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| Original von Cyclist Laut Eurosport-HP, Übertragung erst ab 16:00 Uhr. |
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| Der Ausgangspunkt der Westanfahrt liegt genau 70 Kilometer nördlich von Udine, im Val Gorto. Man biegt rechts ab in der sonst nicht sehr interessanten Ortschaft Ovaro: der Weg ist ausgeschildert (siehe Foto). Zuerst schlängelt die Straße sanft durch die Ortschaft und gewinnt nur leicht an Höhe. Aber schon am Ende des Dorfs bekommt der Fahrer eine Ahnung von dem, was auf ihn wartet. Es geht steil bergauf bei deutlich über 10%. Vor der Ortschaft Liariis flacht sie wieder ab: Man biegt nach rechts, die Steigung geht auf null zurück, hier beginnt offiziell die „Strada al Zoncolan 8,5km“. Hier hat man eine letzte Chance, sich auf die folgenden Kilometer vorzubereiten (Essen, Flüssigkeit, oder auch Abschiedsbriefe): der Weg wird schmaler, drei Meter breit, der Asphalt rauer. Noch ein bisschen weiter sieht man die erste Rampe vor sich, sie steigt steil an und verschwindet im dichten Wald... Von den nächsten sechs Kilometern ab hier bleiben nur ein paar Fragmente in Erinnerung. Denn auf beispielloser Art werden über 900 Höhenmeter gewonnen, ein Durchschnitt von über 15%! Der Beginn sieht nicht so steil aus. Es warnt ein sehr altes Schild vor 13% Steigung (es stellt sich nachher heraus, dass die Zahl für die gesamten letzten acht Kilometer gilt!). Dieser Fahrer geht deshalb in die Offensive, verlässt den Sattel, wählt den zweiten Gang, der drei Tage zuvor auf dem Nigerpass reichte. Aber schon nach zweihundert Metern geht es nur sitzend weiter. Und bald geht es nur noch im ersten von dreißig Gängen. Die Rampe ist nicht unbefahrbar, scheint aber endlos zu sein. Der Asphalt ist schon in die Jahre gekommen und von Frost aufgespalten. Endlich kommt eine Linkskurve in Sicht. Die Straße flacht etwas ab, der Fahrer geht auf Minimalgeschwindigkeit zurück, damit das Flachstück möglichst lange dauert und der Puls nach unten kommt. Aber schon in der folgenden Kurve folgt der Rückschlag: Gerade danach steigt die Straße wieder wild an. Und hier wird auch klar, dass dieser Anstieg den Kampf mit einer ganz anderen Art von Bergstraße bedeutet. Und so fährt man in eine Art Tunnel. Man sieht, hört, spürt nichts mehr. Ab und zu öffnet sich der Wald, aber man ist voll mit dem Fahren beschäftigt. Tiefpunkt eins (4km ab Ovaro). Eine Horrorrampe, die bis in die schon lang ersehnte Kurve dauert und diesmal nicht richtig nachlässt. Dann sofort wieder steil, noch steiler. Der Wunsch abzusteigen ist groß, das Vorderrad wird unruhig. Der Fahrer beginnt sich immer weiter vorne zu lehnen (ein ganzer Kilometer bei 19%). Dann zum Glück die Erleichterung: es folgt eine Rechtskurve, und nach ihr bleibt die Steigung bei 10%. Kurz danach eine Linkskurve, und endlich geht die Steigung vorübergehend auf 0% zurück. Hier gibt es erstmals die Möglichkeit, den Durst zu stillen: eine Möglichkeit, von der man Gebrauch machen sollte... Tiefpunkt zwei (6km ab Ovaro). Wieder mörderisch steil biegt die Straße nach rechts. Die Steigung geht wieder auf über 15% hinauf, der Asphalt ist ziemlich kaputt und splittbedeckt. Der Schweiß fließt ununterbrochen, obwohl die Temperatur nur zehn Grad beträgt, das Herz schlägt dreimal