.2007 um 14:18:

  RE: Körpertemperatur

reden die schwimmer nicht auch von optimaler wassertemperatur?
nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm.



Geschrieben von Donishäusle am 17.06.2007 um 14:21:

  RE: Körpertemperatur

Zitat:
Original von teufelsberg
reden die schwimmer nicht auch von optimaler wassertemperatur?
nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm.


Allerdings, wenn die Temperatur zu warm ist, mag das zum Planschen ganz schön sein schneller macht es aber nicht....



Geschrieben von le coq sportif am 17.06.2007 um 14:22:

 

Zitat:
Original von teufelsberg
reden die schwimmer nicht auch von optimaler wassertemperatur?
nicht zu kalt, aber auch nicht zu warm.


ja, geht's da nicht auch immer darum, ob das wasser "griffig" ist?

ist es im übrigen nicht eine belastung für den kreislauf, den körper mit wasser runterzukühlen, wenn er durch anstrengung und hitze erwärmt ist? *herumrätsel*



Geschrieben von kuestentanne am 17.06.2007 um 15:19:

 

Es in der Tat so, dass man beim Schwimmen mit niedrigerem Puls unterwegs ist als z.B. beim Laufen.
Ob man dadurch mehr Watt leisten kann, weiß ich aber nicht.
Das Intervalltraining beim Schwimmen macht mir gar nichts aus. Ist sogar richtig angenehm, sich voll auszulasten ohne zu schwitzen.
Vom Gefühl her meine ich, dass ich beim Schwimmen schon mehr Leistung aus meinem Körper rausholen kann, als auf´m Rad oder beim Laufen.

Aber wehe das Wasser ist sehr warm. Vor Jahren hab ich nen Kraul-Anfänger-Kurs beim USC Kiel gemacht. Der fand in dem lütten Becken statt, wo auch Kinder das Schwimmen lernen. 29 Grad hat da das Wasser, wenn man da mal das Tempo angezogen hatte, ging man ein wie eine Primel, im Gesicht ein Gefühl wie wenn man zu nah am Lagerfeuer sitzt und richtig schlappe Muskeln.



Geschrieben von Donishäusle am 18.06.2007 um 01:42:

 

Zitat:
Original von le coq sportif
ist es im übrigen nicht eine belastung für den kreislauf, den körper mit wasser runterzukühlen, wenn er durch anstrengung und hitze erwärmt ist? *herumrätsel*


Man versucht ja die Überwärmung des Körpers eben durch das externe Wasser zu verhindern, es sagt ja keiner, dass man sich damit unterkühlen soll, oder erst mit der Kühlung anfangen wenn man dann einen Kälteschock bekommt.
Es müssen ja auch nicht 10liter Eimer sein. Immer mal wieder 100-200ml auf Trikot(Rücken+Schultern) und in die Leiste ist bei den modernen Radklamotten kein Problem. Ich fang damit meist auch erst jenseits der 30 Grad an.



Geschrieben von Donishäusle am 18.06.2007 um 01:44:

 

Zitat:
Original von kuestentanne
Es in der Tat so, dass man beim Schwimmen mit niedrigerem Puls unterwegs ist als z.B. beim Laufen.


Ich hab mir übrigens von einem Leistungsschwimmer und Mediziner sagen lassen, das läge auch am Wasserdruck und damit am verbesserten Blutrückfluss durch die Venen.



Geschrieben von Tempodiktat am 18.06.2007 um 09:48:

 

Zitat:
Original von Donishäusle
Ich hab mir übrigens von einem Leistungsschwimmer und Mediziner sagen lassen, das läge auch am Wasserdruck und damit am verbesserten Blutrückfluss durch die Venen.


Wie sehr spielt da auch mit rein, dass durch die waagrechte Körperausrichtung das Blut über eine wesentlich geringere Höhendifferenz gepumpt werden muss als beim Radfahren oder gar Laufen, was das Herz deutlich weniger belasten sollte?


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