pro Sekunde. Und dann nimmt die Steigung noch mehr zu, einen halben Kilometer bei über 20%, Spitze 23%. Das vordere Rad ist sitzend nicht mehr zu kontrollieren, also bleibt mir nichts anderes übrig, als den Sattel zu verlassen, und zu hoffen, dass das Herz dies erträgt. Knapp überlebt sehe ich wieder sitzend die Geschwindigkeit, nur noch 4,2 Stundenkilometer. Zu Fuß wäre auch nicht langsamer. Endlich folgt eine längere Flachpassage, so dass ich ohne anzuhalten ein paar Aufnahmen machen kann. Man könnte bis ins Tal herunterschauen, aber der Berg ist leider in den Wolken. Vorne kündigt sich die nächste Rampe an, die man von der Seite sieht. An einer aus horizontal gelegten Steinen bestehenden Stützmauer sieht man genau, wie schrecklich steil die Straße ist. Nach dieser Rampe folgt ein Bogen nach links, dann ein Tunnel, der trotz Versiegelung nass breit und sehr schmutzig ist, noch dazu unbeleuchtet und ohne Belag. Es folgt ein zweiter Tunnel, in dem man die linke Seite eher vermeiden sollte, dann ein dritter und letzter vor einer Serie von Serpentinen, in denen der Belag wechselt: auf nagelneu. Auch wenn sie wieder sehr steil sind, weiß man doch, dass einem nun nichts mehr passieren kann, denn wir sind kurz vor dem Ziel. Auf dem Berg ist praktisch nichts außer einem Kehrplatz. Eine asphaltierte Straße biegt nach rechts zu einer Seilbahnstation, geradeaus führt eine asphaltierte Straße die Ostanfahrt hinab. Sie beginnt flach, aber kurz danach uberschreitet das Gefälle die 20% Marke. Im Oktober 2005 war sie wegen Bauarbeiten schmutzig und bot akute Sturzgefahr. Nach vier Kilometern Abfahrt beginnt die neue Straße und eine herrlich schnelle Abfahrt bis Sutrio. |
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| Original von Ocaña Der Ausgangspunkt der Westanfahrt liegt genau 70 Kilometer nördlich von Udine, im Val Gorto. Man biegt rechts ab in der sonst nicht sehr interessanten Ortschaft Ovaro: der Weg ist ausgeschildert (siehe Foto). Zuerst schlängelt die Straße sanft durch die Ortschaft und gewinnt nur leicht an Höhe. Aber schon am Ende des Dorfs bekommt der Fahrer eine Ahnung von dem, was auf ihn wartet. Es geht steil bergauf bei deutlich über 10%. Vor der Ortschaft Liariis flacht sie wieder ab: Man biegt nach rechts, die Steigung geht auf null zurück, hier beginnt offiziell die „Strada al Zoncolan 8,5km“. Hier hat man eine letzte Chance, sich auf die folgenden Kilometer vorzubereiten (Essen, Flüssigkeit, oder auch Abschiedsbriefe): der Weg wird schmaler, drei Meter breit, der Asphalt rauer. Noch ein bisschen weiter sieht man die erste Rampe vor sich, sie steigt steil an und verschwindet im dichten Wald... Von den nächsten sechs Kilometern ab hier bleiben nur ein paar Fragmente in Erinnerung. Denn auf beispielloser Art werden über 900 Höhenmeter gewonnen, ein Durchschnitt von über 15%! Der Beginn sieht nicht so steil aus. Es warnt ein sehr altes Schild vor 13% Steigung (es stellt sich nachher heraus, dass die Zahl für die gesamten letzten acht Kilometer gilt!). Dieser Fahrer geht deshalb in die Offensive, verlässt den Sattel, wählt den zweiten Gang, der drei Tage zuvor auf dem Nigerpass reichte. Aber schon nach zweihundert Metern geht es nur sitzend weiter. Und bald geht es nur noch im ersten von dreißig Gängen. Die Rampe ist nicht unbefahrbar, scheint aber endlos zu sein. Der Asphalt ist schon in die Jahre gekommen und von Frost aufgespalten. Endlich kommt eine Linkskurve in Sicht. Die Straße flacht etwas ab, der Fahrer geht auf Minimalgeschwindigkeit zurück, damit das Flachstück möglichst lange dauert und der Puls nach unten kommt. Aber schon in der folgenden Kurve folgt der Rückschlag: Gerade danach steigt die Straße wieder wild an. Und hier wird auch klar, dass dieser Anstieg den Kampf mit einer ganz anderen Art von Bergstraße bedeutet. Und so fährt man in eine Art Tunnel. Man sieht, hört, spürt nichts mehr. Ab und zu öffnet sich der Wald, aber man ist voll mit dem Fahren beschäftigt. Tiefpunkt eins (4km ab Ovaro). Eine Horrorrampe, die bis in die schon lang ersehnte Kurve dauert und diesmal nicht richtig nachlässt. Dann sofort wieder steil, noch steiler. Der Wunsch abzusteigen ist groß, das Vorderrad wird unruhig. Der Fahrer beginnt sich immer weiter vorne zu lehnen (ein ganzer Kilometer bei 19%). Dann zum Glück die Erleichterung: es folgt eine Rechtskurve, und nach ihr bleibt die Steigung bei 10%. Kurz danach eine Linkskurve, und endlich geht die Steigung vorübergehend auf 0% zurück. Hier gibt es erstmals die Möglichkeit, den Durst zu stillen: eine Möglichkeit, von der man Gebrauch machen sollte... Tiefpunkt zwei (6km ab Ovaro). Wieder mörderisch steil biegt die Straße nach rechts. Die Steigung geht wieder auf über 15% hinauf, der Asphalt ist ziemlich kaputt und splittbedeckt. Der Schweiß fließt ununterbrochen, obwohl die Temperatur nur zehn Grad beträgt, das Herz schlägt dreimal pro Sekunde. Und dann nimmt die Steigung noch mehr zu, einen halben Kilometer bei über 20%, Spitze 23%. Das vordere Rad ist sitzend nicht mehr zu kontrollieren, also bleibt mir nichts anderes übrig, als den Sattel zu verlassen, und zu hoffen, dass das Herz dies erträgt. Knapp überlebt sehe ich wieder sitzend die Geschwindigkeit, nur noch 4,2 Stundenkilometer. Zu Fuß wäre auch nicht langsamer. Endlich folgt eine längere Flachpassage, so dass ich ohne anzuhalten ein paar Aufnahmen machen kann. Man könnte bis ins Tal herunterschauen, aber der Berg ist leider in den Wolken. Vorne kündigt sich die nächste Rampe an, die man von der Seite sieht. An einer aus horizontal gelegten Steinen bestehenden Stützmauer sieht man genau, wie schrecklich steil die Straße ist. Nach dieser Rampe folgt ein Bogen nach links, dann ein Tunnel, der trotz Versiegelung nass breit und sehr schmutzig ist, noch dazu unbeleuchtet und ohne Belag. Es folgt ein zweiter Tunnel, in dem man die linke Seite eher vermeiden sollte, dann ein dritter und letzter vor einer Serie von Serpentinen, in denen der Belag wechselt: auf nagelneu. Auch wenn sie wieder sehr steil sind, weiß man doch, dass einem nun nichts mehr passieren kann, denn wir sind kurz vor dem Ziel. Auf dem Berg ist praktisch nichts außer einem Kehrplatz. Eine asphaltierte Straße biegt nach rechts zu einer Seilbahnstation, geradeaus führt eine asphaltierte Straße die Ostanfahrt hinab. Sie beginnt flach, aber kurz danach uberschreitet das Gefälle die 20% Marke. Im Oktober 2005 war sie wegen Bauarbeiten schmutzig und bot akute Sturzgefahr. Nach vier Kilometern Abfahrt beginnt die neue Straße und eine herrlich schnelle Abfahrt bis Sutrio. quaeldich.de |
Da hilft wohl auch nix mehr...
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| After four years, the Monte Zoncolan is making a return to the Giro d'Italia. In 2003, the Corsa Rosa visited the climb for the first time, starting from Priola, where Gilberto Simoni won before going on to take the race overall 10 days later. In 2007 the Zoncolan will be approached on a different road; departing from Ovaro, it will be a longer climb with more undulating gradients. From Ovaro, the 10.1 kilometre climb contains sections of 22, 20 and 18%, with an average gradient of 11.9%. The Zoncolan, at 11.9%, easily overpowers all the climbs in Italy; the Mortirolo at 10.5% (over 12.4km), the Colle dell Finestre at 9.1% (18.6km) and Passo Gavia at 7.9% (17.3km). The mid-section will bite the hardest; from kilometre 2.1 to 8 the riders will be struck with an average gradient of 14.9%. "I tried it last Thursday [November 30] with my teammate [Ricardo] Riccò. It was a beautiful day. A brutish fatigue," noted two-time Giro champion Simoni to La Gazzetta dello Sport. When asked if he thought it could be one of the hardest climbs in Europe, the 35 year-old from Trento responded, "No. For me it is." In comparison, Simoni thought that the approach from Priola, in 2003, was harder in the finale. "The last kilometer was the hardest I confronted in my life as a climber." He continued, "Overall, it is less difficult. This time [2007] it will be worse." "The Mortirolo is hard. Very hard," il Trentino continued, comparing climbs. "But it is a climb where, if you have a little strength, you are able to hold on to your opponent's wheel. On the Zoncolan it is very easy to drift away." |
Der hätte auf 15,5 km auch 1400 hm, aber der Asphalt ist hinter Tualis wohl richtig schlecht.
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| Original von peso Daß man vor dem Zoncolan noch ein Stückchen vom Crostis fährt...
Der hätte auf 15,5 km auch 1400 hm, aber der Asphalt ist hinter Tualis wohl richtig schlecht.Ich muß unbedingt mal ins Friaul.
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| Original von Ocaña Das hier? |
Allerdings dürfte die Fernsehübertragung morgen dort sehr schwierig werden. Noch furchtbarer als es ohnehin schon ist, wirds dann wohl für die Fahrer und den Rest des Rennens, wenns regnet...| Zitat: |
| Original von Sprintstar Hab mir übrigens gerade ein paar Bilder aus der Gegend auf quäldich angesehen, ist ne wunderschöne, ruhige und waldige Gegend. Da kann man bestimmt sehr geile Selberfahrten machen.
Allerdings dürfte die Fernsehübertragung morgen dort sehr schwierig werden. Noch furchtbarer als es ohnehin schon ist, wirds dann wohl für die Fahrer und den Rest des Rennens, wenns regnet... |
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| Original von Cyclist solange es nicht wieder einen Schneesturm gibt wie letztes Jahr auf der verkürzten kronplatz-Etappe. Das war ganz schönes Mistwetter... http://www.cyclingimages.com/archive/2006/medium/06giro17_071.jpg und so kann die Gegend aussehen, wenn's schön ist (alles am selben tag aufgenommen): http://www.cyclingimages.com/archive/2006/medium/06giro17_222.jpg |
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Original von Sprintstar
Ohja, das Kronplatzdrama....
Nun, diesesmal gehts ja net sooo hoch hinaus, ausserdem liegt der Zoncolan ja auch wo anders. Aber man weiss ja nie.... Danke für die Pics, Cyclist! |
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| Original von Ocaña Wetter zumindest von heute: http://www.3bmeteo.com/meteo-localita-Monte%20Zoncolan-8346.htm |
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Original von Sprintstar
War ganz schön frisch da oben....
War aber wohl auch trocken. Die kühlen Temps machen das aber auf jedem Fall nicht leichter! |
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